
Gelesen 16. 6. 26

(tutut) - Konrad Adenauer, selbst als Oberbürgermeister von Köln Kommunalpolitiker, bezeichnete die Kommunalpolitik als die „Schule der Demokratie“. Für ihn war die kommunale Selbstverwaltung das unverzichtbare Fundament des demokratischen Staates. Er würde sich wundern, was heute geblieben ist, von dieser Schule der Demokratie. Wo können Bürger noch direkt vor Ort lernen, wie politische Prozesse, Kompromisse und demokratische Spielregeln funktionieren. Ein demokratischer Staat könne nur dann stabil sein, wenn er von unten – also von den Gemeinden und Städten aus – gesund aufgebaut sei. Für Konrad Adenauer war die Kommunalpolitik die "Schule auch für die große Politik". Adenauer betonte am 12. Oktober 1948 in Mönchengladbach explizit, dass die Gemeindepolitik das Fundament und die Lehrstätte für die Bundespolitik darstellt. Er forderte stets eine weitreichende Autonomie und finanzielle Stärkung der Städte und Gemeinden. Eine parlamentarische Demokratie kann laut Adenauer nur bestehen, wenn Bürger sich direkt vor Ort in ihrer Gemeinde einbringen und Verantwortung für das Allgemeinwohl übernehmen. Kommunalpolitik bedeutete für ihn konkretes Gestalten. Er nutzte eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik gezielt, um soziale Projekte wie Wohnungsbau und Grünflächen zu finanzieren. Abgesehen davon, dass Kommunalpolitik landauf und landab pausiert, wer wagt noch in Dorf und Stadt eine eigene Meinung, und deren Freiheit allein ist in Garant für Demokratie. Was unten nicht funktionert, pflanzt sich oben fort. Wo sind Poliriker,

die ihr Rüstzeug in der Schule der Demokratie erworben haben? Politische Ämter werden nicht nach Können verteilt, sondern nach gegenseitigem Gönnen im Parteienproporz. Herrscht schon in der Kommunalpolitk das Schweigen der Lämmer, wie sollte es anders sein auf Landes- und Bundesebene? Dafür tönt mutig Ex-Anzeigenblattler aus einer Chefredaktion: "Forbes-Ranking - Seinen Namen kennt jeder: Einer der erfolgreichsten US-Einwanderer ist ein Schwabe". Dann kriegt Leser Rätsel auf, bleibt er bei den Buchstaben, erfährt er: "Die Freiheitsstatue und die Skyline von New York: Im 'Big Apple' begann auch die erfolgreiche Einwanderergeschichte von Karl Pfizer". Denn: "Das 'Forbes'-Magazin hat die erfolgreichsten Einwanderer der US-Geschichte gekürt. Darunter ist auch ein Mann aus Ludwigsburg, dessen Namen spätestens seit Corona jeder kennt". Für Corona kann er nichts. Andere, die dabei waren, konnten auch nicht. Und nun können sie nicht einmal mehr bis Drei zählen und sich erinnern, was alles schiefgelaufen ist. Wenn schon Einwanderer aus Deutschland, wie wär's denn mit Trump? Donald Trump. Keine Null. Zum zweiten Mal die Krönung. Nicht Schwabe, aber Walz aus der Pfalz.

Die Schweiz sagt Nein zu einer Begrenzung der Bevölkerung auf 10 Millionen
Die Erleichterung der Gegner ist gross: Die Volksinitiative der Schweizer Volkspartei (SVP) wird laut Hochrechnungen mit 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt..
(Neue Zürcher Zeitung.11 Millionen aus THE LÄND willkommen?)

(Symbolbild)
Ursache unklar
Kiosk am Uracher Wasserfall abgebrannt
Die Kiosk-Hütte am Uracher Wasserfall ist in der Nacht zum Sonntag komplett abgebrannt. Nach Angaben der Polizei hat sich das Feuer offenbar in kürzester Zeit ausgebreitet...
(swr.de.Kein Fall fürs Wasser?)

Partnerin hatte Facebook-Aufruf gestartet
Nach mehr als einer Woche: Leiche von verschwundenem Motorradfahrer im Schwarzwald gefunden
Anfang Juni ist ein Motorradfahrer aus dem Kreis Böblingen im Schwarzwald verschwunden. Zwischenzeitlich stellte die Polizei die Suche ein - jetzt wurde seine Leiche gefunden...Nach Angaben der Polizei war der Motorradfahrer wohl auf einer Landstraße in Richtung Kaltenbronn/Gernsbach (Kreis Rastatt) unterwegs gewesen. Er sei dann in einer Rechtskurve ohne Fremdbeteiligung von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt. Dabei habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen..
(swr.de. Wenn der ein Rechter gewesen wäre. Deutscher Dschungel.)

"Generation Deutschland Baden-Württemberg"
AfD-Jugend gründet Landesverband in BW
Wohl um einem Verbot zuvorzukommen, löste sich die Jugendorganisation der AfD, "Junge Alternative", 2025 auf. Jetzt gibt es einen Nachfolge-Landesverband. Der Verfassungsschutz schaut zu..
(swr.de. Jugend forsch.)

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Weitere mögliche Opfer
Nach sexuellen Übergriffen in Nürtingen: 18-Jähriger in Untersuchungshaft
Nach dem Missbrauchs eines Mädchens und einer sexuell motivierten Attacke auf eine Frau in Nürtingen ist der mutmaßliche Täter nun in U-Haft. Die Polizei gab weitere Details bekannt... Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 18-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Mit ihm war am Freitag ein Begleiter vorläufig festgenommen worden. Hinweise auf eine Tatbeteiligung lägen nicht vor, sodass dieser Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, so die Polizei..
(swr.de. Einmann. Aus Bulgarien.)


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NACHLESE
Explodierende Gewalt im öffentlichen Raum
Stichschutzwesten für Bahnpersonal – und was hilft den Fahrgästen?
Von Richard Schmitt
Das Personal der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fordert mehr Polizei in den Zügen und auch eine Ausstattung mit Stichschutzwesten. Die Übergriffe auf die Bahnmitarbeiter werden immer brutaler. In Deutschland ist die Situation ähnlich: Allein im Vorjahr wurden fast 28.000 Gewaltdelikte im Bahnbereich dokumentiert..
(Tichys Einblick. Das Mittelalter blüht. Seid gerüstet stattentrüstet!)
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Alexander hieß er.
Der größte Fehler im Umgang mit dem Iran…
„Wollt ihr mit den Iranern reden? Dann bombardiert sie zuerst!“ – Professor Dan Schueftan, einer der schärfsten strategischen Denker Israels, bringt es auf den Punkt. Wer glaubt, mit dem iranischen Regime durch Gespräche, Diplomatie oder gute Worte etwas zu erreichen, begeht einen tödlichen Fehler. Das Regime versteht nur eine Sprache: Schmerz. Ohne ihn gibt es keine Aufmerksamkeit, kein Interesse an Verhandlungen und schon gar keinen Respekt. Die aktuelle Konfrontation zeigt es deutlich. Trotz massiver israelischer und amerikanischer Schläge steht das Regime noch. Doch der Schein trügt. Israel hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren das iranische Stellvertreternetzwerk – Hamas, Hisbollah, Houthis, irakische Milizen – dramatisch zerschlagen. Der Libanon ist kein strategischer Albtraum mehr, Syrien ist kollabiert, die Hamas nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Iran selbst wurde auf eine Macht fünfter Klasse zurückgestuft. Was bleibt, ist vor allem die Fähigkeit, den Ölpreis zu stören und arabische Golfstaaten zu bedrohen. Schueftan warnt: Im Nahen Osten werden Konflikte nicht gelöst, sondern nur verwaltet. Die Idee eines „totalen Sieges“, nach dem alle auf Einhörnern in den Sonnenuntergang reiten, ist naiv. Es geht um ständige Schwächung der Barbaren, damit die zivilisierte Welt leben kann. Die Iraner verfolgen ein klares Großreich-Projekt: Kontrolle über den Persischen Golf, die Ölversorgung, Mekka und Medina und damit Einfluss auf zwei Milliarden Muslime – am Ende auch auf Europa, das sie als kapitulationsbereit einschätzen.Ihre Strategie war raffiniert: Atomare Immunität unter dem Schutz eines Raketenschirms, dazu Stellvertreter, die den Preis zahlen. Israel hat dieses Projekt massiv zurückgeworfen. Nun entscheidet sich, wer länger durchhält. Der Westen neigt zur Ungeduld. Trump hingegen scheint genau das zu tun, was nötig ist: zuschlagen, Druck halten, Sanktionen verschärfen und dem Regime keine Atempause gönnen.Der entscheidende Unterschied: Zivilisierte Gesellschaften wollen aufbauen – Freiheit, Wirtschaft, Wissenschaft. Die Barbaren wollen herrschen und dominieren, getrieben von einem Minderwertigkeitskomplex und Zerstörungswillen. Verhandlungen ohne vorherigen Schmerz sind sinnlos. Solange es nicht wehtut, sind sie keine Partner.Schueftan bleibt realistisch: Es wird keine finale Lösung geben. Radikale werden bleiben. Aber Israel steht heute deutlich besser da als vor dem 7. Oktober 2023. Die Machtverhältnisse haben sich verschoben. Der Westen sollte endlich lernen: Stärke und Entschlossenheit sind die einzige Währung, die im Umgang mit dem Iran zählt. Schwäche wird teuer bezahlt – mit Blutzoll und Unfreiheit.
(pi-news.net)

Wikipedia.
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DAS WORT DES TAGES
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
(Politiker-Eid)
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Kanzler der Ruinen:
Wie kommen wir schnellstmöglich aus dem Wohlstand raus?
Von Klaus-Rüdiger Mai
Wer Wohlstand als Hindernis betrachtet, denkt zwangsläufig über dessen Beseitigung nach. Friedrich Merz liefert den wohl aufschlussreichsten Satz seiner Kanzlerschaft. Den Bürgern wird nun klar, warum diese Regierung so handelt, wie sie handelt...Beim Tag der Familienunternehmen in Berlin am Donnerstag bekannte Merz Farbe: „Ich sage das ohne jede Larmoyanz: Eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern, ist viel schwieriger, als ein Land nach Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen.“ Diesen fundamentalen Satz des Kanzlers, der mehr ertragen muss als alle Kanzler vor ihm, hat man erstmal für sich stehen zu lassen..
(Tichys Einblick. Wie geht's ihm und Deutschland sonst so?)

Analyse
Deutsche Firmen, fremde Eigentümer: Die deutsche Wirtschaft verliert ihre Identität
Die deutsche Wirtschaft ist nicht mehr deutsch. Sie verliert durch ausländische Übernahmen und die Verlagerung der Produktion ihre Verwurzelung im eigenen Land. Dieser Identitätsverlust schmerzt und ist zugleich ein Symptom für Deutschlands schleichenden Abstieg.
alt
Hannes Märtin
(apollo-news.net.Wo Deutsch draufsteht, ist China drin. Den Boxeraufstand schon vergessen?)

Bönen bei Hamm in NRW
Brennt das Windrad, kann die Feuerwehr nicht löschen – und die Bahn steht still
Von Redaktion
Wieder brannte ein Windrad vollkommen aus. Die Feuerwehr konnte den Brand in der Höhe nicht löschen, sondern nur überwachen und absperren. Eine wichtige Bahnstrecke in NRW wurde lahmgelegt wegen der Nähe zur Windkiraftanlage..
(Tichys Einblick. Niemand in brennender Sorge?)

Die Lage der Nation
Der Verlust des Anstands: Sexpuppe, Deutschlandfahnen-Verbot und peinliche Politik
Obszön, peinlich, bürgerfern: die politische Woche der Blamagen. Steinmeier stellt eine Sexpuppe im Schloss Bellevue aus: lebensgroß, Genitalien auf Augenhöhe, in Sichtachse aus seinem Büro. Wen soll diese Politik repräsentieren?..
(Tichys Einblick. Als was könnte er gehen?)

Verbaut und zugenäht:
Deutschlands nächstes Infrastrukturdesaster kündigt sich auf der Ostseeinsel Fehmarn an
Bei einem Tunnelprojekt zwischen Deutschland und Dänemark schiessen die Kosten in die Höhe. Am Nutzen für den Verkehr zwischen den beiden Ländern zweifelt der deutsche Bundesrechnungshof..
(Neue Zürcher Zeitung. Deutschlands unterirdische Bauten sind überirdisch.)

EuGH kippt schon die erste Regel
GEAS startet: Mehr Bürokratie, große Versprechen – wenig Aussicht auf Erfolg
Trotz großer Töne von „Migrationswende“ und neuer Kontrolle zeigt sich am Beginn von GEAS vor allem eines: Das System ist schon jetzt durchlöchert. Der EuGH verbietet Leistungskürzungen, Rückführungen bleiben unwahrscheinlich. Echter Grenzschutz ist nicht in Sicht.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Die haben gar nichts zu sagen. Da hilft nur: raus! An dieser EUdSSR ist nichts zu retten. Alles auf Anfang.)

Großbatterien für die „Energiewende“
Die Batterie speichert Strom hier – die Grube dafür liegt anderswo
Großbatterien gelten derzeit als eines der großen Versprechen der Energiewende. Doch sie sind nicht nur ineffizient, sondern auch umweltschädlich: Was sauber und klimafreundlich daherkommt, wird mit Umweltzerstörung erkauft, die jedoch erst sichtbar wird, wenn man sich Technik und Prozesse hinter den Batteriespeichern genauer anschaut.
VON Holger Douglas
(Tichys Einblick. Das funktioniert nur, wenn niemand mehr kapiert, wie der Hase läuft.)

DER PODCAST AM MORGEN
Friedensdeal zwischen USA und Iran – TE-Wecker am 15. Juni 2026
Von Holger Douglas
+++ INSA-Sonntagstrend: AfD bei 29 Prozent – rechnerisch reichte es für Schwarz-Blau +++ Windradbrand Bönen: Wenn das Windrad brennt, steht die Bahn still +++ Schweiz sagt Nein zum Bevölkerungsdeckel – die Warnung bleibt +++ Radikalisiert im Kinderzimmer – Teenager wegen IS-Anschlags vor Gericht +++ Göttingen: Schüsse auf Polizisten in der Innenstadt – schwer verletzt +++ nach zehn Monaten Sperrung: Bahnstrecke Berlin–Hamburg-Bahn offen, Züge trotzdem zu spät +++ EU-Irrsinn im Glas: Erdbeermarmelade darf wieder Marmelade heißen +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblck. Frieden schaffen nur Waffen.)

Schattenhaushalte
„Sondervermögen“: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit verläuft eine riesige Kluft
500 Milliarden Euro zusätzliche Schulden für Infrastruktur und „Klimaneutralität“ – was ist zu sehen? Ein Bericht aus dem Finanzministerium offenbart Verzögerungen, Planungsstau und magere Fortschrittszahlen. Was jetzt auf Deutschland zukommt..
(Junge Freiheit. Deutschland - Schatten seiner selbst. Keine Lichtgestalten.)

Zum Achtzigsten: Deus ex Machina
Von Fabian Nicolay • Trump will das Gegenmodell einer aus den Fugen geratenen westlichen Welt repräsentieren und ist gleichzeitig ihr Symptom. Wo der Mangel an Selbsterhaltungstrieb im Westen unter dem Würgegriff links-ideologischer Transformationen zwangsläufig Ambivalenz und Antihelden hervorbringen musste, verkörpert er den Schrecken und die Zuversicht in gleicher Weise. ..
(achgut.com.Ist Vergangenheit Zukunft?)

Ohne „Bückbürger“ keine „Shitbürger“?
Von Ulrike Stockmann • Welche Kräfte haben den Abstieg Deutschlands verursacht, welche haben dabei zugesehen – und welche haben ihm etwas entgegenzusetzen? Diese Fragen stellt sich Ulf Poschardt in seinem neuen Buch „Bückbürgertum“ – und spart dabei nicht mit Selbstkritik. .
(achgut-com. Letze Generation?)

Indubio: Die Pflege-Katastrophe
Von Achgut.tv • Die Pflegeversicherung wird 30, aber es gibts wenig Anlass zum Feiern, denn es klaffen riesige Löcher, politisch herbeigeführt. Ilka Hein redet mit dem Fachmann und Journalisten Christian Eckl und dem Arzt und Autor Gunther Frank über Versäumnisse, den aktuellen Stand und Strategien für die eigene Vorsorge. .
(achgut.com. Zu Tode gepflegter Abgang.)

Nach dem UN-Debakel
Deutschlands hart erkaufter Gesichtsverlust
Respekt kann man nicht kaufen – das musste Deutschlands Diplomatenriege bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat schmerzhaft lernen. Zahlmeister sein, ohne Gegenleistung zu fordern, reicht nicht. Ein Kommentar von Frank Hauke..
(Junge Freiheit. Franz Josef Strauß: "Everybody’s Darling ist everybody’s Depp“.)

Das Schatten-Netzwerk
Wie NGOs mit engen China-Verbindungen im Westen Klim-Alarmismus vorantreiben
Nichtregierungsorgnisationen, die Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas haben, fördern Klimaschutz-NGOs in den USA und Projekte in Europa. Denn je mehr der Westen auf CO2-Reduktion setzt, desto mehr profitiert die chinesische Wirtschaft..
(apollo-news.net. Freiheit oder Kommunismus.)

EU-Recht gilt nicht für alle
Jobcenter Bremen: Wer Unerfreuliches sagt, das eventuell wahr sein könnte, wird entlassen
Von Thomas Punzmann
Hinweisgeber sollen geschützt werden, aber Kritiker will man bestrafen. Die EU verlangt Schutz für Whistleblower. Doch wer Missstände im Bürgergeld-System offenlegt, erlebt schnell die Grenzen der neuen Moral..
(Tichys Einblick. Faschismus ist Beschissmus.)

JF-Reportage
Wie Linksextremisten den AfD-Parteitag verhindern wollen
Von Greenpeace bis ins gewalttätige Milieu mobilisieren diverse Gruppen zu Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Die JUNGE FREIHEIT hat sich die Szene genauer angesehen..
(Junge Freiheit. Lenin wiederauferstanden, in welchem Zug sitzt Merz?)

CDU-Mann unter Druck
Digitalminister Wildberger ließ Reden und Texte von KI schreiben – ohne Transparenz
Digitalminister Karsten Wildberger ist in der Bredouille. Der Christdemokrat hat mehrere Texte und auch eine Rede von einer KI generieren lassen – ohne das deutlich zu machen. Ein Sprecher seines Ministeriums bestätigt das..
(Junge Freihet. Wer hat dieses Ministerium erfunden?)

Grauzone
Lüge, politische Kommunikation und Vertrauensverlust in der Demokratie
Von David Cohnen
Eine Lüge wird klassisch als eine Aussage verstanden, bei der eine Person wissentlich etwas Falsches behauptet, um bei anderen einen bewusst falschen Eindruck zu erzeugen. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass eine Aussage objektiv unzutreffend ist, sondern dass der Sprecher zum Zeitpunkt der Äußerung weiß oder billigend in Kauf nimmt, dass sie nicht der Wahrheit entspricht, und dennoch so handelt, als sei sie wahr.
Im politischen Raum ist diese Definition jedoch schwer anwendbar, weil politische Aussagen selten rein faktische Behauptungen sind. Sie sind häufig Zielbeschreibungen, Absichtserklärungen oder strategische Positionierungen. Dadurch entsteht eine Grauzone zwischen klarer Lüge, politischer Zuspitzung und später nicht vollständig umgesetzter Politik.
In der modernen deutschen Demokratie lassen sich Parteien grob in politische Lager einteilen. Auch wenn diese Einteilung nicht mathematisch exakt ist, dient sie vielen Bürgern als Orientierung, um politische Grundrichtungen zu verstehen. Wenn sich ein Spitzenpolitiker im Wahlkampf klar einer bestimmten politischen Richtung zuordnet und sehr eindeutige Aussagen trifft, entsteht bei den Wählern eine entsprechende Erwartungshaltung.
Besonders deutlich wird dies bei Aussagen, die ausdrücklich als persönliche Selbstverpflichtung formuliert werden. Am 23. Januar 2025 erklärte Friedrich Merz im Rahmen der Vorstellung seines Fünf-Punkte-Plans zur Migrationspolitik:
„Ich werde im Fall meiner Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland am ersten Tag meiner Amtszeit das Bundesinnenministerium im Wege der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers anweisen, die deutschen Staatsgrenzen zu allen unseren Nachbarn dauerhaft zu kontrollieren und ausnahmslos alle Versuche der illegalen Einreise zurückzuweisen. Mir ist es völlig gleichgültig, wer diesen Weg politisch mitgeht. Ich sage nur: Ich gehe keinen anderen. Wer den Weg mit mir gehen will, muss sich nach diesen fünf Punkten richten. Kompromisse sind zu diesen Themen nicht mehr möglich.“
Diese Aussage ist bemerkenswert, weil sie nicht als allgemeiner Wunsch oder als langfristige Zielsetzung formuliert wurde. Sie enthält einen konkreten Zeitpunkt, eine konkrete Maßnahme und eine ausdrückliche Ablehnung von Kompromissen. Darüber hinaus wird erklärt, dass es gleichgültig sei, wer diesen Weg politisch mitgeht, während gleichzeitig betont wird, keinen anderen Weg gehen zu wollen.
Viele Bürger werden eine solche Aussage als eindeutige Selbstbindung verstehen. Andere werden darin lediglich eine politische Positionierung im Wahlkampf sehen. Unabhängig von der jeweiligen Bewertung stellt sich jedoch eine naheliegende Frage:
Wie soll der durchschnittliche Wähler eine derart formulierte Erklärung verstehen?
Wenn ein Politiker erklärt, dass ihm gleichgültig sei, wer einen bestimmten politischen Weg mitgeht, dass Kompromisse ausgeschlossen seien und dass er keinen anderen Weg gehen werde, welche Erwartungen darf der Bürger daraus ableiten?
Und wenn sich die spätere politische Praxis von einer solchen Ankündigung deutlich unterscheidet, welche Schlussfolgerung liegt näher: Hat sich die politische Realität unerwartet verändert, oder war die ursprüngliche Aussage von Anfang an nicht so verbindlich gemeint, wie sie von vielen Menschen verstanden wurde?
Genau an diesem Punkt beginnt das eigentliche Vertrauensproblem moderner Demokratien. Juristen unterscheiden zwischen einer nachweisbaren Lüge, einem gebrochenen Versprechen und einer politischen Kursänderung. Der durchschnittliche Bürger trifft diese Unterscheidungen häufig nicht in derselben Weise. Er beurteilt politische Aussagen in erster Linie nach ihrem Inhalt und nach ihren Ergebnissen.
Wenn sehr eindeutige Aussagen regelmäßig nicht zu den angekündigten Ergebnissen führen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass zwischen politischer Sprache und politischem Handeln eine Lücke besteht. Je größer diese Lücke wird, desto stärker wächst das Misstrauen gegenüber politischen Akteuren und Institutionen.
Aus dieser Perspektive stellt sich weniger die juristische Frage, ob eine Lüge im engeren Sinne nachweisbar ist. Vielmehr stellt sich die politische Frage, wie weit sich öffentliche Aussagen und tatsächliches Handeln voneinander entfernen dürfen, bevor ein erheblicher Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit politischer Versprechen verliert.
Curaçao 7:1 mit Matussek und Berthold
WM-Spiel-Nachlese Deutschland
Thomas Berthold, Weltmeister von 1990, und Matthias Matussek liefern, was man bei öffentlich-rechtlichen Expertenrunden vergeblich sucht: unverblümte Kabinen-Wahrheiten, Fußball pur und null ideologisches Weichspülen. Nach dem deutlichen 7:1-Auftaktsieg der deutschen Elf gegen Curaçao sprechen sie Klartext – und zeigen, warum Nationalstolz und guter Fußball zusammengehören.
Das Spiel war unterhaltsam, acht Tore, offene Partie. Berthold lobt die deutsche Offensive, die mit Havertz, Musiala und Wirtz glänzte. Frühes Tor für die Seele, wichtiger Gruppensieg. Der wahre Prüfstein kommt gegen die Elfenbeinküste. Dennoch: Ein durchaus souveräner Start, Rotation genutzt, Kräfte geschont. Berthold weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend Regeneration in langen Turnieren ist. „Die Achse muss stehen“, betont er – Torwart, Innenverteidigung, zentrales Mittelfeld, Sturm. Nagelsmann habe die Basics richtig gemacht.
Besonders schön: Die schwarz-rot-goldenen Fahnen im Stadion. Deutsche Fans feierten farbenfroh, auch beim 5:1-Rückstand der Gegner. Matussek und Berthold freuten sich sichtlich über diese positive Energie und echte Identifikation. In Deutschland selbst herrscht bekanntlich Zurückhaltung. Autos mit Fahnen? Fehlanzeige in manchen Regionen. Umso erfrischender das Bild aus Houston: Stolz statt Scham.
Matussek geht noch weiter: Er kritisiert scharf die ideologischen Einwürfe mancher Kommentatoren. Statt über Fußball zu reden, werde sofort über Trump oder andere politische Themen hergezogen. „Es geht um Sport, nicht um ideologische Schleiertänze“, so der Tenor. Die Neurose gegenüber nationalen Symbolen müsse endlich überwunden werden. Fußball verbindet Menschen – das zeigten auch die mitspielenden, fairen Karibiker mit holländischer DNA.
Berthold warnt zugleich vor Übermut. Deutschland gehöre nicht zu den absoluten Topfavoriten, das sei sogar von Vorteil. Kein übertriebener Erwartungsdruck, dafür die Chance, aus der Underdog-Rolle zu überraschen. Musiala brauche Rhythmus nach der Verletzung, junge Spieler wie Wirtz und Undav überzeugten. Gegen härtere Gegner werde es enger zugehen – dann zähle echte Qualität in allen Mannschaftsteilen.
Fazit des Abends:
Ein vielversprechender Start mit guter Stimmung und intakter Mannschaftschemie. Berthold und Matussek erinnern daran, worum es eigentlich geht – um Leidenschaft, Leistung und den Stolz, Deutsche zu sein. Ohne ständiges politisches Genörgel. Genau diese klare Haltung fehlt dem Mainstream. Weiter so, Jungs. Die Fahnen wehen – und das ist gut so.
(pi-news.net)
Das Land gehört nicht zum Iran
Der Libanon spricht es endlich offen aus
Von Khaled Abu Toameh
(Englischer Originaltext: Lebanon Finally Says It Out Loud: Lebanon Does Not Belong to Iran, Iran Is the Problem - Übersetzung: Mena-Watch)
Jahrelang vermieden es viele libanesische Politiker, sich öffentlich der offensichtlichen Wahrheit zu stellen: Der Iran hat durch seinen Stellvertreter, die Hisbollah, die Souveränität des Libanon an sich gerissen, das Land in ein Schlachtfeld verwandelt und seine Bevölkerung in wiederholte Kriege mit Israel hineingezogen.
Nun, vielleicht zum ersten Mal in solch direkter und kompromissloser Sprache, erkennen der libanesische Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam offen an, was viele Libanesen seit Jahrzehnten wissen. Ihre Erklärungen sind bedeutsam. Denn sie decken die zentrale Rolle auf, die das iranische Regime und die Hisbollah bei der Zerstörung eines Landes spielen, das einst zu den wohlhabendsten und stabilsten im Nahen Osten gehörte.
Joseph Aoun warf dem Iran vor, den Libanon als "Verhandlungsmasse" in seinem Konflikt mit den Vereinigten Staaten zu nutzen, und forderte Teheran auf, sich nicht länger in libanesische Angelegenheiten einzumischen. In einem direkten Vorwurf gegen das iranischen Regime erklärte Aoun:
"Ihr versucht nicht, uns zu helfen; das libanesische Volk zahlt den Preis für eure eigenen Interessen. ... Unsere Interessen stimmen nicht mit euren überein. ... Dies ist nicht euer Land, es ist unser Land."
Der libanesische Präsident wies zudem den Anspruch der Hisbollah zurück, im Namen des Libanon zu sprechen, und sagte, deren Generalsekretär Naim Qassem "repräsentiert nicht das libanesische Volk". Er betonte, sein Volk sei erschöpft von dem endlosen Konflikt, den die Hisbollah ausgelöst habe: So hätten Libanesen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, darunter auch Schiiten, ihm gesagt, sie seien der Terrorgruppe überdrüssig. "Die Libanesen haben genug vom Krieg zwischen Israel und der Hisbollah."
Aouns Äußerungen kommen einem öffentlichen Eingeständnis gleich, dass die Hisbollah faktisch einen Staat im Staate geschaffen hat, der entscheidet, wann der Libanon in den Krieg zieht und wann er einem Waffenstillstand zustimmt, ungeachtet der Wünsche der gewählten Regierung des libanesischen Volkes.
Nawaf Salam äußerte sich ebenso unverblümt. Bei der Vorstellung eines Hilfsappells der UNO forderte er den Iran auf, den Libanon nicht länger für seine eigenen regionalen Ambitionen auszunutzen:
"Schont unseren Süden und hört auf, ihn und seine Bevölkerung als bloße Verhandlungsmasse zu behandeln, um eure Verhandlungsposition zu verbessern. Wir sind eine Nation, die sich weigert, zum Briefkasten für die Botschaften anderer oder zur offenen Arena für deren Kriege zu werden. Der Libanon ist niemandes Spielfigur auf einem Brett, und der Süden ist niemandes Reservefront."
Am bemerkenswertesten ist vielleicht, dass der Premierminister offen einräumte, dass die Ablehnung eines Waffenstillstandsabkommens durch den Iran die wahre Natur des Konflikts offenlegte:
"Die Libanesen waren gestern [am 4. Juni; Anm. Mena-Watch] fassungslos, als sie feststellten, dass die iranische Revolutionsgarde als Erste das Abkommen ablehnte, noch bevor andere Parteien dies taten. Dies ist eine weitere Bestätigung dafür, dass dieser Krieg nicht unser Krieg ist, dass er nicht für uns geführt wird, sondern auf unserem Boden und auf Kosten unseres Volkes."
Diese Worte stellen eine vernichtende Anklage gegen die Hisbollah und ihre iranischen Geldgeber dar. Seit Jahren rechtfertigt die Terrorgruppe ihre militärischen Aktivitäten mit dem Vorwand, den "Libanon zu verteidigen". Doch nun sagt der libanesische Premierminister praktisch öffentlich, dass der Krieg der Hisbollah ausländischen Interessen dient, nicht denen des Libanon.
Die libanesischen Führer sagen endlich öffentlich, was viele Beobachter seit Jahren argumentieren: Die Hisbollah verteidigt nicht den Libanon. Sie verteidigt die regionalen Interessen des Iran.
Die Folgen sind katastrophal: Einst als "Schweiz des Nahen Ostens" bekannt, ist der Libanon zu einem gescheiterten Staat geworden, geplagt von wirtschaftlichem Zusammenbruch, politischer Lähmung, Korruption und wiederkehrenden Kriegen. Hunderttausende libanesische Zivilisten haben einen hohen Preis für die Entscheidungen der Hisbollah gezahlt. Ganze Gemeinden wurden vertrieben. Häuser wurden zerstört. Unternehmen sind zusammengebrochen. Familien haben Angehörige verloren. "Das libanesische Volk", stellte Aoun fest, "hat mir die Aufgabe übertragen, den Krieg zu beenden, und es hat es nicht verdient, alle fünf oder zehn Jahre mitanzusehen, wie seine Häuser zerstört werden."
Die Tragödie des Libanon ähnelt stark der Tragödie des Gazastreifens. So wie die Hisbollah im Libanon als Stellvertreter des Iran fungiert, dient die Hamas als Stellvertreter des Teheraner Regimes unter den Palästinensern. Wie die Hisbollah erhält auch die Hamas Finanzmittel, Waffen, Ausbildung und politische Unterstützung von der Islamischen Republik. Wie die Hisbollah im Libanon hat die Hamas einen Krieg entfesselt, der Verwüstung über das eigene Volk gebracht hat.
Nach dem von der Hamas angeführten Massaker im Süden Israels am 7. Oktober 2023 erlitt der Gazastreifen unvorstellbare Zerstörung und humanitäre Not. Die Palästinenser in der Küstenenklave zahlen den Preis für Entscheidungen der Hamas, einer islamistischen Terrororganisation, die ebenso wie die Hisbollah im Einklang mit der übergeordneten regionalen Agenda des Iran handelt.
Ohne die Einmischung des Irans in libanesische und palästinensische Angelegenheiten würden sich beide wahrscheinlich auf den Aufbau ihrer Wirtschaft, die Stärkung ihrer Institutionen und die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Bürger konzentrieren, anstatt endlose Zyklen von Krieg und Zerstörung zu erdulden. Das iranische Regime jedoch hat seine Stellvertreter konsequent dazu genutzt, Instabilität im gesamten Nahen Osten zu verbreiten: die Hisbollah im Libanon; die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen; die Huthi im Jemen; sowie schiitische Milizen im Irak und in Syrien.
Das Ziel ist immer dasselbe: den iranischen Einfluss auszuweiten und gleichzeitig die Region in einem permanenten Zustand der Konfrontation zu halten.
Die Äußerungen von Aoun und Salam werfen jedoch eine ernste Frage auf. Wenn die libanesischen Führer erkennen, dass der Iran und die Hisbollah für einen Großteil des Leids ihres Landes verantwortlich sind, warum sind sie dann bislang nicht entschlossen gegen die Hisbollah vorgegangen?
Resolutionen des UN-Sicherheitsrats fordern seit langem die Entwaffnung aller Milizen im Libanon. Die von der Trump-Regierung ausgehandelten Waffenstillstandsabkommen sollten zudem die libanesische Souveränität stärken und die militärische Macht der Hisbollah eindämmen. Warum ist die Hisbollah dann immer noch bewaffnet? Warum entscheidet sie weiterhin über Krieg und Frieden? Warum ist die libanesische Regierung nach wie vor nicht in der Lage oder nicht willens, die volle Autorität über ihr Staatsgebiet auszuüben?
Die gleichen Fragen gelten für die Hamas. Warum kontrolliert die Hamas immer noch weite Teile des Gazastreifens? Warum spricht der "Friedensrat" der Trump-Regierung immer noch über die Entwaffnung der Hamas, anstatt darauf zu bestehen, sie durchzusetzen? Warum verhandeln Vermittler weiterhin mit Terrororganisationen, die eine Entwaffnung offen ablehnen? Sich allein über die Einmischung des Iran zu beklagen, wird weder die Souveränität des Libanon wiederherstellen noch Stabilität in den Gazastreifen bringen.
Die Trump-Regierung würde sich selbst einen beträchtlichen Dienst erweisen, wenn sie anerkennen würde, dass die Ursache für einen Großteil der Instabilität in der Region nach wie vor das iranische Regime und seine Stellvertreter sind. Washington muss die sofortige und bedingungslose Entwaffnung der Hisbollah und der Hamas fordern – terroristischer Organisationen, die die Vernichtung Israels anstreben.
Die Regierung würde ihrer Agenda sehr helfen, wenn sie darauf bestünde, dass allein die libanesische Regierung die Kontrolle über Entscheidungen in Fragen von Krieg und Frieden ausübt. Es wäre hilfreich zu betonen, dass kein souveräner Staat eine bewaffnete Miliz tolerieren kann, die außerhalb der staatlichen Autorität operiert. Aoun hat Recht, wenn er sagt, dass der Libanon nicht zum Iran gehört. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Worte in Taten umzusetzen.
Solange die Hisbollah und die Hamas bewaffnet und an der Macht bleiben und das Korps der Islamischen Revolutionsgarde weiterhin den Iran regiert, wird es keinen dauerhaften Frieden und keine Stabilität im Nahen Osten geben. Alle drei sind nach wie vor fest entschlossen, ihren Dschihad gegen Israel zu führen, und bereit, diesen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Die libanesischen Führer haben das Problem erkannt. Die Frage ist, ob sie den Mut und die uneingeschränkte, engagierte Unterstützung der Vereinigten Staaten haben, um eine Lösung durchzusetzen.
(Khaled Abu Toameh ist ein preisgekrönter Journalist für arabische und palästinensische Angelegenheiten. Quelle: Gatestone Institute)
Gefragt
Warum schreiben Lokalredakteurinnen von "süßen Katzenbabys", fallen sie auf jedes Kindchenschema herein?
REGION AKTUELL – Windkraft in Seitingen-Oberflacht
ZUSCHRIFT
Wenn sich alle Häuslesbesitzer und Besitzer von Eigentums- oder Mietwohnungen einmal fachkundig fundiert informieren würden, wie viel Prozent Wertminderung ihre Immobilien im Infraschallbereich von Windkraftanlagen betragen würden (erheblich reduzierter Verkaufswert und Mietminderungen für Mietwohnungen und Häuser!), wer wurde sich dann noch für Windkraftanlagen entscheiden?
Doch nur die Betreiber, die erstens hohe Subventionen und Fördergelder erhalten, dann für nen Appel und 'n Ei auch noch zahlreiche Immobilien und Mierwohnungen erwerben könnten, die von ihren bisherigen Eigentumern aus gesundheitlichen Gründen, Altersgrünen oder sonstigen Anlässen verlassen werden würden, um diese dann zu hohen Preisen z.B. an Menschen vermieten zu können, die wegen stark steigender Preise entweder ihre bisherigen Mietwohnungen nicht mehr bezahlen konnten oder ihre Kredite fur ihre Immobilie nicht mehr bedienen konnten...
Schöne Aussichten, oder?
A. B. (Name der Redaktion bekannt)
Lahrifahri

Gelesen 15. 6. 26



Was für ein Moderatorengeschwätz, wenn der 10. der FIFA-Rangliste gegen den 82. spielt.

Mittelalterzauber
Reise ins Mittelalter: Ritterturnier lockt Massen
Ritterturniere, echtes Handwerk und das Lagerleben: Der Mittelaltermarkt hat am Wochenende viele Fans dieser Epoche auf den Honberg gelockt...Der Honberg hat sich erneut zur Bühne vergangener Jahrhunderte verwandelt , denn bereits zum sechsten Mal fand in Tuttlingen der Mittelaltermarkt „historicus mercatus“ statt und zog bei sommerlichem Wetter viele Besucher aus ganz Baden-Württemberg an. Umgeben von den historischen Mauern der Burgruine entstand eine besondere Mittelalter-Atmosphäre, die viele Gäste sichtbar genossen.
Besonderer Anziehungspunkt waren die Ritterturniere des Ritterbundes „Gefährten des Feuers“..
(Schwäbische Zeitung. Komisch, dass immer vom finsteren Mittelalter gesprochen wird. Wo war Kanzler Merz? Der hätte Erinnerungskultur genauso auffrischen Können wie die Geschichte dieser Ruine, welche die Württemberger selbst geschaffen haben, bevor es andere konnten.)

Parole "Chancengleichheit"
Grüne wollen KiTa-Pflicht – Noch mehr Verstaatlichung der Kindheit?
Die Grünen erklären Bildungserfolg zur Staatsaufgabe und wollen eine Kita-Pflicht. Damit rücken sie die Familie weiter an den Rand. Erziehung ist laut Grundgesetz Recht und Pflicht der Eltern. Doch hinter der Parole Chancengleichheit steht der alte Reflex: mehr Zugriff des Staates auf die Kindheit.
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Natürliich, DDR pur. Gleichheit in Blödheit. Diese Kommunisten verbieten.)

Viele ältere, wenige junge Menschen
Rente, Arbeit und viele Vorurteile: Kann es Gerechtigkeit zwischen Jung und Alt geben?
Viele Boomer, wenig junge Menschen: Wie kann es Gerechtigkeit zwischen den Generationen geben? Bei "Zur Sache! Baden-Württemberg" treffen sie aufeinander. Was werfen sie sich vor?..
(swr.de. Es geht doch nicht um Jung und Alt. sondern um politiches Versagen, denn jeder muss während beruflicher Tätigkeit zwangsweise für die Rente Geld abgeben.)

Finanzielle Probleme im Gesundheitssystem
Kritik an Gesundheitsreform - auch aus Baden-Württemberg: So reagiert Ministerin Nina Warken
Die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken stoßen auf heftigen Widerstand - von Ärzten, Gewerkschaften und Ländern. Doch Warken gibt sich entschlossen..
(swr.de. Falsche Besetzung durch eine Juristn.)

Christopher-Street-Day-Parade ohne Zwischenfälle
CSD in Pforzheim: laut, bunt und friedlich
In Pforzheim hat am Samstag der Christopher-Street-Day stattgefunden. Der Demonstrationszug zum CSD in der Innenstadt verlief friedlich. Im Laufe des Tages gibt es weitere Veranstaltungen..
(swr,de, Normal?)

Massenbefall auf der Ostalb
Eichenprozessionsspinner: Deswegen gibt es gerade so viele der gefährlichen Raupen
Die kleine Raupe des Eichenprozessionsspinners hat für Menschen gefährliche Haare. Die Forstbehörde im Ostalbkreis spricht 2026 von einem Massenbefall. Wie kommt es dazu?..
(swr.de).
Invasiver Räuber breitet sich aus
Waschbären in Eberbach gefährden heimische Tierwelt
In Eberbach sorgen Waschbären für Ärger: Sie plündern Hunde- und Katzenfutter, beschädigen Häuser und gefährden Amphibien und Vögel. Die Stadt will die Menschen sensibilisieren..
(swr.de. Muss der Mench ständig in der Natur herumpfuschen?)

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NACHLESE
Ex-Trigema-Chef bei Maischberger
Wolfgang Grupp bezichtigt Uli Hoeneß der Lüge
Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp fordert in der Sendung von Sandra Maischberger Gespräche mit allen Parteien – und erhebt Vorwürfe gegen den früheren Bayern-Manager Uli Hoeneß...
(Lahrer Zeitung. Nun hat er es geschafft.)
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Damit fing alles an: Growian“ (1983): Die „Große Windenergie-Anlage“ war ein riesiges, technisch jedoch glückloses Experiment. Sie stand von 1983 bis 1987 direkt hinterm Deich. Sie lieferte wichtige Daten, scheiterte aber an Materialschäden. Nomen war Omen.
Rauer Wind auf der See
Von PETER WÜRDIG
Ja, das sollte doch günstig sein, dann kann man doch ordentlich Energie abschöpfen mit weiteren Windmühlen. Dem ist aber gar nicht so, eher im Gegenteil. Da hatten zwei große Firmen der Windindustrie für diverse Milliarden Flächen in der Nordsee ersteigert. Ende Mai ist die Stimmung im Bundesverband der Offshore-Wind-Branche (BWO) merklich gekippt, denn TotalEnergies hat nun offen ausgesprochen, was viele schon lange vermuteten: Das Unternehmen möchte ersteigerte Windpark-Flächen in der deutschen Nord- und Ostsee wieder loswerden. 2023 hatte Total noch in einer spektakulären Auktion fast sechs Milliarden Euro für die Flächen geboten. Und 2024 nochmal mit fast zwei Milliarden Euro nachgelegt. Aber auch die britische BP mit ihrer Tochterfirma Jera Nex BP hat angekündigt, ihre erst kürzlich ersteigerten Offshore-Lizenzen für Windkraftprojekte in der Nordsee wieder loswerden zu wollen. Darüber berichtete jetzt unter anderem die Preußische Allgemeine Zeitung und ebenso auch das Handelsblatt. Jetzt herrscht bei der Bundesregierung und auch bei den Fans der deutschen Energiewende das blanke Entsetzen. Für diese beiden Firmen herrscht nun auch noch rauer Wind von Land, denn die möchten die vorgelegten Milliarden zurückbekommen. Aber die Bundesregierung ist sowieso schon knapp bei Kasse und hatte das Geld in den Haushalt eingeplant, mit der Rückgabe wird es wohl erst mal nichts. Die Einzigen, die sich wirklich freuen können, sind Heringe und Schweinswale, denn der Lärm auf See mit dem Bau-Gedöns bleibt ihnen jetzt erspart. In den ursprünglichen Verträgen waren Regelungen für eine vorzeitige Rückgabe nicht vorgesehen. Im Gegenteil: die Bundesregierung plant sogar noch Strafgebühren mit der Begründung, dass das betreffende Gebiet, eine Fläche ca. 100 km nordwestlich von Helgoland, jetzt nicht genutzt wird, da weitere Versteigerungen (falls dann noch jemand zugreift) erst Anfang 2027 vorgesehen sind. So klammert sich jetzt der BWO auf die Hoffnung, nun doch noch eine allgemeine gesetzliche Regelung für eine Rückgabe zu erreichen. Als Begründungen für den Ausstieg wird angegeben, dass der Netzausbau nicht wie geplant vorangekommen sei und dass wegen der internationalen Lage (Sperrung der Straße von Hormus) die Kosten außer Kontrolle geraten seien. Außerdem wären durch die gegenseitigen Abschattungen der Windmühlen die Erträge doch geringer als ursprünglich angenommen. Das scheint mir aber doch eher fadenscheinig, denn mit der Sperrung von Seewegen wäre ja die kaufmännische Lage eher besser geworden, da eine lästige Konkurrenz nun für einige Zeit ausgefallen war. Der wirkliche Grund, und das will man wohl nicht öffentlich verlauten lassen, ist doch wohl, dass die Windkraft insgesamt trotz massiver Subventionen schon längst an ihre Grenzen gekommen ist, denn neu zu errichtende Anlagen liefern nur dann Energie, wenn die schon vorhandenen das auch tun, und diesen zeitweiligen Überschuss kann man nicht kaufmännisch verwerten, da ausreichende Speicheranlagen komplett fehlen. Die Kosten für die notwendige Entsorgung können nicht durch immer noch höhere Subventionen ausgeglichen werden.
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Die €U ignoriert erneut die eigenen Regeln.
Sonst dürfte man über den Beitritt eines Landes wie der Ukraine keinen einzigen Gedanken verlieren.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Belfast ist überall
Limbo ist der Tanz des Sommers und Krawall unvermeidlich
Von Roland Tichy
Die selbst erzeugten Krisen spitzen sich planmäßig zu. Auf den wachsenden Widerstand der Bevölkerung reagiert die Politik mit antidemokratischen Maßnahmen. Aber Gewalt löst Gegengewalt aus, lehrt die Geschichte, wenn es zur Machtprobe zwischen Regierung und Bevölkerung kommt..
(Tichys Einblick. Am Schluss siegt immer die Freiheit, und dann geht es wieder auf dem Menschheitskarussell von vorne los.)

Auf bekannter Einkaufsstraße:
Mann mitten in Frankfurt mit Machete schwer verletzt
Bei einer Auseinandersetzung in Frankfurt am Main ist ein Mann durch eine Machete schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei Frankfurt mitteilte, wurde der Mann von der Stichwaffe am Kopf getroffen, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Bis zu zehn Personen seien an dem Streit beteiligt gewesen, hieß es. ..
(bild.de.Im Dschungel ist Vatertag.)

Dubiose Entwicklungshilfe-Agentur
GIZ: die woke Zentrale der deutschen Außenpolitik
Von Alexander Heiden
Vergessen Sie das Auswärtige Amt. In Wahrheit wird die Diplomatie von der „Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit“ (GIZ) bestimmt. Die legt Wert auf politische Korrektheit, zahlt aber ungern pünktlich. Das geht schon deutlich länger so..
(Tichys Einblick. Feine Gesellschaft?)

Wenn Köpfe rollen in Europa
Von Birgit Kelle • Was früher eine Redewendung war, ist heute blutige Realität auf Europas Straßen. Mit offenen Grenzen ist eine Form der Gewalt nach Europa eingewandert, die alle zivilisatorischen Grenzen sprengt. .
(achgut.com. Bagger rollen ja nicht.)

Kein EU-System ohne Knute und Zwist
Wegen GEAS: SPD will Ende der Grenzkontrollen, CDU verlangt Strafen bei Nichtanwendung
Von Matthias Nikolaidis
Kaum ist das gemeinsame EU-Asylsystem in Kraft, fordert die SPD die rasche Rückkehr zum unkontrollierten Schengenraum. Während die Union noch an den Kontrollen festhält, zeigt sich: Im Kern geht es beiden um dasselbe. GEAS droht durch den eingebauten „Solidaritätspool“ ein großer Migrationsmagnet zu werden..
(Tichys Einblck. Welche Grenzkontrollen? Internationale SPD ncht von diesem Land?)

Deutsche Bahn könnte 16 Städte vom Fernverkehrsnetz abkoppeln
– 90 Projekten droht Stillstand
Konkurrenz belebt das Geschäft? Zumindest nicht, wenn es nach einer Studie der Eisenbahngewerkschaft EVG geht. Demnach könnte der geplante Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo für Passagiere abseits der Metropolen ungemütlich werden...
(welt.de. Wieso droht? Kein Zug nach Nirgendwo. Die Römer kommn weder?)

Freispruch vom Volksverhetzungs-Vorwurf
Von Peter Herrmann • Mehr als 18 Monate nach ihrer Verurteilung zu 7.950 Euro Geldstrafe wegen eines migrationskritischen Facebook-Kommentars wurde Doris van Geul (im Bild mit ihrem Verteidiger) vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen. „Politikkritik muss immer erlaubt sein“, stellte der Richter unmissverständlich klar. „Das ist nicht Sinn von Strafregelungen.“ ..
(achgut.com. Wer sagt's den Rchtern?)

Irrsinn der Woche
Ein Gespenst geht um im Bellevue: Angela Merkel als Bundespräsidentin?
Von Klaus-Rüdiger Mai
Kehrt Angela Merkel auf die politische Bühne zurück – und das direkt ins Schloss Bellevue? Alternativ soll eine Petition Hake Kerkeling als Bundespräsidenten installieren. Derweil wird im Schloss schon mal perverse Kunst ausgestellt..
(Tichys Einblick. Wer soll sonst den Hindenburg ersetzen?)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 24 – Besser Künstliche Intelligenz als keine
Von Stephan Paetow
Mario Voigt setzt auf die KI fürs politische Überleben. Das könnte auch für das SPD-Chefpärchen Lars und Bas die letzte Rettung sein. Nicht auszudenken, wenn die plötzlich mal was Gescheites von sich gäben….
(Tichys Einblick. Wann werden Zeitungsverlage entdecken, dass sie sich ihr ganzes Redaktionspersonal sparen können, das bettelt doch täglich mit Holzerei um Entlassung?)
Beitrag über Belfast-Randale
ZDF unterstellt Musk Aufruf zu „Jagd auf Migranten“ und „Bürgerkrieg“
Bei „ZDF heute live“ behauptet die Moderatorin, Elon Musk habe mit Blick auf die Unruhen in Nordirland zu Gewalt und Bürgerkrieg aufgerufen. Beweise präsentiert der Sender nicht – und rudert anschließend zurück..
(Junge Freiheit. Mit den Dritten kaut sich's besser?)

DER PODCAST AM MORGEN
Schwarzbuch ZDF: teure Desinformation auf Kosten der Bürger – TE-Wecker am 14. Juni 2026
Von Holger Douglas
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll berichten, informieren und unterhalten. Doch was passiert, wenn der ÖRR selbst zum Gegenstand schwerer Vorwürfe wird? Joseph Kraus spricht über sein „Schwarzbuch Staatsfunk“ und über das ZDF, über Jan Böhmermann, über den Fall Schönbohm, über teure Anwälte auf Gebührenzahlerkosten, über Pensionslasten, Millionengagen und ein System, das sich offenbar jeder echten Kontrolle entzieht. Es geht um Desinformation statt Information und um die Frage, wie lange die Bürger diesen Apparat noch finanzieren sollen..
(Tichys Einblckt.Wer guckt, weiß nichts.)

Grenzen der KI?
USA schalten Anthropics Spitzen-KI ab
Von Redaktion
KI-Konflikt in den USA. Anthropic wollte dem Pentagon Grenzen setzen. Nun zwingt die Regierung den Konzern, sein stärkstes Modell zu deaktivieren. Revanche oder berechtigte nationale Sicherheitsbedenken?.
(Tichys Einblick. Auch KI ist nur Menschenwrk.)

König von Bayern
Ludwig II. war mehr als ein weltfremder Schlossbauer
Schlösser, Wagner und Wahnsinn: Bis heute gilt Ludwig II. als Märchenkönig. Doch hinter seinem Rückzug stand auch der Widerstand gegen den Verlust bayerischer Souveränität..
(Junge Freiheit. Kultur statt Kulturen?)

„Die Alarmglocken läuten seit Längerem“, sagt Frankreichs Trainer zur Mammut-WM
104 Spiele sind bei der WM zu bestreiten, ehe der Titelträger feststeht. Didier Deschamps, Trainer des Favoriten Frankreich, sieht darin ein großes Übel. „Die Gefahr eines Burn-outs ist nicht wegzudiskutieren“, sagt er im Gespräch...
(welt.de. Die Mammuts sind auch ausgestorben.)

Hallo, hier ist die Sprachbox!
Wenn der Mensch sich zur Maschine verkünstelt

Das waren noch Zeiten.
(gh) - Kommunikation dient immer mehr zur Entfernung zwischen Menschen. Niemand will ständig erreichbar sein. Händy und Co. folgt als Fluch der technischen Tat die gegenseitige Verknstelung. "Hallo, hier ist die Sprachbox!" Die hat Zeit, während Mensch ihr davonläuft.
KI wesse Bescheid. Ein lustiges Gespräch mit einer Sprachbox (Anrufbeantworter oder Smart-Speaker wie Alexa) lebt von Missverständnissen, unerwarteten Antworten und der simulierten Verzweiflung des Anrufers.
Sprachbox: Hallo! Schön, dass du anrufst!
Anrufer: Ah, hey Jonas! Super, dass ich dich erreiche. Hast du heute Abend Zeit für...?
Sprachbox: ...unterbricht... Ja, ich habe mir gerade auch gedacht, dass wir mal wieder quatschen müssten!
Anrufer: Perfekt! Sollen wir ins Kino gehen oder lieber was essen?
Sprachbox: Das klingt echt gut. Aber weißt du, was noch besser klingt?
Anrufer: Was denn?
Sprachbox: Der Piepton gleich. Weil ich nämlich gar nicht da bin. Erzähl es einfach dem Anrufbeantworter! 3... 2... 1... PIEP
Anrufer: ...starrt fassungslos aufs Handy...
Sprachbox: Technisch gesehen: Nein. Ich bin die digitale Speicherzelle 4B. Ich existiere nur in einer kalten, fensterlosen Cloud.
Anrufer: Äh... okay. Kann ich Sarah eine Nachricht hinterlassen?
Sprachbox: Du kannst es versuchen. Aber lass uns ehrlich sein: Sie hat 4.312 ungelesene Mails und hört nie ihre Voicemails ab. Deine Worte werden hier einsam sterben.
Anrufer: Ich wollte ihr nur sagen, dass das Essen fertig ist.
Sprachbox: Pizza? Wenn es Pizza ist, brenne ich mich illegal auf ihr Smartphone-Display, um es ihr zu zeigen. Wenn es Brokkoli ist, lösche ich diese Aufnahme sofort.
Anrufer: Es ist Pizza.
Sprachbox: Perfekt. Nachricht wird mit Priorität Alpha übermittelt. PIEP
Sprachbox: Guten Tag. Sie sind mit dem automatischen Antwortsystem verbunden. Um mit einer echten Person zu sprechen, drücken Sie die 1.
Anrufer: ...drückt die 1...
Sprachbox: Vielen Dank. Sie möchten mit einer echten Person sprechen. Um zu beweisen, dass Sie selbst eine echte Person sind, beantworten Sie folgende Frage: Was ist der Sinn des Lebens?
Anrufer: Was?! Ich will doch nur...
Sprachbox: "Was" ist nicht die korrekte Antwort. Bitte drücken Sie die 2, um es noch einmal zu versuchen, oder die 3, um frustriert aufzulegen.
Anrufer: ...drückt wütend die 2...
Sprachbox: Sie haben die 2 gewählt. Sie werden nun mit der Abteilung für unlösbare Probleme verbunden. Bitte warten Sie. ...spielt extrem laute Blockflötenmusik...
- Das Timing ist alles: Kurze Pausen einlegen, damit der Anrufer Zeit hat zu antworten, bevor die Auflösung kommt.
- Verwirrung stiften: Geräusche wie Meeresrauschen oder eine Kaffeemaschine im Hintergrund einspielen und behaupten, man sei "wichtige Verhandlungen führen".
- Kurz halten: Der Witz verliert an Fahrt, wenn der Anrufer zwei Minuten warten muss, bis er endlich sprechen darf.
