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(tutut) . Es ist nicht bekannt, ob Friedrich Merz irgendeine Philosophie als Wegweiser hat oder nicht der Pilger auf ewiger Suche nach den Wanderschuhen ist, die ihn über den ausgetrockneten Bodensee tragen. Aber eins ist sicher. Stoiker ist er nicht. In den Spuren Marc Aurels wandelot er nicht. Sonstv wüsste er, Sinn und Unsinn zu unterscheiden. Was kann ich änder, was nicht? An dieser Frage, welche Merz nicht einfällt, scheitert Deutschland. KI bringt die Stoa auf den Punkt: "Fokusiert wird nur das, was selbst kontrolliert werden kann; alles andere wird radikal akzeptiert. Diese Dinge liegen komplett in deiner eigenen Hand:Deine Gedanken und Meinungen. Deine Absichten und Wünsche. Deine eigenen Reaktionen auf Ereignisse. Deine Entscheidungen und Taten. Diese Dinge kannst du nicht direkt steuern und musst sie akzeptieren: Das Verhalten anderer Menschen. Das Wetter und Naturereignisse. Deine Vergangenheit und der Lauf der Zeit. Deine Gene und der finale Tod. Das Ziel dieser Lehre - Seelenruhe (Ataraxia): Weniger Stress durch das Loslassen unkontrollierbarer Dinge. Effizienz: Volle Energie für die Bereiche, in denen du wirklich etwas bewirken kannst". Wo spielt die Stoa heute eine Rolle? "Die antike Philosophie der Stoa erlebt aktuell als 'Moderner Stoizismus' eine Renaissance und spielt vor allem in der Psychotherapie, im modernen Management, im Silicon Valley sowie als alltägliche Lebensphilosophie zur Resilienzsteigerung eine zentrale Rolle. In einer von Krisen und Reizüberflutung geprägten Welt suchen Menschen gezielt nach der stoischen Gelassenheit (Ataraxie), um zwischen beeinflussbaren und unabänderlichen Dingen zu unterscheiden. 1. Psychotherapie und Mentale Gesundheit - Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Die moderne Psychotherapie basiert direkt auf stoischen Prinzipien. Der Begründer der rational-emotiven Verhaltenstherapie, Albert Ellis, und Aaron T. Beck nutzten das stoische Diktum von Epiktet: Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Dinge.Resilienztraining: Übungen wie die Praemeditatio Malorum (das gedankliche Vorwegnehmen von Rückschlägen) werden heute im Resilienz- und Achtsamkeitstraining eingesetzt, um Ängste abzubauen. 2. Wirtschaft, Management und Spitzensport - Silicon Valley & Tech-Branche: Prominente Unternehmer und Investoren (wie Tim Ferriss) nutzen die Stoa als Betriebssystem für das Gehirn, um in einem extrem volatilen und stressigen Umfeld rationale Entscheidungen zu treffen. Führungskräfte-Coaching: Die

Selbstbetrachtungen des römischen Kaisers Marc Aurel dienen heute weltweit als Leitfaden für Krisenmanagement, stoische Führung und emotionale Selbstbeherrschung.Profisport: Trainer und Athleten in der NFL, NBA oder im Kampfsport nutzen stoische Prinzipien, um den Fokus rein auf die eigene Leistung zu lenken und Ablenkungen (wie Schiedsrichterentscheidungen oder Zuschauer) auszublenden. 3. Alltagskultur und Lebensphilosophie - Die Dichotomie der Kontrolle: Dieses Kernprinzip besagt, dass man seine Energie nur auf Dinge verwenden soll, die man direkt kontrollieren kann (eigene Handlungen, Gedanken, Reaktionen). Alles andere (Wetter, Meinungen anderer, Wirtschaftslage) gilt es zu akzeptieren. Stoic Week und Online-Communitys: Plattformen wie stoiker.net oder globale Bewegungen organisieren jährliche Events („Stoic Week“), bei denen Tausende Menschen versuchen, eine Woche lang strikt nach stoischen Tugenden (Weisheit, Mut, Gerechtigkeit, Mäßigung) zu leben.4. Politische und gesellschaftliche Ethik - Kosmopolitismus: Die Stoiker prägten den Begriff des Weltbürgertums. In Zeiten globaler Krisen (Klimawandel, internationale Konflikte) gewinnt die stoische Idee, dass alle Menschen Teil einer gemeinsamen, vernunftbegabten Weltgemeinschaft sind, wieder an Bedeutung". Wae wäre wenn, was hätten sie zu schreiben, wenn es das Wetter nicht gäbe? Dann müssten sie womöglich berichten, was ist. So aber nimmt die Katastrophe weiter ihren Lauf. Klimawandel seit 3 Milliarden Jahren gibt auch der Menschheit Pfötchen. "Jahrhundertsommer -'Die Lage ist kritisch geworden': Hitzewelle bleibt wochenlang eine Belastung - Abkühlung? Das war im Sommer 2003 ein Fremdwort. Der Jahrhundertsommer könnte seinen Titel aber in diesem Jahr los sein, meint ein Wetterexperte". Dem steckt wohl das Thermometer niicht im Allerwertesten: "Mit 39,3 Grad Celsius war es am 27. Juni so heiß wie noch nie zuvor in Tuttlingen. 'Am Donnerstag und Freitag dürfte in Deutschland wieder an etlichen Messstationen die 40-Grad-Marke überschritten werden'' meint Hieber, sodass vielleicht auch in Tuttlingen der nächste Hitzerekord aufgestellt wird". Nun spute sich, wer kann, mit Kannitverstan nach Amsterdam. KI weisse Beescheid: "Tuttlingen ist im Sommer heißer als Amsterdam. Während Amsterdam durch seine Nähe zur Nordsee ein stark maritimes, eher kühles Seeklima besitzt, erwärmt sich das kontinentaler gelegene Tuttlingen in den Sommermonaten deutlich stärker". Warum nicht gleich ab in die "untergründe", welche Botin unterm Dreifaltigkeitsberg entdeckt hat?

Meldung des Deutschen Wetterdiensts
40,2 Grad im Ortenaukreis: Hitzerekord für Juli vorläufig geknackt
Heiß, heißer - und nun über 40 Grad: Der Juli-Temperaturrekord in Baden-Württemberg ist vorläufigen Zahlen zufolge eingestellt worden. Wo wurde er geknackt?..
(swr.de. Lahrr Narrenzunft: Seira, Seira, Seirasa...Knackwurscht isch kei Servela! )

Vielfalt oder Einfalt?
Pressewanderungen
Wem gehört eigentlich der Schwarzwälder Bote? KI: "Der Schwarzwälder Bote gehört zur Neue Pressegesellschaft (NPG) in Ulm, die im Jahr 2025 die Mehrheit an der bisherigen Muttergesellschaft Medienholding Süd (MHS) übernommen hat.
Eigentümerstruktur: Haupteigentümer (82 %): Die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG (Herausgeberin der Südwest Presse) hält die Anteilsmehrheit über die Medienholding Süd GmbH. Minderheitsgesellschafter (18 %): Die frühere Muttergesellschaft, die Südwestdeutsche Medienholding GmbH (SWMH), beziehungsweise die Schwarzwälder Bote GmbH & Co. KG, ist noch zu 18 Prozent.
Einbindung: Gemeinsam mit der Südwest Presse bildet der Schwarzwälder Bote seither ein enger verknüpftes Medienhaus in Baden-Württemberg. Der Hauptsitz der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH verbleibt in Oberndorf am Neckar".

Zahl der Hitzetoten in BW erreicht Höchststand
In Baden-Württemberg sind in diesem Sommer bereits so viele Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben wie in den letzten zehn Jahren nicht. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gab es bis zum 19. Juli 1.870 Hitzetote. Dabei handelt es sich der Auswertung zufolge um einen Rekordwert für die vergangenen zehn Jahre..
(swr. Glaubenssache wie Corona?)

Besonderer Sonnenuntergang erwartet
Von BW aus besonders gut sichtbar: Fast komplette Sonnenfinsternis im August
Am 12. August zeigt sich am Himmel über BW ein besonderes Spektakel: Der Mond verdeckt die Sonne zu 90 Prozent. Wo und wie man das Schauspiel besonders gut beobachten kann. .
(swr.de. Wie nennt sich tägliche Verdunkelung?)

Mediziner gibt Tipps, um sich zu schützen
Sonnenstich und Hitzschlag: Arzt warnt vor lebensgefährlichen Folgen durch extreme Hitze
Die extremen Temperaturen können für den Körper eine echte Herausforderung sein. Ein Ulmer Notfallmediziner erklärt, wie man sich vor der Hitze schützen kann..
(swr.de. Wann werden die Krankenhäuser geschlossen, die nicht einmal Ventilatoren haben?)

Migration
Lage in Ceuta – Hagel bietet Unterstützung bei Kontrollen an
In der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta haben Zehntausende die Grenze zu Spanien übertreten. Baden-Württemberg bietet dem Bund deswegen seine Hilfe bei Grenzkontrollen an..
(swr.de. Was soll der Schwachsinn? Invasion. Bundesangelegenheit. Niemand darf ins Land. Kennt er das Grundgesetz nicht?)

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NACHLESE
Besser als Faeser im Asylanten-Betüddeln
Dobrindt umsorgt Asylanten: 24,5 Millionen Euro für den NGO-Komplex
Von Matthias Nikolaidis
Die Bundesregierung gibt weiter Millionenbeträge für eine angeblich „unabhängige“ Asylberatung aus. Das Geld geht an die üblichen Verdächtigen: Sozial- und Kirchenverbände wie AWO, Caritas und Diakonie. Eine AfD-Anfrage zeigt: Weder Nutzen noch Wirkung werden evaluiert. Ein weiteres Beispiel für den teuren Asyl-NGO-Komplex...
(Tichys Rinblick. Wie viele Dunninger Umfahrungen baut dieser Soziologe noch?)
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Ceuta: Tausende Illegale dringen invasionsartig in die EU ein
Am Donnerstagnachmittag strömten tausende Illegale aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Sie überwältigten die Polizei am Wellenbrecher der Stadt, teilte die Guardia Civil mit. Wie Sieger einer erfolgreichen Invasion reißen sie die Arme hoch, werfen ihre Flip-Flops in die Luft und rufen „Es lebe Spanien“. Sofort fordern sie saubere Kleidung, sowie eine Möglichkeit ihre Handys zu trocknen und aufzuladen. Schon seit Tagen herrscht Ausnahmezustand in der Stadt. Das sogenannte „Empfangszentrum“ ist den Menschenmassen nicht mehr gewachsen. Den Behörden zufolge waren bereits in den vergangen Tagen rund 1500 Eindringlinge schwimmend an der nordafrikanischen Küste angekommen. Doch der aktuelle Ansturm ist unvergleichlich, die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, unter Berufung auf spanische Medien, von 2.000 bis 3.000 Personen allein am heutigen Donnerstag. Die Guardia Civil steht hilflos daneben und scheint genauso überfordert wie die Notfalldienste. Viele Versorgungsfordernde haben aber auch nicht die Absicht sich im Auffanglager registrieren zu lassen, sie flüchten sofort. Der Strand ist voll mit Schwimmern, Flossen und Neoprenanzügen – wie auch an den Tagen zuvor und vermutlich auch morgen wieder. Diese jüngsten Invasionswellen folgen auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 9. Juli, das die sofortige Abschiebung der Eindringlinge verhindert, die schwimmend, ohne die Grenzmauern zu überwinden ankommen. Das ist geradezu eine Einladung an alle, die in dieser Gegend nur darauf warten sich in Europa – am liebsten in Deutschland – ein Leben lang rundumversorgen zu lassen. Allerdings hat Spanien selbst auch einen großen Anteil daran. Bereits 2018 wurde damit begonnen die Grenzzäune zu Marokko teilweise abzubauen. Seit damals darf auch nicht mehr mit Gummigeschossen auf die Illegalen geschossen werden, um die Grenze zu sichern. Der Migrantenrechtsaktivist Zakaria Zarroqui erklärte, die Überquerung am Donnerstag gleiche jener im Mai 2021, wo rund 10.000 marokkanische und subsaharische Jugendliche innerhalb weniger Tage die Enklave betraten. Die Lage sei derzeit außer Kontrolle, so Zarroqui. Derartige Überfälle gab es aber auch schon vor 2021 und nicht nur in Ceuta, sondern ebenso in der spanischen Exklave Melilla. Die „Wir-schaffen-das“-Beschwörer werden vor allem eines schaffen, Europa, wie wir es kennen für immer zu zerstören. (lsg)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Justiz ist immer der erste Überläufer zur Diktatur. Das Selektionsprofil Juristerei lässt nichts anderes zu. Die Urteile korrespondieren immer mit dem Richtercharakter: Rückgratlos den Mächtigen gefallen wollen...
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Spanische Exklaven überrannt
Invasion tausender Nordafrikaner: Giorgia Meloni will Schengen aussetzen
Von Richard Schmitt
Die aktuellen Bilder vom Grenzsturm in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika lassen erahnen, was noch auf Europa zukommen wird. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni reagierte mit einer klaren Ankündigung auf diese erneute Asyl-Invasion..
(Tichys Einblick. Warum ist Spanien noch immer Afrika? Frau Doktorin kunterbunt.)

Der Selbstmord Europas
Invasion: Knapp 50.000 Menschen überrollen binnen 24 Stunden Ceuta
Knapp 50.000 Invasoren überrennen Ceuta binnen 24 Stunden. Einwohner verbarrikadieren Häuser und Geschäfte, während Einbrüche und Ausschreitungen den Ort erschüttern. Warum diese Bilder Linke so stören: Sie verdichten auf engstem Raum etwas zu anschaulich, was sich in Europa täglich im Stillen weiter vollzieht: die Landnahme ... mehr »
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Invasion ist Krieg. Nato im Arsch? Schießen!)

JF-Interview
Maaßen: „Viele junge Nordafrikaner nehmen Deutschland als Eldorado wahr“
Nach dem Ansturm von rund 60.000 Migranten auf Ceuta sieht Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen Parallelen zur Untätigkeit Brüssels und Berlins 2015. Auch jetzt sei die CDU „eine Partei der fortgesetzten Masseneinwanderung“..
(Junge Freiheit. Marokko den Marokkanern. Raus aus dieser Laien-EUdSSR.)

No borders, no nations längst Realität
Schengen ist tot, Angela Merkel hat Europa im Bunde mit Rotgrünen zerstört
Von Klaus-Rüdiger Mai
Die Bilder aus Ceuta und Melilla zeigen, was aus Schengen geworden ist: ein grenzenloser Raum für Invasoren und ein schutzloser Raum für seine Bürger. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Berlin Deutschland verteidigt, sondern wie viele illegale Migranten noch ins Land gelangen werden..
(Tichys Einblick. Wider die Barbaren des Propheten.)

DER PODCAST AM MORGEN
TE-Exklusiv: Tonmitschnitt enthüllt den skandalösen Schauprozess gegen Stephan Bothe – TE-Wecker am 31. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ AfD Kandidaten: Wählen darf der Bürger – aber nicht mehr jeden +++ spanische Exklave Ceuta in Notlage: 2.000 Migranten in zehn Tagen – Militär wird mobilisiert +++ Obszöner CSD-Auftritt von ImmoScout24-Mitarbeiter unmittelbar neben Kind +++ 10 Millionen Kosten, zweieinhalb Jahre Betrieb: XXL-Windrad wird wieder abgebaut +++ Akku explodiert im Rucksack – 45-Jähriger gerät in Brand +++ München hebt die Wasserverbote auf – konkrete Zahlen über Angebot und Verbrauch nennt die Stadt nicht +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Ochs oder Esel?)

Schrott-Studie erteilt Covid-Impfstoffen Absolution – und die Medien machen mit
Von Boris Kotchoubey • Anfang Juli berichteten große deutsche Medien von „Ärzteblatt“ bis „Welt“ über eine Studie, die die Wirksamkeit der Covid-Impfung endgültig bewiesen habe. Die Impfstoffe seien hocheffizient und absolut sicher und ihre Nebenwirkungen seltene, unbedeutende Anomalien. Das Problem: Der wissenschaftlicher Wert und die Beweiskraft der Studie sind gleich Null. .
(achgut.com. Schrott verträgt sich.)

Exklusive JF-Auswertung
Wie ARD und ZDF die AfD aus ihren Talkshows heraushalten
Die AfD liegt in Umfragen vorn – in den großen Polit-Talkshows von ARD und ZDF taucht sie dennoch kaum auf. Eine JF-Auswertung zeigt, welche Parteien stattdessen das deutsche Politfernsehen dominieren..
(Junge Freiheit. Unterhaltung ist ernst - oder lacht noch jemand über Clowns?)

Mecklenburg-Vorpommern
SPD versucht, AfD von Landtagswahl auszuschließen
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD seit Monaten klar vor der SPD von Manuela Schwesig. Nun versuchen die Sozialdemokraten, die Konkurrenz von rechts gar nicht erst zur Wahl zuzulassen. Sogar dem Wahlleiter wird das zu viel. Die JF kennt alle Details..
(Junge Freiheit. Ulbricht lebt.)

Kommunalwahlen
„Erinnert an Erdogans Türkei“: Martenstein kritisiert Ausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen
Der Journalist Harald Martenstein hat den Ausschluss von AfD-Bewerbern bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen kritisiert. In Richtung der verantwortlichen Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sagte er: „Das, was Sie tun, erinnert mich an Erdogans Türkei.“..
(apollo-news.net.Adolf lässt grüßen aus Dummieland.)

Von der Schutzhaft zur Präventivhaft
Falten Zitronenfalter Zitronen?
Von CONNY AXEL MEIER
Am 19. Oktober 1936 wurde der Großvater des Autors von der Dresdner Polizei in Schutzhaft genommen. Offensichtlich galt der Anwalt Ernst Wauer der damaligen Regierung als extremistischer „Gefährder“ und wurde als Staatsfeind ins KZ Sachsenhausen eingeliefert und in präventive Haft genommen, ohne dass irgend ein Gericht involviert gewesen wäre. Zuvor hatte der Jurist schon eine zweijährige Zuchthausstrafe in Einzelhaft wegen Teilnahme an einer angeblich regierungskritischen Konferenz abgesessen.
Nein, keine Tagung des „Remigration Summit“ in Portugal oder Italien, sondern eine religiöse Zusammenkunft in der damals neutralen Schweiz. Seine Schutzhaft endete abrupt im April 1945, als Churchills Soldaten in das verlassene KZ Neuengamme vordrangen, nachdem die Bewacher das Lager fluchtartig verlassen hatten, ihre SS-Uniformen gegen Zivilklamotten austauschten und im Untergangsgewirr das Weite suchten.
Halbverhungert und körperlich geschwächt überlebte mein Großvater diese „präventive Maßnahme“ zum „Schutz von Volk und Staat“. Heute erinnert an ihn ein kürzlich unter großem Tamtam verlegter sogenannter „Stolperstein“ am Dresdner Neumarkt, einer von mittlerweile etwa 400 in der Stadt. 90 Jahre nach Beginn seiner Präventivhaft hält die sächsische Landesregierung den zeitlichen Abstand zu seiner fürsorglichen Inobhutnahme nun für angemessen, einen Stein nach ihm zu benennen.
Dobrindt: Schutzhaft heißt jetzt Präventivhaft
Am 28. Februar 1933 trat die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, die sogenannte Reichstagsbrandverordnung in Kraft. Alle Artikel mit Freiheitsrechten wurden gem. Art. 48 Abs. 2 Satz 2 der Weimarer Verfassung „bis auf weiteres“ durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg außer Kraft gesetzt. Der willkommene Anlass zur Abschaffung des Rechtsstaats war der sogenannte „Reichstagsbrand“ in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933, der angeblich durch den niederländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe ausgeführt worden sein soll und der in der Folge hingerichtet wurde.
Selbst die linksverortete Wikipedia berichtet einigermaßen sachlich über die Auswirkungen dieser Verordnung:
„Zur Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte wurden gemäß §1 aufgehoben:
• Artikel 114 Verbot von Beschränkungen der persönlichen Freiheit
• Artikel 115 Unverletzlichkeit der Wohnung
• Artikel 117 Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimn Artikel 118 Meinungs- und Pressefreiheit
• Artikel 123 Versammlungsfreiheit
• Artikel 124 Vereinigungsfreiheit
• Artikel 153 Recht auf Eigentum
• In § 2 wurde die Reichsregierung ermächtigt, alle zur „Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen“ zu treffen. Die Kreis- und Ortspolizeibehörden wurden zu Hilfsorganen der Gestapo…“
Wer von den Lesern hier an bereits geltende sowie an geplante Maßnahmen der Bundesregierung denken muß, dem sei das ausdrücklich gestattet. Die Gedanken sind noch einigermaßen frei, solange man sie nicht ausspricht. Die de-facto-Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes, der EU-„Digital Services Act“, die vollautomatische Chatkontrolle, Gesetze gegen sogenannte digitale Gewalt und Klarnamenpflicht in sozialen Medien sind nur der Anfang des neostalinistischen Umbaus des vormaligen Rechtstaates zur totalitären Diktatur.
Wer sind die „Gefährder“?
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt denkt laut über die Wiedereinführung der Schutzhaft, diesmal unter dem Etikett „Präventivhaft“, für sogenannte „Gefährder“ nach. Der Terroranschlag von Berlin durch den passdeutschen Abdel Ballout bietet ihm, analog zum Reichstagsbrand, den passenden Aufhänger. Im STERN wird Dobrindt zu seiner geplanten außergerichtlichen Willkürhaft so zitiert: „Es braucht in ganz Deutschland anwendbare Präventivhaftregeln, um Gefährder aus dem Verkehr zu ziehen.“
Islamische Gefährder kann er damit nicht meinen, sonst hätte er gewaltbereite Dschihadisten schon längst ausgewiesen, abgeschoben und ließe sie nicht seit über zehn Jahren frei in unseren Städten, auf unseren Straßen und Festen ihren tödlichen „Heiligen Krieg“ gegen die „Ungläubigen“, unter Inkaufnahme zahlreicher Todesopfer, ausleben. Das würde ja die vom Steuerzahler teuer bezahlte Islamisierung des Landes behindern. Lieber finanziert die Bundesregierung weiterhin die Islamisierung, nicht nur durch Förderung der Islamverbände, sondern auch durch obskure „Deradikalisierungs“-NGOs, die schon aus Selbsterhaltungsgründen keinerlei Interesse an sinkenden Zahlen der zu betreuenden Sprenggläubigen haben.
Wer also sind die „Gefährder“, die so in „Präventivhaft“ genommen werden sollen? Das Innenministerium gibt die Antwort in ihren jährlich erscheinenden Verfassungsschutzberichten. Der aktuelle Bericht über das Kalenderjahr 2015 benennt, wie schon all die Jahre zuvor, den Rechtsextremismus schon im Vorwort auf Seite 2 als „die größte Bedrohung für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung“. Und wer „Rechtsextemist“ ist, das bestimmt die Regierung, je nach Bedarf.
Weder Terroristen, die Stromnetze und Infrastruktur zerstören, noch Dschihadisten, die mit Autos in Menschenmengen fahren bzw. Islamaufklärer abstechen wollen, Linksextremisten, die regelmäßig Reporter verprügeln, und Messerfachkräfte sind damit gemeint. In Präventionshaft sollen also letztlich nur alle Bürger kommen, die mit der Politik der Bundesregierung nicht einverstanden sind und deshalb als „rechtsextremistisch“ gelten, weil sie bei tatsächlich demokratischen Wahlen eine Gefahr für den Machterhalt der herrschenden Klasse darstellen. Aus Platzgründen werden vorerst nicht alle rechtswählenden Staatsfeinde, sondern nur diejenigen, die sich öffentlich äußern, in ihrem eigenen Interesse hinter Mauern geschützt. Notfalls macht man es so wie in Großbritannien und leert die Gefängnisse von Gewalttätern und Vergewaltigern, um Platz zu schaffen für Kritiker der bürgerfeindlichen Politik der dortigen Regierung.
Wer sich für den Fortbestand des deutschen Volkes einsetzt, die Invasion von kulturinkompatiblen Mohammedanern und die Islamisierung der Gesellschaft ablehnt und die Remigration von ausländischen Straftätern fordert, der gilt dem ökosozialistischen Parteienblock von SED bis CSU als rechtsextremistischer Gefährder. Wer Schwachkopf-Memes, Pinocchio- und Lackaffen-Satiren postet, wird im „besten Deutschland, das wir je hatten“ (Steinmeier) ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Wer mit der in Umfragen führenden Partei, der nach Auskunft der sogenannten Verfassungsschützer angeblich „rechtsextremen“ AfD, sympathisiert, sie wählt oder sogar für die Partei kandidiert, der wird aus der Demokratie ausgesondert und wird einfach nicht zur Wahl zugelassen. Diese Aushöhlung des Wahlrechts geschieht gerade in Niedersachsen auf Betreiben der dortigen SPD-Landesinnenministerin Daniela Behrens vor aller Augen, außer bei ARD/ZDF-Zuschauern.
Niedersachsen als Vorreiter „UnsererDemokratie“
Was richtigerweise Russland zum Vorwurf gemacht wird, ist in diesem Falle eins zu eins auf Deutschland übertragbar. Der Rechtsanwalt Markus Haintz bringt es auf „X“ auf den Punkt und zitiert wörtlich das Auswärtige Amt:
„Wenige Wochen vor der Regionalwahl in Russland haben die Behörden viele Oppositionelle von der Wahl ausgeschlossen. Gestern dann Hausdurchsuchungen und Verhaftungen bei prominenten Politikern. All das besorgt uns sehr. Russische Bürger müssen fair und frei wählen dürfen.“
Man ersetze im Text des Auswärtigen Amtes „Russland“ durch „Niedersachsen“ und „Russische Bürger“ durch „Deutsche Bürger“ und schon sind wir am Pudels Kern angekommen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Verfassungschutz die Verfassung genauso wenig schützt wie Zitronenfalter Zitronen falten, wäre er hier erbracht.
(pi-news.net)
Leselust?
Bevor der Muezzin ruft

(gh) - Wer vergessen hat, was Baden-Württemberg einmal war und nur noch das grünkommunistische LÄND kennt und daurch, wasie DDR einst war, em sei empfohlen, ein Buchvon Hans Zach in die Hand zu nehmen, bevor unter einem islamischen Ministerpräsienten die CDU den Muezzin zumGebet rufen lässt. KI erinnert:
Gefragt
Wann hört dies falsche Islamismus- un Abschiebegebabbel au, denn es gibt weder Islamismus, noch Abschiebenot, wenn niemand hereingelassen wird, der hier nichts zu suchen hat?
Jenseits von Siebenbergen

Gelesen 31. 7. 26

(tutut) - Wenn Fastnacht verkehrte Welt ist, gebührt dann Friedrich Merz nicht schon lange die Goldene Narrenschelle? !Nein, Friedrich Merz ist kein Träger der Goldenen Narrenschelle, obwohl die Auszeichnung der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) traditionell an prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft verliehen wird", antwortet KI ernsthaft. Dabei hätte er sie doch längst verdient. "Ihre ironische Argumentation greift das klassische Motiv der Fastnacht als 'verkehrte Welt' auf, in der gesellschaftliche Hierarchien umgekehrt und Missstände humorvoll aufs Korn genommen werden. Die Goldene Narrenschelle versteht sich im doppeldeutigen Sinne: Sie ehrt Menschen, die 'Klartext reden können, ohne den Ton zu verlieren', dient aber gleichzeitig als närrische Rüge ('Schelle') für Fehltritte im Alltag.Aus den Reihen der Union und der politischen Landschaft wurden bereits mehrere Spitzenpolitiker damit bedacht: Manuel Hagel: Der baden-württembergische CDU-Politiker erhielt die Goldene Narrenschelle im Jahr 2026. Markus Söder: Der bayerische Ministerpräsident (CSU) gehört ebenfalls zum Kreis der Schellenträger. Winfried Kretschmann & Cem Özdemir: Auch prominente politische Mitbewerber der Grünen wurden bereits in Rust ausgezeichnet.Ob Friedrich Merz’ rhetorischer Stil oder seine politische Linie in Zukunft die Kriterien der VSAN für eine solche humorvolle 'Schelle' erfüllen, bleibt der Entscheidung der Narrenzünfte überlassen". Da bleibt wohl die Frage nach dem Humor von Friedrich Merz. Hat er überhapt welchen? Vielleiht versteht ihn das Volk einfach nicht. KI findet ihn luschtig. "Friedrich Merz besitzt durchaus Humor, pflegt jedoch eine sehr trockene, oft ironische und intellektuelle Art des Witzes, die im Volk nicht immer ankommt. Seine

humorvollen Anflüge basieren häufig auf feinsinniger Ironie oder schlagfertigem Sarkasmus, was in der breiten Öffentlichkeit leicht als distanziert, arrogant oder belehrend missverstanden werden kann. Trockene Ironie: Er nutzt in Reden oft gezielte Untertöne und rhetorische Spitzen gegen den politischen Gegner. Schlagfertigkeit: Auf Zwischenrufe im Parlament reagiert er meist prompt und mit einer gewissen Schärfe, die von Unterstützern als humorvoll angesehen wird.Karnevalstradition: Bei Auftritten wie der Verleihung des 'Ordens wider den tierischen Ernst' im Aachener Karneval bewies er, dass er über sich selbst und sein Image als 'Finanz- und Wirtschaftstyp' lachen kann". Dem Deutschen Volk scheint darüber das Lachen längst vergangen zu sein.

Hitze und Waldbrandgefahr
Warum Baden-Württemberg trotz Hitzewellen keine Löschflugzeuge anschafft
Baden-Württemberg setzt auf Lösch-Hubschrauber statt auf Flugzeuge. Das hat mehrere Gründe. Doch bei extremen Waldbränden könnten auch Flugzeuge zum Einsatz kommen..
(swr.de. Noch stehen Flaschen auf dem Schlauch.)

Kindergeld streichen als Sanktion
Schulamtsdirektorin fordert härtere Gangart gegen unzuverlässige Eltern
Sogenannte "U-Boot-Eltern" tauchen nur selten in der Schule auf und fehlen oft bei Elternabenden. Für viele Lehrkräfte ist das ein Problem - eine Expertin will das nun ändern..
(swr.de. Für die Bildungskatastrophe ist sie mitverantwortlich.)

Kürzungen viel geringer als geplant
Sparzwang im Nahverkehr: In Karlsruhe fahren jetzt weniger Busse und Bahnen
Im Karlsruher Nahverkehr fahren ab Donnerstag weniger Busse und Straßenbahnen. Der Gemeinderat hatte die Kürzungen im Januar wegen der Finanzkrise der Stadt beschlossen..
(swr.de. KA auf den Beinen.)

Interview zu Hilfsprogrammen nach Anschlag in Berlin
"Sie fühlen sich nicht gesehen": Flucht, Trauma und religiöse Ideologie als Gründe für Radikalisierung
Warum radikalisieren sich Personen wie der CSD-Attentäter Abdul Ballout? Welche Hilfsangebote gibt es? Antworten im Interview mit dem Kompetenzzentrum für Extremismus in BW..
(swr.de. Dummes Zeug. Sie dürftrn nicht im Land sein.)

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NACHLESE
Verfassungsschutz mit Kommunalaufsicht
Stephan Bothe (AfD) wird das passive Wahlrecht entzogen
Von Klaus-Rüdiger Mai
Der nächste AfD-Politiker wird in Niedersachsen aus dem Rennen genommen: Nach Martin Sichert und Thorsten Moriße trifft es nun Stephan Bothe. Die antidemokratisch agierende SPD lässt politische Konkurrenz nicht mehr besiegen, sondern behördlich beseitigen..
(Tichys Einblick. Der Führer befiehlt. CDU ist Nazi.)
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Zwischen Chance und Sargnagel
Von RAINER K. KÄMPF
„Für einen Kanzler katastrophal – Merz verliert den Rückhalt in der eigenen Partei“, titelt die WELT am Mittwoch in einer Schlagzeile. Diese birgt das Zeug in sich, die Zeile des Zeitenwandels zu werden. Die alten Mitteldeutschen atmen durch und fangen an, Hoffnung zu schöpfen, daß sich Geschichte vielleicht wiederholt. Als sich im Spätsommer des Jahres 1989 die ersten Kritiker des Partei- und Staatschefs Erich Honecker, erst ganz zaghaft, im Politbüro Gehör verschafften, dauerte es nicht lange, und der Kritisierte trat bzw. wurde zurückgetreten. Sein Nachfolger hielt sich nicht lang, weil es für einen zukunftsorientierten Wechsel längst zu spät war. Gorbatschow behielt recht und noch eine kurze Zeit später verlor die herrschende Partei, deren Herrschaftsanspruch sogar in der Verfassung verankert war, die Macht und mußte im November die Plätze für eine Übergangsregierung räumen. Verfolgt man heute die Vorgänge in der Union, kann Hoffnung geschöpft werden, da wir augenscheinlich gut in der Zeit liegen. Als Bonuspunkt 2026 kommt dazu, daß im September im Osten, besser gesagt, in zwei mitteldeutschen Ländern und im Konglomerat Berlin Wahlen stattfinden. Das Gefolge Merzens und seiner waidwund angeschlagenen Truppe geriert sich in einem desaströseren Zustand als irgendein ehemaliges Politbüro. Die Nerven liegen blank und das angstverbreitende Klappern der morschen Knochen überlagert das Land. Zur hehren Freude des Souveräns, der sich vorbereitet, die Staatsjagd im Herbst erfolgreich zu feiern. Sollte, man mag es kaum hoffen, das Fußvolk der sterbenden alten CDU noch einen Rest Selbsterhaltungstrieb verspüren, richten sie es ein, daß Friedrich den Erich macht, und reißen dann, dem historischen Vorbild getreu, die Mauer ein. Dann beerdigen sie den mit Totenflecken übersäten Kadaver der Restpartei und machen uns ein halbwegs seriöses Angebot. Das ist die einzige Chance derer, die mit viel Wohlwollen weiterhin politisch verwendbar sein mögen, und eine Chance sollte ihnen nicht verwehrt werden. Danach könnte das Land östlich der Elbe beginnen, auf den politischen Ruinen des Berliner Republiksurrogats ein revolutioniertes, reformiertes und zukunftsfähiges Deutschland aufzubauen. Sollten die Unioner jedoch vor träger Feigheit den Sprung über den eigenen Schatten scheuen, mögen sie sich bewußt sein, mitzuerleben, wie ihr Chef gerade den entscheidenden Sargnagel über ihrem Verein reindrischt.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Dass unserem Spitzenpersonal die Glaubwürdigkeit verloren gegangen ist, ist für mich ein Symptom eines tieferliegenden Problems,..Auch die inhaltliche Richtung, die diese Bundesregierung fährt, ist meines Erachtens nicht die, für die wir Wahlkampf gemacht und für die uns die Wähler ihre Stimme geschenkt haben...Ich glaube nach allem leider nicht mehr daran, dass die CDU die Partei ist, die Deutschland wieder nach vorne bringen kann...
(Laura Strohschneider, JU-Vorsitzrnde Brandenburg, tritt aus CDU aus, bild.de)
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Wohlstandsblase
Wir schaffen heute die Risiken für die nächste Generation
Von PROF. EBERHARD HAMER (Teil 1 von 4)
Eltern wollen immer, dass es ihren Kindern besser geht als ihnen. Dies galt insbesondere für die Generation, die nach dem Krieg aus dem Nichts durch ungeheuren Fleiß und Einsatz wieder aufgestiegen ist und heute den vermögenden Mittelstand darstellt.
Viele Eltern möchten ihre Kinder so absichern, dass sie ihnen die Eigenleistung ersparen. Es gibt aber auch Eltern, die sagen: „Ich habe mit nichts angefangen und mir durch Eigenleistung alles erworben; – meine Kinder sollen auch ihr Leben durch Eigenleistung bestehen“.
Nach meiner Erfahrung ist das größte Risiko der nächsten Generation diese Generation selbst: Die Mehrzahl der jungen Menschen, die schon zu Hause und in der Schule zum „Wohlfühlen“ gepflegt wurden, dürfte der künftigen Härte des Lebens nicht gewachsen sein und abfallen. Und wer im Leben Lust statt Leistung anstrebt, wird ebenfalls im Wettbewerb untergehen.
Platzen des Scheinwohlstandes
Da wir keine Ständegesellschaft, sondern eine Leistungsgesellschaft haben, muss jede Generation ihre gesellschaftliche Position selbst wieder neu erobern. Wir können ihr eigene Leistung für ihren wirtschaftlichen Aufstieg nicht ersparen. Intelligenz, hohe Bildung und Leistungsstreben unserer Kinder sind also eine sicherere Risikovorsorge als alle materiellen Vorsorgemaßnahmen.
Die nächste Generation wird aus dem Handeln oder vielmehr dem Unterlassen der jetzigen Generation Risiken zu bestehen haben, die die derzeitige Generation verschuldet, aber die nächste auszubaden hat.
Unser derzeitiger Wohlstand ist – wenn wir ihn international vergleichen – nicht leistungsgerecht, sondern durch eine von FED und EZB hemmungslos aufgeblasene Geldblase verfälscht. Die Geldmenge hat sich in den letzten 50 Jahren verfünfzigfacht, die Gütermenge nur versiebenfacht. Wir haben also überschüssiges Geld, welches unser Vermögen zum Scheinwohlstand aufgeblasen hat, uns überproportionale Einkommen bescherte und einen Lebensstandard erlaubte, den wir überwiegend dem Luftgeld statt unserer Realleistung verdanken.
Wird die nächste Generation in Realarmut leben?
Noch nie hat aber ein aus Geldmengenexplosion geschaffener Scheinwohlstand auf Dauer gehalten. Er muss entweder kontrolliert korrigiert werden oder wird unkontrolliert platzen, also entweder in Rezession oder Crash zusammenfallen.
Es wäre der nächsten Generation zu wünschen, dass diese Korrektur noch zu Lebzeiten der Tätergeneration erfolgt, voraussichtlich aber wird die Blase noch künstlich weiter aufrechterhalten, so dass erst die nächste Generation das Zerplatzen erlebt.
Die nächste Generation muss jedenfalls damit rechnen, dass sie nicht mehr im Scheinwohlstand, sondern wieder ohne diesen – möglicherweise in Realarmut – leben wird. Wir und unsere Kinder dürfen jedenfalls dem Scheinwohlstand nicht trauen, müssen ihn als Risiko für uns und unsere Kinder sehen und mit seinem Verlust rechnen.
(pi-news.net)
Sommerhitze
Zwischen Wetterwirklichkeit und medialer Dramatisierung
Von David Cohnen
Die Berichterstattung über sommerliche Temperaturen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Besonders in den großen Fernsehnachrichten entsteht häufig der Eindruck, Deutschland stehe bei jedem wärmeren Sommertag vor einer Hitzekatastrophe. Wetterkarten, die früher in erster Linie der Information dienten, werden heute bereits bei Temperaturen von 25 bis 27 °C in kräftigem Rot dargestellt. Mit jedem weiteren Grad wechseln die Farben zu Dunkelrot oder Violett. Gleichzeitig werden regelmäßig die Orte hervorgehoben, an denen die höchsten Temperaturen erwartet werden. So entsteht leicht der Eindruck, außergewöhnliche Hitze sei inzwischen der Normalzustand.
Dabei wird häufig verschwiegen, dass eine Tageshöchsttemperatur nur einen einzigen Moment des Tages beschreibt. So wurde am 28. Juli an einem Messort eine Höchsttemperatur von 31,2 °C registriert. Dieser Wert wurde erst um 18:10 Uhr erreicht und hielt sich lediglich rund 20 Minuten. In den Morgenstunden zwischen 7:00 Uhr und 12:00 Uhr bewegte sich die Temperatur dagegen lediglich zwischen 20,3 °C und 26,4 °C. Die Tagesmitteltemperatur betrug 22,7 °C.
Wer nur die Höchsttemperatur nennt, vermittelt daher ein verzerrtes Bild. Aussagekräftiger ist der gesamte Temperaturverlauf eines Tages. Eine Tagesmitteltemperatur von 22,7 °C beschreibt keinen außergewöhnlichen Hitzetag, sondern einen warmen Sommertag. Auch wenn dieser über dem langjährigen Durchschnitt lag, doch Sommer zeichnet sich gerade dadurch aus, dass zeitweise höhere Temperaturen auftreten. Auch vergleichsweise warme Nächte gehören in den Hochsommermonaten Juli und August seit jeher eher zum Normalfall als in den Monaten Mai, Juni oder September.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion erstaunlich selten erwähnt wird. Die Frage, wie stark sich Wohnungen aufheizen, hängt nicht allein von der Außentemperatur ab. Sie wird ganz wesentlich von der Bauweise bestimmt. Darüber hinaus haben sich auch unsere Städte in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. Dichtere Bebauung, höhere Gebäude, versiegelte Flächen, breite asphaltierte Straßen, große Parkplätze, Beton- und Glasfassaden sowie der Rückgang von Grünflächen und schattenspendenden Bäumen führen dazu, dass tagsüber deutlich mehr Sonnenenergie gespeichert wird. Diese Wärme wird in den Abend- und Nachtstunden wieder abgegeben. Meteorologen sprechen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Je nach Wetterlage können dadurch insbesondere in dicht bebauten Innenstädten Temperaturen auftreten, die mehrere Grad über denen des Umlandes liegen; in ausgeprägten Fällen werden Unterschiede von 5 bis 8 °C erreicht. Wer über Hitze in Städten spricht, sollte deshalb nicht nur das Wetter betrachten, sondern auch die Art und Weise, wie unsere Städte geplant und gebaut wurden.
Über Jahrhunderte entwickelte sich in Mitteleuropa eine Architektur, die den klimatischen Gegebenheiten angepasst war. Massive Stein- und Ziegelwände speicherten Wärme und gaben sie nur langsam weiter. Dachüberstände verschatteten die Fassaden. Fenster waren groß genug, um ausreichend Tageslicht hereinzulassen, nahmen aber nicht ganze Außenwände ein. Dachgeschosse wurden vielfach nicht als Wohnraum genutzt, sondern bildeten einen natürlichen Wärmepuffer zwischen Dach und Wohnbereich.
Demgegenüber wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Gebäude errichtet, bei denen große Glasflächen, Flachdächer, fehlender außenliegender Sonnenschutz und ausgebaute Dachgeschosse das sommerliche Aufheizen begünstigen können. Werden bodentiefe Fenster zudem nach Süden oder Westen ausgerichtet und fehlt eine wirksame Verschattung, gelangt erhebliche Sonnenenergie in die Wohnräume. Dann entstehen hohe Innentemperaturen nicht allein wegen des Wetters, sondern auch aufgrund bestimmter Planungsentscheidungen.
Wer in einem solchen Gebäude lebt, empfindet einen warmen Sommertag naturgemäß belastender als jemand, dessen Wohnung durch massive Bauweise, Verschattung und richtiges Lüften geschützt ist. In vielen herkömmlich gebauten Häusern lassen sich selbst während warmer Sommerperioden ohne Klimaanlage Raumtemperaturen von etwa 23 bis 25 °C halten. Voraussetzung ist allerdings, dass tagsüber bei höheren Außentemperaturen die Fenster geschlossen bleiben und nur dann gelüftet wird, wenn die Außenluft tatsächlich kühler ist als die Raumluft.
Eine sachliche Wetterberichterstattung sollte deshalb nicht allein auf einzelne Spitzenwerte und dramatisch eingefärbte Wetterkarten setzen. Sie sollte den gesamten Temperaturverlauf eines Tages darstellen und zugleich darauf hinweisen, dass die tatsächliche Belastung von zahlreichen Faktoren abhängt – unter anderem von der Bauweise unserer Häuser. Nicht jede sommerliche Wärmeperiode ist eine Katastrophe. Oft handelt es sich schlicht um das, was der Name der Jahreszeit bereits sagt: Sommer.
Esel oder Ochs?
Den schlechten Lauf hält niemand auf
Von RAINER K. KÄMPF
Der Bundeskanzler kommt nicht zur Ruhe. Kein Wunder, daß er zuweilen dünnhäutig wird. Wenn ständig an ihm herumgezottelt wird, nervt das irgendwann bis zur Anspannung.
Seit dem großen Regierungsumbau und der Luftnummer mit dem Verkehrsminister raunt es durch die Sphären des deutschen Mediengefüges. Kommunikationsinkompetenz wird ihm vorgeworfen.
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Na ja, sein Händchen diesbezüglich ist mehr als unglücklich.
Aktuell wird darüber gemeckert, daß er sich kurz nach der schrecklichen Amoktat anläßlich des Berliner CSD an die Öffentlichkeit wandte. Natürlich, wie wir es nicht anders erwarteten, zu einem Problem, das vehement unter den Nägeln brennt. Zumindest den Franzosen:
Die ausufernden Waldbrände. Wenn Kritiker dies als taktlos bezeichnen wollen, irren sie sich. Es ist brandaktuelle Außenpolitik am Puls der Zeit. Schön zu wissen, daß Prioritäten gesetzt werden.
Und gemach mit den jungen Pferden. Zu Berlin kam ja auch was auf X am Sonntagmorgen. Wahrscheinlich dachte sich der Kanzler, es pressiere nicht so doll, weil ja Kommunikationsspezialist Kai Wegner sich schon am Ort des Geschehens produzierte.
Merz zeigte sich pflichtgemäß und routiniert betroffen. Eine Übung, die von den Repräsentanten UnsererDemokratie™ auf das Vortrefflichste beherrscht wird.
Dumm ist dann nur, wenn die so eifrig euphorisierte Toleranz den Auswüchsen eben dieser geopfert wird und es nicht mehr zu verleugnen ist. Ein Paradebeispiel der Kategorie Dumm gelaufen.
„Wir sind offen und freiheitsliebend – und das werden wir auch bewahren und verteidigen“, salbadert Merz und scheint nicht zu realisieren, daß die an Perversität grenzende Offenheit die Freiheit killt. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Verteidigung der Freiheitsliebe, geschweige denn der ernsthafte Wille dazu, sind nirgends zu erkennen. Im Gegenteil, es wird alles getan, um die, die genau solche Taten unmöglich machen wollen, zu bekämpfen. Bewahrt werden soll der zerstörerische Status quo, um die fragile Macht der Tatbegünstiger zu sichern. Dafür wird das indigene Volk geopfert.
Es waren und sind die Schergen des Merz’schen Kanzlerwahlvereins, die uns Deutschen Freiheitsliebe, Offenheit und das Vertrauen in die Bürgergesellschaft konsequent austreiben.
Vielleicht ist die desaströse Kommunikation gar nicht so unglücklich, sondern die unterbewußte Distanz bis zur Beantwortung der Schuldfrage.
(pi-news.net)
