Springe zum Inhalt

(tutut) - Es ist zweifellos eines der bedeutendsten literarischen Werke unserer Zeit, "Der Waldgang" von Ernst Jünger. Die Bedienungsanleitung für Deutschland auf nur 97 Seiten,  wenn nicht schon alles zu spät ist.  Man muss es mehrmals lesen, bis seine Medizin wirkt. Von KI auf den Endpunkt gebracht: "Kurz gesagt: Jünger nutzt das Bild des Waldgangs, um zu zeigen, wie ein Mensch geistig unabhängig bleibt, sich dem Konformitätsdruck entzieht und im Extremfall für seine Freiheit einsteht – auch gegen übermächtige gesellschaftliche Strukturen". Es geht um geistige Selbstbestimmung und Widerstand gegenüber staatlicher, technologischer oder gesellschaftlicher Macht. Während gerade wieder Posaunen für Wahlen geblasen werden, nach denen im Gegensatz zu Herbers Fußball hinterher niemand weiß, wie es ausgegangen ist,  sagt Jünger gleich nach dem 2. Weltkrieg,  so KI, "dass demokratische Wahlprozesse und statistische Zustimmungen oft nur Schein-Alternativen darstellen und der Einzelne in Wirklichkeit in ein System eingebunden ist, das ihn kontrolliert und gleichschaltet. Wahlergebnisse oder Umfragen spiegeln für Jünger nicht echte

Freiheit wider". Demnach ist der Waldgänger für Jünger kein Aussteiger im romantischen Sinne, sondern ein Mensch, der innerlich unabhängig bleibt, sich nicht den Automatismen der Gesellschaft unterwirft und im Ernstfall bereit wäre, gegen eine verbrecherische Macht Widerstand zu leisten. Er agiert unterschwellig, unabhängig von massenhaften Bewegungen oder offener Rebellion. Erinnert dies nicht fast schon exemplarisch an den einsamen Wolf im Nordschwarzwald, dem im Staatsauftrag eine Jägermeute an den Pelz gehen soll? Wenn eine Angela Merkel ihr mllionenschweres Riesengeschwätz Freiheit nennt, geht es nicht um das, was Jünger meint und Deutschland verstehen soll, nämlich tief verwurzelte Selbstverantwortung und Wachsamkeit, die es dem Einzelnen ermöglicht, sich von der Macht der Masse und der technischen Bürokratie zu lösen – geistig wie praktisch. Ernst Jünger: "Die Menschen sind Brüder, aber sie sind nicht gleich. In diesen Massen verbergen sich immer einzelne, die von Natur aus, das heißt in ihrem Sein, reich, vornehm, gütig, glücklich oder mächtig sind. Auf sie strömt Fülle zu im gleichen Maße, in dem die Wüste wächst. Das führt zu neuen Mächten und zu neuem Reichtum, zu neuen Teilungen".  Erstmal sauber machen und nicht daran denken, dass dies  das Römerreich auch nicht gerettet hat: "Württemberg geht baden -  Schwimmen ist Volkssport in Baden-Württemberg: Nirgends in Deutschland gibt es so viele Hallenbäder wie im Südwesten, auch die Dichte der Freibäder ist hoch". Gibt es darum immer mehr Nichtschwimmer und Ertrinkende? Nix wie weg nach Bayern, Fliegen ist schöner: "'Wir wollen vier Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen' - Trödelnde Passagiere, mysteriöse Drohnen, Handwerker mit Vorstrafen – Geschäftsführer Ralf Schmid erlebt am Flughafen Memmingen so einiges. Aktuell beschäftigen ihn ein XXL-Umbau, Streit mit den Grünen und hohe Luftverkehrssteuern". Zugfahren ist auch keine Alternative, wie an der Leidplanke ein neues Deutschland entdeckt wird: "Es fehlt jeglicher Respekt - Was ist nur in Deutschland los? Offenbar sind hierzulande selbst früher ganz harmlose Jobs lebensgefährlich geworden. Wer denkt schon daran, dass ein einfacher Schaffner nach seiner Schicht nicht mehr heimkommt? Eigentlich keiner. Bei Serkan C. war dies nun der Fall. Ein Schwarzfahrer hat ihn totgeschlagen. Wobei der Fall noch nicht einmal in Kriminalitätsbrennpunkten wie Berlin oder Ruhrgebietsstädten passiert ist. Tatort war eine ländliche Verbindung zwischen Landstuhl in der Rheinpfalz und dem saarländischen Homburg". Ausgerechnet in diesem Homburg steht das größte deutsche Freiheitsdenkmal zur Erinnerung an die 48er, die unterm dem Lahrer Philipp Jakob Siebenpfeiffer an eine Freiheit dachten, die längst vergessen ist wie das mit von ihm angeführte Hambacher Fest. Siebenpfeiffer war Jurist und auch sonst nicht ohne. Wer erinnert sich selbst in Lahr noch, wo eine kommunistische Hochverräterin nicht von dort gefeiert wird. Ja, was ist los in einem Land, wo sie nicht einmal wissen, wer Mänli oder Wiebli ist, oder sogar Lohrer, wenn AFP sagt: "Acht Jahre Haft in Ungarn für deutsche Linksaktivistin Maja T. - Im Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist die deutsche Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden",  Tichys Einblick aber meldet: "Ein Gericht in Budapest hat den Linksextremisten Simeon T. alias 'Maja' zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Damit wird der Deutsche für brutale Attacken auf

vermeintliche politische Gegner zur Rechenschaft gezogen". Ob da Kultur helfen kann? "Am Englischen Garten wächst das 'KI-Ökosystem' - Die Telekom nimmt mitten in München ihre erste große KI-Fabrik in Betrieb - mit 10.000 Prozessoren, Ökostrom und Hightech-Kühlung. Das Milliardenprojekt wird gemeinsam mit Nvidia und SAP verwirklicht". Wird's dann was mit Aufarbeitung einer politischen Pandemie? "Lösung bei Soforthilfen aus Corona-Zeiten -  Zur Rückabwicklung unrechtmäßiger Rückforderungen von Corona-Soforthilfen bringen die Fraktionen Grüne und CDU im Stuttgarter Landtag gemeinsam ein Fraktionsgesetz auf den Weg, das Ende Februar verabschiedet werden soll. Damit sollen rechtswidrige Rückforderungen oder Rückzahlungen der 'Soforthilfe Corona' korrigiert werden, teilten die beiden Fraktionen nun mit. Betroffen sind Anträge, die bis zum 7. April 2020 gestellt wurden. Ab 8. April galt eine neue Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit dem Bund. Betroffen sind rund 62.000 Unternehmen, es geht um insgesamt 437 Millionen Euro".  Zählen können sie wohl noch.  Wirtschaftsredaktionschef sieht anscheinend einen blaufen Streifen am Himmel: "Sparkassen zeigen sich zuversichtlicher - Die Sparkassen in Baden-Württemberg zeigen sich zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2025. Warum sie auch mit einer gewissen Zuversicht nach vorn blicken". Wahlkampf ist. Freiheit auch für den Kommunismus, da guckt nicht einmal frau genau hin: "'Schulpflicht ab drittem Lebensjahr halte ich für sinnvoll' - Heinrich Alexandra Hermann (49) aus Villingen-Schwenningen möchte für die Die Linke in den Landtag einziehen. Die diverse Person - Hermann ist weder Mann noch Frau - hat klare Vorstellung, wie es weitergehen soll. ..Zunächst zu Ihrer Person: Sie sind non-binär, also weder Frau noch Mann. Wie kommt das?" Das kommt wohl davon, wenn mutmaßlich weniger berichtet wird, was ist. Kein Wunder, wenn's da die Sprache nicht verhagelt: "Ehrung von langjährigen Mitarbeit- enden".  Nichts wie hin: "Aktion gegen Einsamkeit stellt neuen Rekord auf - Schreiben ist out? Diese Aktion zeigt, dass das nicht überall der Fall ist. Wer dafür den Stift in die Hand nahm, bereitete einem Menschen eine Freude - auch wer ihn gar nicht kennt". Lokalchef scheint dabei gewesen zu sein: "Seit 2023 gibt es die Aktion, die sich die Young Caritas Schwarzwald-Alb-Donau ausgedacht hat, und seitdem jährlich organisiert. Die Idee: Der Wohlfahrtsverband ruft die Bürger dazu auf, Briefe, Bilder oder Gedichte zu schicken, die vor Weihnachten an einsame Menschen in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Zollernalb verteilt werden". Oder gleich mit PM hier hin? "So geht es für die Tuttlinger Filiale von Rofu Kinderland weiter".

"Es ist keine Zusammenarbeit mehr möglich"
Gemeinderäte von Appenweier fordern Abwahlverfahren für Bürgermeister
Im Rathaus in Appenweier sind die Fronten weiterhin verhärtet. Jetzt fordern die stellvertretenden Bürgermeister: Bürger sollten ihr Gemeindeoberhaupt auch wieder abwählen dürfen.
(swr.de. Neue Gesetze braucht das Land?)

Stromausfall in Stuttgart –
Netzbetreiber nennt Ursache
Ein kurzer Spannungsabfall im Hochspannungsbereich ist nach Angaben des Netzbetreibers die Ursache für einen Stromausfall in Stuttgart gewesen. Der Abfall sei in weniger als einer Sekunde wieder behoben gewesen, teilte Stuttgart Netze mit. Inzwischen sei die Stromversorgung im Stadtgebiet wieder durchgehend stabil. Dennoch sorgte er für Ausfälle im Stuttgarter Verkehr. Wie die Polizei mitteilte, waren durch den Stromausfall „sehr viele Ampeln“ betroffen. Einer Sprecherin zufolge ist der Ausfall der Ampelanlagen so massiv, dass auch nicht ohne Weiteres Polizisten die Verkehrslenkung übernehmen könnten. .
(welt.de. Ohne Strom nichts los.)

Landtag beschließt Gesetze
Strengere Regeln für Raucher und Videoüberwachung: Was bald in BW gilt
In Baden-Württemberg sollen Nichtraucher besser geschützt werden und Pflegeheime weniger häufig kontrolliert werden. Das und weitere Gesetze hat der Landtag beschlossen..
(swr.de. Sterben können sie nicht verbieten, aber diese Politiker müssen weg, denn sie ruinieren das Land.)

„Lehrerbashing“ –
CDU verteidigt Beamtenstatus nach Kretschmann-Äußerung
(welt.de. Hauptsache grüner.)

Auswirkungen für Tauberbischofsheim noch unklar
Maschinenbauer Weinig will hunderte Stellen abbauen
Die Firma Weinig aus Tauberbischofsheim will in den kommenden beiden Jahren rund 400 Stellen abbauen. Betroffen seien vor allem die deutschen Standorte des Maschinenbauers..
(swr.de. Fechten! Wann schmeißt der Staatfunk raus? Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholngen ohne Täternennung.)

Hohe Kosten, technische Mängel bei Chatbot
Schwarzwald Tourismus nach Kritik: Wie geht es weiter mit dem KI-Projekt "Schwarzwald Marie"?
Die Schwarzwald Tourismus GmbH wehrt sich gegen Kritik an ihrem digitalen Projekt "Schwarzwald Marie". Sie gesteht aber auch Mängel ein. Einige Fragen bleiben dennoch offen..
(swr.de.Schwarzwald für Dummies?)

Sozialdemokraten hoffen auf zweistelliges Ergebnis
Soziale Themen und Wirtschaft: Das Programm der SPD zur BW-Landtagswahl
Mit kostenfreier Bildung, sicheren Arbeitsplätzen und sozialer Gerechtigkeit wirbt die SPD Baden-Württemberg in ihrem Programm für die Landtagswahl. Ihr Ziel: zweistellig bleiben..
(swr.de. Überflüssiger Murks.)

"Mein Tumor war so groß wie ein Tennisball"
Weltkrebstag: Den Krebs besiegt - dank individueller Therapie in Heilbronn
Stefan Hanke hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Oft ein Todesurteil, er hat aber überlebt. Dank einer individuellen Therapie in Heilbronn geht es ihm wieder sehr gut..
(swr.de. Wie lange doktern sie schon am Krebs herum?)

=============
NACHLESE
Einladung zum Machtmissbrauch
Warum Künstliche Intelligenz: Dumm und gefährlich zugleich
Von Gastautor Gero Jenner
Eine komplexe Wahrheit für denkende Menschen auf die kürzeste Formel gebracht. ..Wir werden gerade zu Zeugen, wie die Menschheit eine Art Rauschzustand durchlebt, weil die Künstliche Intelligenz ihr den endgültigen Triumph der Vernunft zu verheißen scheint. Was ein einzelner Mensch niemals wissen kann, weil sein Gedächtnis begrenzt ist und seine Denkvorgänge mehr oder weniger viel Zeit erfordern, das steht der Künstlichen Intelligenz in gewaltigen Speichern als gesamtes Menschheitswissen zur augenblicklichen Verfügung, und zwar in Lichtgeschwindigkeit..
(Tichys Einblick. Wer sonst regiert Deutschland? Aufgemerkt: KI hilft Deppen, nicht doofer zu werden.)
===============

Wegen „Klimaschutz“:
4,33 Millionen Euro für Kühlschränke in Kolumbien
Von MEINRAD MÜLLER
Empörung in Deutschland: Warum frieren wir, während Kolumbien kühlt? Oma Erna in Cottbus bibbert unter drei Pullis, weil die Heizkosten explodieren – und unser Steuergeld (exakt 4.330.205,06 Euro) wandert nach Kolumbien für „energieeffiziente Kühlschränke“. Dort lagert man Bier und Wein bei fünf Grad, während Horst aus Gelsenkirchen seinen Doppelkorn auf dem Balkon „kühlt“. Die AfD hat schriftlich nachgefragt und die Bundesregierung antwortet. Das Ergebnis: 844.683 Tonnen CO2 „eingespart“, alle Hersteller bauen nun „grüne“ Modelle. Toll. Und wir sparen uns am besten gleich die Heizung. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist nach Angaben der Bundesregierung mit der Umsetzung des Projekts beauftragt worden. Verantwortet wurden die Ausgaben politisch während der Regierungszeit von CDU-geführten Kabinetten bis 2021 sowie anschließend unter Führung der SPD bis Anfang 2025. Kein Einzelfall: Früher 44 Millionen Euro für Radwege in Peru, Solarlampen in Afrika, gendergerechte Toiletten sonstwo. Jetzt Kühlschränke für Kolumbien. Was kommt als Nächstes? Eiswürfelmaschinen in Argentinien oder Klimaanlagen für Faultiere in Costa Rica? Hauptsache globale Moral – statt deutscher Vernunft. Die Regierung fabuliert von „geringen Kosten pro Tonne CO2“ – Peanuts, während Renten gekürzt und Brücken einstürzen. Genug ist genug: Berlin ist das Ausland wichtiger als die Heimat. Frage an die CDU-SPD-Wähler: Fühlt ihr euch wohl dabei? Unser Geld kühlt fremde Kühlschränke, während Kinder in ungeheizten Schulen frieren. Das ist Diebstahl am Volk. Prost, Kolumbien! Wir frieren – ihr kühlt. Deutschland 2026: Ausland zuerst.
(pi-news.net)

**************
DAS WORT DES TAGES
Hauptverantwortlich für den CO2-Anstieg ist die Dritte Welt. Siehe „NASA World Fire Map“. Die Bevölkerungsexplosion der Dritten Welt muss gestoppt werden, sonst vernichten diese Menschen den Planeten. Ebenso verantwortlich sind unsere Politiker, die ihre eigenen Völker bekämpfen und den Orks aus der Dritten Welt Vollzugriff auf unsere hart erarbeiteten Sozialsysteme gewähren. Wer den CO2-Anstieg wirklich bekämpfen will, muss linksgrüne Ideologen abwählen.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
**************

Wegen Trump
DFB-Vizepräsident fordert weiter WM-Boykott
Von Alexander Heiden
Der zweite Mann beim größten Fußballverband der Welt legt nach: Oke Göttlich, Vizepräsident beim Deutschen Fußball-Bund DFB, beharrt auf seiner Forderung, die nächste Fußball-Weltmeisterschaft in den USA zu boykottieren...
(Tichys Einblick. Wer will schon noch eine Kick-Blamage?)


Koalitionskrach voraus
Habecks totgeglaubtes Heizungsgesetz wird zum Problem für Merz
Das berüchtigte Heizungsgesetz von Robert Habeck könnte die Bundesregierung als Zombie heimsuchen. Kanzler Merz gerät deswegen unter Druck, während seine Chaos-Koalition mit der SPD ein denkbar schlechtes Bild abgibt. Die Zeichen stehen auf Koalitionskrach. Ein Kommentar von Robert Willacker..
(Tichys Einblick. Der Heizer auf dem Windrad de Bach na.)

Bericht des US-Justizausschusses legt offen:
EU-Kommission zensiert seit zehn Jahren das Internet, wollte zahlreiche Wahlen beeinflussen
Von Matthias Nikolaidis
Ein vorläufiger Bericht des US-Justizausschusses legt mit hunderten Belegen die Praktiken der Internet-Zensur durch die EU-Kommission offen. Über Jahre zwangen Kommissare die Plattformen demnach zu Maßnahmen gegen vorgebliche „Desinformation“, versuchten sogar, die US-Präsidentschaftswahlen zu beeinflussen. Daneben auch Wahlen von Irland bis Rumänien..
(Tichys Einblick. Raus und auflösen den Saftladen, Leyen vor Gericht.)

Glatteis in Berlin
Nabu gewinnt Klage – Gericht verbietet Einsatz von Streusalz für Privatpersonen
(welt.de. Schluss mit dieser Vereinsfinanzierei mit Steuergeld.)

Der schwarze Kanal
Deutschland verkommt zum Verdi-Staat
Wir werden bald die Hälfte aller Steuereinnahmen für den öffentlichen Dienst aufwenden. Land der Ingenieure, wie es auf den Plakaten heißt? Wohl eher der Staat der Bürokraten. Eine Kolumne von Jan Fleischhauer
(focus.de. Vereine regieren das Land. Wohin?)

DER PODCAST AM MORGEN
Faustrecht auf der Schiene: erneuter brutaler Angriff gegen Bahnmitarbeiter – TE-Wecker am 5. Februar 2026
Von Holger Douglas..
+++ Acht Angriffe auf Bahnmitarbeiter pro Tag +++ Totgeschlagen bei der Ticketkontrolle – Zugbegleiter stirbt nach Attacke: Dobrindt fordert Härte, aber nennt keine Ursachen +++ Impfbefehl statt Freiheit: Soldaten vor Gericht +++ Acht Jahre Haft für Hammerschläge auf Kopf, Knie und weitere schwere Verletzungen – deutsche Medien empört über Urteil gegen gewalttätige Terroristen +++ Fluglisten, Epstein-Insel, Netzwerke – jetzt reden die Clintons +++ Berlin: Zwölf Zentimeter Schnee, NABU klagt, Streusalz verboten, Bürger brechen sich Knochen +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Knochen weichen.)

(Symbolbild)

Regierungsflieger
Bundesregierung nutzte für Reise nach Rom sechs Jets der Flugbereitschaft
Die Bundesregierung hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ Ende Januar sechs Jets der Flugbereitschaft angefordert, um Kanzler Merz und sein Kabinett zu den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen zu transportieren. Auf eine Frage des Grünen-Haushälters Sebastian Schäfer räumte das Verteidigungsministerium ein, dass für den Tagestrip am 23. Januar drei größere Jets vom Typ A350 VIP, A321 und A319 VIP sowie drei Business-Flieger der „Global“-Baureihe im Einsatz waren...
(welt.de. Damit wenigstens einer durchkommt?)

Kanzler in Golfregion
„Herzlich und offen“ – Merz trifft saudischen Kronprinzen und will Beziehungen vertiefen
Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie, in der die Scharia gilt – und dennoch ein wichtiger Partner für den Westen im Nahen Osten. Kanzler Friedrich Merz will die Beziehungen vertiefen. Der Mord an einem Journalisten ist dafür kein Thema mehr..
(welt.de. Halleluja! Eventuell nicht ganz dicht? )

Umfrage
Mehr arbeiten? Mehr als jeder zweite Deutsche möchte weniger als 35 Stunden arbeiten
Eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 48 Stunden lehnt eine große Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge ab. In der repräsentativen Befragung der IU Internationale Hochschule gaben 73,5 Prozent an, eine 48-Stunden-Woche würde sich „negativ“ oder „sehr negativ“ auf ihr Leben auswirken. Als Gründe wurden unter anderem zu wenig Zeit für Familie und Freunde sowie für Sport oder Hobbys genannt, aber auch gesundheitliche Bedenken körperlicher oder psychischer Art...
(welt.de. Weniger ist mehr?)

Krise beim Magazin
„Spiegel“ in Not: Print-Abos fallen auf 190.000
Der „Spiegel“ kämpft mit Leserschwund. So wenige wie noch nie haben die Druck-Ausgabe abonniert. Die Digital-Abos können den Absturz nicht auffangen. Und an einer anderen Front sieht es richtig düster aus..
(Junge Freiheit. Mehr Journalismus wagen?)

Partisanentaktik gegen Meinungsfreiheit
X-Razzia in Paris: Wer nicht nach EU-Regeln spielt, wird bekämpft
EU-Europa verlässt den Pfad eines freiheitlichen Umgangs mit abweichenden Meinungen. Die Razzia in den Pariser Geschäftsräumen von Elon Musks Firma X erscheint dabei nur als Spitze des Eisbergs. Wer sich widersetzt, wird auf mehreren Ebenen bekämpft, geschont wird nur, wer sich unterwirft. Es ist Zeit, den Druck auf Brüssel zu erhöhen.
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Darf wie Diktatur aussehen?)

Linksextremismus
„Siamo tutti Maja T.“ – Linkspartei solidarisiert sich offen mit Gewalttäter
Daß linksextreme Gewalttäter in Ungarn lange Haftstrafen bekommen, paßt der Linkspartei gar nicht. Ihr europäischer Arm feiert die Gewalt gegen Andersdenkende nun ganz offen.
(Junge Freiheit. Links ist böse.)

Koblenz
Mutmaßliche Linksextremisten prügeln Lebensschützer ins Krankenhaus
Erst rufen sie „Nazis!“, dann schlagen sie brutal zu: Eine Gruppe mutmaßlicher Linksextremisten greift eine Demo gegen Abtreibung an. In der JUNGEN FREIHEIT schildert eines der Opfer den Tathergang..
(Junge Freiheit. Rechts ist gut.)

JF-Exklusiv
Bayern warnt vor „Rechtsextremisten“ auf Faschingsumzügen
Kurz vor den Kommunalwahlen fordert Bayerns Innenministerium die Polizei auf, „extremistische“ und „demokratiefeindliche“ Aufschriften auf Faschingsfesten zu verhindern. Als Beispiel gilt offenbar ein uralter Vorfall. Der JF liegt das Schreiben vor. .
(Junge Freiheit. Linke haben keinen Humor.)

Scheidung und Kindeswohl
Deutschland und seine Väter – ein blinder Fleck der Familienpolitik
Moderne Väter als gesellschaftlich gewünschtes Leitbild: präsent, verantwortlich, emotional zugewandt. Doch sobald Partnerschaften zerbrechen, greifen in Deutschland Strukturen, die dieses Ideal ausbremsen. Ein Gastbeitrag.
(Junge Freiheit. Die Würde des Menschen ist antastbar.)

Jobverlust wegen Gendersprache
Ein Lehrstück linkswoker Tyrannei
Ein aktueller Prozeß in Hamburg offenbart, welch drastische Folgen es mittlerweile haben kann, wenn man sich der linkswoken Gendersprache verweigert. Die CDU spielt in dem Zusammenhang eine höchst unrühmliche Rolle. Ein Kommentar von Anabel Schunke.
(Junge Freiheit. Sprachlos in Deutschland.)

Diskrepanz zwischen realen Herausforderungen und politischer Handlungsfähigkeit

Von David Cohnen

In den vergangenen Jahren mehren sich in Politik, Medien und Wissenschaft Hinweise darauf, dass sich westliche Gesellschaften - insbesondere Deutschland - in einer Phase tiefgreifender struktureller Spannungen befinden. Ökonomische Überlastungen, gesellschaftliche Polarisierung und politische Blockaden treten zunehmend offen zutage. Auffällig ist dabei weniger das völlige Fehlen kritischer Stimmen als vielmehr die lange Zeit dominierende Zurückhaltung, grundlegende Ursachen dieser Entwicklung offen zu benennen.

Erst allmählich beginnen etablierte Medien, jenseits klassischer Deutungsmuster strukturelle Fehlentwicklungen aufzugreifen. Diese verspätete Öffnung wirft die Frage auf, warum zentrale Probleme zwar lange sichtbar waren, politisch und gesellschaftlich jedoch nur begrenzt thematisiert wurden - und welche Faktoren eine solche Zurückhaltung über Jahre verstärkten.

  1. Mediale Diskursverschiebung als Ausgangspunkt der Analyse
    Ein zentraler Ausgangspunkt dieser Überlegungen ist die jüngere Entwicklung in Teilen der deutschen Medienlandschaft. Formate und Publikationen wie Cicero, Focus oder einzelne Interviews und Analysen in der Berliner Zeitung greifen seit einiger Zeit Themen auf, die lange entweder nur randständig oder stark fragmentiert behandelt wurden. Dazu zählen wirtschaftliche Überlastungen, gesellschaftliche Spannungen, fiskalische Grenzen staatlichen Handelns sowie die kumulativen Folgen politischer Entscheidungen der vergangenen Jahre.

Dabei ist hervorzuheben, dass einige dieser Medien bereits in der Vergangenheit den Mut besaßen, sich punktuell kritisch zu äußern und dominante Narrative zumindest zu hinterfragen - wenn auch häufig nicht in ihrer gesamten Tragweite. Diese Zurückhaltung ist nachvollziehbar im Kontext eines engen öffentlichen Diskursrahmens, verdient aber Anerkennung. Umso bemerkenswerter ist, dass sich aktuell eine deutliche Verschiebung im Tonfall abzeichnet: Probleme werden klarer benannt, Zusammenhänge offener angesprochen und bisher ausgeblendete Zielkonflikte vorsichtig in den Blick gerückt.

Gleichzeitig offenbaren symbolische Ereignisse eine zunehmende Diskrepanz zwischen öffentlicher Inszenierung und gesellschaftlicher Realität. Die mediale Übertragung der Verleihung des "Ordens wider den tierischen Ernst" an eine amtierende Bundesministerin - begleitet von gegenseitiger politischer Selbstbestätigung - steht exemplarisch für diese Spannung. Während wirtschaftliche, soziale und staatliche Belastungsgrenzen immer deutlicher sichtbar werden, vermittelt ein solcher Rahmen Normalität, Leichtigkeit und Selbstzufriedenheit. Diese Parallelität ist weniger Ausdruck bewusster Verdrängung als vielmehr ein Symptom struktureller Selbstberuhigung in Zeiten wachsender Unsicherheit.

Gerade diese Gleichzeitigkeit aus vorsichtig wachsender Kritik und ritualisierter Selbstvergewisserung macht deutlich, dass sich der öffentliche Diskurs an einem Wendepunkt befindet.

  1. Private Autoren, Whistleblower, alternative Plattformen

Bevor sich die angesprochenen Themen langsam in Teilen der etablierten Medien wiederfanden, hatten viele Probleme bereits private Autoren, unabhängige Analysten, Whistleblower sowie kleinere und mittlere Onlineplattformen offen benannt. Diese Akteure operierten häufig außerhalb klassischer redaktioneller Strukturen, verfügten über keine institutionelle Rückendeckung und unterlagen keiner formalen Meinungsdisziplin. Gerade dadurch konnten sie Entwicklungen früher, direkter und weniger gefiltert beschreiben.

Dennoch wurden diese Stimmen über Jahre hinweg selten inhaltlich widerlegt. Vielmehr erfolgte eine gesellschaftliche Delegitimierung: Sie galten als überzogen, alarmistisch oder unseriös, wurden verspottet oder pauschal in problematische politische Ecken gerückt. In einzelnen Fällen führte dies zu juristischen Auseinandersetzungen, Kontosperrungen, Reichweitenbeschränkungen oder öffentlichen Richtigstellungen - Maßnahmen, die weniger konkrete Falschaussagen betrafen als vielmehr die Deutungshoheit über sensible Themen.

Dabei geht es nicht darum, dass alle diese Autoren oder Plattformen in jedem Punkt richtig lagen. Vielmehr zeigt sich rückblickend ein strukturelles Muster: Bestimmte Fragestellungen - etwa zur langfristigen Finanzierbarkeit staatlicher Leistungen, migrationsbedingten Folgekosten, energiepolitischen Umbrüchen oder außenpolitischen Verstrickungen - waren über lange Zeit diskursiv kaum zulässig. Wer sie dennoch aufwarf, überschritt informelle Grenzen des Sagbaren und zahlte dafür häufig einen sozialen oder institutionellen Preis.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der heutige, vorsichtige Wandel im medialen Tonfall weniger als plötzliche Erkenntnis zu werten ist, sondern vielmehr als verspätete Annäherung an eine Debatte, die außerhalb des Mainstreams längst geführt wurde.

  1. Historische ökonomische Krisen

Historische wie aktuelle Analysen zeigen, dass ökonomische Systemkrisen regelmäßig politische Verwerfungen nach sich ziehen - ebenso wie politische Fehlentscheidungen ökonomische Krisen verschärfen oder sogar auslösen können. Bereits die Weltwirtschaftskrise ab 1929 offenbarte, wie fehlende internationale Koordination, dogmatisches ökonomisches Denken und politische Untätigkeit gesellschaftliche Polarisierung begünstigten. Die Folgen waren bekanntlich fatal.

Auch in der Gegenwart lassen sich vergleichbare Muster erkennen. Die Finanz- und Bankenkrise ab 2007/2008, die Eurokrise, die Folgen der Pandemie, migrationsbedingte Belastungen, geopolitische Konflikte sowie Energie- und Transformationskosten haben die wirtschaftliche Belastbarkeit westlicher Gesellschaften erheblich geschwächt. Die Kosten dieser Krisen wurden vielfach sozialisiert, während strukturelle Reformen ausblieben oder nur unzureichend umgesetzt wurden.

Diese Krisen verdeutlichen nicht nur ökonomische Spannungen, sondern auch die zunehmende Diskrepanz zwischen realen Herausforderungen und politischer Handlungsfähigkeit. Sie bilden den Kontext, in dem politische Entscheidungen oft defensiv und verwaltend getroffen werden, anstatt aktiv zu gestalten.

  1. Politische Reaktion: Verwaltung statt Gestaltung

Charakteristisch für die politische Reaktion auf diese Krisen ist weniger bewusste Täuschung als vielmehr ein defensiver Umgang mit Zielkonflikten. Politische Entscheidungen werden häufig moralisch oder normativ begründet, während ökonomische, fiskalische und gesellschaftliche Langzeitfolgen in den Hintergrund treten.

Statt einer offenen Abwägung konkurrierender Interessen dominiert vielfach die Verwaltung bestehender Zustände. Grundsätzliche Kurskorrekturen werden vermieden, nicht zuletzt aus Sorge vor gesellschaftlicher Polarisierung oder politischer Delegitimierung. Dies führt zu einer Politik des Aufschubs, bei der strukturelle Probleme zwar erkannt, aber nicht konsequent adressiert werden.

In diesem Umfeld gewinnt der öffentliche Diskurs eine besondere Bedeutung: Er prägt nicht nur die Wahrnehmung von Problemen, sondern wirkt auch als unsichtbarer Rahmen für politische Entscheidungen.

  1. Medien, Diskurs und vorauseilender Gehorsam

Eine zentrale Rolle spielt dabei der öffentliche Diskurs. Kritische Berichterstattung ist vorhanden, bleibt jedoch häufig fragmentiert. Ursachen werden angedeutet, aber selten systematisch zusammengeführt. Bestimmte Themen - etwa Migration, Energiepolitik oder fiskalische Belastungsgrenzen - werden häufig isoliert behandelt, ohne ihre Wechselwirkungen offen zu diskutieren.

Dabei handelt es sich nicht um gelenkte Medien oder bewusste Manipulation. Vielmehr lässt sich ein Phänomen des vorauseilenden Gehorsams beobachten: Journalisten und Redaktionen bewegen sich innerhalb eines als akzeptiert wahrgenommenen Deutungsrahmens. Was als legitim, sagbar oder karrieretauglich gilt, wird antizipiert - oft unbewusst.

Dieser Mechanismus führt zu einer schleichenden Verengung des Diskurses, ohne dass einzelne Akteure sich selbst als manipulativ oder manipuliert wahrnehmen.

In Kombination mit strukturellen Krisen und defensiver Politik führt dies dazu, dass die öffentliche Wahrnehmung und die symbolische Inszenierung von Stabilität eine überproportionale Rolle einnehmen.

  1. Gesellschaftliche Selbstbestätigung und symbolische Stabilisierung

Parallel dazu zeigt sich eine Tendenz zur symbolischen Selbstvergewisserung gesellschaftlicher Eliten. Rituale, Auszeichnungen und öffentliche Inszenierungen stabilisieren das bestehende Selbstbild politischer und gesellschaftlicher Verantwortungsträger - gerade in Zeiten zunehmender Krise.

Diese symbolische Ebene ersetzt jedoch keine inhaltliche Auseinandersetzung mit strukturellen Problemen. Sie wirkt vielmehr beruhigend nach innen, während sich die reale Belastung der Gesellschaft weiter erhöht.

  1. Ideologischer Unterbau und institutionelle Verfestigung

Vor diesem Hintergrund gewinnt der ideologische Unterbau der letzten Jahrzehnte besondere Bedeutung. Ursprünglich innerhalb einzelner politischer Strömungen entstandene normative Leitvorstellungen wurden Schritt für Schritt von nahezu allen etablierten Parteien übernommen oder zumindest nicht mehr grundlegend hinterfragt. Dieser Prozess ist demokratisch legitim und politisch zulässig, entfaltet seine Wirkung jedoch langfristig: Ideologische Prämissen verfestigen sich institutionell - in Parteien, Verwaltungen, Medien, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Verbreitung erfolgt dezentral, kontinuierlich und oft unbewusst, wodurch eine hegemoniale Deutungsstruktur entsteht, in der politische Alternativen zunehmend als normativ problematisch oder politisch nicht anschlussfähig gelten.

Ideologisch geprägte Akteure sind inzwischen in vielen gesellschaftlichen und politischen Institutionen aktiv - in Behörden, Medien, NGOs oder Thinktanks - und können dadurch Entscheidungen und Diskurse subtil beeinflussen. Sie steuern die Republik nicht direkt, schaffen jedoch Rahmenbedingungen, die politische Entscheidungen und Prioritätensetzungen in eine Richtung verschieben, die langfristig kaum korrigierbar erscheint. Auf diese Weise wirkt die Ideologie wie eine unsichtbare Hand, die Schritt für Schritt die gesellschaftliche Wahrnehmung, den öffentlichen Diskurs und letztlich auch die Handlungsfähigkeit des Staates prägt. In Kombination mit struktureller Unfähigkeit, Ressourcen und Prioritäten offen zu thematisieren, entsteht ein systemisches Risiko, das weit über einzelne politische Fehlentscheidungen hinausgeht.

  1. Verlust politischer Korrekturfähigkeit

Besonders problematisch wird diese Entwicklung in einer Phase multipler Krisen. Wenn grundlegende Annahmen nicht mehr offen überprüft werden können, verengt sich der politische Entscheidungsraum. Selbst bei erkennbaren Fehlentwicklungen fällt es schwer, Kurskorrekturen vorzunehmen, da diese schnell als ideologisch oder moralisch unzulässig bewertet werden.

Zentrale verfassungsrechtliche Fragen werden dabei situativ interpretiert, betont oder relativiert. Nicht die Verfassung selbst, sondern ihre selektive Anwendung vermittelt den Eindruck politischer Beliebigkeit. In Kombination mit einem ideologisch geprägten Diskurs entsteht eine zunehmende Handlungsunfähigkeit des Staates. Die Regierung steht wachsenden Problemen gegenüber - ökonomische Belastungen, Migration, Energie- und Transformationskosten, geopolitische Konflikte -, doch Prioritäten werden nur zögerlich oder gar nicht gesetzt. Probleme werden häufig verschleiert, Entscheidungen aufgeschoben oder unter ideologischem Vorbehalt getroffen.

Die Folgen dieser strukturellen Lähmung sind gravierend: die volkswirtschaftliche Belastbarkeit nimmt ab, soziale Spannungen nehmen zu, und die Fähigkeit des Staates, zentrale Aufgaben - wie den Schutz der Bürger oder die nachhaltige Steuerung der Wirtschaft - zu erfüllen - wird zunehmend eingeschränkt. Gleichzeitig vergrößert sich die Diskrepanz zwischen öffentlichem Diskurs und realen Problemen, was das Vertrauen der Bevölkerung in staatliches Handeln weiter untergräbt.

Anders gesagt: Das Risiko liegt nicht in einzelnen Fehlentscheidungen, sondern in der systemischen Unfähigkeit des Staates, Prioritäten klar zu benennen, Ressourcen realistisch zu verteilen und notwendige Korrekturen umzusetzen. Ideologische Prägung, strukturelle Trägheit und mangelnde Priorisierung verstärken diese Handlungsunfähigkeit und erhöhen das Staatsrisiko durch strukturelle Überlastung.

Schluss

Die gegenwärtige Krise ist nicht das Ergebnis bewusster Steuerung oder gezielter Manipulation, sondern das Resultat langfristiger ideologischer Verfestigungen, institutioneller Selbstbestätigung und eines Diskurses, der grundlegende Fragen zu lange vermieden hat.

Ein handlungsfähiger Staat setzt die Fähigkeit voraus, eigene Prämissen zu hinterfragen, Zielkonflikte offen zu benennen und politische Alternativen realistisch abzuwägen. Fehlt diese Korrekturfähigkeit, droht kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein schleichender Verlust staatlicher Steuerungs- und Gestaltungskraft.

In Deutschland hat sich eine komplexe Dynamik entwickelt: strukturelle Unfähigkeit, ideologische Durchdringung und kumulative wirtschaftliche und gesellschaftliche Belastungen verstärken sich gegenseitig. Während private Autoren, Whistleblower und alternative Plattformen seit Jahren auf diese Probleme hinweisen, beginnen nun auch etablierte Medien, die Risiken pointiert anzusprechen - wenn auch noch vorsichtig. Ideologische Strömungen prägen politische Entscheidungen und Diskurse Schritt für Schritt, blockieren strukturelle Reformen und verschieben Prioritätensetzungen.

Die Folge ist eine zunehmende Handlungsunfähigkeit des Staates: öffentliche Ressourcen werden überlastet, soziale Spannungen nehmen zu, und die Diskrepanz zwischen realen Problemen und öffentlichem Diskurs wächst. Das Risiko liegt nicht in einzelnen Fehlentscheidungen, sondern in der systemischen Unfähigkeit, Prioritäten klar zu setzen, Ressourcen realistisch zu verteilen und notwendige Korrekturen umzusetzen.

Angesichts dieser Entwicklung steht der deutsche Staat an einem Scheidepunkt. Die Stabilität und Funktionsfähigkeit der Republik hängt entscheidend davon ab, ob strukturelle und ideologische Verzerrungen erkannt, benannt und korrigiert werden. Nur durch eine klare Priorisierung und die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten offen anzusprechen, lässt sich verhindern, dass die bestehende Krise weiter eskaliert und das Vertrauen der Bevölkerung dauerhaft untergraben wird.

Explosive Moderne: -
Von Eva Illouz

Politischer Größenwahn und das Verblassen des amerikanischen Traums, die Fragilität der liberalen Demokratie, aber auch Antisemitismus, Rassismus und Misogynie: Ohne Bezug auf die Schlüsselgefühle der explosiven Moderne lassen sie sich weder verstehen noch einhegen oder bekämpfen.

Angst, Enttäuschung, Wut, aber auch Scham oder Liebe – Eva Illouz blickt auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut sind und von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet werden.
Gefühle sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv.

In einer meisterlichen Komposition aus soziologischen Analysen, historischen Miniaturen und Lektüren ikonischer Werke der Weltliteratur porträtiert Illouz die Emotionen, die unsere Gesellschaft unter Hochspannung setzen. (Amazon)

(tutut) - Es ist die Mutter aller Fragen, die in diesem unseren Schland im Kontrafunk-Sonntagsgespräch aufgeworfen wurde: "Wie kommt so jemand in unser Land?" Da hat sich im Hamburger Bahnhof ein sozusagen polizeibekannter Illegaler eine Bahnsteigerin gegriffen und mit ihr vor den Todeszug geworfen. Es scheint was dran zu sein, wenn sogar Staatsanwälte in Büchern nach dem Rechtsstaat suchen. Warum werden die wahren Täter nicht vor Gericht gestellt, die mit dem Grundgesetz Schindluder treiben? Wer hat denn auf Staatskosten einen Südsudanesen nach Deutschland geholt? Und so fällt in der Diskussion der Ungläubigen im deutschen Freifunk aus der Schweiz die Frage, die keiner stellt: "Wie kriegen wir den wieder raus aus dem Land?" Müsste dann die gewesene CDU nicht mit ihm und all den anderen gehen, welche diese Partei maßgeblich in die Bütt des Narrenschiffs aufgenommen hat? Sagt sehr richtig einer im Kontrafunk über die CDU: "Sie bremst, sie hintergeht, sie widersteht Trump wo es geht, aber kein enziger

deutscher Politiker hat sich zu Hamburg geäußert. Das heißt, der Wille, zu den Guten zu gehören und auf die Bösen zu zeigen ist noch so ausgeprägt, dass dies mit ein Grund ist, evolutionär nichts mehr zu verändern. Aber sie wissen doch alle, dass ihre Zeit vorbei ist, und dann muss man doch auch Veränderungsleistungen einbringen, um diese neue Zeit, die passieren wird, mitgestalten zu können". Wie aber soll das gehen, wenn Politik und Medien sich zusammentun in einem linksradikal wirkenden Kartell und über die USA herziehen, immerhin Kavallerie des nicht souveränen Reservats. Wie tönt doch ein Georg Restle, Leiter von "Monitor" des Westdeutschen Rundfunks, schreibt: "Wehrlose Menschen, de auf offener Straße von Regierungsbeauftragten ermordet werden, heimtückisch aus niedrigen Beweggründen, man sollte es offen aussprechen, Faschismus ist keine interne Angelegenheit, schon gar nicht, wenn es sich um den mächtigsten Staat der Welt handelt". Der hat es nämlich mit organisierten linken Kampftruppen zu tun, welche militärisch generalstabmäßig organisiert sind. Da findet sowas wie ein urbaner Bürgerkrieg statt. Die "Aussichten auf den Bürgerkrieg" von Enzensberger kommen immer näher. War da nicht was mit Zehntausenden von Toten eines Terrorregimes im Iran? Aber ein für die Leserschaft wohl still und leise installierter Chefredakteur  mit Doktor macht an der Leidplanke "Ein Alarmsignal für Deutschland" aus, denn "Mit dem New-Start-Abkommen zwischen Russland und Amerika, das Interkontinentalwaffen und die sie tragenden Raketen und Bomber - also die ganz großen Knüppel - limitiert, läuft der letzte dieser Verträge aus". Und  ist Deutschland nicht gerade mitten in einem Krieg und propagiert eigene Kriegstüchtigkeit als Indianer der amerikanischen Kavallerie ohne A-Bombe laut zu sagen, da passiert dies: "Warum sollen sich all die nuklearen Emporkömmlinge vom Schlage Nordkoreas oder des Iran zügeln, wenn Russland und die USA solches Desinteresse an Rüstungskontrolle demonstrieren? Wo sie fehlt, geht das auf Kosten von Stabilität. Weltweit. Und ganz und gar zur Unzeit inmitten so vieler Kriege". Stabil - das neue Modewort, egal, ob gut oder schlecht. Was bedeutet Stabilität, KI? "Ein stabiles politisches System zeichnet sich dadurch aus, dass es Krisen übersteht, ohne dass es zu gewaltsamen Konflikten oder einem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung kommt.In der Außen- und Sicherheitspolitik bedeutet 'Stabilisierung', in fragilen Staaten oder Krisenregionen wieder geordnete Verhältnisse herzustellen".

So lästerte der Staatsfunk über einen Vielpöstler.

Frühere Diskothek und Arztpraxis sollen 2027 abgerissen werden", "HFU-Professor wird in den Wissenschaftsrat berufen", "Chefarzt klagt weiter gegen Abtreibungsverbot an christlicher Klinik". Zwei Seiten  Bleifriedhof "Narri, Narro! Der Narrenfahrplan 2026 im Kreis Tuttlingen", nicht überall ist das Internet erfunden, Und Achtung: "Rettung der Bienen kann teuer werden - Im Frühjahr könnte es auch im Kreis ernst werden. So bereiten sich die Imker auf mögliche Nester der gefährlichen Asiatischen Hornisse vor", "Standorte des 'Blitzpanzers' sind umstritten - Sie heißen 'Enforcement Trailer': Blitzeranhänger der Stadt Tuttlingen, die immer wieder irgendwo am Straßenrand stehen, um Temposünder zu erwischen. Aber stehen sie an den richtigen Stellen?". Warum hat sie dies nicht Guido Wolf gefragt, der als Jurist zu allem seinen Senf abgeben musste. Auch buchstäblich ist er unterwegs.

„Nein, den braucht es nicht“ –
Ministerpräsident Kretschmann gegen Beamtenstatus für Lehrer
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält wenig vom Beamtenstatus von Lehrern. „Nein, den braucht es eigentlich nicht“, sagte der Grünen-Politiker in Stuttgart auf die Frage, ob es den Beamtenstatus für Lehrer denn unbedingt brauche. „Das muss man nicht als hoheitliche Aufgabe organisieren, es gibt ja auch angestellte Lehrerinnen und Lehrer, die können ihren Beruf genauso ausüben.“ Es gebe keine tieferen Gründe für den Beamtenstatus. „Man kann das auch anders machen.“.
(welt.de. 16 Jahre ist dem Lehrer als MP nach 45 Jahren im Landtag dies nicht eingefallen?)

Vor der Landtagswahl in BW
FDP BW will Dreier-Debatte im SWR mit Klage verhindern
Der Countdown zur Landtagswahl läuft. Dabei kämpft die FDP um den Einzug ins Parlament. Die Partei sieht sich vom SWR benachteiligt und fordert Änderungen am Programm..
(swr.de. Noch'n Lehrer. Warum, haben sie kein eigenes Programm?)

Streit um Ticket
Boris Palmer im Zug beleidigt – eine Lehrerin verteidigt den jugendlichen Querulanten
..Ausgangspunkt des Streits war laut Schilderungen von Palmer ein Jugendlicher, der sich trotz fehlender Berechtigung bewusst in die erste Klasse des Zuges im Stadtgebiet gesetzt hatte. Als Palmer ihn darauf hinwies, dass ein Deutschlandticket nicht für die erste Klasse gilt, habe der Jugendliche mit der Beleidigung „Halt die Fresse“ reagiert. Palmer gab sich dann laut seiner Schilderung per Dienstausweis als Leiter einer Ortspolizeibehörde zu erkennen und wies auf die rechtlichen Folgen hin. „Eine solche Beleidigung stellt eine Straftat dar. In diesem Fall ist es rechtlich zulässig, die Identität der betreffenden Person festzustellen, um eine Anzeige zu ermöglichen oder den Sachverhalt an die Polizei weiterzugeben“, schreibt Palmer...
(welt.de. Was macht der sonst noch? Soll der nicht Minister werden?)

Aktuelle Konjunkturumfrage vorgestellt
IHK Rhein-Neckar: Positive Signale für Industrie und Dienstleister
Die Wirtschaft in der Rhein-Neckar-Region sendet laut IHK einige positive Signale, insbesondere in der Industrie und bei Dienstleistern. Der Handel schwächelt aber weiterhin..
(swr.de. Wer hat diese Propaganda bestellt?)

Ministerpräsident zeigt sich genervt
Kretschmann zur Abschuss-Debatte: "Wolf weiß nicht, wann Wahlkampf ist"
Bis zur Entscheidung eines Gerichts ist der Hornisgrinde-Wolf noch sicher. Zum Streit um einen möglichen Abschuss hat Ministerpräsident Kretschmann eine klare Meinung..
(swr.de. Grünkäppchen bringt Opa Kuttelsupp'.)

Ein Tatverdächtiger festgenommen
Lörrach: Mann beißt Joggerin ins Bein
In Lörrach haben zwei Männer am Wochenende eine Joggerin angegriffen. Einer von ihnen biss ihr ins Bein. Die Polizei konnte einen 24-Jährigen festnehmen. Die Ermittlungen laufen..
(swr.de. Abschießen?)

Pionier, Vorbild und Wahrzeichen
70 Jahre Stuttgarter Fernsehturm: Zum Jubiläum 70 Stunden nonstop geöffnet
Der Stuttgarter Fernsehturm war 1956 der erste Stahlbetonturm der Welt. Auch 70 Jahre später ist er ein Besuchermagnet. Zum Jubiläum gibt es ein Programm mit einer Premiere..
(swr.de. Fällt er um?)

Kulturgut mit besonderer Geschichte
Maori-Heiligtum in Tübingen kehrt nach 250 Jahren nach Neuseeland zurück
Das geschnitzte Ahnenbild stammt aus Neuseeland und gelangte 1771 nach Europa. Aktuell ist das "Pou der Hinematioro" im MUT zu sehen und soll bald seinen Weg nach Hause antreten..
(swr,de, Wann werden Ostpreußen, Schlesien usw zurückgegeben?)

Datenanalyse von Umzugsbewegungen
So groß ist die Stadtflucht von Familien in BW
(swr.de. Auswandern.)

Zur Finanzierung seines Lebensstils
Anklage erhoben: Freiburger Bestatter soll Zahngold von 250 Verstorbenen gestohlen haben
Einem Bestatter wird vorgeworfen, mehr als 8 Kilogramm Zahngold und Schmuck von Verstorbenen gestohlen zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben..
(swr.de. Goldfinger?)

Kurier bringt Hilfsgüter in die Ukraine
Kleidung, OP-Material, Medikamente: Wie sich Menschen in Südbaden vernetzen und damit ukrainischen Soldaten an der Front helfen
Um sich gegen Russland zu wehren, bekommen ukrainische Soldaten auch aus Südbaden Unterstützung: Eine Familie aus Mengen zeigt, was möglich ist, wenn Privatleute sich zusammentun..
(swr.de. Und wenn Frankreich Freiburg behalten hätte?)


Attacke in Rheinland-Pfalz
Von Schwarzfahrer verprügelt – Zugbegleiter stirbt nach brutalem Angriff in Regionalexpress
Ein Zugbegleiter will die Tickets in einem Regionalexpress kontrollieren, dann wird er von einem Schwarzfahrer brutal angegriffen. Nun erlag der Schaffner (36) seinen Verletzungen. Der Angriff sorgt bundesweit für Entsetzen...
(welt.de. Wohnsitzloser Grieche der Schläger, türkischer Bahnmitarbeiter das Opfer.Wer entsetzt sich über Alltägliches? Da hat der Palmer als Zugpolizist ja noch Glück gehabt.)

=============
NACHLESE
Verantwortliche ohne Verantwortung
Eis und Schnee als Endgegner der sog.Zivilgesellschaft
Von Don Alphonso
Auf Diesel-Dieterund den Unimog kann man sich verlassen, auf den Berlner Senat nicht: Eine Hauptstadt versagt an einem Winter, den jedes Dorf beherrscht.
(welt.de. Deutsche Sommermärchen sind nicht grimmig.)
=============

Rheinland-Pfalz: Untreue-Verdacht gegen SPD-Regierung
Nur sieben Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz steht die SPD-geführte Landesregierung von Alexander Schweitzer vor dem Abgrund. Die Staatsanwaltschaft Mainz führt Vorermittlungen wegen Untreue – und zwar in besonders schwerem Fall. Im Kern: jahrelange Sonderurlaubsregelungen für Staatssekretäre, die sich parallel hochdotierte Managerposten in landeseigenen Gesellschaften sicherten und dabei weiterhin üppige Ruhegehälter kassierten. Ein strafrechtliches Gutachten sieht klare Anhaltspunkte für strafbare Untreue. Schon 2022 hatten Landesrechnungshof und Landtag diese Praxis scharf kritisiert und ein sofortiges Ende gefordert. Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Kay Gottschalk rechnet schonungslos ab: „Was sich hier zeigt, ist kein Einzelfall und kein bloßer Verwaltungsfehler, sondern ein systematisches Versagen politischer Verantwortung durch die SPD-Landesregierung. Wenn Staatssekretäre über Jahre hinweg Sonderurlaub erhalten, weiterhin Versorgungsansprüche aufbauen und gleichzeitig lukrative Posten in landeseigenen Gesellschaften besetzen, dan n ist das politische Selbstbedienung auf Kosten der Steuerzahler.“ Und weiter: „Besonders gravierend ist, dass die SPD-geführte Landesregierung klare Aufforderungen des Landtags bewusst ignoriert hat. Spätestens mit dem Parlamentsbeschluss von 2022 bestand eine Pflicht zum Handeln. Wer parlamentarische Kontrolle missachtet und Warnungen des Landesrechnungshofs beiseiteschiebt, stellt sich über Recht und demokratische Ordnung.“ Die Selbstbedienungsmentalität der Altparteien zeigt wieder ihr wahres Gesicht: Während normale Bürger jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kassieren SPD-nahe Funktionäre doppelt und dreifach auf Steuerkosten. Die Staatsanwaltschaft müsse jetzt schnell und kompromisslos handeln. Rheinland-Pfalz brauch endlich saubere Politik – und keine weiteren Jahre des Filzes, so Gottschalk. „Die Bürger erwarten einen sparsamen und rechtsstaatlichen Umgang mit ihrem Steuergeld. Stattdessen erleben sie Vetternwirtschaft und Filz. Wir fordern eine vollständige Aufklärung. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, müssen personelle und politische Konsequenzen folgen.“
(pi-news.net)

**************
DAS WORT DES TAGES
Eine Stunde mehr“ …das erinnert mich an Jürgen Trittins „eine Kugel Eis“. Herr Söder erklärt uns nicht wofür – es wäre wohl politisch unkorrekt. Und dann würde auch klar, dass es mit „einer Stunde mehr“ noch lange nicht getan ist. Nun flattern die ersten Rechnungen ins Haus für jahrelanges Politikversagen, blinde Ideologie und verantwortungslose Grenzenlosigkeit, kurzum: Unser Sozialstaat und unsere Wirtschaft sind am Ende.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
**************

Trotz Reformkommission
Der Firlefritz – Merz plappert zur Rente drauf los
Von Mario Thurnes
Angenommen, man wollte Friedrich Merz folgen. Dann macht es der Kanzler einem nicht leicht. Er hat seinen Redefluss nicht im Griff, verwickelt sich damit immer mehr in Widersprüche und sabotiert seine eigenen Botschaften. Er würde gern als großer Reformer gesehen werden, gibt aber das Bild des Firlefritz ab..
(Tichys Einblick. Wer Merz zuhört, kann den Eindruck gewinnen, dass da ein KI-Redeautomat in Betrieb ist.)

Bayerische Wirtschaft warnt
„Ohne Reformen droht der Bundeshaushalt gegen die Wand zu fahren“
Von Mario Thurnes
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat sich den Bundeshaushalt angeschaut. Das Ergebnis ist wenig überraschend, aber dafür umso eindeutiger: Wenn die Regierung Klingbeil-Merz so weitermacht, fährt Deutschland gegen die Wand. .
(Tichys Einblick. Sie hängen ja schon in der brennenden Mauer.)

Playmobil schließt Werk in Deutschland:
350 Mitarbeiter betroffen
„Playmobil definiert das Spiel von morgen“, hieß es noch vor einigen Tagen in einer Pressemitteilung des Unternehmens. 350 Mitarbeiter des Werks in Dietenhofen im Landkreis Ansbach werden wohl bald ausgespielt haben: Der fränkische Spielzeughersteller schließt sein Werk bis Ende Juni. Dies bedeute „nichts anderes als das Ende der Spielwarenproduktion am Standort Dietenhofen und damit das Ende der Playmobil-Produktion in Deutschland“, befürchtet die Gewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) in einer Pressemitteilung. .
(bild.de. Deutschland spielt mit seiner Existenz.)

Formular des Auswärtigen Amtes
Neue deutsche Bürokratie: „Welches Geschlecht hat die leibliche Mutter?“
Wer als Deutscher ein Kind im Ausland zur Welt bringt, muß der Bundesregierung Fragen beantworten – und zwar auch, welches Geschlecht die leibliche Mutter hat. Es gibt vier Antwort-Möglichkeiten. Man kann auch mehr als drei Ehen führen..
(Junge Freiheit. Ist das nicht irre?)

TE berichtete bereits im Sommer 2025
Rechnungshof zu Northvolt – Wie „Politico“ der Wirklichkeit ein halbes Jahr hinterherhinkt
Der bislang unveröffentlichte Bericht des Bundesrechnungshofs vom Juni 2025 über Habecks skandalöses Vorgehen bei Northvolt liege „Politico“ nun vor, berichtet die „Welt“ aktuell. Dabei hatte TE über die Rüge des Rechnungshofes bereits damals informiert. Aber gut, dass an den Skandal, an dem auch Daniel Günther beteiligt war, Aber gut, dass an den Skandal, an dem auch Daniel Günther beteiligt war, nochmals erinnert wird. .
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Das Kartell lebt wohl in anderen Zeiten.)

Regenbogentreppe übermalt
Deutschlandfarben sorgen bei Arnsberger Grünen für Schnappatmung
Unbekannte übermalen in Arnsberg eine Regenbogentreppe mit den Nationalfarben. Die örtlichen Grünen reagieren empört. Jeder könne sich die Deutschlandfarben in den Garten hängen – aber nicht in den öffentlichen Raum. Dazu nehmen sie extra ein bizarres Video auf..
(Junge Freiheit. Grüne sehen nur Rot?)

Wetter in Deutschland +++
Alarmstufe Rot in 35 Kreisen: DWD warnt vor extremer Glätte – erneut Schulausfälle
Im Nordosten herrscht Dauerfrost, im Südwesten bleibt es mild – das Wetter zeigt sich weiter gegensätzlich. In Hessen und Rheinland-Pfalz warnt der DWD vor starkem Schneefall. .
(focus.de. Der Winter der ein Winter ist.)

Gesundheitssystem
Wartezeit für Facharzttermin steigt innerhalb wenige Jahre auf 42 Tage
Gesetzlich Versicherte mussten 2024 länger auf einen Facharzttermin warten als noch vor einigen Jahren. Das geht aus Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt..
(welt.de. Der Tod ist oft schneller.)

Der Airbag-Staat: Stabiliät ist etwas anderes als Demokratie
Von Florian Friedman • . Die deutsche Politik ist ein Airbag – sie verhindert keinen Aufprall, sondern dämpft ihn ab. Kursänderungen sind ihr zuwider. Das Gute daran: Weil die Richtung vorgezeichnet ist, war es nie leichter als heute, korrekte politische Prognosen zu treffen. Probieren Sie es aus. Überrascht es jemanden, dass Daniel Günther nach seinen autokratischen Anflügen gegen das Nachrichtenportal „Nius“ nicht zurückgetreten ist? Verblüfft es, wenn Friedrich Merz weiter im Sinne der SPD regiert? Was halten Sie für wahrscheinlicher: Eine CDU unter Merz, die der linken Klimapolitik ein Ende bereitet, oder Opernbälle am Ballermann? Schlucken Sie die rote Pille. Das Steuer wird nicht herumgerissen – und das hat System..
(achgut.com. Nicht nur Bagger rollen.)

DER PODCAST AM MORGEN
Zensur, Messer, Maulkörbe – Der neue europäische Alltag – TE-Wecker am 4. Februar 2026
VON Holger Douglas
+++ Macron veranstaltet Razzia bei X in Paris – Angriff auf Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel des Rechts +++ Epstein-Akten: Millionen Seiten, null Klarheit oder das Transparenz-Paradox +++ Sánchez öffnet die Schleusen: Spanien legalisiert 500.000 Illegale – die stehen demnächst in Deutschland vor der Tür +++ Frankreich: Messerattacke an Schule: Lehrerinnenleben in Gefahr +++ Brutale Gewalt im Zug: Zugbegleiter nach Angriff von Schwarzfahrer lebensgefährlich verletzt +++ Mond muss noch warten: NASA verschiebt Mondmission – Artemis II frühestens im März +++ TE-Energiewende-Wetterbericht: Wärmepumpen schlucken ordentlich Strom +++..
(Tichys Einblick. Hinterm Mond ist jetzt.)

Discounter-Duell
Aldi gegen Lidl – jetzt geht die Preisschlacht in die nächste Runde
Zwischen den Discountern Aldi und Lidl tobt ein Preiskampf: Erst versuchen die beiden Ketten über Butter die Vorherrschaft im deutschen Lebensmittelhandel zu erlangen. Jetzt verlagert sich die Schlacht auf eine weitere Produktgruppe..
(welt.de. Der einzige Wahlkampf.)

Fußballturnier in den USA
„Sport darf nicht instrumentalisiert werden“ – Bundesregierung lehnt WM-Boykott ab
(welt.de. Guckt denn noch jemand?)

Energiewende: Racheakt nach Scheidung
Von Hans Hofmann-Reinecke • Es gibt Leute, die heiraten, nur um jedes Mal festzustellen, dass es die Falsche ist. Die Scheidungen kosten zwar viel Geld – aber es ist nicht das eigene. Die bisherigen Bräute hießen Braunkohle, Atom, Steinkohle, Sonne und Wind. Jetzt aber ist man überzeugt, die Richtige gefunden zu haben: Sie heißt LNG. Und die muss herhalten, bis das erste Fusionskraftwerk vor den Altar tritt..
(achgut.com. Der Ruin ist sicher.)

Stephans Spitzen
Die Selbstlegitimierung des Staates
Eine junge Frau ist tot. Ihren Mörder hat der Staat selbst eingeflogen. Doch empört ist man über ICE statt über eigene Verantwortung. Der Staat versagt und die extrem linke Blase feiert den „Antifaschismus“, in einer von der Bundesregierung geförderten Ausstellung, die der Generalsekretär des Goethe-Instituts eröffnet.
VON Cora Stephan
(Tichys Einblick. Faschisten halten sich für Antifasschisten.)

Festnahmen
Rumäne und Grieche sollen Bundeswehr-Korvetten sabotiert haben
Der Hamburger Staatsanwaltschaft läßt zwei Ausländer festnehmen, die Korvetten der Deutschen Marine manipuliert haben sollen. Die Verdächtigen gingen offenbar mit erheblichem Aufwand ans Werk. War die Sicherheit der Bundesrepublik in Gefahr?..
(Junge Freiheit. Noch fällt Deutschland unter die Feindstaatenregel.)

CSU-Frau dreht frei
Ministerin Bär in Aachen: Doros Desaster
Von Alexander Heiden
Bei einer Ordensverleihung für einen Politiker kann nichts Gutes herauskommen. Das gilt immer – und sogar für Karnevalsorden. Das hat Forschungsministerin Dorothee Bär jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
(Tichys Einblick. Die Richtige, nicht erstmalig.)

Meinungsfreiheit
Martenstein: Beim RBB darf man nicht alles sagen
Zensur? Der Publizist Harald Martenstein erhebt schwere Vorwürfe gegen den RBB: Der öffentlich-rechtliche Sender habe wiederholt Kolumnen von ihm abgelehnt. Unter anderem wegen Kritik an einem AfD-Verbot..
(Junge Freiheit. Das Kartell hat immer recht.)

„Free Maja“
BKA warnt in Geheimpapier vor Unruhen wegen „Hammerbande“-Urteil
Eine Entscheidung mit Sprengkraft: Am Vortag des Urteils gegen den mutmaßlichen „Hammerbande“-Terroristen Simeon T. warnt das BKA vor Attacken auf ungarische Auslandsvertretungen. Der JUNGEN FREIHEIT liegt ein internes Schreiben vor..
(Junge Freiheit. Isch over.)

Frankfurt am Main
Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf AfD-Wahlkämpfer
In Frankfurt-Rödelheim ist beim Plakatieren ein AfD-Fahrzeug beschädigt worden. Unbekannte schlugen eine Heckscheibe ein. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt..
(Junge Freheit. Gegen Links?)

JF-Exklusiv
Feuerwehr-Großeinsatz: Pulver-Anschlag auf AfD-Fraktion
Ein Drohbrief mit weißem Pulver an die AfD-Fraktion führt zu einem Feuerwehr-Großeinsatz in NRW, wie die JF exklusiv erfuhr. Die Politiker kommen in Quarantäne. Betroffen ist auch die abgewählte Vize-Bürgermeisterin von Bad Salzuflen, die von den dramatischen Stunden berichtet..
(Junge Freiheit. Bürgerkrieg.)

Kulturkampf
Dank CDU heißt eine Berliner U-Bahnstation jetzt „Regenbogenkiez“
Seit 2024 setzt sich die Partei dafür ein, nun werden bald die Namensschilder ausgetauscht. Der queerpolitische Sprecher freut sich über ein „großes und vor allem sichtbares Signal“. Dann redet er von einem weiteren Regenbogen-Projekt der CDU..
(Junge Freiheit. Kulturen statt Kultur.)

Die Staatsschuld steigt
Frankreich: Haushalt beschlossen, Macrons Rentenreform auf Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben
Von Matthias Nikolaidis
In Frankreich gibt es einen Zwischenstand im Schulden-Derby: eins zu null für die Sozialisten und ein blaues Auge für Macron. Dessen Rentenreform wird verschoben, kommt vielleicht nie. Aber noch wichtiger ist nun der Zusammenhalt gegen den Angstgegner: das Rassemblement national unter einer umkämpften Marine Le Pen. .
(Tichys Einblick. Keiner wacht am Rhein auf.)

EU-Gleichschritt bei Gesundheitskrisen: Pharma und Klima-Lobby frohlocken
Von Martina Binnig • Eine neue EU-Verordnung fordert die Vereinheitlichung der Maßnahmen bei einer "gesundheitliche Notlage" für die EU. Die neue Verordnung dient in erster Linie dem Klima- und „Impfstoff“-Markt und den Interessen all derer, die von einem entsprechenden Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft profitieren. .
(achgut.com. Die Europa ist im Klimakterkium und reitet eine Sau.)

Linksextreme Migrationspolitk
Spanien: Linke Abgeordnete jubelt über „Bevölkerungsaustausch“
Plötzlich sagen sie es offen: Spaniens Linke will mehr Migration, Wahlrecht für Einwanderer – und hofft auf einen „Bevölkerungsaustausch“. Ähnliche Töne schlägt ein linker Politiker in Frankreich an..
(Junge Freiheit. Wenn Touristen ausbleiben..)

„Mobilitätsabkommen“
Kommt die nächste Masseneinwanderung bald aus Indien?
Erst Friedrich Merz, dann Ursula von der Leyen: Nach den Besuchen der Spitzenpolitiker in Indien ist neben einem Handelsabkommen auch ein „Mobilitätsabkommen“ auf den Weg gebracht worden. Auf JF-Anfrage äußert sich die Kommission und nennt Details. .
(Junge Freiheit. Statt Kinder.)

 

Kulturkampf oder Generationswechsel?

Von Gastautor Lothar W. Pawliczak

Linke, Grüne, Woke meinen, Rechte würden gegen sie einen Kulturkampf betreiben. Gleichzeitig bestreiten sie, daß es das, was da bekämpft wird, überhaupt gibt, obwohl sie doch in den USA Wokeness selbst erfunden haben und … – nein, nein, sie hätten niemals irgendwen, der irgendwo eine Rede halten wollte oder wer als Weißer ein Gedicht einer Afroamerikanerin übersetzen wollte gecancelt, niemals Faschingsfeiern verhindert, wo Kinder als Indianer kommen wollten, niemals das Umschreiben von Büchern gefordert. Und nie hat jemand jemandem vorgeworfen, auf einer Veranstaltung gewesen zu sein, auf der ein Vertreter böser Leute gewesen sei.

Man kann die Leugnung dessen, was sie tun, wohl nur als zynische Selbstironie auffassen. Ihre Gegner halten ihnen entgegen: „Dieselben Parteien, die die Gesellschaft mit einer umfassenden Indoktrinierung vergiftet haben, wollen den Kulturkampf jetzt abblasen – weil sie spüren, dass sie ihn verlieren werden.“ (Ulf Poschardt)

Aber ist es wirklich Kulturkampf? Hier streiten Rechte und Linke. Konservative und Liberale einerseits gegen selbsternannte Progressive desselben Kulturkreises. Beiden Seiten stehen dieselben Mittel der Auseinandersetzung zur Verfügung. Einige Mittel, vor allem Mord, sind dabei nach christlichem Verständnis – anders im Islam – verboten. Auch Beleidigung, Drohung, Mobbing, Gewaltanwendung wird bei uns bestraft, allerdings gilt nicht mehr gleiches Recht für jeden.

Wer wissen will, was das Wort Kulturkampf eigentlich meint, lese bei Rudolf Virchow nach (Rede im Preußischen Abgeordnetenhaus am 17. Januar 1873) oder bei Samuel P. Huntington (The Clash of Civilizations, 1996).

Wurde für das, was heute umkämpft ist, wirklich und wie lange gekämpft? Und wer, wenn es ein Kampf gewesen sei, kämpfte dagegen?

Ja, das Civil Rights Movement hat für Gleichberechtigung aller Amerikaner gekämpft und mit dem Civil Rights Act von 1964 durchgesetzt. Ja, die 68er sind gegen den Vietnamkrieg aufgestanden und gegen den „Muff von tausend Jahren unter den Talaren“ machte man sich einen Spaß. Aber schon damals war es mit dem linken Humor nicht weither und einen fairen Diskurs zu führen, war damals wie heute der Linken Sache nicht. Man lief dann doch lieber mit Ho-Ho-Ho-Chi-Min-Rufen durch die Straßen und randalierte in Hörsälen.

In Deutschland haben die 68er schließlich den Marsch durch die Institutionen angekündigt und realisiert. In den USA kam der linke Erfolg juristisch daher. Wie das geschah, hat Harry Lehmann in seinem Buch Ideologiemaschinen. Warum Cancel Culture funktioniert Seite 70-85 (Heidelberg 2024) zusammenfassend, gestützt auf die Analyse von Richard Hanania (The Origins of Woke, 2023), dargelegt: Die gesetzlichen Vorgaben waren unscharf formuliert und schufen „große Interpretationsspielräume – und damit auch ein Geschäftsfeld – für jene berühmt-berüchtigten amerikanischen Anwaltskanzleien, die sich jeder noch so absurden Klage annehmen, um daraus Profit zu schlagen.“ (Lehmann S. 73)

In Deutschland haben sich die 68er, die Boomer-Generation des Wirtschaftswunders, und deren Kinder, auf natürliche Weise in Politik, Staatsanwaltschaft, Gerichten, Journalismus, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst ausgebreitet und 1989/90 boomte es bei ihnen nochmal und sie belegten alle Führungspositionen in Ostdeutschland und beherrschen die bis heute. In Westdeutschland rückten dann die beiden Boomer-Generationen auf die frei gewordenen Stellen nach. Internet und Digitalisierung kamen als Werkzeuge hinzu, um Cancel Culture überall, auch in den wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen, in Vereinen und bis ins Private durchzusetzen.

Heutzutage lässt sich „jeder gesprochene Satz, jede Geste, jedes Lachen, jedes Symbol und jede Interaktion mit einem Smartphone speichern und über die sozialen Medien verbreiten. Politische Aktivisten gewinnen damit unendlich viele Empörungsanlässe und Interventionsmöglichkeiten“ (Lehmann S. 35). Es gab kaum Widerstand gegen den geistigen Wandel, der sich damit vollzog. Freilich, man mag sich an harschen Reden etwa von Franz Joseph Strauß gegen Linke und Grüne delektieren, aber Reden hilft nicht gegen den Generationswandel. Und wenn dann noch eine 68erin des Geistes – sie gehört zu dieser Alterskohorte, obwohl man im Osten nicht von Boomern sprechen kann, wenn man „Boomer“ soziologisch und nicht rein biologisch versteht – Bundeskanzlerin wird …

Der neue Zeitgeist, den die 68er und ihre Kinder durchsetzten, heißt Neudeutsch Mainstream. Die Boomer, die 1968 um die 20 waren, und deren Kinder kann man auch als „Generation Golf“ zusammenfassen: Die einen fuhren bald den Golf, die anderen wurden schon als Kinder im Golf gefahren. Habeck und Baerbock können als typische Vertreter letzterer gelten: In Selbstsuggestion überwältigt von ihrer Überzeugung, großartig zu sein. Ihre Eltern sind schon Rentner. Sie selbst haben sich, da man in Deutschland ihre Genialität nicht erkannt habe, auf Altersruheposten verzogen. Wir erleben einen Generationswechsel! Freilich: Die haben auch unter den Jüngeren willige Helfer, denen so leichte Karriere winkt.

Der Marsch durch die Institutionen ist abgeschlossen. Diese Generationen verteidigen nur noch ihre Positionen – mit Verboten, mit übelsten Verleumdungen, mit Hausdurchsuchungen, mit Rechtfertigung von Mord an Andersdenkenden. Man sagt, „die Revolution frißt ihre Kinder“. Wichtiger ist: Jede Entwicklung, eine Revolution ist dazu nicht nötig, bringt mit den Enkeln den entgegengesetzten Trend hervor.

Man schaue in die Geschichte: Der Aufklärung und dem Aufstand gegen die absolute Monarchie folgte die Restauration mit Pressezensur und konstitutionellem Königtum. Dann gab es eine liberale Periode, abgelöst durch konservativen Staatssozialismus, Keynesianismus, Stalinismus, Faschismus und schließlich Wohlstandsboom gepaart mit übertriebenem Sozialstaat. Solche Wechsel spiegeln sich auch in Architektur, Kunst, Literatur: Klassik und Klassizismus, Sturm und Drang, Romantik und Biedermeier, Realismus und Eklektizismus, Naturalismus und Art déco, Impressionismus und Belle Èpoque, Expressionismus und Jugendstil, Funktionalismus und Neue Sachlichkeit, Brutalismus und Minimalismus.

Man schaue sich die Photos von 1989 an! Es war eine Absage an die DDR-Gründergeneration – alles Genossen, die ihre Kämpfe schon in den 1920er Jahren ausgetragen hatten und als Greise einfach nicht abtreten wollten. Auch über die Ideen und Hoffnungen ihrer Kinder, die Ankunft- und Aufbau-Generation, für die vielleicht repräsentativ die ehrenwerte Christa Wolf steht, war 1989 die Zeit schon hinweggegangen.

Die meisten Montagsdemonstranten 1989 wie die ab 2015 waren Nachkriegsgeborene, quasi Enkel der sozialistischen Gründer. Das Sowjetsystem konnte sich 73 Jahre nur halten – das sind fast drei Generationsabstände, weil Stalin wirkliche und vermeintliche Andersdenkende umbringen ließ und die Zahlen auf den Erschießungslisten zusätzlich noch erhöhte, was immer wieder freie Karrierestellen schuf und jeden, der diesen Terror überlebte, zum Mittäter machte.

Generationenwechsel spiegeln sich in Konjunkturperioden: Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew hat die langen Wellen der Konjunktur entdeckt, Joseph A. Schumpeter die konjunkturellen Entwicklungen umfassend untersucht (Business Cycles. 2 Vols. New York, London 1939) und Fernand Braudel die langen Wellen – im Durchschnitt 55 Jahre – als anthropologisches Phänomen gedeutet, nämlich als Dauer zweier Generationen. Weitere Analysen dazu gibt es z.B. von Peter Ruben.

Man muß – auch ohne theoretische Erklärung – den Zeitgeist zur Kenntnis nehmen und sich dazu verhalten, ihm folgen, sich opportunistisch anpassen oder widerstehen. Von 1947 bis etwa 1956 wurden in der McCarthy-Ära verbissen echte und vermeintliche Kommunisten verfolgt. Die Bundesrepublik rappelte dem nach mit KPD-Verbot und Radikalenerlaß. Seit der Regierung Merkel geht die Verfolgung in die entgegengesetzte Richtung.

Unsere Epoche wird als die der Digitalisierung, des Internet, der KI bezeichnet. Das kann man anders sehen, aber: Ohne das Internet hätte Aufklärung gegen Wokismus und Cancel Culture kaum eine Chance. Alle alternativen Zeitungen und Zeitschriften, alle Autoren gegen den aktuellen Zeitgeist sind auch im Internet präsent. Ohne dies würden sie wenig wahrgenommen werden, weil der Buch- und Zeitschriftenhandel sie weitgehend boykottiert.

Der Vortrag von Marie-Luise Vollbrecht, daß es nur zwei Geschlechter gibt, wurde aufgrund von Drohungen abgesagt und ohne Internet wäre das von einer breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden. Die öffentliche Meinung kann sich über das Internet artikulieren und erst danach folgen notgedrungen Medien, die sonst Sprachrohre der Allergutesten sind. Veröffentlichungen im Internet war es zu verdanken, daß eine Personalie, die im Bundesverfassungsgericht installiert werden sollte, Gegenstand der öffentlichen Meinungsbildung wurde.

So kann die Übermacht linksgrüner Medien gebrochen werden. Daniel Günther hat sich verplappert, daß er NIUS und möglichst alle ihm nicht passenden öffentlichen Äußerungen verbieten will. Er will es tun und gleichzeitig jene als „Delegitimierer des Staates“ verfolgen lassen, die anprangern, daß er dies tun will. Daher behauptet er, nicht das gesagt zu haben, was er gesagt hat. Und er habe nicht als der gesprochen. der er ist. Und gleichzeitig er fühlte er sich mit dem, was er nicht als er selbst gesagt hat, nachträglich voll bestätigt. Ist das Comedy? Übrigens: „Delegitimierung des Staates“ ist nur die Übersetzung von „öffentliche Herabwürdigung“ aus dem Ostdeutschen ins Westdeutsche.

David Engels warnt: „Der Wokismus ist keineswegs im Niedergang begriffen, sondern hat sich dauerhaft in den gesellschaftlichen Strukturen und Denkweisen unserer Zivilisation verankert. Auch wenn er derzeit einen gewissen Rückschlag zu erleiden scheint, hat er Europa dennoch an den Rand des Abgrunds gebracht. Vielleicht schon darüber hinaus.“ (Der stille Sieg des Wokismus. In: Corrigenda, 8. August 2025: https://www.corrigenda.online/kultur/david-engels-europaeische-identitaet-der-stille-sieg-des-wokismus). Es fällt schwer, Prof. Engels zu widersprechen.

Die Ermordung von Charlie Kirk hätte eine Wende sein müssen, daß sich endlich alle Anständigen erheben. Zeige mir, wie Du auf einen Mord reagierst, und ich sage Dir, ob Du im Geiste ein Gewalttäter und Mörder bist! Man kann nur hoffen, daß es nicht auch in Deutschland zu Morden an Andersdenkenden kommt. Wenn man aber bedenkt, daß Linksgrüne offen Mordfantasien äußern … „Der Kulturkampf fängt gerade erst an.“ (Ulf Poschardt: https://www.welt.de/debatte/plus6920596052711a01b9dd5272/kas-bpb-bdk-der-kulturkampf-faengt-gerade-erst-an.html)

Einiges aber deutet darauf hin, daß der Cancel-Culture-Zeitgeist schwindet. Uncle Ben und Sarotti Mohr wurden gecancelt, aber wenn Tante Sven mit anderen Diversities für eine Automarke werben, bricht der Absatz um 97,5 Prozent ein. Mit Marotti Sohr und Multikulti verliert man mehr Kunden, als man dazugewinnt. Quietschbunte Diversity-Arrangements goutieren nicht das breite Publikum. Männern, die sich Medaillen erschlichen haben, indem sie sich zu Frauen erklärten, wurden die Siege wieder aberkannt.

Die Werbung eines Jeans-Herstellers mit einer attraktiven Schauspielerin war ein voller Erfolg und die Woken tobten dagegen vergeblich. Das gefällt und man lacht über die aufgeblasene Empörung. Die linke Plakatkampagne gegen Müller-Milch, ist faktisch Reklame für die Produkte und Werbung für die AfD. Unternehmen geben Wokismus wieder auf, sobald der politische Druck etwas nachläßt, gar wenn er wie in den USA mit der Wahl von President Trump ins Gegenteil umschlägt. Ihr habt meine Meinungen gecancelt, nun cancel ich Eure, kann aber auch nicht die Lösung sein.

Wenn auch die Dominanz linksgrüner Ideologie ein vorübergehendes Zeitphänomen ist, tröstet das die damit Drangsalierten wenig – zumal man nicht weiß, wer zuerst in die ewigen Jagdgründe eingeht. Der historische Blick macht aber gelassener: Eine Systemtherapie erfolgt durch das Aussterben ihrer Protagonisten – oder das System kollabiert. Wenn die Analyse von Peter Ruben richtig ist, daß der Zusammenbruch des realen Sozialismus 1989/90 das Ende eines langen Konjunkturzyklus markiert , hatte der aktuelle Konjunkturzyklus seinen Höhepunkt um 2016 erreicht und es ist um 2045 der Tiefpunkt zu erwarten. Im Mai 2025 hat Bill Gates mitgeteilt, seine Stiftung werde ihr Vermögen bis 2045 aufbrauchen.

Was wird man um 2100 lesen, um unsere heutige Zeit zu verstehen? Die linksgrünen Texte und die mit Gendersprech und Wortkorrekturen entstellte Literatur oder die Texte, die das analysieren und vor einer verhängnisvollen Entwicklung warnten?
(vera-lengsfeld.de)

 

Die vielen Gesichter des Hamburger U-Bahn-Mörders

NiUS-LIVE-Moderator Alexander Purrucker begrüßt am Mittwoch von 6 bis 9 Uhr Pauline Voss, stellvertretende Chefredakteurin von NIUS, und Julius Böhm, NIUS-Reporter. Deutschland redet heute über Machtmissbrauch in höchsten Kreisen und über die bittere Realität einer de-industrialisierten Energiepolitik. Die Themen im Einzelnen:

Die vielen Gesichter des Hamburger U-Bahn-Mörders
Der brutale Fall aus Hamburg lässt Deutschland nicht los: Ein 25-jähriger Südsudanese zerrt eine 18-jährige Iranerin vor einen einfahrenden Zug – beide sterben. Der Täter war erst kürzlich eingereist, polizeibekannt und ist kurz zuvor sogar auffällig geworden. Trotzdem blieb er frei. Die Fragen sind explosiv: Wie viele solcher Täter laufen noch herum? Warum wird Abschiebung oft verhindert? Und warum redet die Politik lieber von „Vielfalt“ als von Opferschutz? Der Fall ist kein Einzelfall – er ist Symptom eines Systems, das Sicherheit opfert.

Der Epstein-Sumpf wird immer tiefer
Wieder einmal zwingen frisch freigegebene Akten des US-Justizministeriums Prominente und Milliardäre in Erklärungsnot. Namen wie Elon Musk, Bill Gates, Ex-Prinz Andrew und sogar Verbindungen zu Trump-Umfeld und Howard Lutnick tauchen in E-Mails und Terminplänen auf. Inselbesuche, Dinner-Einladungen, private Treffen – die Verstrickungen mit dem verurteilten Kinderschänder Epstein reißen nicht ab.

Während die linke Presse reflexartig „rechte Verschwörungstheorien“ schreit, zeigen die Dokumente: Hier geht es um handfeste Kontakte der globalen Elite zu einem Mann, der Minderjährige systematisch missbrauchte und erpresste. Warum schweigen so viele? Warum werden Akten erst jetzt, Jahre später, in Millionen-Seiten-Tranchen herausgerückt? Und warum trifft es immer wieder dieselben Kreise aus Tech-Milliardären, Politikern und Royals? Deutschland diskutiert: Wie weit reicht das Netzwerk wirklich? Und wer schützt wen?

Gasspeicher-Alarm: Füllstand nur noch zehn Prozent?
Parallel droht eine handfeste Versorgungskrise. Deutschlands fünftgrößter Gasspeicher soll nach aktuellen Meldungen nur noch bei zehn Prozent liegen – ein Wert, der selbst für Februar alarmierend niedrig ist. Während die Politik noch vor Wochen von „gesicherter Versorgung“ sprach, leert sich das Land schneller als erwartet. Kältewelle, hoher Heizbedarf und fehlende Alternativen schlagen durch.

Für Unternehmer bedeutet das: weiter steigende Energiekosten, Produktionskürzungen, Kurzarbeit. Für Haushalte: explodierende Abschläge und die reale Gefahr von Engpässen, sollte der Winter länger kalt bleiben. Die grüne Energiewende zeigt wieder einmal ihr wahres Gesicht: Abhängigkeit von LNG, Windstille und teurem Importgas statt eigener Vorräte. Und die Bundesregierung schweigt oder redet von „europäischem Durchschnitt“ – als ob das die Rechnungen bezahlt.
(pi-news.net)