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(tutu) - Die Zeitung ist eine Lügnerin. Sagt ein deutsches Sprichwort aus dem 16. Jahrhundert. Zeitung heißt Nachricht. Wer diese täglichen Nachrichten noch zur Kenntnis nimmt, erlebt eine Welt der Lügen. Am besten zu belegen ist dies an der eigenen Person, soweit diese das Glück oder Pech hatte, Klein oder Groß im Tagtopf  zu hinterlassen. So kann Wikipedia zu einem Fall von KI werden, wenn es darum geht, facts als fakes zu entlarven. An Aschermittwoch ist eben nicht alles vorbei. Der mit dem größeren Speicher an Informationen schlägt die Nachrichtenwichtel, welche sich oft nur von Propaganda, Gerüchten, Geschwätz und Nachreden  ernähren. Wenn die Politik- und Medienmeute des linksgrünen Kartells nicht zurücksteuert auf Wege seriösen Handwerks, dann machen sie sich nicht nur gemein mit Gutem oder Schlechten, dann sind sie einfach nur noch gemein. Ein Fall für den Nachruf. Ist die Zeitung eine Lügnerin? Da menschelt sogar KI und hat Erbarmen mit einem Gewerbe, welches in Deutschland total von der Papierrolle ist. "In Deutschland ist das Vertrauen in klassische Zeitungen im Vergleich zu sozialen Medien weiterhin hoch, doch die Frage nach der Glaubwürdigkeit wird intensiv diskutiert. Aktuelle Fakten zur Glaubwürdigkeit (Stand 2025/2026): Hohes Grundvertrauen: Laut dem Digital News Report 2025 bleibt das Nachrichtenvertrauen in Deutschland stabil. Traditionelle Qualitätszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung (55 % Vertrauen), die FAZ (52 %) oder Die Welt (53 %) führen regelmäßig Rankings zur Glaubwürdigkeit an. Abgrenzung zu Desinformation: Während über 80 % der Deutschen Desinformation (Fake News) vor allem in sozialen Medien als Gefahr sehen, gelten etablierte Zeitungen als Bollwerk dagegen, da sie an journalistische Standards gebunden sind.Warum Zeitungen kritisiert werden - Trotz hoher Standards gibt es berechtigte Kritikpunkte und Vorfälle, die das Image belasten: Einzelfälle von Betrug: Skandale wie der Fall Claas Relotius beim Spiegel haben gezeigt, dass auch in renommierten Häusern Manipulationen vorkommen können. Boulevard-Journalismus: Zeitungen wie die Bild stehen häufiger in der Kritik, Informationen nicht ausreichend zu prüfen oder Quellen falsch darzustellen, wofür sie teilweise öffentliche Rügen des Presserats erhalten. Subjektive Sichtweisen: Experten weisen darauf hin, dass Journalisten keine bewussten 'Lügner' sind, aber oft ihre eigene Weltsicht für die allgemeine Wahrheit halten können, was zu einer einseitigen Berichterstattung führen kann.Rechtliche Sicherung: Die Sorgfaltspflicht - Zeitungen in Deutschland „dürfen“ nicht lügen, da sie strengen Regeln unterliegen: Pressekodex: Die Redaktionen verpflichten sich zur Wahrhaftigkeit und zur sorgfältigen Recherche. Unbestätigte Meldungen müssen als solche gekennzeichnet sein. Gegendarstellungsrecht: Werden falsche Tatsachen über Personen oder Unternehmen verbreitet, hat der

Betroffene einen gesetzlichen Anspruch auf eine Gegendarstellung in derselben Zeitung. Fazit: Eine Zeitung ist keine 'Lügnerin' im systematischen Sinne, sondern ein Medium, das unter Zeitdruck und menschlichen Einflüssen arbeitet. Während Qualitätsmedien hohe Hürden gegen Falschmeldungen haben, ist ein kritischer Blick und der Vergleich verschiedener Quellen für Leser heute wichtiger denn je". So wird Zeitung zur Glaubenssache. Es sei denn, linksgrüne Propaganda wird mit Journalismus verwechselt. Asche auf die Stirn, damit jeder sie erkennt. Oder: Lügen ist ganz natürlich.  Deshalb: "Bund prüft Social-Media-Verbot für Kinder". Gemeinderat, Bürgermeister, Politik sollen sie machen, aber asozial dürfen Erwachsene bleiben. Und arbeiten, bis sie tot umfallen. "Regierung spricht über Rente mit 70". Gebt sie doch endlich dem Merz! Alle anderen ab an die Leidplanke als "Die Sucht als Geschäftsmodell". Denn nun ist Aschermittwoch und nichts vorbei für die Indianer, regieren tut weiterhin die Kavallerie im Narrenland. Asche zu Asche. "Auch bei einem Social-Media-Verbot werden Jugendliche wohl nicht völlig ahnungslos sein, wenn sie dann im Alter von 14 oder 16 Jahren mit Tiktok oder Instagram konfrontiert werden. Die Schulen haben aber mehr Zeit, vorher mit den Kindern über ein verantwortungsvolles Nutzerverhalten zu sprechen. Und im Übrigen nicht nur sie. Ganz besonders die Eltern sind in der Verantwortung. Wie stark die Kinder am Handy hängen, wie gut sie sich davon lösen können und ob sie dann auch wissen, was sie mit der Offline-Zeit anstellen können: Dafür sind, wie in so vielen Dingen, die eigenen Eltern das wichtigste Vorbild. Im Guten wie im Schlechten". Hugh, Medizinmann  hat gesprochen. Nix wie weg: "Ab Dezember Direktzüge von Friedrichshafen ins Montafon". Sie haben Erdkunde zu lernen: "Spezialeinheit vom Bodensee jagt Drogenschmuggler auf Europas Gewässern". Eine Ladung Bierdosen im Kofferraum vom Aldi in Frankreich über den Rhein, das geht dann nicht mehr. Der Witz zum Tage: "Grenzkontrollen bis September verlängert". Habe noch keine gesehen. Ob sie ihn durchlassen? "Wohin will Merz mit der CDU?". Wenn weg, dann weg. Außer ihnen: "Der Abbau alter Telefonzellen dauert und dauert". Deutschland ein Gernegroß: "VW plant offenbar riesiges Sparprogramm". Wahlwerbung muss sein: "Exporterwartungen im Südwesten hellen sich auf". Taschenlampe unter der Bettdecke an. "Liebherr-Geschäft mit Kränen bleibt herausfordernd". Was machen die bloß im Iran damit. Daheim fehlt's Geld: "Narren entgehen 4000 Euro beim Umzug". Warum heißt der Scholz jetzt Merz? "Ampeln tun, was sie wollen: Chaos im Berufsverkehr". Aufundzu: "Drei-Kronen-Hof: Massage- und Kosmetikstudio ziehen ein".Früher gab's dafür einen Anzeigenteil."Klamauk und Geistreiches im mittelalterlichen Wehingen". Rückwärts immer. Erinnerungskultur unterm Dreifaltigkeitsberg: "Bekannte Apothekerin: Liselotte Keil ist tot - Ein bekanntes Gesicht Spaichingens ist gestorben. Zwar war Liselotte Keil zurückhaltend, doch wenn sie ihre Stimme erhob, hatte sie etwas zu sagen. Ein Nachruf... Am 4. Februar ist sie 96-jährig gestorben". Zwei Seiten Bildersammlung "Narren lassen sich vom Regen die gute Laune nicht verderben", Brötchen schrumpfen: "Nach der Fasnet übernimmt die Kleinkunst die Angerhalle". Hallerli. Das Wetter vom Staatsfunk: "Regen, Schnee und Glätte Ungemütliches Ende für Narren und Närrinnen am Fastnachtsdienstag". Aber so war das mit dem Aschekreuz nicht gedacht: "Lagerfeuer in Aussegnungshalle entfacht - Unbekannte machen Lagerfeuer mit Grabkreuzen auf dem Friedhof". 

Tragödie im „Länd“?
Der Fall Reutlingen zeigt, was passiert, wenn die alte Wohlstandslogik versagt
In Reutlingen zeigt sich, wie Baden-Württemberg vor der Landtagswahl schwankt – zwischen Wohlstandsroutine, Abstiegsangst und Demokratiefrust. Ein Besuch, der viel über die Erosion von alten Gewissheiten verrät..
(focus.de. Das haben Grüne und CDU geschafft.)

„Bei aller Kritik: Wir leben in einem fantastischen Land“, sagt Özdemir
Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir setzt im Wahlkampf in Baden-Württemberg auf Optimismus. Die AfD wolle das Land kaputt, er es besser machen, sagt der 60-Jährige. Bei einem Wahlkampfauftritt grenzt er sich auch von den Grünen im Bund ab – auch mit seinen Gästen..
(welt.de. Wo stammt er her? Seit 2011 regieren die Grünen schon.)

138 Personen wurden angezeigt
"Wildspucken" kostet 70 Euro: Heilbronns ultraharter Kurs
Wer in der Öffentlichkeit spuckt, pinkelt, Zigaretten fallen oder Hundekot liegen lässt, muss blechen. Das und weitere Maßnahmen hat die Stadt Heilbronn durchgesetzt - für mehr Sicherheit in der Stadt. Wer spuckt, muss zahlen – 70 Euro. Dafür hat die Stadt Heilbronn, nördlich von Stuttgart gelegen, sogar eine Bezeichnung: „Wildspucken“. Aber nicht nur Spucken ist teuer. Wird eine Zigarette auf den Boden geworfen, kostet das ebenfalls 70 Euro. Wird Hundekot liegen gelassen oder auf die Straße gepinkelt, liegt die Strafe schon bei 140 Euro. Obendrauf kommen 28,50 Euro Bearbeitungsgebühr. Diese Strafen gelten seit Ende 2024. Inzwischen gibt es erste Zahlen: Stadtsprecherin Claudia Küpper sagte FOCUS online, dass es im Jahr 2025 138 Anzeigen wegen der Ordnungswidrigkeit „Spucken“ gegeben habe. Ebenfalls gab es im vergangenen Jahr drei Verfahren aufgrund von Hundekot, der nicht eingesammelt wurde.  Die Strafen sind Teil eines größeren Konzepts in Heilbronn. Die Stadt will die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl ihrer Bürger verbessern und gegen ihren Ruf als „Heilbronx“, Angst und Kriminalität ankämpfen – angefangen bei der Sauberkeit..
(focus.de. Sei kein Lama, jeder so rein wie Käthchen, das aber zur Belohnung einen Grafen bekam.)

Auch in Deutschland
50 Kik-Filialen vor dem Aus, weitere Maßnahmen geplant
Der Textil- und Nonfood-Discounter Kik nimmt umfassende Änderungen an seinem Filialnetz vor. Nach Recherchen der "Lebensmittel Zeitung" plant das Unternehmen nicht nur die Schließung leistungsschwacher Märkte, sondern prüft auch verkürzte Öffnungszeiten, um Kosten zu senken.Im ersten Quartal 2026 sollen europaweit etwa 50 Filialen geschlossen werden, davon rund die Hälfte in Deutschland. Kik, das über ein Netzwerk von fast 4300 Filialen verfügt, bestätigte diese Pläne gegenüber der "Lebensmittel Zeitung". Gleichzeitig werden jedoch neun neue Märkte eröffnet. .. Neben Schließungen setzt Kik möglicherweise auf verkürzte Öffnungszeiten, um Personalkosten zu reduzieren. Diese Maßnahme könnte nicht nur deutsche Standorte betreffen, sondern auch Filialen in Ländern wie Spanien und Portugal. ..
(focus.de. Immer eine Frage derKundschaft.)

„Größte Gefahr“
Landesverfassungsschutz stuft AfD Niedersachsen als „extremistische Bestrebung“ ein
Der niedersächsische Verfassungsschutz und mit ihm die dortige Landesregierung stufen den AfD-Landesverband Niedersachsen jetzt als extremistisch ein. „Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft“ gehe vom Rechtsextremismus aus..
(apollo-news.net. Haben alte Nazis auch gesagt.)

Machen Sie mit bei der TE-Wahlwette
Özdemir fürchtet Schwarzrotgelb in Stuttgart
Von Redaktion
Wie sehr Panik die Grünen beherrscht, beleuchtet der ge-Spiegel-te Vorstoß des Altkommunisten Jürgen Trittin mit Renate Künast im Gefolge, Angela Merkel ins Amt des Bundesprädidenten zu hieven. Am 8. März ist die Urnenwahl in Baden-Württemberg. Liegen Sie besser als die Demoskopen? Machen Sie mit bei der TE-Wahlwette!..
(Tichys Einblick. Wetten, dass Kommunismus gegen das Land herauskommt?)

Vorläufiges Ende im Streit um Abschuss
VGH hat entschieden: "Hornisgrinde-Wolf" darf getötet werden
Der VGH Baden-Württemberg hat im Eilverfahren über Beschwerden von Naturschutzverbänden entschieden. Demnach darf der sogenannte Hornisgrinde-Wolf ab sofort abgeschossen werden.
(swr.de. Juristen.)

Gewalt gegen Polizeibeamte
Besserer Schutz gegen Messerangriffe: BW-Polizei erhält neue Uniformen
Beleidigungen, Schläge, Tritte und Messerattacken: Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizisten in BW bleibt auf hohem Niveau. Neue Uniformen sollen die Beamten besser schützen..
(swr.de. Warum Täter nicht beseitigen?)

Verwaltungsgerichtshof BW weist FDP-Antrag ab
SWR muss FDP nicht in Dreier-Debatte zur Landtagswahl einladen
Nun hat auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entschieden, dass die FDP keinen Anspruch darauf hat, an der Dreier-Debatte des SWR teilzunehmen. Das hatte die FDP versucht zu erzwingen, erst vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart, jetzt am VGH - beide Male ohne Erfolg..
(swr.de. Wann teilt die FDP den Bürgern mit, warum diese sie wählen sollen?)

Vortrag im "Limes Café"
Putin-Propaganda: Initiative "Druschba-Global" berichtet von Russland-Reise
Vertreter der umstrittenen Initiative "Druschba-Global" haben in Jagsthausen einen Vortrag über ihre Reisen nach Russland gehalten..
(swr.de. Andere besuchen Ukraine und rufen "Narri! Narro!".)

Vapen: Tübinger Studie offenbart Unwissenheit
Sind E-Zigaretten für Schwangere genauso schädlich wie klassische Zigaretten?
Dass Rauchen für Schwangere und Ungeborene schädlich ist, ist längst bekannt. Aber wie sieht's mit E-Zigaretten aus? Eine Tübinger Studie zeigt, dass es viele nicht wissen..
(swr.de. Vorher oder hinterher?)

Beinahe Flugbetrieb gestört
Luftballon aus Bad Kreuznach sorgt für Wirbel am Stuttgarter Flughafen
Witzige Idee auf einer Geburtstagsfeier mit möglicherweise großen Folgen: Am Stuttgarter Airport drohte ein Luftballon den Flugbetrieb zu stören. Doch die Geschichte ging glimpflich aus..
(swr.de. German Angscht.)

Wohnhaus, Auto und Wohnmobil beschädigt
Explosionen in Schwaigern: Brennendes Elektroauto löst Kettenreaktion aus
In Schwaigern musste die Feuerwehr am Montagmorgen ausrücken, weil ein Elektroauto brannte. Es wurde eine Kettenreaktion ausgelöst. Es gab auch Explosionen..
(swr.de. Immer noch zu viel Strom?)

Winfried Kretschmann auf der Stange
Ministerpräsident Kretschmann beim Bräuteln in Sigmaringen-Laiz
Wieso wird der baden-württembergische Ministerpräsident auf einer Stange über den Rathausplatz getragen? Na, weil er und seine Frau Gerlinde seit über 50 Jahren verheiratet sind..
(swr.de. Hat er sich auch eine Urkunde geschenkt?)

Fasching in Stuttgart
Streit bei Karnevalsgesellschaft: Jetzt hört das Prinzenpaar auf
Bei der Karnevalsgesellschaft Möbelwagen in Stuttgart gibt es Ärger: Kurz vor dem Höhepunkt des diesjährigen Faschings hat das Prinzenpaar hingeschmissen. Was sind die Gründe?..In einer Mitteilung nennt die Karnevalsgesellschaft Möbelwagen unter anderem ein belastetes Vertrauensverhältnis und unterschiedliche Auffassungen als Gründe für das Ende der Zusammenarbeit. ..
(swr.de. Tusch! Narrhallamarsch!)

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NACHLESE
Digitale Kastration
Im Kulturkampf zensiert Olympia den harmlosesten Penis der Kunstgeschichte
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Italien zeigt eine zensierte Fassung von einem da Vinci-Kunstwerk. Und die stolze Kulturnation Italien findet das natürlich gar nicht lustig, sagt WELT-Autor Dennis Sand...Im Vorspann zur italienischen Olympia-Berichterstattung auf dem öffentlich-rechtlichen Sender RAI wird er nämlich mit wegretuschierten Genitalien gezeigt. Puh! Da hilft es auch nicht, dass es bei den Winterspielen für Italien gerade ziemlich gut läuft. Das Blut der stolzen, alten Kulturnation kocht, die Debatte um die digitale Kastration wird sogar im Parlament zum Thema. Jetzt nehmen sie uns auch noch die Genitalien unserer bedeutenden Nationalzeichnung! Jetzt wird auch noch Leonardo da Vinci zensiert! Wo sind wir hier nur gelandet? Hier muss man fairerweise kurz einhaken und anmerken, dass den öffentlich-rechtlichen Sender hier wohl gar keine Schuld trifft, denn der Vorspann und das Grafikpaket stammen vom offiziellen Produktionsdienst des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). RAI muss das vertraglich so ausstrahlen. ..
(welt.de. Falsch zensiert, nicht den Pimmel, den Kopf könnten sie weglassen.)
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Karneval und Theater, alles systemtreu
Von WOLFGANG HÜBNER
Wer in Deutschland öffentlich und ungestraft Volksverhetzung betreiben will, der findet bei der Motivgestaltung von Karnevalswagen ein dankbares Tätigkeitsfeld. Nach Lust und Laune lassen sich dort unter dem Vorwand der „Narrenfreiheit“ Trump, Putin und Xi aufs übelste beleidigen. Auch die AfD darf dort gerne Dresche beziehen. Nur beim etablierten Personal des Parteienstaats ist Vorsicht geboten und wird auch brav befolgt: Man reizt ja besser nicht zu sehr diejenigen, mit denen man sich in dem Rettungsboot „UnsererDemokratie“ wähnt. Und wenn ein aus Steuergeldern hochsubventioniertes Theater in Hamburg ein Spektakel mit dem reißerischen(PI-NEWS berichtete hier und hier), sitzt auf der Anklagebank nicht der Lügenkanzler Friedrich Merz und sein Kumpane Lars Klingbeil samt Parteienanhang wegen verantwortungsloser Zukunftszerstörung durch Wählertäuschung, Verschuldung und Kriegstreiberei. Angeklagt ist vielmehr die einzige Partei im Bundestag, die in echter Opposition zum politischen Machtkartell steht. Im Parteienstaat Deutschland ist bekanntlich kein größeres Vergehen gegen den totalitären Konformismus denkbar. Es gibt gleichwohl einige Begeisterung über die anlässlich des dreitägigen Hamburger Spektakels gehaltene Rede des Publizisten Harald Martenstein. Der las dem absolut migrantenfreien, grauköpfig-wohlstandsverwahrlosten Bildungsbürgertum im Publikum durchaus löblich, wenngleich gewiss vergeblich die Leviten. Doch für Agitatoren wie Regisseur Milo Rau gehören kritische Beiträge wie der von Martenstein zum Konzept, das dadurch besser als pluralistisch und ergebnisoffen verkauft werden kann. Zu keiner Zeit allerdings stand das Ergebnis des Tribunals in Frage: Die Aburteilung der AfD und Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die Partei. Davon ermutigt verbreitet die Intendantin des den „Prozess gegen Deutschland“ veranstaltenden Thalia-Theaters: „Allen demokratischen Kräften muss dieses Urteil eine Mahnung und zugleich Ansporn sein, sich nicht spalten zu lassen und sich weiterhin entschieden gegen Faschismus und Extremismus zu stellen.“ An der Karnevals- und an der Theaterfront bleiben die Reihen fest systemtreu geschlossen. Also nichts Neues aus Buntland.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten. Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum. Sie sind für Traditionen. Sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land. Sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen de Gaulles, Adenauer und Churchill. Typisch rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab, okay. Aber wollen sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten sie dann aber auch zugeben vor sich selbst und vor der Welt.
(Harald Martenstein)
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Landser-Kitsch der Bundeswehr
Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben
Von Thomas Punzmann
Grüne 2021: „Keine Waffen in Kriegsgebiete.“ Grüne 2026: „Noch mehr liefern!“ Jetzt sucht das Verteidigungsministerium mit Landser-Kitsch-Plakaten Soldaten, die so gar nicht in der grün-woken bunten, diversen, queeren und vielfältigen Welt vorkommen. Ob das funktionieren kann?
(Tichys Einblick. Nach dem Krfieg wimmelte es nur so von Heldenheftchen zum Ansporn der Wiederaufrüstung. Wiederholung der Wiederholung?)

Fastenzeit
„Happy Ramadan“ – Frankfurt hängt zum Aschermittwoch wieder Halbmond-Beleuchtung auf
Der Beginn des Ramadan fällt in diesem Jahr auf Aschermittwoch. Die Stadt Frankfurt schmückt anlässlich des muslimischen Fastenmonats wieder die Innenstadt mit Halbmonden. Die Grüne Diversitätsdezernentin ist begeistert..
(welt.de. Im Abendland geht die Sonne unter.)

Statistisches Bundesamt
15,5 Millionen Menschen sprechen zu Hause nicht Deutsch
Deutsch ist in Millionen Haushalten nicht mehr die Hauptsprache. 15,5 Millionen Menschen verständigen sich zu Hause vorwiegend oder ausschließlich in einer anderen Sprache. Besonders in Migrantenhaushalten bleibt Deutsch oft nur Nebensache...
(Junge Freiheit. Und wie viele, die zu Hause meinen Deutsch zu sprechen, können es uch nicht?)

DER PODCAST AM MORGEN
Vom LNG-Tanker bis zum Tunnelstreik – Die Republik steht still – TE-Wecker am 17. Februar 2026
Von Holger Douglas
+++ Mukran: Eisbrecher fällt aus – ein LNG-Tanker wartet +++ Amerikas Griff nach Europas Energieadern +++ Sanierung Bahnstrecke Hamburg – Berlin: Jetzt stoppt der Winter die Milliarden-Baustelle +++ „Hard Release“ oder Tierquälerei: Vergrämung mit dem Schlagstock +++ Wolf stoppt Karnevalsumzug +++ TE-Energiewende-Wetterbericht; Gasspeicher nahezu leer +++..
(Tichys Einblick. Das Mittelalter ruft.)

Informationsverengung und Meinungslenkung
Merz landet nicht mal zwischen den Reisen in der heimischen Wirklichkeit
Von Fritz Goergen
SPD-Sekretär Scholz im Deutschlandfunk 2002: „Wir wollen [mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung] eine kulturelle Revolution erreichen. [...] Und vielleicht kann man das so sagen: Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern.“ Die woke Nomenklatura ist weiter. Sie will die Lufthoheit über alle..
(Tichys Einblick. Und das im luftleeren Raum. Wo bleibt der Intelligenz-TÜV für Politiker?)

Wichtige Pendlerstrecke
Bahnsanierung Hamburg-Berlin verzögert sich auf unbestimmte Zeit
Der Abschluss der umfassenden Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Aufgrund der Winterwitterung in den vergangenen Wochen sei der Fertigstellungstermin Ende April nicht zu halten, teilte die Deutsche Bahn mit. Kernproblem sei der Kabeltiefbau für die Signalanlagen, hieß es. ..
(welt.de. Wer will dorthin?)

Statistik gegen Wahrnehmung
Linke Gewalt: das Stockholm-Syndrom der deutschen Journalisten
Von Alexander Heiden
Medien zählen tätliche Angriffe auf Medien. Aber sie zählen falsch. Linke Täter werden ignoriert, die Gefahr lauert immer nur rechts. Es ist eine nicht nur unprofessionelle, sondern geradezu selbstmörderische Blindheit..
(Tichys Einblick. Propaganda statt Journalismus.)

Deutsche Staatsangehörigkeit
Rekordzahlen bei Einbürgerungen – CDU verlangt Stopp wegen Betrugsverdachts
(welt.de. Keine Ausländer mehr, nur noch Deutsche?)

Häuptlinge ja, Indianer nein
Dem Vorzeigeprojekt Litauen-Brigade fehlen Soldaten
Von Redaktion
Besonders bei den Mannschaftsdienstgraden melden sich zu wenige Freiwillige für den Dienst an der Nato-Ostflanke. Bis 2027 sollen 4.800 Soldaten und 200 Zivilbeschäftigte dauerhaft in Litauen Dienst leisten. Gegenwärtig sind dort aber nur 1.700 bis 1.800 Bundeswehrangehörige stationiert..
(Tichys Einblick. Als Tilsit verloren ging, waren es viel mehr.)

In der Tradition der Nazis?
Wie kann die CDU bloß am 20. und 21. Februar ihren Parteitag abhalten?
Der CDU ist bei der Planung ihres Parteitages ein schwerer Fehler unterlaufen. Denn die beiden Tage sind durch die Nazis belastet. Oder ist die Terminierung sogar Absicht? Eine Glosse über die Empörung zum Termin des AfD-Parteitags..
(Junge Freiheit. Übern Topf natürlich und gucken, ob was hinten rauskommt.)

Klartext aus Belgien:
De Wevers Warnung an von der Leyen: „Wir stehen am Rand einer existenziellen Krise“
Von Sofia Taxidis
Belgiens Premier Bart De Wever sagt es Ursula von der Leyen ins Gesicht: Europas Industrie stehe „am Rand einer existenziellen Krise“. Chemie schließt, Kapital flieht, Bürokratie wächst. Brüssel liefert Etiketten statt Ergebnisse..
(Tichys Einblick.Was ist klar mit Dreisprachigkeit?)

Der Hamburger U-Bahn Mord: Politik und Medien stehen vor einem Rätsel?
Von Wolfgang Meins • Der fachkundige Autor ist seiner traurigen Pflicht nachgekommen und hat aus der Sicht des Psychaters ein Stück zu dem U-Bahn-Attentat von Hamburg geschrieben, bei dem „ein Mann" eine Frau vor eine einfahrende U-Bahn mit in den Tod gerissen hat..
(achgut.com. Nix verstehn.)

Münchner Sicherheitskonferenz? Es war ein verbissener Anti-Trump-Gipfel
Von Martina Binnig • Europa hat den Ukraine-Krieg vor der Tür, den es weder beenden noch gewinnen kann. Gleichzeitig nutzen führende Vertreter Deutschlands und Europas die Münchner-Sicherheitskonferenz für einen ideologisch geprägten Generalangriff auf die USA und die Regierung von Donald Trump. Das ist das Gegenteil von kluger Diplomatie. .
(achgut.com. Licht aus.)

Skandal beim ZDF
„Heute-Journal“ manipuliert Beitrag mit KI-Video
ZDF-Moderatorin Dunja Hayali kündigt einen Beitrag an, der „Gewalt“ der ICE-Truppen bei Abschiebungen zeigen soll. Doch dann vergißt die „Heute-Journal“ Redaktion, das Wasserzeichen der KI zu entfernen. Die Manipulation fliegt auf..
(Junge Freiheit. Was ist denn nicht KI? Alles ganz natürlich.)

Dunja Hayali und gefälschte Videos
Fake-News und Manipulation: Das ZDF-Indoktrinations-Arsenal
Von Josef Kraus
Ausgewogene Berichterstattung kann man beim ÖRR mit der Lupe suchen. Wo die Fakten nicht die gewünschte Aussage hergeben, wird auch mal gefälscht, wie nun beim heute journal. Es brauchte den ganzen Druck freier Medien und der sozialmedialen Öffentlichkeit, um den Verantwortlichen nach 36 Stunden so etwas wie eine Entschuldigung abzupressen..
(Tichys Einblick. Bis zum nächsten Mal. Die Zeitung ist eine Lügnerin.)

Nicht alltagstauglich
Finanzminister von Nordrhein-Westfalen gibt E-Auto zurück
E-Autos sind die Zukunft – heißt es seit Jahren aus der Politik. In Nordrhein-Westfalen fährt der Finanzminister aber lieber wieder einen Verbrenner. Damit ist er nicht allein. .
(Junge Freiheit. Auch KRÄTSCH wollte ein gescheites Auto.)

Europäische Union
Spaniens Regierung wird mit Migrationsplan zum Sicherheitsrisiko
Spaniens sozialistische Regierung will illegalen Migranten einen dauerhaften Aufenthalt im Land ermöglichen. Doch das hätte auch dramatische Folgen für die EU, warnen Kritiker. Die Bedenken sind nicht unbegründet..
(Junge Freiheit.700 Jahre Islam.)

 

Es regieren ja schon die Trottel in unserer Zeit

(gh) - Weniger ist nicht mehr. In einer Zeit, da die Trottel regieren oder mindestens die Mehrheit bilden, muss nicht auch noch Fasten ausgerufen werden.  Etwas, das Kirchen am wenigsten gekannt haben. Wer aber sind die Trottel unserer Zeit? Weiß KI wenigstens dies, was wäre sie denn ohne sie. "Der Ausdruck 'Trottel unserer Zeit' ist kein feststehender Fachbegriff, wird jedoch in der aktuellen Kultur und Literatur in verschiedenen Kontexten verwendet: Literatur: Der Autor Jan Faktor veröffentlichte 2022 den Roman „Trottel“, für den er den Wilhelm Raabe-Literaturpreis erhielt. Das Buch ist eine autobiografisch gefärbte Abrechnung mit dem Leben in Prag und Ost-Berlin und nutzt den Begriff „Trottel“ als ironische Selbstbezeichnung eines Außenseiters. 

Psychologie: In der Sozialpsychologie beschreibt der Trotteleffekt (Sucker Effect) ein Phänomen, bei dem Menschen ihre Leistung in Gruppen reduzieren, um nicht als „Trottel“ von anderen ausgenutzt zu werden, die sich weniger anstrengen. Kultur & Medien: Der Satiriker Kurt Krömer nutzt in seinem Podcast „Feelings“ oft humorvolle Bezeichnungen wie „Tick, Trick und Trottel“. Historisch und etymologisch wurde der Begriff im 19. Jahrhundert von einer medizinischen Bezeichnung (für Kretinismus) zu einer allgemeinen Schmähung für ungeschickte oder einfältige Menschen.

Suchst du nach einer bestimmten Personengruppe, einem spezifischen Buchtitel oder einer gesellschaftskritischen Analyse? Sie hat's verstanden. Welche Rolle also spielen Trottel in unserer heutigen Gesellschaft? "In der modernen Gesellschaft und Soziologie erfüllen 'Trottel' oder Menschen, die scheinbar unlogisch oder tölpelhaft agieren, oft unbeabsichtigt wichtige Funktionen. Hier sind die zentralen Rollen:

1. Der soziale Kleber durch Überlegenheit - Wenn jemand einen Fehler macht, der als „dumm“ wahrgenommen wird, stärkt das das Gemeinschaftsgefühl der Beobachter. Es entsteht ein Wir-Gefühl durch die Abgrenzung zum Fehlverhalten des Einzelnen. Psychologisch gesehen steigert das den Selbstwert der Mehrheit (Abwärtsvergleich). 2. Das Korrektiv und der 'Hofnarr' - In starren Systemen oder Firmenhierarchien stellen Menschen, die sich nicht an die (oft komplizierten) Regeln halten, den Status Quo infrage. Sie decken durch ihr Scheitern oft auf, wie absurd oder überladen bestimmte Prozesse sind.
In der Literatur spielt der 'edle Trottel' (wie Don Quijote) die Rolle desjenigen, der die Wahrheit ausspricht, die sich Kluge nicht zu sagen trauen". Was wäre Don Quijote heute ohne linksgrüne Trottelei mit ihren Windmühlen. "3. Katalysatoren für Innovation - Der Übergang zwischen einem 'Trottel' und einem Genie ist oft fließend. Wer Dinge 'falsch' macht, entdeckt zufällig neue Wege. Viele Erfindungen basieren auf Fehlern, die ein 'Experte' niemals begangen hätte, weil er die Regeln zu gut kennt.

4. Unterhaltung und Entlastung - In der Aufmerksamkeitsökonomie (Social Media, Reality-TV) dienen Fehltritte der Unterhaltung. Das 'Scheitern' anderer wirkt entlastend für den eigenen Leistungsdruck. Es erinnert uns daran, dass Perfektion nicht der Normalzustand ist. 5. Komplexitätsreduktion - In einer immer komplizierteren Welt fungieren vereinfachende (und oft falsche) Sichtweisen als Ankerpunkte. Auch wenn diese Positionen oft als 'töricht' abgetan werden, zwingen sie die Gesellschaft dazu, ihre eigenen Argumente besser zu schärfen und zu erklären". Wäre heutige Politik ohne Trottel überhaupt denkbar? "Das ist eine ebenso amüsante wie berechtigte Frage, die schon Philosophen und Politologen seit Jahrhunderten umtreibt. Rein funktional betrachtet, ist die Antwort ein klares: Schwer vorstellbar.

Hier sind drei Gründe, warum 'Trottel' (oder zumindest das, was wir dafür halten) ein fester Bestandteil des politischen Ökosystems sind: Repräsentation: Demokratie hat den Anspruch, das gesamte Volk abzubilden. Da die statistische Normalverteilung der Intelligenz nun mal auch das untere Ende einschließt, muss sich dieses Ende zwangsläufig auch in den Parlamenten wiederfinden. Ein Parlament nur aus Hochbegabten wäre streng genommen nicht repräsentativ.
Die Macht der Vereinfachung: Komplexe Probleme erfordern oft nuancierte Lösungen. 'Trottel-Politik' besticht jedoch durch radikale Vereinfachung und lautstarke Parolen. In einer schnelllebigen Medienwelt gewinnt oft derjenige, der die komplizierte Welt in einen fehlerhaften, aber griffigen Satz presst. Das Dunning-Kruger-Effekt-Dilemma: In der Politik braucht es ein massives Selbstbewusstsein, um Entscheidungen für Millionen von Menschen zu treffen. Der Dunning-Kruger-Effekt besagt, dass gerade weniger kompetente Menschen dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten maßlos zu überschätzen. Das führt dazu, dass sie sich eher für Ämter bewerben als reflektierte Zweifler". Wundert sich da noch jemand über die Dunninger-Umfahrung, wenn deren Einweiher heute Bundesinnenminister ist?
"Fazit: Ohne die 'Trottel' wäre Politik vermutlich sachlicher, aber auch wesentlich stiller – und wir hätten beim Stammtisch deutlich weniger zu lachen.

Möchtest du das Thema eher aus einer psychologischen Perspektive (warum wählen wir sie?) oder aus einer historischen Sicht (war das früher auch schon so?) vertiefen?" Also die Frage, welche auch zu den aktuellen Wahlen niemand stellt. Warum wählen wir Trottel, Namen werden wegen aktueller Werbung hier nicht verraten. "Dass wir oft Politiker wählen, die objektiv ungeeignet erscheinen oder entgegen unseren eigenen Interessen handeln, liegt selten an mangelnder Intelligenz, sondern an tief verwurzelten psychologischen Mechanismen und gesellschaftlichen Strukturen. Hier sind die zentralen Gründe, warum wir oft 'gegen uns selbst' entscheiden:

1. Psychologische Fallfallen (Cognitive Biases) - Unser Gehirn nutzt Abkürzungen, um komplexe politische Entscheidungen schnell zu treffen. Diese führen oft zu Fehlurteilen: Bestätigungsfehler (Confirmation Bias): Wir suchen gezielt nach Informationen, die unsere bestehende Meinung stützen, und ignorieren Fakten, die ihr widersprechen. Sympathie vor Kompetenz: Wähler entscheiden oft basierend auf emotionaler Verbundenheit oder dem Gefühl, der Kandidat sei „einer von uns“, anstatt fachliche Qualifikationen zu prüfen. Wiederholungseffekt (Repetition Bias): Was wir am häufigsten hören, halten wir eher für wahr – ein Effekt, den Populisten durch ständige Wiederholung einfacher Parolen nutzen.
2. Wahl gegen das eigene Interesse - Studien zeigen, dass Menschen, insbesondere aus der unteren Mittelschicht, oft Parteien wählen, deren Programm ihnen wirtschaftlich schaden würde.Identitätspolitik: Kulturelle Werte oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe (z. B. „wir gegen die Eliten“) wiegen für viele schwerer als konkrete wirtschaftliche Vorteile. Angst und Kontrolle: Populismus nutzt die Angst vor Kontrollverlust (z. B. durch Migration oder Globalisierung), um Wähler zu binden, auch wenn die vorgeschlagenen Lösungen ineffektiv sind.
3. Rationale Ignoranz und Ohnmachtsgefühl - Geringe Relevanz der Einzelstimme: Da die statistische Chance, mit der eigenen Stimme eine Wahl zu entscheiden, extrem gering ist (ca. 0,0017 %), investieren viele Menschen kaum Zeit in eine tiefgehende Recherche der Programme. Resignation: Viele wählen aus Protest oder aus der Überzeugung heraus, dass „die da oben“ ohnehin tun, was sie wollen. Dies führt dazu, dass radikale oder inkompetente Akteure als „Denkzettel“ gewählt werden.
4. Das Versprechen einfacher Lösungen - Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungen, doch diese sind schwer zu vermitteln. Charismatische Führung: In unsicheren Zeiten neigen Menschen dazu, charismatischen Personen zu folgen, die einfache Antworten auf schwierige Fragen geben, selbst wenn diese Antworten unrealistisch sind. Anti-Establishment-Narrativ: Das Gefühl, von einer 'Elite' betrogen worden zu sein, macht Wähler empfänglich für Kandidaten, die versprechen, das System zu stürzen – ungeachtet ihrer tatsächlichen Befähigung.
Zusammenfassend wählen wir nicht, weil wir „Trottel“ sind, sondern weil wir soziale Wesen sind, die auf Emotionen, Gruppenzugehörigkeit und einfache Narrative reagieren, wenn die Welt zu komplex wird".

Video: Die „verbotene“ Rede von Björn Höcke in Lindenberg

Die linke Cancel-Culture hat wieder einmal eine empfindliche Niederlage kassiert: Die Stadt Lindenberg im Allgäu versuchte mit allen juristischen Tricks, Björn Höcke den Auftritt bei einer AfD-Kommunalwahl-Veranstaltung am Sonntag zu verbieten. Vergeblich. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München kassierte das Verbot im Eilverfahren und bestätigte: Keine konkrete Gefahr, keine hinreichende Wahrscheinlichkeit für strafbare Inhalte – Höcke darf reden.

Ein Schlag ins Gesicht für all jene, die mit Verweis auf angeblichen „Antisemitismus“ oder „NS-Verherrlichung“ jeden AfD-Politiker reflexartig mundtot machen wollen. Das Gericht machte deutlich: bloße Vermutungen und dünne Verfassungsschutz-Notizen reichen nicht aus, um Grundrechte außer Kraft zu setzen.

„Bezahlter Mut“ gegen die Opposition
Vor vollem Haus im winterlichen Allgäu nutzte Höcke die Bühne für eine Grundsatzrede, die nichts beschönigte. Er geißelte die steuerfinanzierte Anti-Rechts-Industrie: 220 Millionen Euro jährlich allein auf Bundesebene für „Demokratie leben!“ & Co. – ein gigantischer Apparat, der laut Höcke nichts anderes sei als „bezahlter Mut“ gegen die Opposition. Dazu EU-Milliarden für den „Kampf gegen Rechts“ – ein System, das er als Widerspruch in sich brandmarkte: staatlich alimentierte „Zivilgesellschaft“ gegen das eigene Volk.

Höcke attackierte die Energiewende als Extremismus des Establishments: „Deutschland hat die dümmste Energiepolitik der Welt.“ Die drohende „Verspargelung“ des Allgäus, millionenfacher Vogeltod, Infraschall-Gesundheitsschäden, PFAS-Ewigkeitsgifte in der Umwelt – all das für eine ineffiziente, teure und industriezerstörende Ideologie. Kernkraft-Ausstieg, Russengas-Ausstieg, Deindustrialisierung – made in Berlin.

„Wir sind gekommen um zu bleiben“
Besonders scharf ging er mit der Multikulturalisierung ins Gericht. Explodierende Gewalt an Schulen und Bahnhöfen, Messerattacken, Sexualdelikte, Brandbriefe verzweifelter Lehrer – für Höcke alles Folgen einer verfehlten Migrationspolitik. „Migration ist die Mutter aller Krisen.“ Er forderte dänische Verhältnisse: Asyl auf Zeit statt Einbürgerung am Fließband, Rückführung statt Daueranspruch auf Sozialleistungen.

Seine zentrale Botschaft: „Wir sind gekommen um zu bleiben.“ Die AfD wolle den „sanften Totalitarismus“ stoppen – keine staatliche Propaganda mehr, keine Kampf-NGOs auf Steuerkosten, keine Umerziehung der Seelen. Stattdessen: Wieder stolz auf die eigene Kultur werden, die Seelenverwundeten aufwecken, Deutschland erhalten.

Deutschland noch ein Rechtsstaat?
Am Ende sang das ganze Haus stehend die Nationalhymne – für viele ein ergreifender Akt des Widerstands, für die „bunte Zivilgesellschaft“ vermutlich der pure Horror.

Fazit: Der Staat darf nicht länger mit zweierlei Maß messen. Wenn ein Oppositionspolitiker wie Höcke durch drei Instanzen klagen muss, um überhaupt sprechen zu dürfen, dann ist das kein Rechtsstaat mehr – das ist Willkür. Die Gerichte haben (noch) die Notbremse gezogen. Wie lange, hängt davon ab, ob die Bürger 2026 bei den Kommunalwahlen in Bayern ein klares Signal setzen.
(pi-news.net)

Älter werden ist wie jung sein, nur krasser:-
Von Susanne Fröhlich, Constanze Kleis

 

»Alle reden vom Altern, wir tun’s!« 

Begleiten Sie das erfolgreiche Bestsellerduo auf seiner rasanten Abenteuer-Reise durch die späteren Jahre 

In der Theorie haben wir die herrlichsten Pläne für die Happy Hour unseres Lebens: Freundschaften und Hobbies pflegen, Träume realisieren, sich selbst, die Welt, vielleicht auch noch einmal die Liebe neu entdecken. In der Praxis zeigt sich: Älterwerden ist gar nicht so einfach, wie man immer denkt. Denn da liegt plötzlich ein Rentner in unserem Bett, man soll mal wieder mit einem Taschengeld auskommen und nicht nur die Kinnhaare wachsen, sondern auch Trägheit, Mutlosigkeit und Fatalismus.

Der Notausgang aus dem Alters-Grau: Humor, Zuversicht und Mut

Die Spiegel-Bestseller-Autorinnen Susanne Fröhlich und Constanze Kleis haben ein paar Vorschläge, wie man den Zumutungen des Älterwerdens die Stirn bietet. Natürlich alle im Selbstversuch getestet

  • Wie man den Langlebigkeits-Hype – inklusive Eisbaden – überlebt
  • Wie man in einem Tattoo-Studio seine wahre Bestimmung findet
  • Wie man der Sogkraft des Sofas entkommt 
  • Wie man lernt Finanzthemen zu lieben
  • Wie man möglichst früh letzte Dinge regelt

Ganz nach dem Motto: »Sei stärker als deine stärkste Ausrede – kleine Schritte sind besser als keine Schritte!«

Ein Buch für alle, die die Alters-Arena mit hoch erhobenem Kopf betreten und den angestaubten Bildern von der Frau in ihren späteren Jahren den Mittelfinger zeigen wollen. (Amazon)

(tutut) - In Deutschland herrscht bereits seit Jahren Fastenzeit. Wohlstand muss eine große Sünde sein. Zur Belohnung winkt nun nach dem Sozialismus das kommunistische Paradies. Marx hat eine Wiedergeburt und die heißt Merz. Heute abend wird der letzte Spaß beerdigt, den das Deutsche Volk noch hatte, dann heißt es Klappe zu, alle drei Affen tot.  Was bleibt da noch am Fastnachtsdienstag, KI?  "Am Fastnachtsdienstag (auch Veilchendienstag oder Faschingsdienstag genannt) steht das feierliche Ende der närrischen Zeit im Mittelpunkt, bevor mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit beginnt. Hier sind die besten Möglichkeiten, den Tag zu nutzen: 1. Letzte Umzüge und Feiern besuchen - Der Dienstag ist oft die letzte Gelegenheit, große Straßenumzüge oder Faschingstreiben in den Innenstädten zu erleben. Während viele Events bereits am Wochenende oder Rosenmontag stattfinden, gibt es am Dienstag oft lokale Höhepunkte: München: Der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt ist ein traditioneller Fixpunkt am Faschingsdienstag. Straßenkarneval: In vielen Städten ziehen noch kleinere Viertelszüge durch die

Gassen.2. Traditionelles Gebäck genießen - Bevor die Fastenzeit beginnt, wird traditionell fettreich gegessen. Der Klassiker ist das im Fett ausgebackene Hefegebäck, das je nach Region anders heißt: Berliner / Krapfen: Meist mit Marmelade gefüllt und Puderzucker bestreut. Pfannkuchen / Kräppel: In Ost- und Mitteldeutschland verbreitet. 3. Abschiedsrituale am Abend (Nubbelverbrennung) - Gegen Mitternacht endet die Fastnacht symbolisch. In vielen Regionen gibt es dafür spezielle Bräuche: Nubbelverbrennung: Im Rheinland (besonders Köln) wird eine Strohpuppe (der Nubbel) verbrannt, die stellvertretend für alle während der Karnevalszeit begangenen Sünden büßen muss. Fastnachtsbeerdigung: In anderen Gegenden, wie etwa in Mainz, wird die Fastnacht symbolisch in einem Sarg zu Grabe getragen. Böög-Verbrennung: In der schwäbisch-alemannischen Fasnet wird oft ein 'Böög' oder eine Hexe verbrannt, um den Winter auszutreiben. 4. Vorbereitung auf die Fastenzeit - Viele nutzen den Dienstagabend bereits zur inneren Einkehr oder bereiten sich auf den Aschermittwoch vor. Beichte und Besinnung: Historisch war dies der Tag der Beichte ('Shrove Tuesday'), um gereinigt in die Fastenzeit zu starten. Fastenplan: Den Abend nutzen, um zu entscheiden, worauf man in den kommenden 40 Tagen verzichten möchte (z.B. Süßigkeiten, Alkohol oder digitale Medien)".

Weil Höcke doch reden durfte CSU-Bürgermeister demonstriert mit Antifa gegen AfD". Demokratieunter. 

Landtagswahl
Klimawandel: Bei den Kandidierenden im Wahlkreis Lahr gibt es dazu unterschiedliche Ansichten
Zur Landtagswahl hat die Badische Zeitung den Kandidatinnen und Kandidaten zwölf Fragen gestellt. Heute geht es um den Klimawandel. .
(Badische Zeitung. Wann laufen sie nachtwandlerisch übers Wasser von Dreisam und Schutter?)

25 Jahre Notfallseelsorge Stuttgart
Interview: Wenn der Tod einem den Boden wegzieht, gibt es Hilfe
(swr. Der Tod zwingt selbst todsicher grundsätzlich auf oder in den Boden.)

Organisiert vom Verein "Fasnacht für alle"
Sie erzeugen Kopfkino - Blindenreporter an der Fastnacht in Konstanz
Die Fastnacht ist in vollem Gange. Damit auch Menschen mit Sehbehinderung das närrische Treiben miterleben können, sind sogenannte Blindenreporter in Konstanz beim Umzug dabei. .
(swr.de. Muss das jeder sehen?)

Bauer machtlos gegen Hofkassen-Räuber
Landwirt am Limit: Immer dickere Tresore gegen Diebe
Bei Bad Rappenau wurden wiederholt Hofkassen geplündert. Die Polizei spricht von einer kleinen Serie, Landwirte müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen immer weiter verschärfen..
(swr.de. Zu wenig Menschen?)

Kürzungen bei der Sportförderung
Strenger Sparhaushalt in Stuttgart: So hart trifft es die Sportvereine
Höhere Kosten und gekürzte Zuschüsse: Die Stadt Stuttgart spart bei ihrem neuen Haushalt auch bei der Sportförderung. Mit drastischen Folgen für den Breitensport..
(swr.de. Nach der Spitze auch Breite weg?)

AGH-Wahl 2026
Berliner Grüne fordern Aufnahme aller „Klimaflüchtlinge“
Alle sollen kommen: Die Berliner Grünen wollen 86 Millionen sogenannte Klimaflüchtlinge aufnehmen, Abschiebungen stoppen und zusätzliche Aufnahmeprogramme für Gaza und Afghanistan starten. Die Berliner Grünen haben am Wochenende auf ihrem Landesparteitag ihr Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl beschlossen und darin weitreichende Forderungen in der Migrationspolitik erhoben. Unter anderem wollen sie die Aufnahme aller sogenannten Klimaflüchtlinge sowie neue Landesaufnahmeprogramme für den Gazastreifen und Afghanistan durchsetzen. Nach dem Beschluß will sich der Landesverband künftig dafür einsetzen, daß Berlin allen „Klimaflüchtlingen“ Aufnahme gewährt...
(Junge Freiheit. Wann schellt Hagel für den Klimawandelgarten im Europa-Park?)

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NACHLESE
Zweierlei Maß
Der Frankfurter Schutzwall
Von Konrad Adam
Dresden feiert die „Hammerbande“ wie Helden. Frankfurt sperrt Bürger hinter Panzerglas. Berlin lässt die „Vulkangruppe“ laufen. Im Kampf gegen rechts gilt Härte, gegen links Verständnis. Die Ruinen des deutschen Rechtsstaats 2026..
(Tichys Einblick. Böse linke Kommunisten wie Grüne und CDU sollen THE LÄND weiter ruinieren?)
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Parlamentarismus korrumpiert immer
Von WOLFGANG HÜBNER
Die unerquicklichen Vorgänge in der AfD von Sachsen-Anhalt wären kaum zum Skandal in den Medien geeignet, wenn sie nicht ausgerechnet in der bei den Wahlen im Herbst so aussichtsreichen AfD stattfinden würden. Dass sich Beutegemeinschaften innerhalb einer Fraktion bilden, gehört zum parlamentarischen Leben einfach dazu. Diese Erkenntnis macht die Vorgänge nicht besser, aber verständlicher. Denn Parlamentarismus, insbesondere in der für Landtags- und Bundestagsabgeordneten so gut dotierten deutschen Variante, korrumpiert immer. Das tut er übrigens auch dann, wenn kein Beteiligter korrupt im strafrechtlichen Sinne handelt. Um zu verstehen, warum das so ist, bedarf es der Feststellung, dass parlamentarische Systeme zwar keineswegs die einzige Möglichkeit demokratischer Herrschaft in einem Staat bedeuten. Doch sind sie die sicherste und legitimste politische Variante, um die gegebenen sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtverhältnisse im Kern unberührt zu lassen, ja zu garantieren. Das vom deutschen Parteienstaat so gerne und oft gesungene Hohelied auf die Demokratie ist in Wirklichkeit der Lobgesang auf einen Parlamentarismus, den sich die Parteien mitsamt den Steuereinnahmen aus dem Volk vollständig zur Beute gemacht haben. Basisdemokratische Elemente wie Volksabstimmungen und Volksinitiativen sind in diesem System nicht grundlos streng verpönt. Und erst recht werden außerparlamentarische Bewegungen nur als störend oder sogar als staatsgefährdend wahrgenommen. Die AfD hat den Parlamentarismus akzeptiert und praktiziert ihn mehr oder weniger ausschließlich im gesetzten Rahmen, Beutegemeinschaften inklusive. Lediglich die Thüringer AfD unter der Führung von Björn Höcke pflegt neben den parlamentarischen Initiativen auch auffällig oft außerparlamentarische Aktivitäten. Die jedoch wären für eine alternative Kraft zum Parteien- und Machtkartell unbedingt ratsam, um nicht im parlamentarischen Sumpf zu ersticken. Dann käme die Partei auch nicht immer wieder in beträchtliche Not, sich unter dem Druck ihrer politischen und medialen Gegner von außerparlamentarischen Aktivitäten im Vorfeld, Organisationen wie der Identitären Bewegung oder Personen wie Martin Sellner distanzieren zu sollen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich behaupte, Integration ist immer eine Bringschuld der Emigranten, nie umgekehrt. Wenn ich soviel Geld und Mühe aufwenden muss, um jemanden zu integrieren, ist die Sache doch von vornherein zum Scheitern verurteilt. Man kann es ja auch jeden Tag auf unseren Straßen und Plätzen sehen.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Offenbarungseid der EU
Die tauben Falken oder ein Nachwort zur Münchner Sicherheits-Konferenz
Von Fritz Goergen / Thomas Punzmann
Die Münchner Konferenz hat die europäischen Nationalstaaten alleine als zu unbedeutend und zu sehr von Dritten abhängig bestätigt, um geopolitisch oder geoökonomisch in der ersten Liga spielen zu können – und die EU als unfähig, die Kräfte zu bündeln..
(Tichys Einblck. Europäisches Niveau nach Leyenart ist doch eine Hautcreme?)

Zum ABER-Kanzler gesellt sich die ABER-EU
Rubio verlangt von Merz und EU Nachdenken, doch das haben die nicht vor
Secretary Marco Rubio killte die Classe Politique européenne in München so unterkühlt, dass die das für erwärmend hielt. Seine zentrale Warnung scheinen sie überhört zu haben: Wir in Amerika werden nicht der Hausmeister des Selbstabbruchs des Westens sein.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Ohne Brot keine Steine.)

Pleite für Eishockey-Team
US-Stars gewinnen deutlich gegen überfordertes Deutschland
(focus.de. Was können sie noch?)

DER PODCAST AM MORGEN
Gasspeicher fast leer – Krisen-Sitzung im Bundestag – TE-Wecker am 16. Februar 2026
Von Holger Douglas
+++ Gasspeicher nur noch unter 25 % gefüllt – Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses im Bundestag +++ Vattenfall & Kernenergie: Schweden setzt auf Atom – Deutschland schaut zu +++ Baden-Württembergs Kommunen vor Haushaltskollaps +++ Analyse Autoindustrie: Elektro als Milliardengrab und Rückkehr zum Verbrenner +++ wieder Messer-Gewalt im Karneval +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++
(Tichys Einblick. Ohne Gas selber furzen.)

Warmlaufen für Bellevue?
Was plant Merkel auf dem CDU-Parteitag?
Das erste Mal seit 2018 nimmt Angela Merkel am CDU-Bundesparteitag teil. Was will sie dort? Sucht sie den Applaus-Wettkampf mit Friedrich Merz? Unser Autor sieht als Motiv eher das Bundespräsidenten-Amt.
(Junge Freiheit. Wo ist der Staatsschutz?)

Atomschutzschirm
„Weiß nicht, ob ich mich auf die beiden verlassen möchte“, sagt Spahn über Farage und Le Pen
(welt.de. Wann verlässt er endlich den Bundestag?)

Eklat in Bayern
„Sind tief erschüttert“ – Reitturnier in München aus Tierschutz-Gründen abgebrochen
(welt.de. Höcke, Höcke Reiter.)

Treffen in Erfurt
„Fatale Parallele“ zur NSDAP – Politiker und Historiker kritisieren geplanten AfD-Parteitag
(welt.de. Hysteriker.)

Fluchtversuch
Korruptions-Skandal: Selenskyjs Energieminister im Zug verhaftet
Von Richard Schmitt
Er schüttelte die Hände von Annalena Baerbock und Robert Habeck: Der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Halushchenko (52) ist bei einem Fluchtversuch an der ukrainischen Grenze verhaftet worden..
(Tichys Einblick. Lauter Ersatzhandlungen? Immerhin - die haben sogar noch eine Grenze.)

Eine Welt ohne Putin?
Von Christian Osthold • Der Westen diskutiert über Waffen und Verhandlungen – doch der entscheidende Faktor des Krieges liegt in Moskau. Russlands politisches System kennt keine geregelte Nachfolge. Das System ist so angelegt, das sich kein potentieller Putin-Nachfolger in Position bringen kann. Das macht die Lage nicht gerade einfacher..
(achgut.com. Dann muss der Teufel alles selber machen.)

Podiumsdiskussion
Sind wir noch wir oder schon die anderen?
Wie die Zukunft des Westens aussehen soll, war ein zentrales Thema der Münchner Sicherheitskonferenz. Ein Streitgespräch zwischen Konservativen und Liberalen wie Hillary Clinton machte deutlich, wie tief gespalten die politischen Lager in dieser Frage sind.
(Junge Freiheit. Links böse, Rechts gut. Nix verstehn?)

Geopolitik
Warum Europa sich nicht überschätzen darf
Als Folge von Donald Trumps Provokationen sehnt sich Europa nach Loslösung von den bisherigen Abhängigkeiten. Doch stattdessen droht es, mit irrationalen Erwartungen im Kräftespiel der Großmächte aufgerieben zu werden. Ein Essay.
(Junge Freiheit. Wann macht Wahn Sinn?)

Quentin D.
Antifa tötet
Die Antifa prügelt in Frankreich einen rechten Demonstranten zu Tode – und die Linke hat nichts als Häme für das Opfer übrig. Wann begreift die politische Mitte, daß sich unter dem Banner „Antifaschismus“ eine skrupellose Bürgerkriegspartei formiert hat? Ein Kommentar von Karlheinz Weißmann.
(Junge Freiheit. Frankarm.)

 

Deutsche Energieversorgung leidet nicht unter Mangel an Windrädern, sondern an Zuviel davon

Von HANS HOFMANN-REINECKE

Die USA haben sich von aller Klimapolitik verabschiedet, aber Deutschland will seine Wind- und Solarenergie zügig erweitern. Die Bundesministerin für Wirtschaft, Katherina Reiche, will das bremsen. Wird sie sich durchsetzen? Dank der Erkenntnisse großer Philosophen kann man mit mathematischer Gewissheit vorhersagen, dass auch diesmal die Dummheit über die Vernunft siegen wird.

Dummheit ist gefährlicher als Bosheit
Über die Dummheit haben sich sehr kluge Menschen den Kopf zerbrochen: Schopenhauer, Machiavelli und Bonhoeffer. Das sind zwar sehr unterschiedliche Denker, aber sie alle kommen zur selben Erkenntnis: Dummheit ist gefährlicher als Bosheit. Es gibt zunächst die ganz elementare Form von Dummheit, nämlich Mangel an Intelligenz. Das aber ist nicht ihre gefährlichste Form – nennen wir diese Variante D1.

Da gibt es auch Leute, die durchaus in der Lage wären, komplexe Zusammenhänge nachzuvollziehen, die das aber vorsätzlich vermeiden. So jemand benutzt seinen Verstand stattdessen, um seine unlogische oder unwahre Behauptung zu rechtfertigen. Bald glaubt er dann selbst an seine eigenen Lügen. Falls er das tut, um sich einen konkreten Vorteil zu verschaffen, so ist er ein Betrüger. Das ist Variante D2. Die ist schlimm, aber es gibt Schlimmeres.

Die verheerendste Form der Dummheit ist die Variante D3, denn sie ist die häufigste. Da wird eine Meinung zur Überzeugung und damit zum Bestandteil der persönlichen Identität. Das mag sich durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder einer bestimmten gesellschaftlichen Schicht so ergeben haben, durch ein prägendes Erlebnis oder durch Einfluss einer Autorität. Die weitaus häufigste Ursache ist aber, dass jemand zu viel fernsieht.

Gegen D3 hilft keine noch so überzeugende Diskussion, obwohl der Betreffende durchaus intelligent genug wäre, der logischen Argumentation zu folgen. Der Kandidat vom Typ D3 lässt die eigene Meinung nicht als falsch entlarven, dagegen ist er immun. Stattdessen beleidigt er seinen Gesprächspartner durch moralische Abwertung: Leugner, Querdenker, Nazi, und meidet fortan den Kontakt mit ihm.

Erfreulicherweise gibt es natürlich auch Personen, wie Sie und mich, die zu keiner dieser drei Kategorien gehören. Die nennen wir mal R, die Realisten.

Das politische Personal
Unser politisches Personal rekrutiert sich aus den Gruppen D2 und D3. Die haben Erfolg bei der Bevölkerung, in der D3 die absolute Mehrheit hat. Da wirken dann Slogans wie: „Es gibt keinen Planet B“ oder „Klimaschutz ist alternativlos“ oder „Atomkraft ist keine Lösung“.

Ein Politiker vom Typ R hätte Schwierigkeiten, solche trivialen und falschen Behauptungen guten Gewissens hinauszuposaunen. Konkurrenten vom Typ D2 und D3 machen das jedoch mit totaler und authentischer Überzeugung.

Der größte Schwachsinn gewinnt dann spontane Zustimmung: „How dare you! You have stolen my dreams and my childhood“, kreischte Greta einst in die UN-Vollversammlung und die Staatschefs waren tief beeindruckt. Dagegen kommt ein verantwortungsvoller R-Kandidat mit einer besonnenen Rede nicht an. Deswegen sind unsere Politiker des Typen D2 und D3. Und deswegen wird dann auch bei der Entscheidung über einen weiteren Ausbau der Windkraft die „Moral“ über die Physik siegen.

Negative Preise
Die gegenwärtige deutsche Energieversorgung leidet nicht unter einem Mangel an Windrädern, sondern an einem Zuviel davon. Das liegt in der Natur der Dinge. Deren gelieferte Leistung geht mit der Windgeschwindigkeit hoch drei. Halbe Geschwindigkeit heißt ein Achtel der Leistung, doppelte Windgeschwindigkeit bringt das Achtfache (falls die Maschine da mit macht), und kein Wind heißt kein Strom, egal wie viele Windräder noch installiert werden.

Die heute installierte Windkraft würde bei landes- und seeweitem Wind von 50 km/h etwa 78 Gigawatt (GW) liefern. Das entspricht auch dem typischen deutschen Gesamtbedarf. Bei halber Windgeschwindigkeit von 25 km/h – so stark bläst es über das Jahr gemittelt – wird man nur ein Achtel von 78 GW, also knapp zehn GW bekommen. Jetzt müssen die noch existierenden Kohle- und Gaskraftwerke alles zeigen, um die fehlenden 68 GW zu liefern. Dazu müssen sie 24 Stunden am Tag einsatzbereit sein. Und noch etwas: mindestens 20 GW müssen die konventionellen Kraftwerke sowieso ständig ins Netz speisen, egal wie viel die „Alternativen“ liefern. Das ist für die Stabilität der 50 Hertz Netzfrequenz nötig.

Falls Sonne und Wind mehr liefern als die gewünschten 78 GW minus 20 GW = 58 GW, dann muss der Überschuss exportiert werden, manchmal auch zu „negativen Preisen“. Und da fallen „Re-Dispatch“ Kosten an. 2025 waren das geschätzte 5,7 Mrd. Euro, also rund 21 Millionen pro Tag. Würde man die Zahl der Windräder verdoppeln, dann hätte man bei 25 km/h Wind eine Leistung von 20 GW statt der heute gelieferten zehn GW. Das ist kein großer Gewinn. Der Überschuss aber würde sich weit mehr als verdoppeln, denn zu Zeiten, in denen heute schon zu viel produziert wird, wäre der gesamte Output der zusätzlichen Generatoren Überschuss! Die oben erwähnten Kosten für die „Verklappung“ wären dann astronomisch.

Amerika, du hast es besser
Das Ganze bekommt noch eine makabere Note, wenn man bedenkt, dass Deutschlands Beitrag zum globalen CO2-Ausstoß gerade mal zwei Prozent beträgt. Auch wenn sich das ganze Land auf den Kopf stellen würde und wenn man ab morgen nur noch Lastenfahrräder auf die Straßen ließe, auf die Entwicklung der Erdtemperatur hätte es keinerlei Effekt. Aber eine Lüge, tausendmal wiederholt, wird zur Wahrheit. Die Antwort der absoluten Mehrheit, die sich aus D2 und D3 rekrutiert, wäre klar: „Ja, das ist die mathematische Sicht auf die Dinge, aber mir ist das Klima wichtiger. Es gibt keinen Planeten B“. Die Bundesministerin für Wirtschaft, Katherina Reiche, eine diplomierte Naturwissenschaftlerin der CDU, wird also kaum Chancen haben, den weiteren Ausbau der Windenergie zu bremsen.

Die USA haben sich im Januar 2026 von der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) auf Nimmerwiedersehen verabschiedet, und damit auch vom IPCC und den jährlichen COP-Konferenzen. Da machen jetzt die „R“ die Politik und nicht mehr die „D“. Deutschland aber ruiniert sich weiterhin, um eine grüne Lüge zu bedienen, die keinerlei Nutzen für die Menschheit hat, außer für ein paar Windbarone und deren Konsorten.

Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. Weitere Artikel und Kontakt zum Autor bei www.think-again.org.
(pi-news.net)

Kühlperiode am Horizont: Gefahr für die Erneuerbaren Energien

Von Dr. Werner Huber

„Eine Mini-Eiszeit kommt“, so titelt ein Vortrag der englischen Sonnenforscherin und Professorin Valentina Zharkova. Ihre These ist umstritten, doch es gibt daneben auch andere Gründe, die für eine bevorstehende Abkühlphase sprechen – wenn auch nicht im Ausmaß einer „Mini-Eiszeit“.

Frau Zharkovas Vorhersage basiert darauf, dass die altbekannten 11-jährigen Sonnenfleckenzyklen seit zwei Jahrzehnten im Abnehmen begriffen sind. Damit geht auch eine leichte Abnahme der Sonnenaktivität einher. Das Zharkova-Sonnenmodell sagt nun für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Abnahme auf Werte vorher, wie sie in der menschenfeindlichen „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1300 und 1850 herrschten. Die meisten Klimaforscher allerdings lehnen die These ab.

Nun aber verdichten sich Indizien, dass der Fortbestand des gegenwärtigen Gunstklimas aus anderen Gründen in Frage gestellt ist. Denn das Klima kennt nicht nur den langfristigen Erwärmungstrend aus der Kleinen Eiszeit heraus – laut zahlreicher neuerer Forschungsarbeiten maßgeblich aufgrund von Sonneneinfluss -, sondern auch eine Oszillation mit einer Periodendauer von typisch 6 bis 8 Jahrzehnten. Diese Oszillation überlagert sich dem langfristigen Erwärmungstrend und moduliert ihn abwechselnd nach warm und kühl. Und nach nun gut drei Jahrzehnten Warmphase kündigt sich ihr Ende und der Beginn der kühlen Halbwelle an. Will heißen: kürzere, wolkenreichere, kühlere Sommer, längere und kältere Winter mit mehr Schnee, Frost, Eis, Hagel und Stürmen.

Die Folgen für unsere wettersensiblen Wind- und Sonne-Energien, die künftig unsere Stromversorgung zu 80 bis 90 Prozent fast alleine tragen sollen? Bisher kein Thema. Sollte es aber dringend sein: Strom ist die Lebensader unserer Existenz! Hohe Zeit also für eine kritische Analyse.

Die letzte Kühlphase war in den 1940er- bis 1970er-Jahren. Emblematisch dafür der Extremwinter 1963, der längste und kälteste seit 1830. Alles gefror, was nur gefrieren konnte: die großen Flüsse, die Küstengewässer, die Seen. Und die Sommer: ikonisch Rudi Carrells Lied „Wann wird`s mal wieder richtig Sommer“ aus dem Jahr 1975, mit dem Refrainwunsch nach einem „Sommer, wie er früher einmal war, und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr.“ Im Winter 1978/79 in Norddeutschland die „Schneekatastrophe“ mit Schneestürmen und meterhohen Schneewehen, in denen die Züge stecken blieben: „Eisige Kälte und extreme Schneefälle stürzen den Norden ins Chaos.“ In der DDR drohte ein katastrophaler Blackout, weil die Kohle in den Kraftwerksbunkern betonhart festgefroren war. Die wenigen Kernkraftwerke liefen auf Volllast, waren die Rettung.

In den USA noch schlimmer: Serien von Eis- und Schneewintern, snow blizzards erstickten Städte wie New York und Chicago in Schnee. Benzin, Öl und Strom wurden knapp, der Notstand wurde ausgerufen. Das Gespenst einer Blitzeiszeit stieg auf, Meteorologen und Medien schlugen Alarm, ein Dokumentarfilm titelte „Die Eiszeit kommt!“ und zeigte den Planeten unter einem dicken Eispanzer.

In den 1980ern endete die Kaltphase, das Klimapendel schwang – zur Verblüffung der Eiszeit-Alarmisten – Richtung Warmphase. Diese kommt nun laut relevanter Indizien auch an ihr Ende, das Pendel beginnt wieder zurück zu schwingen nach Kühl. Diese Klimaoszillation ist über Jahrhunderte zurück nachgewiesen. Was steckt dahinter? Treiber ist die Pazifische Dekaden-Oszillation (PDO), eine strömungsbedingte Warm-/Kalt-Schwingung des nördlichen Pazifik. Über weiträumige Fernwirkungen vermittels des polaren Jet Stream wirkt die PDO auch auf den Nordatlantik, wo sie zeitverzögert die Atlantische Multidekaden-Oszillation anstößt (AMO).

Der Nordatlantik, Klimaküche Europas, befindet sich seit den 1990ern in der AMO-Warmphase, was die starke Erwärmung erklärt. Gemäß der üblichen Periodik steht in Bälde der Umschwung in die Kühlphase an. Und in der Tat sinkt laut Daten der US-National Oceanic Administration seit 2024 die bisher rekordhohe Wassertemperatur. Im Subpolar-Atlantik, auf Höhe Grönlands, fällt die Temperatur noch schneller. Dies gilt als Fingerzeig auf weitere Abkühlung des gesamten Nordatlantiks – unseres Klimaregenten.

Ob der diesmal besonders frühe Wintereinbruch in der Nordhemisphäre schon ab September 2025 und die bisherigen „Kälterekorde“ und „historischen Kältewellen“ von Nordamerika über Sibirien bis in den Fernen Osten schon ein Puzzlesteinchen in diesem Bild sind, muss sich noch zeigen. Eindeutig relevant ist aber die kürzliche Meldung über die Temperaturentwicklung der Inneren Arktis: Seit 2016 hat sie sich um 1°C abgekühlt – nicht wenig, wenn man die Erregung über die 1,5° Grad-Erwärmung seit 1900 dagegenhält.

Abkühlung von Arktis, Polarmeer und Nordatlantik: substanzielle Indizien, dass sich die seit Jahrzehnten anhaltende starke Warmphase abschwächt und einem wieder kühleren Klimaregiment Platz machen wird. Ein natürlicher Wechsel wie seit Jahrhunderten belegt. Eine verantwortungsvolle Energiepolitik muss dies vorausschauend in ihre Planungen einbeziehen. Zu rechnen ist mit frostigen, schneereicheren, längeren Wintern und kühleren, wolkenreicheren, nässeren Sommern, sowie auch mit häufigeren und heftigeren Sturmtiefs – die fürchterliche Holland-Sturmflut von 1953 und die Hamburger Sturmflut-Tragödie von 1962 sind ein Memento.

Welche Auswirkungen nun wird all dies für unsere wind- und sonne-zentrierte Stromversorgung haben? Die Frage ist existenziell angesichts der verheerenden Folgen eines Blackouts. Im Folgenden eine Kurzanalyse.

Ein raueres Klima führt bei Windrädern zu härteren Einsatzbedingungen und mehr Ausfallzeiten: durch Rotorvereisung, Stürme, härtere Laststöße, erhöhten Verschleiß der hoch belasteten Getriebe, Lager und Aggregate, Materialermüdung durch extreme Temperaturschwankungen, erhöhte Rotorkanten-Erosion durch mehr Regen-, Graupel- und Hagelschlag. Aktuelle Meldung aus dem frostigen Finnland: die Windstromerzeugung „fast zum Erliegen gekommen“ durch Rotorvereisung; selbst dünnes Eis führt zu Unwuchten und Abschaltungen.

Bei Offshore-Windrädern werden sich die jetzt schon gravierenden Ausfallprobleme aufgrund der extremen Einsatzbedingungen noch verschärfen: Dauerbelastung durch Wellenschlag, Salzkorrosion, Stürme, daneben noch gefährlichere Wartung und Reparatur. Windräder schalten sich bei Sturmstärke ab, was tagelang andauern kann.

Insgesamt mehr Stillstand, geringere Anlagenlebensdauer und Rentabilität. Große Windanlagen-Bauer wie Siemens Energy und General Electric kumulieren seit Jahren riesige Verluste bis über 10 Milliarden aufgrund technischer Probleme durch die harten Beanspruchungen. Raues Klima wird dies noch verschärfen.

Und die Photovoltaik? Auch sie verlöre Ertrag und Rentabilität, durch längere Wolkenbedeckung, durch Schnee und Eis. Die im Winter regelmäßig auftretenden Dunkelflauten – kein PV-Strom, kein Wind-Strom – würden also noch häufiger. Und damit das Blackout-Risiko. Wobei bei den oft deutschlandweiten Flauten auch eine Vervielfachung der Windräder nichts nützen würde.

Verschärfend kommt hinzu, dass in harten Wintern der Strombedarf drastisch steigen wird, zumal angesichts der Elektrifizierung unseres Lebens. Beispiel Wärmepumpe: Mit sinkender Temperatur fällt die Leistungszahl und steigt der Stromverbrauch – um typisch das Doppelte bei Frost (-10 Grad) gegenüber milden +5 Grad. Oder Beispiel E-Auto: Bei Kälte schnellt der Energieverbrauch in die Höhe. So müssen etwa der Innenraum und die enorm schwere Batterie beheizt werden. Bei typischen Pendlerfahrten schlägt das heftig zu Buche: Im NCAP-Test (23 Kilometer) stieg laut ADAC der Verbrauch bei -7 Grad gegenüber + 23 Grad um durchschnittlich 70 Prozent, beim VW ID.5 sogar um 107 Prozent.

Fazit: Bei rauerem Klima wird das jetzt schon fragile Wind- und Sonne-Stromsystem noch fragiler. Und trifft zusätzlich auf massiv höheren Bedarf. Bekanntlich ist zur Blackout-Vermeidung eine ganze Flotte von bis zu 71 Reserve-Gaskraftwerken nötig (laut Bundesnetzagentur) – ein ungeheures Verlustunternehmen, ein Schildbürgerstreich, für den die Bürger und die Wirtschaft geradestehen müssten. Die Realisierbarkeit schwebt wegen zahlloser Probleme zwischen Hoffen und Utopie.

Und jetzt noch zu schlechter Letzt: Der Bundesrechnungshof, flankiert von Fachprofessoren, sieht schon jetzt die Stromversorgung mittelfristig gefährdet – aufgrund Wind-/Sonne-Lastigkeit. Trotzdem folgt die Politik dem grünen Kurs des noch weiteren massiven Ausbaus. c in dem sich Ungutes verbirgt.

>>>Zum Autor: Dr. Werner Huber ist Physiker. Seine Bücher umfassen ein Themenspektrum von Kulturgeschichte bis zur Zukunft unserer Gesellschaft. Für Klima-Wahrheit recherchierte er auch zurückgehaltene Informationen, die ein neues Licht auf Klimawandel und Klimakampagne werfen.
(vera-lengsfeld.de)