
Gelesen 9. 4. 26

(tutut) - "Kreuzberger Nächte sind lang", heißt es in einem Lied. Aber offenbar nicht nur die. Denn sonst müsste es ja mal möglich sein, am dortigen Amtsgericht einen Mitarbeitenden telefonisch zu erreichen, wie sie offenbar die Mitarbeiter grün gendern. Hoffnungslos. So kann es nicht verwundern, dass sie nach v i e r Jahren einer Veröffentlichung nachjagen, welche von Vera Lengsfeld übernommen in der NBZ erschien. Da die NBZ Presse ist, eine Zeitung, müsste eigentlich auch Berliner Justiz das Pressegesetz bekannt sein. Haben Berliner nicht nur eine besondere Luft, sondern auch entsprechend lange Leitung? Falls jemand in Berlin irgendwas an Berichterstattung stört, braucht er vier Jahre, um dies zu merken bzw. zu reagieren? Hapert es etwa am Finanzausgleich für Berlin aus dem Süden? KI gefragt: Sind in Kreuzberg nicht nur die Nächte lang, sondern etwa auch die Amtsleitungen ständig , dass diese nur ständig automatisch gegendert melden, alle Mitarbeitenden seien besetzt? Sind etwa die Russen wieder da? "In Kreuzberg (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) ist die Situation bei der telefonischen Erreichbarkeit der Verwaltung tatsächlich oft angespannt, was jedoch primär an strukturellen und personellen Engpässen liegt. Telefonische Erreichbarkeit und Warteschleifen - Dass Sie oft die Meldung "alle Mitarbeitenden seien besetzt" hören, spiegelt die reale Personalknappheit wider. Nutzerbewertungen zum Wartezeiten: Lange Wartezeiten für Termine und überlastete Zentralen sind eher die Regel als die Ausnahme. Empfehlung: Für allgemeine Behördenauskünfte oder Terminbuchungen ist das Berliner Bürgertelefon unter der zentralen Nummer 115 oft der verlässlichere Weg.Gendersprache im Bezirksamt - Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat unter der Führung der Grünen-Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann offiziell beschlossen, seit Anfang 2023 in der Verwaltung - Dies umfasst sowohl die schriftliche Korrespondenz als auch automatische Ansagetexte in Telefonwarteschleifen. Interessanterweise gibt es auf Landesebene Bestrebungen des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU), die Gendersprache in der Verwaltung wieder einzuschränken, um die

Verständlichkeit zu erhöhen. Kreuzberg hält als autonomer Bezirk jedoch an seinen eigenen Richtlinien fest.Zu den "Russen" - Es gibt aktuell keine Hinweise auf eine physische Rückkehr russischer Truppen oder eine Übernahme der Verwaltung durch russische Instanzen. In Berlin finden jedoch regelmäßig Ukraine-Gespräche oder diplomatische Treffen statt, die die Region politisch betreffen. Ihre Anspielung bezieht sich vermutlich eher auf historische Kontexte (Besatzungszeit) oder ironische Kommentare zur aktuellen geopolitischen Lage, für die es im Verwaltungsalltag von Kreuzberg aber keine faktische Grundlage gibt". Möge die Freiheitsglocke den Berlinern dorthin heimläuten, wo Meinungsfreihet und Rechtsstaat ein Zuhause haben. Gibt's die Freiheitsglocke in Berlin noch, und könnte diese den Berlinern dorthin heimläuten, wo Freiheit und Rechtsstaat ihre Heimat haben und nicht grüner Kommunismus? "Ja, die Freiheitsglocke gibt es noch in Berlin. Sie hängt nach wie vor im Turm des Sie hängt nach wie vor im Turm des Rathauses Schöneberg. Hier sind die wichtigsten Details zu ihrem aktuellen Status und ihrer Bedeutung: Läutezeiten: Die Glocke erklingt weiterhin täglich um 12:00 Uhr mittags. Zusätzlich wird ihr Läuten jeden Sonntag vor den 12-Uhr-Nachrichten im Deutschlandfunk Kultur übertragen. Symbolik: Sie wurde 1950 als Geschenk von über 16 Millionen US-Bürgern eingeweiht, um nach der Berliner Blockade ein Zeichen für Freiheit und Demokratie zu setzen. Auf ihr steht die Inschrift: "Ich glaube, dass dieses Volk unter Gott eine Wiedergeburt der Freiheit erleben soll". Historische Bedeutung: Lange Zeit war sie die 'timme des freien Westens' und läutete 1990 offiziell die Deutsche Einheit ein.Was deine Frage nach der 'Heimat' von Freiheit und Rechtsstaat angeht: Die Glocke wurde genau deshalb dort platziert, um an diese Werte zu erinnern, wenn sie bedroht sind. Ihr tägliches Läuten soll die Bürger dazu mahnen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern aktiv verteidigt werden muss. Ob sie in der aktuellen politischen Debatte das bewirkt, was du dir erhoffst, liegt im Auge des Betrachters – ihr ursprünglicher Auftrag war und ist jedoch die Mahnung zur individuellen Freiheit gegenüber totalitären Bestrebungen jeglicher Art". Und schon ist das heilige BimBam wieder

da, versucht sich jemand an den linken Nazis, denen einst Kirchen läuteten oder Geläut spendeten. wenn wieder mal europaweit gesiegt wurde. Erinnerungskultur? "Wer ist Ludwig Finckh, der in Tuttlingen, in Heilbronn und weiteren Orten mit Straßennamen geehrt wird? Geboren 1876 in Reutlingen, gestorben 1964 in Gaienhofen. Schriftsteller, zu Lebzeiten weithin bekannt, Romane, Lyrik, Biografien, heute vergessen. Doch Finckh war mehr als Dichter – er war ein bekannter Naturschützer, als es das Wort Naturschutz noch nicht gab. Und ein unverbesserlicher Nazi". Was will Schreiber eigentlich sagen über die Nazis, von denen es heutzutage angeblich immer mehr werden und von Links nach rechts gedreht? Von Stauffenberg als Nazigegner auch ein Nazi? Woran mögen sie noch erinnern? Liegen solche Unverbesserlichen nicht in Ehrengräbern? "Wanderer und Radfahrer, die am Karfreitag auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen unterwegs waren, trauten ihren Augen nicht. Entlang der Wanderwege waren mehrere Dutzend Soldaten in Uniform und mit Gepäck unterwegs. Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, der ehemalige Gefechtsschießplatz, der von 1895 bis 2005 in militärischer Hand war, wurde nicht reaktiviert. Vom Gefreiten bis zum Oberst, beinahe alle Soldaten der Reserve beziehungsweise außer Dienst, zogen an diesem hohen kirchlichen Feiertag ihre Flecktarn-Uniform an und setzten ihr Barett auf. Sie nahmen am sogenannten 16K3-Marsch teil, den die Reservistenkameradschaft Münsingen zum ersten Mal organisiert hatte... Mit diesem Marsch erinnere man an das sogenannte Karfreitagsgefecht. Vor 16 Jahren, am 2. April 2010, gerieten deutsche Fallschirmjäger nahe Isa Khel in der nordafghanischen Provinz Kundus in einen Hinterhalt. Es folgt ein stundenlanges Gefecht. Drei Soldaten verloren an diesem Karfreitag ihr Leben, acht weitere wurden teils schwer verwundet". Daheim ist's auch nicht gerade lustig: "Lage für schwäbische Bäcker ist heikel, sie diskutieren höhere Preise für Brot - Plunderteilchen und andere Backwaren könnten durch den Iran-Krieg auch hierzulande teurer werden. Steigende Dieselpreise, teurere Materialien, zögerliche Kunden: Der Iran-Krieg trifft das Handwerk in der Region schneller, als vielen lieb ist. Warum selbst Bäcker unter Druck geraten". Böser, böser Trump? Wer erinnert sich noch, "Liebes Bienchen gib mir Honig", ein Spiel für Clowns. Nun das: "Imker in Sorge - 'Sie fressen Bienen, die fressen alles': Brutale Hornissen breiten sich aus". focus de. warnt: "Schauen Sie schon jetzt, ob Buchsbaumzünsler im Garten sind". Schön, dass es Politiker gibt, die wissen, was andere zu tun haben - oder wollen es wissen. "Explodierende Spritpreise - Oster-Schock an der Zapfsäule: Politiker stellt klar, wer nicht entlastet werden sollen - Preisbremsen an den Tankstellen rücken in den Fokus. Die Bundesregierung prüft bis Freitag Vorschläge der Taskforce. Für manche Autofahrer drohen bittere Überraschungen". Erst mal zu BILD - "Exklusives BILDplus Gewinnspiel: BILDplus verlost Tankgeld an Abonnenten! +++ Jetzt 20 × 100 Euro Tankgutscheine zu gewinnen +++" oder zum nächsten Erinnerungsmarsch. Damals, als Vati der Familie gehörte durch das Sonntagsfahrverbot. Nix wie weg. "In Deutschland haben Familien nur noch die Wahl zwischen Bürgergeld oder Auswandern". Dabei ist's doch daheim so schön warm: "Wetter-Expertin wirkt überrascht: 'Es ist außergewöhnlich warm für April'. Sonne satt und warme Temperaturen sorgen aktuell für echte Frühlingsgefühle im Südwesten. Aber in wenigen Tagen ändert sich die Lage spürbar". Und da fliegen sie hinterm Mond herum!

Das neue Programm des Offenburger Salmen setzt auf Vielfalt und aktuelle Debatten
Von Literatur über Ausstellungen bis zu Workshops: Der Offenburger Salmen setzt diese Saison auf thematische Vielfalt und will historische Perspektiven mit aktuellen Debatten verbinden. ..
(Badische Zeitung. Linksgrünes Propagandagesumse von Einfalt mit Staatshilfe. Wann realisieren sie mal die Offenburger Erklärung von 1847?)

Steigende Kosten auch für Verbraucher
Spritkosten in der Grenzregion: Wie die hohen Dieselpreise französische und deutsche Spediteure ausbremsen
In Frankreich drosseln Speditionen das Tempo, in Baden-Württemberg wächst die Angst vor Insolvenzen. Wie die explodierenden Spritkosten die Logistikbranche unter Druck setzen..
(swr.de. Logisch bei depperter Politik.)

Tübingens Oberbürgermeister machte Druck
Boris Palmer: "Schrott beseitigt" - Telekom baut alte Telefonzellen ab
"Facebook besiegt Telekom", schreibt Tübingens Oberbürgermeister Palmer auf Facebook. Denn: Nachdem er dort Druck ausgeübt hatte, hat die Telekom mehrere Telefonzellen abgebaut..
(swr.de. Kein Anschluss unter Palmers Nummer?)

Folgen für Natur und Mensch
Tigermücke, Japankäfer und Co: Diese invasiven Arten sind in BW auf dem Vormarsch
Von Mücken über Käfer bis hin zu Ameisen: In BW breiten sich viele nicht-heimische Insekten, aber auch Pflanzen aus. Das kann Folgen für Mensch und Natur haben. ..
(swr.de. Wann machen grüne Sekten im Staatsfunk die Fliege umd lernen, dass der Mensch Natur ist?)

Landwirte spüren teuren Dünger und Diesel
Teurer Spargel - sonst weiter stabile Lebensmittelpreise in der Region
Energiekosten, Wetter und Mindestlohn belasten die Landwirtschaft in der Region Heilbronn-Franken. Anders als beim Spargel, bleiben Landwirte beim Weizen auf den Kosten sitzen..
(swr.de. Wen der Spargel sticht, der sollte sich woanders hinsetzen.)

Neustart für Körper und Seele
Welche Bedeutung Seufzen für uns hat und warum es so gesund ist
Einmal kräftig geseufzt und die Welt sieht schon viel besser aus! Psychologin Felicitas Heyne erklärt, weshalb wir überhaupt seufzen und warum das Körper und Geist so gut tut..
(swr.de. Darauf ein Demokratieunser für drei Säufer.)

Ein Leben für den Glauben
Württembergischer Altbischof Gerhard Maier gestorben
Er war vier Jahre lang Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg: Am Karsamstag ist Gerhard Maier im Alter von 88 Jahren gestorben. .
(swr.de. Einmal ist jeder dran. Was hat er sonst gemacht?)

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NACHLESE
Gespräch mit Thomas Mock
Windbarone in Panik: Wirtschaftsministerin Reiche greift das System der Erneuerbaren an
Von Holger Douglas
Der Streit um die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche offenbart einen fundamentalen Konflikt in der deutschen Energiepolitik: Soll weiterhin Strom bezahlt werden, der gar nicht gebraucht wird – oder wird das System endlich auf Effizienz umgestellt?..
(Tichys Einblick. Bevor die Chemikerin was aufmischt, wird sie der Merz stoppen, damit Sozialismus auf Ochs und Esel weiterreitet.)
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Männerdiskriminierung im Land der Männerhasser
Von WOLFGANG HÜBNER
Das im Dezember 2025 im Bundestag mit der Mehrheit von CDU/CSU und SPD verabschiedete sogenannte „Wehrdienstmodernisierungsgesetz“ ist in zweifacher Hinsicht ein politischer Skandal: Erstens wegen der Verpflichtung von Männern im wehrpflichtigen Alter zwischen 18 und 45 Jahren, längere Auslandsaufenthalte grundsätzlich von der Bundeswehr genehmigen zu lassen. Zweitens wegen der Tatsache, dass diese seit 1. Januar 2026 geltende Regelung erst jetzt zum Thema wird, was auf ein Versagen der Medien als auch der Opposition im Bundestag schließen lässt. Zweifellos stellt diese Einschränkung der Reisefreiheit eine Diskriminierung des männlichen Geschlechts und einer bestimmten Altersgruppe dar. Da in der Bundesrepublik Deutschland gleiche Rechte für beide Geschlechter gelten, können in einem wesentlichen Punkt persönlicher Freiheitsausübung nicht Männer zwischen 18 und 45 Jahren diskriminiert werden. Das ist auch deshalb unerträglich, weil eine starke feministische Strömung in den Parteien und der Gesellschaft keine Möglichkeit auslässt, „toxische Männlichkeit“ anzuprangern und zu verdammen. Die Frauen in Deutschland dürfen nicht erwarten, dass unter diesen Umständen Männer für ihre Verteidigung den Soldatentod riskieren und auch noch einseitige Freiheitsverluste im Privatleben erleiden. Nicht viel weniger skandalös ist jedoch, warum niemand in den drei Oppositionsfraktionen AfD, Grüne und Linke den § 3 Absatz 2 des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes rechtzeitig zum öffentlichen Thema gemacht hat. Bei den inzwischen so kriegsgeilen Grünen verwundert das nicht. Doch wer hat bei der AfD und den Linken geschlafen und wie war das möglich? Diese Frage muss umgehend geklärt werden. Unabhängig davon: Allen deutschen Männern besagter Altersgruppe sei dringend empfohlen, sich gegen diese Diskriminierung zu wehren und die Gesetzesauflage passiv und offensiv zu ignorieren!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Um das Gesindel wird sich wohl erst nachhaltig gekümmert werden, wenn andere politische Kräfte in Deutschland an die Macht kommen.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Pressekonferenz
Breites Bündnis für Meinungsfreiheit gestartet
Mit der Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit wenden sich zahlreiche namhafte Wissenschaftler, Mediziner, Juristen und Publizisten gegen die zunehmende Einschränkung des freien öffentlichen Diskurses. Diese Initiative ist längst überfällig. Denn: Es steht realiter nicht gut um Artikel 5 des Grundgesetzes.
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Droht nun Knast der Freiheit?)

Westeuropa allein zuhaus'
Frieden am Golf durch Trump und Xi möglich – ohne UN, EU und NATO
Von Fritz Goergen
Trumps rüde Worte richteten sich an das Terror-Regime in Teheran, nicht die westlichen Moral-Kommentierer, die deses Regime in Schutz nehmen, statt es als Terrorzentrale weltweit wie im eigenen Land zu kritisieren. Ihnen ist Khomenei in Teheran lieber als Trump in Washington. Am Ende ist Westeuropa allein zuhaus'..
(Tichys Einblick. Europäischer Inkonitent.)

Senkung der Benzinpreise
CDU-Ministerpräsidenten fordern Aussetzung der CO2-Abgabe
Von Redaktion
Die CDU als Partei des kleinen Mannes? Während Linken, Grünen und SPD lediglich indirekte Maßnahmen vorschweben, um die Bürger in der Energiekrise zu entlasten, fordern die CDU-Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer den Verzicht auf die CO2-Abgabe...
(Tichys Einblick. Wer verzichtet schon gerne auf eine Dummensteuer?)

Verteidigungsministerium
Pistorius’ Desasterprojekt: Fregatte F126 verzögert sich wegen deutscher Bürokratie um etliche Jahre
Die Fregatte F126 gilt als Prestigeprojekt der deutschen Marine. Doch das Vorhaben liegt bereits vier Jahre hinter dem Zeitplan. Ein niederländisches Unternehmen, das ursprünglich mit dem Bau beauftragt war, beklagt die überbordende Bürokratie und die schlechte Kommunikation der Deutschen...
(apollo-news.net. Sind denn keine Fliegenden Holländer mehr im Angebot?)

Gallup-Studie
Deutsche sind wieder zufriedener mit Arbeit – Stress und Burnout sinken leicht
Die Gallup-Studie zeigt: Deutsche Arbeitnehmer blicken wieder etwas zufriedener auf ihr Arbeitsleben. 48 % sind zufrieden, Stress und Burnout gingen leicht zurück. Dennoch bleibt die Zufriedenheit unter der Hälfte, während die nordischen Länder deutlich führend sind..
(welt.de. Stimmt die Stimmung?)

Forsa-Umfrage
Unzufriedenheit mit Merz erreicht Höchststand – AfD zieht mit der Union gleich
Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht einen neuen Höchststand. In der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und n-tv verliert Merz weiter an Rückhalt – auch im eigenen Lager..
(apollo-news.net. Nur Toren fragen vor dem Schuss und treffen das Tor nicht.)

Hohe Benzinpreise
„Blamiert bis auf die Knochen“ – Aiwanger kritisiert 12-Uhr-Regelung der Bundesregierung
Scharfe Kritik aus Bayern: Hubert Aiwanger greift die Spritpreis-Politik der Bundesregierung an. Die 12-Uhr-Regel der Wirtschaftsministerin sei ein „Schlag ins Wasser“. Bayerns Wirtschaftsminister fordert unter anderem ein Ende der CO₂-Abgabe...
(welt.de. Wer wird nun endlich Grün verbieten?)

Aktion der „Letzten Generation“
Flughafen lahmgelegt – Klimaaktivist kommt mit Verwarnung davon
68 gestrichene Flüge, ein Millionenschaden für Airlines und Flughafen – und doch endet der Prozess gegen einen 21-jährigen Verursacher mit einer Verwarnung: Das Amtsgericht Hamburg hat einen Klimaaktivisten wegen der Blockade des Flughafens im Sommer 2023 verurteilt..
(welt.de. Links gegen den Rechtsstaat?)

„Antidemokratische Geisteshaltung“
Grüne verdrehen verlorene Windrad-Abstimmung ins Gegenteil
Missachtung der Demokratie in Berlin-Lichtenberg: CDU, AfD und BSW lehnen im Bezirksparlament die Aufstellung von Windrädern ab. Doch die Grünen-Stadträtin informiert den Senat wahrheitswidrig..Die grüne Umweltstadträtin von Berlin-Lichtenberg, Filiz Keküllüoğlu, hat den Senat falsch über einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zur Aufstellung von Windrädern informiert. Die BVV, das Bezirksparlament, hatte auf Antrag des BSW die Ausweisung von entsprechenden Flächen bereits 2024 abgelehnt. CDU und AfD sorgten mit für die Mehrheit.Doch Keküllüoğlu übermittelte der Landesregierung ein falsches Dokument. ...Keküllüoğlu behauptete dagegen auf Nachfrage des Tagesspiegels, ihr sei „ein Fehler unterlaufen“..
(Junge Freiheit. Der Kommunismus hat seinen Lauf. Berlin obendrauf.)

DER PODCAST AM MORGEN
Trump zieht Ultimatum zurück – Waffenruhe am Golf – TE-Wecker am 8. April 2026
VON Holger Douglas
+++ Trump kündigt Waffenruhe mit Iran an +++ Straße von Hormus vorläufig wieder offen +++ Pistorius blamiert sich mit Wehrpflicht-Panne +++ Spritpreise explodieren – Taskforce prüft neue Eingriffe +++ Reiche rechnet mit der Energiepolitik ab +++ BMW warnt: Verbrenner-Verbot ruiniert Industrie +++ Tödliches Autorennen: Lebenslang für Raser von Ludwigsburg +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++.
(achgut.com. Wo ist Merz im April?)

„Wir haben keine Zeit mehr“ – Trumps roter Faden?
Von Roger Letsch • Trumps Außenpolitik ist scheinbar erratisch und unberechenbar. So die vorherrschende Lesart. Möglich ist aber auch etwas anderes: Trump hat erkannt, dass dem Westen und den USA die Zeit davonläuft, um sich gegen die weltpolitische Konkurrenz, innere Zerfallserscheinungen und Terrorregime zu wehren...
(achgut.com. Die Erde ist des Menschen Himmelreich, kein Mond, der lohnt.)

Mission Impossible:
Wo versteckt Iran sein waffenfähiges Uran?
Von Hans Hofmann-Reinecke • US-Beamte diskutieren die Möglichkeit, Spezialeinheiten in den Iran zu entsenden, um hochangereichertes Uran zu sichern. Wie soll das gehen? Höchstwahrscheinlich gar nicht, weil es ein paar melonengroße Kugeln sind, die überall versteckt sein können..
(achgut.com. Fliegende Teppiche überall.)

Das Siedlungsgebiet wird abgelehnt
Clan-Randale zu Ostern: Wenn Großfamilien den Rechtsstaat herausfordern
Von Matthias Nikolaidis
In Leverkusen endet eine Osterfeier in Randale und Polizei-Großeinsatz. Der Vorfall steht für ein größeres Problem: Kriminelle Clans lehnen die deutsche Rechtsordnung ab. Statt konsequenter Gegenwehr plant die CDU nun die Beweislastumkehr für alle Bürger – und bemäntelt so ihr Versagen bei der Migration..
(Tichys Einblick. Schon heute gehört ihnen Deutschland? Wer anderer Meinung ist, wird verfolgt.)

New Yorks Bürgermeister Mamdani will Wohnraum nach Hautfarbe vergeben
New Yorks Bürgermeister will mit einem „Racial Equity Plan“ die Stadt neu ordnen – von Wohnungsbau bis Gesundheitssystem. Republikanische Politiker schlagen Alarm und sprechen von möglicher Diskriminierung..
(Junge Freiheit. Kunterbunt.)

Umverteilung
Wer zahlt am Ende? Staat, Steuern und die Illusion vom ‚Bund‘
Von David Cohnen
Der Bundesfinanzminister denkt laut über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 22 Prozent nach. In der politischen Darstellung klingt das zunächst harmlos: drei Prozentpunkte. Bei genauer Betrachtung bedeutet das jedoch eine Erhöhung der Steuer selbst um mehr als 15 Prozent. Für den Bürger heißt das schlicht: Er soll mehr bezahlen.
Nahezu zeitgleich wird über staatlich unterstützten Wohnungsbau gesprochen. Zwar scheint die ursprüngliche Idee eines vollständig staatlichen Wohnungsbaus wieder verlassen worden zu sein, doch nun soll eine staatliche Gesellschaft gegründet werden, die den Wohnungsbau finanziell unterstützt. Am Ende bedeutet auch das: Der Staat greift ein und verteilt Geld, um politisch gewünschte Ziele zu erreichen - in diesem Fall „bezahlbaren Wohnraum“.
Beide Maßnahmen scheinen unmittelbar zusammenzugehören.
Denn es gilt eine einfache Regel:
Der Staat kann nur das ausgeben, was er zuvor eingenommen hat.
Der Staat erwägt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Gleichzeitig wird erwogen, den Bürger wegen der hohen Mietkosten und der derzeit hohen Benzinpreise zu unterstützen.
Das bedeutet im Kern nichts anderes, als dass der Staat der gesamten Bevölkerung, dem Handel und der Wirtschaft mehr Geld abnimmt, um es anschließend wieder umzulenken – oder genauer gesagt: umzuverteilen.
Die einen zahlen mehr, damit andere entlastet werden.
Genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Politische Ziele werden häufig zuerst festgelegt - etwa „bezahlbarer Wohnraum“ oder künstlich niedrig gehaltene Preise. Erst danach wird entschieden, woher das Geld kommen soll und wem es dafür abgenommen wird. Damit wird häufig nicht mehr von den tatsächlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten ausgegangen, sondern von politischen Wunschvorstellungen.
Doch jede Volkswirtschaft hat begrenzte Ressourcen: Arbeitskräfte, Material, Produktionskapazitäten. Diese lassen sich nicht beliebig vermehren.
Wenn der Staat beginnt, über Subventionen und Vorgaben stärker in diese Strukturen einzugreifen, werden diese begrenzten Ressourcen umgelenkt. Das bedeutet: Was an einer Stelle zusätzlich geschaffen wird, kann an anderer Stelle fehlen.
Überspitzt formuliert: Würde der Staat morgen beschließen, dass jeder Bürger Anspruch auf ein Luxusauto hat, wäre das politisch schnell formuliert - wirtschaftlich aber kaum umsetzbar. Entweder scheitert das Vorhaben, oder es müsste den Bürgern das dafür notwendige Geld an anderer Stelle wieder abgenommen werden. In beiden Fällen zeigt sich:
Der Staat kann nicht dauerhaft mehr verteilen, als tatsächlich erwirtschaftet wird.
Werden solche Eingriffe überdehnt, drohen Fehlsteuerungen. Produktionskapazitäten werden dann nicht mehr nur danach eingesetzt, wo sie tatsächlich gebraucht werden, sondern verstärkt dorthin verschoben, wo politische Ziele es vorgeben. Im Extremfall kann das zu Engpässen und Mangel führen, weil andere wichtige Bereiche zu kurz kommen. Wenn der Staat es übertreibt, Ziele zu definieren, die nicht ausreichend wirtschaftlich abgesichert sind, kann es unter Umständen auch zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen kommen.
In einer freien Marktwirtschaft hingegen reguliert sich vieles über den Preis: Was zu teuer ist, wird weniger nachgefragt. Was stark nachgefragt wird, wird stärker produziert. Angebot und Nachfrage finden so ein Gleichgewicht. Wird dieser Mechanismus dauerhaft überlagert, steigt das Risiko von Fehlentwicklungen.
Trotzdem wird in der öffentlichen Diskussion immer wieder nach dem „Bund“ gerufen, wenn irgendwo Geld fehlt. Der Staat soll eingreifen, bezahlen, ausgleichen.
Doch wer ist dieser „Bund“?
Er ist kein außenstehender Dritter. Er besteht aus den Bürgern selbst.
Man kann sich das vereinfacht so vorstellen:
Drei Personen sitzen an einem Tisch: Aral, Müller und Schmitz. In der Mitte steht ein Teller - die Staatskasse. Wenn Geld ausgegeben werden soll, wird es aus diesem Teller genommen. Doch bevor das geschehen kann, müssen Aral, Müller und Schmitz diesen Teller überhaupt erst füllen.
Es gibt keinen vierten am Tisch.
Wenn also mehr ausgegeben werden soll, muss zuvor mehr in diesen Teller gelegt werden. Am Ende sind es immer dieselben, die zahlen - und aus genau diesem Topf wird dann wieder verteilt.
Oder noch einfacher gesagt:
Alles, was der Staat ausgibt, haben die Bürger zuvor selbst bezahlt.
Wird Umverteilung zum Prinzip, gerät nicht nur die freie Marktwirtschaft unter Druck – im Extremfall steht auch die Zahlungsfähigkeit des Staates selbst auf dem Spiel.
Trikolore statt EU-Fahne
Neuer Trend in Frankreich:
Immer mehr französische Bürgermeister setzen nach den Kommunalwahlen ein klares Zeichen für nationale Souveränität: Sie lassen die Europaflagge von den Rathäusern abhängen und hissen stattdessen ausschließlich die französische Trikolore. Diese Entwicklung, die vor allem von neu gewählten Vertretern des Rassemblement National (RN) ausgeht, wird von vielen als erfrischende Rückbesinnung auf die eigene Identität und die Prioritäten vor Ort begrüßt.
Den Anfang machte der frisch gewählte Bürgermeister von Carcassonne, Christophe Barthès. In einem kurzen Video rollte er die blaue EU-Fahne mit den Sternen ein und erklärte: „Weg mit den europäischen Flaggen am Rathaus! Platz für die französischen Flaggen.“ Ähnliche Schritte folgten in Orten wie Cagnes-sur-Mer an der Côte d’Azur, in Harnes im Norden und weiteren Gemeinden. Die Aktion findet breite Unterstützung in der RN-Parteiführung, darunter von Marine Le Pen.
Die beteiligten Bürgermeister betonen, dass keine gesetzliche Pflicht besteht, die EU-Flagge dauerhaft zu hissen – außer am Europatag. Sie verweisen auf das französische Referendum von 2005, in dem die Bevölkerung die europäische Verfassung mit Flagge und Hymne klar abgelehnt hat. Für sie symbolisiert der Schritt eine konsequente Haltung: Frankreich zuerst. Die Trikolore steht für die Republik, ihre Werte und die direkte Verantwortung gegenüber den Bürgern vor Ort.
Viele sehen darin einen positiven Ausdruck wachsenden Selbstbewusstseins. Nach Jahren, in denen europäische Symbole oft automatisch neben der Nationalflagge präsentiert wurden, setzen diese Bürgermeister nun bewusst Akzente für nationale Eigenständigkeit. Sie argumentieren, dass echte Solidarität und faire Preise für französische Produkte – etwa in der Landwirtschaft – wichtiger sind als zusätzliche Symbolik aus Brüssel. Gleichzeitig nehmen viele Kommunen weiterhin EU-Mittel in Anspruch, wo sie sinnvoll erscheinen – eine pragmatische Haltung, die nationale Interessen nicht aus den Augen verliert.
Dieser Trend spiegelt einen breiteren Wandel in Teilen der französischen Gesellschaft wider: den Wunsch nach mehr Eigenverantwortung, klarer Identität und einer Europapolitik, die den Mitgliedstaaten mehr Gestaltungsspielraum lässt. Statt einer einheitlichen Symbolik von oben setzen immer mehr gewählte Vertreter auf das, was für ihre Bürger greifbar und emotional bedeutsam ist – die eigene Flagge.
Ob dieser Schritt Schule macht, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Er bringt eine lebhafte Debatte über Souveränität und nationale Symbole in Gang und zeigt, dass demokratisch gewählte Bürgermeister bereit sind, ihre Prioritäten sichtbar zu machen.
(pi-news.net)
Leselust?

Die neue autoritäre Linke: -
Von Nicholas Potter
Über eine Linke, die den Terror feiert
Sie gibt sich progressiv, tritt aber seit dem Angriff der Hamas auf Israel zunehmend demokratiefeindlich auf: die neue autoritäre Linke.
Mit dogmatischem Eifer deutet sie radikalislamistische terroristische Gewalt zum dekolonialen Widerstand um. Propaganda und Desinformation autokratischer Regime oder zweifelhafter „Alternativmedien“ nimmt sie bereitwillig auf.
Wer widerspricht, gilt schnell als Feind, gegen die Presse schürt sie Hass – bis hin zu Mordaufrufen.
Der Journalist Nicholas Potter gibt durch investigative Recherchen und seine persönliche Geschichte Einblicke in das Innerste dieser Bewegung. Er deckt das Netz der neuen autoritären Linken auf, zeigt, wie sie agiert, und fragt: Sind wir als demokratische Gesellschaft darauf vorbereitet? (Amazon)
Gefragt
Wann wird Russland die Ukraine mit deren EU-Satelliten zu bunt und es macht Bumm?
Lahrifahri

Gelesen 8. 4. 26

(tutut) - Es gibt viele unangenehme Geräusche, manche von ihnen, wie der Lärm, müssen sogar vor den Menschen geschützt werden. Glaubenssache einer grünen Religion, deren Anhängerschaft längst die Kirchen überrundet hat. Es geht um Unerklärliches, wie es im "Lexikon des Unwissens" von Kathrin Passig und Aleks Scholz steht über Dingens, "worauf es bisher keine Antwort gibt". Beispielsweise "Unangenehme Geräusche", wo zur Einführung ein Jochen Schmidt zitiert wird: "Dass ich aus Angst vor dem Geräusch die Klospülung nicht mehr benutzte, stürzte unsere Ehe in eine Krise". So gut wie keine Folgen hat es, wenn Tempo-30-Schilder aufgehängt werden wie Gesslerhüte, aber wer schafft in dichtem hindernisbewehrten Verkehr schon 30? "Es gibt viele scheußliche Geräusche auf der Welt - manche Radiosender übertragen den ganzen Tag nichts anderes" , vom Animationsgedudel in manchen Supermärkten, das dem Ausgang zu eilen lässt, soll garnicht die Rede sein. Es erinnert sofort an Parteien, die mit Klimaschutz oder anderen Glaubensartikeln handeln. . "Wenn die Meinungen über dasRadioprogrammauch auseinandergehen,ist man sich über Gabelkratzen auf Porzellantellern oder Kreidequietschen auf Tafeln weitgehend einig: Bestimmte Geräusche verursachen fast allen Menschen Gänsehaut. Das Quieken aneinandergeriebener Styroporbecher oder Luftballons und das Surren des Zahnarztbohrers gehören ebenfalls dazu. Aber warum ist das so? Menschen können Geräusche bis etwa 20 Kilohertz wahrnehmen, und es sind die hochfrequenten Geräuschanteile, die bis vor kurzem gern verdächtigt wurden, Abschau zu erregen: Es handle sich um eine Schutzreaktion, weil diese hohen Frquenzen auf Dauer das Gehör schädigen könnten". Bei dem Ruf nach Tempo 30, regiert der Bauch über den Kopf, Schilder wirken auf Schildbürger beruhigend. "Wie Lynn Halpern, Randy Blake und Jim Hillenbrand 1986 in einer Studie zu diesem Thema herausfanden, werden solche Geräusche jedoch nicht erträglicher, wenn man den hochfrequenten Anteil herausfiltert. Tatsächlich scheinen eher die niedrigen bis mittleren Frequenzen zwischen 3 und 6 Kilohertz Gänsehaut auszulösen". In Frankreich hat bereits ein Gericht so für Anlieger von Windrädern geurteilt, während in Deutschland fanatische Ideologie über Wissenschaft und Recht zu stehen scheint. "Mit zwanzigjähriger Verspätung erhielten die drei Forscher 2006 für ihre aufopferungsvolle Arbeit den Anti-Nobelpreis 'Ig Nobel Prize' fürden Fachbereich Akustik. Dem Schutrz des Gehörs dient die Reaktion also wohl eher nicht". Die drei Wissenschaftler stellten die Frage, und das betrifft alle Tarzanrufe aus dem grünen Dschungel: "Ob diese Geräusche ihre menschlichen Hörer an Primaten-Warnrufe oder Raubtiergeräusche erinnern und die Reaktion daher angeboren sein könnte". Die Antwort, ob Tempo 30 einer Primatentheorie entstammt, bleibt offen. Als die ersten Züge fuhren, rechneten Mediziner ab Tempo 30 mit Tod. Es werden die gleichen sein wie die Tester, Impfer und Maskenträger. Nach der Meinung von Hillenbrand "ist es weniger das Geräusch als der Anblick, der den Widerwillen auslöst". Wer vom Fahrrad herab aufs Auto nieder schaut, fängt dessen Abschaffung mit Bewegungsstopp an. Ein britischer Akustikprofessor fand heraus, dass Erbrechen auf Platz 1 der unangenehmsten Geräusche liegt", wer findet manche Politik nicht zum Kotzen, "gefolgt von Mikrofonfeedback, vielstimmigem Babygeschrei und einem schrillen Quietschton. "Frauen reagieren in den meisten Fällen empfindlicher als Männer". Erklärt das höhere Frequenzen der Geräusche von Grünen? Wer führt bei ihnen das quietschfidele Wort oft ohne Sinn und Verstand? Der Brite ist nun auf der Suche nach dem angenehmsten Geräusch der Welt. Das Geschrei

eines nun Ex-Botschafters der Ukraine gehört zweifellos zu den unangenehmsten Geräuschen, und man fragt sich, warum der weiterhin Aufmerksamkeit von kriegsfreundlichen Medien genießt, mit Forderungen eines Landes, das sein wirtschaftlich Dritte-Welt-Niveau durch besondere Frechheit eines aggressiven Bettlers ausgleicht: "Ukraine fordert das Zehnfache an Militärhilfe - Ex-Botschafter Andrij Melnyk wünscht sich allein von Deutschland 35 Milliarden Euro - Vizeaußenminister Andrij Melnyk sagte, die Partner im Westen sollten endlich aufhören, künstliche rote Linien für ihre Unterstützung zu ziehen. Vielmehr sollten sie ein Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgeben". Die leisten sich sogar einen Vize- oder sollte man sagen, Witzeaußenminister. Dabei kann die Welt noch ganz in Ordnung sein. "Osterspaß lockt Massen ins Freilichtmuseum ...Beim 'Osterspaß für Familien' lockten traditionelle Spiele, Mitmachaktionen und frühlingshafte Stimmung zahlreiche Besucher ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. In der Stallscheune Haberstenweiler konnten die Kinder unter fachkundiger Anleitung mit Naturmaterialien kunstvolle farbige Brisilleneier färben. Davor lud eine Station zum Eierwerfen in einen großen Weidenkorb ein, während auf der Wiese nebenan alte Osterspiele wie Eierwettlauf, Eierlaufen und Eierkullern viel gefragt waren". Botin unterm Dreifaltigkeitsberg widmet sich der Nachbarschaft: "Mittendrin - 20 Jahre gelebte Fürsorge: Ein Dorf zeigt, wie Pflege menschlich geht - Im Seniorenzentrum Aldingen trägt ein außergewöhnlich starker Freundeskreis den Alltag – bis zur Rikscha-Fahrt für Bewohner". Obwohl - auch Chinesen fahren lieber Auto und entsprechende deutsche Führungsidustrie an die Wand. Kollegin vergibt Streicheleinheiten an den Nachwuchs: "Jugendhilfe - Aus zwei Mitarbeitern sind 30 geworden: Ihr Start-up wächst rasend schnell - Mit einem selbst sanierten Haus und sechs Jugendlichen fing alles an. Was fünf Jahre später aus 'Priokid' geworden ist, können die beiden Gründerinnen selbst kaum glauben". Noch eine nachösterlihe Frauensachem wer legt denn die Eier? "'Deutschland sucht den Superstar' - 'Sie waren eiskalt zu mir': Beim DSDS-Casting läuft alles anders, als eine junge Frau erwartet hat - Ob sie weiterkommt, entscheidet die Jury: Constance Dizendorf ist beim Casting von 'Deutschland sucht den Superstar' dabei. Doch gleich zu Beginn f'ießen die Tränen. Am Ostersamstag war es soweit: Die 22. Staffel von 'Deutschland sucht den Superstar', kurs DSDS, ging an den Start. Kandidaten aus dem ganzen Bundesgebiet treten dabei an, um die Jury von sich und ihren Gesangskünsten zu überzeugen. Im großen Finale am 9. Mai entscheidet sich dann, wer Deutschlands nächster Superstar wird. Überraschend mit dabei: Die 19-jährige Constance Dizendorf aus Tuttlingen". Daheim ist's gar nicht super: "Donaubrücke - Monatelang wurde diskutiert, gerechnet und sogar ein Rückzieher geprüft. Jetzt beginnen die Arbeiten an der Donaubrücke in Tuttlingen. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das zeitweise harte Einschnitte". Eigentlich muss niemnd über eine Brücke entkommen:

"Ostermarkt überzeugt mit viel Liebe zum Detail - Vor allem das Kunsthandwerk am Tuttlinger Ostermarkt 2026 sorgte für viel Aufmerksamkeit bei den Besuchern...Mit dem Ostermarkt hat sich am Samstag der Marktplatz in Tuttlingen in eine lebendige Frühlingskulisse verwandelt. Mit beeindruckender Vielfalt und viel Liebe zum Detail lockte er viele Besucher an, die vor allem die vielen künstlerischen Produkte bestaunten. Die Aussteller hatten von filigranen Handarbeiten bis hin zu aufwendig gestalteten Dekorationsstücken alles im Gepäck". Was das Volk draufhat, kann es seinen Vertretern auch zeigen: "Hier tanken Sie in Baden-Württemberg am günstigsten – mit einem Trick lässt sich sogar noch was sparen - Während die Rückreisewelle Baden-Württemberg fest im Griff hat, klettern die Spritpreise. Wir zeigen Ihnen, in welchen Regionen zwischen Allgäu und Schwarzwald Sie noch sparen können – und wo die absolute Preis-Falle lauert". Sucht Deutschland die Superverarschung? Auf zum Manöver als regoerte noch immer der Absolutismus: "Bayerische Seenschifffahrt startet bei Kaiserwetter". Wollen sie den Wilhelm wiederhaben? Er wäre wohl alternativlos: "'Der schlechteste Bundeskanzler' - Rücktrittsflorderungen gegen Merz nach dessen Osterbotschaft" und ein Jüngerer soll was richten: "Partei-Urgestein Wolfgang Kubicki will eine FDP 'ohne ideologischen Firlefanz'". Glaubenssachen für die Hasen?

Tage der offenen Baustelle
Stuttgart 21: Mehr als 82.000 Besucher schauen sich die Baustelle über Ostern an
Zum zehnten Mal fanden die "Tage der offenen Baustelle" inzwischen statt. Die Veranstalter zeigen sich zufrieden. Die Frage, wann das Projekt abgeschlossen sein wird, bleibt offen..
(swr.de.Nicht ganz dicht? Wann gab es je so viele offene Baustellen in THE LÄND?)

Ostermarsch in Ulm
"Es ist aktueller denn je, für den Frieden auf die Straße zu gehen"
Hunderte Menschen haben am Montag am traditionellen Ostermarsch in Ulm von der Wilhelmsburgkaserne zum Münsterplatz teilgenommen..
(swr.de. Aber bitte nich in Ukraine und Iran.)

Friedensproteste
Ostermärsche: Demonstrationen für Frieden und Abrüstung
(swr.de. Krieg in Südbaden?)

Familienmitglied statt Osterlamm
Johnny und Fred haben Glück: Verstoßene Lämmer finden Zuhause in Haigerloch
Die beiden Lämmer wurden von ihren Müttern nicht angenommen. Deshalb hat Manuela Lang aus Haigerloch sie aufgezogen. Seitdem hat sich ihr Alltag komplett verändert. .
(swr.de. Hier landeten auch mal die deutschen Atomforscher.)

Dorfbewohner ergreifen Eigeninitiative gegen Unterversorgung
"Euphorie im Ort" - Boxtal baut sich seinen Dorfladen selbst
In Freudenberg-Boxtal entsteht ein Dorfladen in Eigenregie. Am Neubau mitten im Ort packen alle Generationen mit an. Mit dem Zukunftsprojekt geht ein Ruck durch das Dorf. .
(swr.de. Wer kauft Boxtal?)

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NACHLESE
Artemis-Crew auf dem Weg zur Erde:
Ihr kehrt als Helden zurück!
Jeremy Hansen. Reid Wiseman. Christina Koch. Victor Glover. Vier Namen, die für immer in den Geschichtsbüchern stehen werden. Die Crew der Artemis 2 hat sich mit ihrer Mond-Mission schon jetzt unsterblich gemacht. Jetzt sind die Astronautin und ihre drei Kollegen auf dem Weg zurück zur Erde. Sie kehren als Helden auf unseren Planeten zurück...
(bild.de. Muss denn alles übertrieben werden? Millionen sind allein in Deutschland hinterm Mond.)
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Wissen, das was schafft
Aus dem britischen Moralkodex
WISSENSCHAFT : "[1] fachliches Können und Sorgfalt zur Grundlage Ihres wissenschaftlichen Arbeitens zu machen und dafür zu sorgen, dass die eigenen Fertigkeiten und die von Mitarbeitern stets dem neuesten Stand entsprechen.
[2] Schritte zu unternehmen* um schlechte wissenschaftliche Praxis und Verstöße gegen die Professionalität zu verhindern sowie Interessenkonflikte offenzulegen.
[3] ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, inwiefern Forschung auf der Arbeit anderer aufbaut und diese zugleich beeinflusst, sowie die Rechte und den Ruf anderer zu respektieren.
[4] zu gewährleisten, dass die eigene Arbeit rechtmäßig und gerechtfertigt ist.
[5] etwaige negative Auswirkungen der eigenen Forschungsarbeit auf Menschen, Tiere und die Umwelt zu minimieren und ggf. stichhaltig zu begründen.
[6] danach zu streben, die Herausforderungen der Wissenschaft für die Gesellschaft zu diskutieren sowie die Hoffnungen und Bedenken anderer ernst zu nehmen.
[7] andere nicht bewusst in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse irrezufuhren bzw. zu verhindern, dass andere irregeführt werden, sowie wissenschaftliche Fakten, Theorien oder Interpretationen ehrlich und genau darzustellen und zu prüfen".

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DAS WORT DES TAGES
„Der Mann war zuvor mit dem Fahrrad an der Gruppe vorbeigefahren und hatte sich ihr dann zu Fuß wieder genähert“, sagte ein Polizeisprecher. Dann habe er die Frau unvermittelt angegriffen und auf sie eingestochen.
(apollo-news.de)
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Goldreserven im Fokus
Frankreich holt Gold aus USA heim – und Deutschland zögert
Paris zentralisiert seine Reserven und erzielt Milliarden. In Deutschland wächst zugleich die Debatte über Zugriff und Sicherheit im Ausland gelagerten Goldes. Die Banque de France hat ihre letzten in New York gelagerten Goldbestände abgezogen. Laut "Mining.com" handelte es sich um 129 Tonnen, rund fünf Prozent der gesamten Goldreserven. Die Barren wurden nicht physisch zurücktransportiert, sondern in den USA verkauft und durch neue Goldkäufe in Europa ersetzt..
(focus.de. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Frankreich ist ein souveränes Land.)

Sie wollen die Energiezukunft künftiger Generationen versenken
Von Fritz Vahrenholt • Die gegenwärtigen Energiewender berufen sich bei ihrer Politik gerne auf ihre Sorge um künftige Generationen. Doch ausgerechnet sie sind es, die verhindern wollen, dass die Nachgeborenen über ihre Energieversorgung selbst entscheiden und den gegenwärtigen Irrsinn revidieren können. NRW-Ministerpräsident Wüst will heimische Kohlevorräte für 100 Jahre jetzt sogar mit Rheinwasser fluten. .
(achgut.com. Nach ihnen die Sündenflut, kommunistische.)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 14 – Das Schweigen der Lämmer
Von Stephan Paetow
Da haben sie uns wieder ein paar schöne Ostereier ins Nest gelegt: von Spritpreisbremsen bis Republikfluchtgesetz. Die Lämmer schweigen weiter...
(Tichys Einblick. Bäh!)

Laut Studie
Mit 49 Jahren sind Menschen am emotionalen Tiefpunkt
..Es ist ein weit verbreiteter Gedanke: Im Laufe des Lebens gibt es immer wieder Höhen und Tiefen. Eine Studie hat nun eine konkrete Zahl genannt, die als „Höhepunkt“ des Unglücklichseins angesehen werden kann.
Laut einer Untersuchung des britischen Wirtschaftswissenschaftlers Professor David G. Blanchflower des Darmouth College in den USA, die im Journal of Economic Behavior & Organization veröffentlicht wurde, erlebten die Teilnehmenden aus 40 europäischen Ländern, den USA, und 168 weiteren Ländern weltweit mit 49 Jahren den tiefsten Punkt ihres Lebensglücks...
(focus.de. Wer vorher stirbt, lebt auch nicht mehr.)

Von Nachkriegs-Tristesse bis Windrad: Warum ist Deutschland nicht mehr schön?
Von Georg Etscheit • Man kann nur darüber spekulieren, was der Verlust der Städte bis 1945 in den Köpfen und Seelen der Deutschen angerichtet hat. Über diesen Aspekt des Traditionsverlustes wurde in der „Stadtbilddebatte“ gar nicht gesprochen..
(achgut.com. Ohne Rädchen durchgedreht.)

Die da oben sehen die unten nicht mal
Böswillig oder Nichtskönner oder beides zusammen? Entscheidend ist, "was hinten rauskommt"
Die Mittags-Regel an Tankstellen senkt den Preis nicht, sondern provoziert den Höchstpreis. Böswillig oder Nichtskönner oder beides zusammen? Entscheidend ist, "was hinten rauskommt" (Kohl). Wie soll eine Merz-Regierung die Energiekrise managen, die sich selbst im Zustand der Dauerkrise befindet?
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Blöd ausgelaufen.)

Stefanie Hubig
Justizministerin will Schwarzfahrer entkriminalisieren
Justizministerin Hubig (SPD) will Schwarzfahrer nicht mehr ins Gefängnis schicken. Solche Ersatzfreiheitsstrafen würden erhebliche Ressourcen binden und jährlich 200 Millionen Euro kosten..
(Junge Freiheit. Wer?)

Wirtschaftspolitik
Wie wir den Klima-Wahn jetzt beenden
Die angebliche Rettung des Klimas kommt uns immer teurer zu stehen – ohne messbare Erfolge. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland mit einer radikalen Umkehr neue Maßstäbe setzt. Ein Kommentar von Holger Douglas.
(Junge Freiheit. Neuen Verstand braucht das Land.)

Energiepolitik ist diskussionswürdig
Eine Analyse der Abkehr von Steinkohle und der Fortführung der Braunkohle
Von David Cohnen
Mein Anliegen ist es ausdrücklich nicht, bereits vielfach diskutierte Positionen zu wiederholen oder abschließend zu bewerten. Vielmehr möchte ich eine alternative Perspektive aufzeigen und einen Denkanstoß geben, der dazu anregen soll, die damaligen Entscheidungen sowie deren langfristige Folgen aus einem erweiterten Blickwinkel zu betrachten.
Der Text versteht sich daher als Beitrag zur Diskussion und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll zur weiteren Auseinandersetzung mit den dargestellten damaligen wie heutigen Fragestellungen anregen.
- Einleitung
In den 1960er-Jahren verfügte die Bundesrepublik Deutschland über eine der energieautarksten Volkswirtschaften der industrialisierten Welt. Über 80-85 % des gesamten Primärenergieverbrauchs wurden durch heimische Kohle gedeckt, bestehend aus:
Steinkohle (ca. 70 %)
Braunkohle (ca. 10-15 %)
Diese Struktur war das Ergebnis einer über ein Jahrhundert gewachsenen Energie- und Industriepolitik, die auf inländische Ressourcen, regionale Wertschöpfung und technologische Entwicklung setzte.
Die politische Entscheidung ab Mitte der 1960er-Jahre, die deutsche Steinkohle zurückzufahren und stattdessen Ölimporte massiv auszubauen, stellt einen der tiefgreifendsten Strukturbrüche der deutschen Wirtschaftsgeschichte dar.
Während die Steinkohle systematisch abgebaut wurde, blieb die Braunkohle als Energieträger erhalten und wurde technologisch weiterentwickelt.
Diese asymmetrische Entwicklung wirft grundlegende Fragen auf:
War die Abkehr von der Steinkohle ökonomisch notwendig?
Welche Rolle spielte die Braunkohle als stabilisierender Faktor?
Und welche langfristigen Folgen hatte die Entscheidung für die deutsche Gesellschaft und Energiepolitik?
- Energieautarkie in den 1960er-Jahren: Die Rolle von Steinkohle und Braunkohle
2.1 Energieanteile
Die Energiebilanz der Bundesrepublik um 1960 zeigt:
| Energieträger | Anteil am Primärenergieverbrauch |
| Steinkohle (deutsch) | ca. 70 % |
| Braunkohle | ca. 10-15 % |
| Öl | ca. 20 % |
| Gas | < 5 % |
| Kernenergie | 0 % |
Damit war Deutschland zu über 80 % energieautark - ein Wert, der im internationalen Vergleich außergewöhnlich hoch war.
2.2 Bedeutung der Braunkohle
Die Braunkohle war ein zentraler Bestandteil dieser Autarkie:
extrem niedrige Förderkosten
Tagebau statt Tiefbau
regionale Konzentration (NRW, Sachsen, Brandenburg)
direkte Verstromung ohne lange Transportwege
politisch stabile Verfügbarkeit
Sie wurde - anders als die Steinkohle - nie abgeschafft, sondern bis heute genutzt.
- Kostenstrukturen: Steinkohle und Braunkohle im Vergleich
3.1 Steinkohle (deutsch)
Die realen Förderkosten deutscher Steinkohle lagen in den frühen 1960er-Jahren bei:
ca. 6 ct/kWh
(inklusive aller realen Produktionskosten und staatlicher Stützungsmaßnahmen)
Dieser Wert ist der konsistente, belastbare Arbeitswert, der in unserer Analyse verwendet wird.
3.2 Braunkohle
Die Braunkohle war der mit Abstand billigste Energieträger:
Förderkosten: 3-5 DM pro Tonne
Subventionen: 0,5-1 DM pro Tonne
Heizwert: ca. 2.000 kWh pro Tonne
Reale Kosten:
⭐ 0,1-0,15 Cent pro kWh
(inkl. aller Subventionen, ohne Ewigkeitskosten)
Damit war Braunkohle 30- bis 50-mal billiger als deutsche Steinkohle und 20- bis 40-mal billiger als Öl.
- Technologische Entwicklungspotenziale
4.1 Kohlekraftwerke
Die Wirkungsgrade stiegen kontinuierlich:
1950: 25-30 %
1965: 35-38 %
1980: 40-42 %
2020: 45-47 % (z. B. Datteln 4)
Moderne Kraftwerke wie Datteln 4 zeigen, dass Kohleverstromung heute:
hocheffizient,
emissionsarm,
technologisch ausgereift
sein kann.
4.2 Bergbau
Die Produktivität im Steinkohlebergbau stieg 1950-1970 um 60 %.
Mit Automatisierung, Robotik und digitaler Steuerung wäre der deutsche Bergbau heute:
hochautomatisiert
kosteneffizient
sicher
konkurrenzfähig
Die Annahme, deutsche Steinkohle sei „unrettbar teuer“, war technologisch nicht zwingend.
- Die politische Entscheidung für Öl: Ein riskanter Kurswechsel
5.1 Motive
Ab 1963 leitete die Bundesregierung eine „Anpassungspolitik“ ein:
Steinkohle zurückfahren
Ölimporte massiv ausbauen
Begründung:
Öl sei billiger
Öl sei moderner
Diese Argumentation war kurzfristig, oberflächlich und risikoblind.
5.2 Preisvolatilität des Öls
Die Ölkrisen 1973 und 1979:
Preissteigerungen von 300-400 %
Rezessionen
Massenarbeitslosigkeit
Milliardenverluste
Die volkswirtschaftlichen Schäden überstiegen die Einsparungen durch billiges Öl um ein Vielfaches.
5.3 Importabhängigkeit
Mit dem Öl wurde Deutschland abhängig von:
OPEC
instabilen Regionen
geopolitischen Konflikten
Diese Risiken existierten bei Kohle nicht.
- Gesellschaftliche Folgen der Abkehr von der Steinkohle
6.1 Arbeitsplatzverluste
1957: 607.000 Bergleute
1990: 80.000
2018: 0
6.2 Strukturbruch im Ruhrgebiet
Verlust der industriellen Basis
Abwanderung
kommunale Verschuldung
Verfall ganzer Stadtteile
Identitätsverlust
6.3 Wohlstandsverlust
Das Ruhrgebiet war in den 1950ern eine der reichsten Regionen Europas.
Heute gehört es zu den strukturschwächsten.
- Die verpasste Chance: Energieunabhängigkeit durch Kohle
Hätte Deutschland:
Steinkohle modernisiert
Braunkohle weiterentwickelt
Kohleveredelung (Fischer-Tropsch) ausgebaut
moderne Kraftwerke gebaut
dann wäre Deutschland heute:
energieautark
preisstabil
geopolitisch unabhängig
wirtschaftlich stärker
sozial stabiler
Die Braunkohle zeigt, dass Kohle nicht abgeschafft werden musste - sie wurde nur selektiv abgeschafft.
- Schlussfolgerung
Die Abkehr von der deutschen Steinkohle kann im historischen Kontext als:
- ökonomisch möglicherweise kurzsichtig,
- technologisch teilweise voreilig,
- gesellschaftlich mit erheblichen Folgen verbunden,
- sowie energiepolitisch mit Risiken behaftet
bewertet werden.
Vor diesem Hintergrund lässt sich argumentieren, dass die fortgesetzte Nutzung der Braunkohle darauf hindeutet, dass Deutschland grundsätzlich in der Lage gewesen wäre, eine stabile und vergleichsweise kostengünstige Energieversorgung auf Basis heimischer Ressourcen aufrechtzuerhalten.
Hätte man die Kohlenutzung im größeren Umfang weiterentwickelt – wie es bei der Braunkohle in Teilen geschehen ist – hätte Deutschland unter Umständen:
- ein höheres Maß an Energieunabhängigkeit erreicht,
- stabilere Energiepreise aufweisen können,
- Teile der sozialen Verwerfungen im Ruhrgebiet abmildern können,
- sowie eine breitere industrielle Basis bewahren können.
Die Abkehr von der deutschen Steinkohle erscheint somit weniger als zwingende ökonomische Notwendigkeit, sondern eher als das Ergebnis politischer und wirtschaftlicher Abwägungsprozesse, die mit erheblichen Unsicherheiten verbunden waren.
Im Ergebnis könnte argumentiert werden, dass Deutschland eine stabile, heimische und technologisch entwicklungsfähige Energiequelle teilweise aufgegeben und durch stärker importabhängige Alternativen ersetzt hat.
Die langfristigen wirtschaftlichen, sozialen und energiepolitischen Auswirkungen dieser Entscheidung prägen – im größeren Zusammenhang betrachtet – die deutsche Energiepolitik bis heute.
- Volkswirtschaftliche Bewertung: Die verlorene Wertschöpfung einer nicht genutzten Energieautarkie
Die energiepolitische Entscheidung, die deutsche Steinkohle ab den 1960er‑Jahren zurückzufahren und stattdessen Ölimporte massiv auszubauen, hatte nicht nur technologische und gesellschaftliche Folgen, sondern auch erhebliche volkswirtschaftliche Konsequenzen. Die Frage, welche gesamtwirtschaftlichen Vorteile Deutschland gehabt hätte, wenn die Energie‑Wertschöpfung im Inland verblieben wäre, lässt sich anhand mehrerer ökonomischer Dimensionen analysieren: direkte Steuereffekte, indirekte Wertschöpfung, Importsubstitution und makroökonomische Stabilität.
9.1 Direkte Wertschöpfung und Steuereffekte
Der Steinkohlebergbau beschäftigte 1957 rund 607.000 Menschen, die Braunkohle weitere 70.000–90.000. Selbst unter Berücksichtigung technologischer Rationalisierung wären langfristig 300.000–400.000 direkte Arbeitsplätze im Steinkohlebergbau realistisch gewesen.
Ein durchschnittlicher industrieller Arbeitsplatz erzeugt – inflationsbereinigt – 15.000–20.000 € jährliches Steuer‑ und Abgabenaufkommen (Lohnsteuer, Sozialbeiträge, Konsumsteuern).
Konservativ gerechnet ergibt dies:
300.000×15.000=4,5 Mrd. €/Jahr
Über einen Zeitraum von 50 Jahren:
4,5 Mrd.×50=225 Mrd. €
Allein durch direkte Steuern und Abgaben der Beschäftigten.
9.2 Indirekte Wertschöpfung
Der Bergbau erzeugt traditionell einen hohen Multiplikatoreffekt. Jeder Arbeitsplatz im Bergbau schafft 2–3 indirekte Arbeitsplätze in:
- Maschinenbau
- Stahlindustrie
- Logistik
- Energieanlagenbau
- Dienstleistungen
Damit wären 600.000–900.000 zusätzliche Arbeitsplätze stabil geblieben. Bei einem konservativen Steueraufkommen von 10.000 € pro Arbeitsplatz und Jahr ergibt sich:
700.000×10.000=7 Mrd. €/Jahr
Über 50 Jahre:
7 Mrd.×50=350 Mrd. €
9.3 Importsubstitution und Zahlungsbilanz
Deutschland importiert heute jährlich:
- 50–60 Mrd. € an Öl
- 30–40 Mrd. € an Gas
- 5–10 Mrd. € an Steinkohle
Hätte Deutschland die heimische Steinkohle modernisiert und die Braunkohle weiter genutzt, wären 80–100 Mrd. € pro Jahr an Energieimporten entfallen.
Selbst wenn man nur ein Drittel dieser Summe der Steinkohle zurechnet:
30 Mrd. €/Jahr
Über 50 Jahre:
30 Mrd.×50=1,5 Billionen €
Dies ist der größte volkswirtschaftliche Effekt: Die Energie‑Wertschöpfung wäre im Inland geblieben, statt ins Ausland abzufließen.
9.4 Makroökonomische Stabilität und Krisenvermeidung
Die Ölkrisen 1973 und 1979 verursachten in Deutschland:
- massive Rezessionen
- Produktionsausfälle
- steigende Arbeitslosigkeit
- milliardenschwere staatliche Stützungsmaßnahmen
Die volkswirtschaftlichen Schäden beider Krisen zusammen werden auf 100–140 Mrd. € geschätzt. Eine stabile, kohlebasiert autarke Energieversorgung hätte diese Krisenwirkungen erheblich abgeschwächt.
9.5 Gesamtschätzung der verlorenen Wertschöpfung
Addiert man die konservativen Werte:
- Direkte Steuereinnahmen: 225 Mrd. €
- Indirekte Steuereinnahmen: 350 Mrd. €
- Importsubstitution: 1.500 Mrd. €
- Vermeidung von Krisenschäden: 100 Mrd. €
ergibt sich:
⭐ Gesamtvolkswirtschaftlicher Verlust: ca. 2,2 Billionen Euro
(über 50 Jahre, konservativ geschätzt)
Realistisch – unter Berücksichtigung von Zins‑ und Wachstumseffekten – liegt die Größenordnung eher bei 3–4 Billionen Euro.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Abkehr von der Steinkohle nicht nur ein energiepolitischer, sondern ein makroökonomischer Einschnitt historischen Ausmaßes war.
- Schlussfolgerung
Die Analyse legt nahe, dass Deutschland in den 1960er‑Jahren über eine nahezu einzigartige Energieautarkie verfügte, die auf der Kombination aus Steinkohle und Braunkohle beruhte. Während die Braunkohle aufgrund ihrer extrem niedrigen Kosten und hohen Verfügbarkeit weiter genutzt wurde, wurde die Steinkohle politisch zurückgefahren – trotz technologischer Entwicklungspotenziale und trotz ihrer strategischen Bedeutung für Versorgungssicherheit und volkswirtschaftliche Stabilität.
Die langfristigen Folgen dieser Entscheidung sind erheblich: Der Verlust hunderttausender Arbeitsplätze, der Strukturbruch im Ruhrgebiet, die Abhängigkeit von volatilen Weltmärkten und ein volkswirtschaftlicher Schaden in Billionenhöhe.
Hätte Deutschland die Kohlenutzung konsequent modernisiert und weiterentwickelt, wäre das Land heute mit hoher Wahrscheinlichkeit:
- energieautark,
- preisstabil,
- geopolitisch unabhängiger,
- industriell stärker,
- und gesellschaftlich stabiler.
Die historische Entscheidung gegen die Steinkohle war damit nicht nur ein energiepolitischer Richtungswechsel, sondern ein tiefgreifender volkswirtschaftlicher Verlust, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die übergeordnete Frage, ob die Geschwindigkeit energiepolitischer Transformationen – damals wie heute – im Einklang mit der notwendigen Sorgfalt und Weitsicht steht.
Mut, nicht Leichtsinn
Warum Netanjahu und Trump beim Iran recht hatten
Von Ahmed Charai
(Englischer Originaltext: Courage, Not Recklessness: Why Netanyahu and Trump Were Right on Iran - Übersetzung: Martin Christen)
Am 7. Oktober wurde Israel nicht nur angegriffen. Es sollte gebrochen werden.
Das Massaker war nicht nur darauf ausgelegt, Unschuldige zu töten, sondern auch eine Botschaft zu übermitteln: dass Terror Israel demütigen, traumatisieren, isolieren und zum Rückzug zwingen könnte. In den Stunden und Tagen danach, inmitten von Szenen des Gemetzels, der Entführung und der nationalen Trauer, konnte man eine alte Fantasie zurückkehren hören. Viele Stimmen, offen oder leise, suggerierten, dass das Massaker der Beginn vom Ende Israels sei. Sie irrten sich.
Israel brach nicht zusammen. Es stand auf. Es begrub seine Toten, kämpfte um seine Geiseln und verkraftete einen Schock, der viele Nationen zerbrochen hätte. Doch Israel verstand auch etwas Wesentliches: Damit der 7. Oktober ein Grauen bleiben und nicht zum Vorbild werden würde, genügte es nicht, nur die Hand zu treffen, die das Massaker ausgeführt hatte. Die Quelle musste konfrontiert werden.
Einfluss durch Stellvertreter aufgebaut
Diese Quelle war nicht nur Gaza. Es war das System hinter Gaza: das Regime in Teheran, das seit Jahrzehnten eine regionale Infrastruktur des Terrors finanziert, bewaffnet, ausgebildet und ideologisch genährt hat. Der Iran hat seinen Einfluss nicht durch Diplomatie oder Entwicklung aufgebaut. Er baute ihn durch Stellvertreter, Milizen, Erpressung, sektiererische Kriegsführung und die gezielte Schwächung souveräner Staaten auf.
Deshalb war die Entscheidung von Premierminister Netanjahu zusammen mit Präsident Donald Trump, den Iran zu konfrontieren, kein Leichtsinn. Es war Mut.
Leichtsinn wäre es gewesen, den 7. Oktober hinzunehmen, von Resilienz zu sprechen und den Apparat, der eine solche Barbarei ermöglicht hatte, intakt zu lassen. Leichtsinn wäre es gewesen, die Henker zu bestrafen und dabei die Drahtzieher zu schützen. Leichtsinn wäre es gewesen, Teheran weiterhin glauben zu lassen, es könne Milizen bewaffnen, seine Nachbarn terrorisieren, Hauptstädte destabilisieren und dabei ohne Konsequenzen bleiben.
Netanjahu und Trump haben das Gegenteil bewiesen
Was stattdessen geschah, war das Gegenteil. Die politische Entscheidung war richtig. Die Strategie war klar. Und die militärischen Ergebnisse waren real. Die israelisch-amerikanischen Angriffe erzeugten nicht bloß Symbolik; sie reduzierten Kapazitäten, störten Befehlsketten, schwächten die Reichweite der Revolutionsgarden und zerstörten die Illusion, dass dieses Regime unantastbar sei. Zu lange hatten Irans Herrscher angenommen, dass Demokratien ewig zögern und Angst mit Besonnenheit verwechseln würden. Netanjahu und Trump haben das Gegenteil bewiesen.
Das ist bedeutsam, denn Mut in der Staatskunst wird oft missverstanden. Er ist keine Lautstärke. Er ist keine Impulsivität. Er ist nicht die Freude an der Eskalation. Mut ist die Bereitschaft zu handeln, wenn der Preis der Untätigkeit größer geworden ist als das Risiko des Handelns. Nach dem 7. Oktober war dieser Moment gekommen.
Sobald man diese Realität versteht, rückt die Hisbollah unweigerlich ins Zentrum der Argumentation.
Die Hisbollah ist nicht nur eine Bedrohung für Israels Nordgrenze. Sie ist eine regionale Krankheit. Die Hisbollah hat den libanesischen Staat als Geisel genommen, die libanesische Souveränität iranischen Interessen untergeordnet und das libanesische Volk dazu verdammt, die Kosten von Kriegen zu tragen, die es nicht gewählt hat. Sie hat ein stolzes arabisches Land in eine Plattform für Teherans Ambitionen verwandelt. Und ihre Bedrohung reicht weit über den Libanon und Israel hinaus.
Deshalb ist das breitere regionale Bild von Bedeutung. Die Aufdeckung von Netzwerken, die mit der Hisbollah und dem Iran im Golf in Verbindung stehen, ist eine Erinnerung daran, dass diese Bedrohung nicht lokaler Natur ist; sie ist transnational. Bahrain lebt seit langem im Schatten iranischer Unterwanderung. Die Vereinigten Arabischen Emirate sehen sich derselben Logik der Infiltration und Destabilisierung gegenüber. Marokko erkannte die Gefahr vor Jahren, als es die diplomatischen Beziehungen zu Teheran wegen der iranischen Unterstützung für die Polisario abbrach. Unterschiedliche Geografien, dieselbe Methode: eindringen, bewaffnen, radikalisieren und souveräne Staaten von innen oder durch Stellvertreter schwächen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate blieben standhaft. Bahrain blieb standhaft. Marokko schlug frühzeitig Alarm.
Diese Staaten verdienen mehr als Lob; sie verdienen strategische Unterstützung. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben jede Legitimität, ihre drei besetzten Inseln zurückzufordern. Marokko hat jede Legitimität, die internationale Anerkennung seiner Souveränität über die Sahara zu festigen. Und Bahrain – ein Königreich an vorderster Front, das standhaft blieb, als andere zögerten – verdient eine substanzielle wirtschaftliche und strategische Unterstützung, die der Last entspricht, die es getragen hat.
Diese Länder müssen für das anerkannt werden, was sie repräsentieren. Die Abraham-Abkommen waren nie bloß eine diplomatische Zeremonie. Sie waren eine strategische und zivilisatorische Wahl: eine Entscheidung für Modernität, Souveränität, Entwicklung und Frieden – gegen eine regionale Ordnung, die auf Milizen, Einschüchterung und dauerhaftem Krieg aufgebaut war. Dieser Konflikt hat diese Wahl nicht verändert. Er hat sie auf die Probe gestellt – und sie hat standgehalten. Das könnte eine der wichtigsten politischen Tatsachen sein, die aus diesem Krieg hervorgehen.
Die eigentliche Trennlinie im Nahen Osten ist nicht mehr die alte, die so viele aus Gewohnheit weiterhin aufsagen. Es sind vnicht einfach Araber gegen Israeli. Es ist die Trennlinie zwischen jenen, die funktionierende Staaten wollen, und jenen, die von zusammengebrochenen profitieren; zwischen jenen, die aufbauen, und jenen, die erpressen; zwischen jenen, die Ordnung, Wohlstand und Koexistenz wählen, und jenen, die permanente Revolution und Konflikt verherrlichen.
Israels Rolle in dieser Auseinandersetzung sollte ehrlich anerkannt werden.
Israel ist ein kleines Land in einer brutalen Nachbarschaft, und doch hat es souveräne Institutionen von außerordentlicher Widerstandsfähigkeit aufgebaut. Seine Stärke ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Disziplin, Exzellenz, technologischer Raffinesse, demokratischer Vitalität und einem tiefen Verständnis dafür, dass Überleben Ernst erfordert. Der Mossad, die IDF und Israels weitere Sicherheitsinstitutionen haben wiederholt bewiesen, was ein fähiger Staat leisten kann, wenn Geheimdienst, operative Exzellenz und politischer Wille zusammenkommen.
Doch Institutionen allein genügen nicht. Großartige Streitkräfte und großartige Geheimdienste können ihre Mission nicht erfüllen, wenn politische Führer zu zaghaft sind, um zu handeln. Deshalb ist Führungsstärke entscheidend. Netanjahu sollte in diesem Licht beurteilt werden. Er wählte nicht den Komfort. Er wählte die Verantwortung. Und Trump, was auch immer man von ihm in anderen Fragen halten mag, erkannte etwas, das viele andere nicht erkannten: Es gibt Momente, in denen Abschreckung nicht durch Reden, Konferenzen oder sorgfältig formulierte Illusionen wiederhergestellt werden kann. Sie muss durch Kraft wiederhergestellt werden.
Das ist kein Leichtsinn. Das ist Führungsstärke.
Das iranische Regime operiert derzeit unter einem prekären Zeitdruck. Das bedeutet nicht, dass es morgen verschwinden wird. Diktaturen überleben oft länger als erwartet. Aber etwas Grundlegendes hat sich verändert. Die Aura der Unausweichlichkeit ist gebrochen. Das Bild der Unverwundbarkeit ist zerstört. Die Angst hat begonnen, die Seiten zu wechseln. Das Regime besitzt noch immer Gefängnisse, Propaganda, Waffen und Fanatiker. Aber es besitzt nicht mehr denselben Mythos unantastbarer Macht.
Das nächste Kapitel muss daher mit Weisheit vorbereitet werden. Nicht gegen das iranische Volk, sondern mit ihm. Anstatt dem Iran gegenüber Hass zu hegen, sollten wir Hoffnung auf einen gewandelten Iran hegen. Das iranische Volk sind nicht die Mullahs. Sie sind die ersten Opfer eines Regimes, das ihre Zivilisation gedemütigt, ihre Freiheiten zertreten und die Größe ihrer Nation für Terror, Korruption und ideologischen Krieg verschleudert hat.
Nach dem 7. Oktober hatte Israel jeden Grund, in Trauer und Verteidigung gefangen zu bleiben. Stattdessen wählte es einen schwierigeren Weg: die Quelle des Terrors zu konfrontieren.
Das war kein Leichtsinn. Das war Mut.
Und die Geschichte mag noch festhalten, dass Israel, als so viele das Ende Israels voraussagten, stattdessen dazu beitrug, das Ende von Teherans Terrorordnung einzuleiten.
(Dr. Ahmed Charai ist Vorsitzender und Geschäftsführer von Global Media Holding, einem Verlags- und Rundfunkkonglomerat. Er ist außerdem ein Nahost-Politikberater in Washington, dessen Artikel in der New York Times, Politico, dem Wall Street Journal, The Hill, Foreign Policy, National Interest, der Jerusalem Post, Haaretz und weiteren Publikationen erschienen sind. Er ist Mitglied des Vorstands zahlreicher Denkfabriken, darunter der Atlantic Council, das Center for Strategic and International Studies, die International Crisis Group, das International Center for Journalists, das Foreign Policy Research Institute, das Center for National Interest und das Jerusalem Institute for Strategy and Security. Quelle: Gatestone Institute)
