
Gelesen 11. 6. 26

(tutut) - Was ist am Fußball noch Sport? Geschäft mit Sklavenhandel bestimmt die einstige wichtigste Nebensache der Welt, wo jetzt sogar für eine WM täglich wild getrommelt wird, weil offensichtlich immer weniger sich dafür interesseren und mit einer Mannnschaft identifzieren, die es vor lauter Buntheit nicht mehr geben kann im höchstbezahlten Kick. "Deine Frustration ist absolut verständlich", schließt KI falsch, denn es handelt sich nur um eine Tatsachenbeschreibung von jemand, der selbst gespielt, geführt und darüber geschrieben hat, "und spiegelt eine Debatte wider, die Millionen von Fans weltweit aktuell führen. Der moderne Spitzenfußball hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem reinen Sport zu einer gigantischen, oft skrupellosen Unterhaltungsindustrie entwickelt. Die Kritikpunkte, die du ansprichst – von finanzieller Ausbeutung bis hin zum Verlust von Identität –, sind im professionellen Bereich Realität. Dennoch existiert der eigentliche Sport weiterhin, oft abseits der großen TV-Kameras. Das Milliardengeschäft und seine Schattenseiten - Kommerzialisierung: Vereine agieren wie globale Konzerne, bei denen Gewinnmaximierung über Tradition steht. Transfermarkt: Astronomische Ablösesummen und Spielerberater erzeugen oft das Gefühl eines modernen

Menschenhandels. Großevents: Turniere wie Weltmeisterschaften werden zunehmend an Staaten mit fragwürdiger Menschenrechtslage vergeben, begleitet von aggressiver PR-Werbung. Entfremdung: Durch ständige Spielerwechsel und globale Kader bricht für viele Fans die lokale Identifikation weg. Was am Fußball trotzdem noch Sport ist - Die 90 Minuten: Auf dem Platz entscheiden trotz allem Taktik, Athletik, Teamgeist und Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Der Amateurbereich: Millionen Menschen spielen in lokalen Vereinen – ohne Geld, rein aus Leidenschaft, Fitness und Gemeinschaft. Unvorhersehbarkeit: Auch im Profibereich gibt es sie noch: die sportlichen Sensationen, bei denen der Außenseiter den Favoriten durch puren Kampf bezwingt. Soziale Integration: Fußball verbindet weltweit Menschen über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg, wie kaum ein anderes Medium. Wo der Sport überlebt - Wenn dich der Hochglanz-Zirkus der FIFA und der Champions League abstößt, lohnt sich oft ein Blick auf die Basis: die Regionalligen, der Frauenfußball oder der lokale Dorfverein. Dort stehen meist noch der Sport und das Vereinsleben im Vordergrund, nicht die Aktionärsrendite". Was war denn das sogenannte Champions League Finale Europas? Eine Puppenparade von Qatar Airways gegen Fly Emirates. Ohne Flugzeugist die kleine Welt groß. Lohnt es sich für einen freien Lokalen, der die letzten angestellten Jahre Anzeigenblattler war, sich über jemand aufzuregen, den er offenbar irgendwie für herausragend hält? Fallen dadurch ein paar Brosamen unter den Tisch? Der hat ein Buch geschrieben und dabei wie Johann Peter Hebel TUT erwähnt, als er in einem Plagiat Kannitverstan dorthin beorderte. "Es tut schon sehr weh, was ich hier von einem Promi über meine Heimat lesen muss ..." schreibt ein gebürtiger Rheinländer, der erst seit 2004 in TUT lebt. "'Das normale Deutschland sind Orte wie Tuttlingen, Bitburg oder Wetzlar, jene als Provinz verspottete Welt, in der man zum Muttertag noch Blumen schenkt, Gendern für eine exotische Form der Fitness hält und nichts Verwerfliches an Gardinen und Häkeldeckchen findet'. Das sitzt. Und tut weh. In mehrfacher Hinsicht: Dass man uns als Provinz verspottet. Dass Tuttlingen in einer Reihe steht mit Orten wie Wetzlar..Wer hat’s gesagt bzw. geschrieben? Jan Fleischhauer. Jener Autor, der seit Jahren einen donquichotten Kampf führt gegen sog. Wokeness und alles Linke bzw. das, was er für links hält. In seinem neuen Buch 'Du bist

nicht allein' vertritt er die Meinung, dass in Deutschland eine links-grüne Minderheit der Mehrheit vorschreibt, 'wo es langgeht'“. Schlimmschlimm. Davei ist doch alles ganz anders. Wie schrieb schon Johann Peter Hebel? KI weisse Bescheid: "Hebel beschreibt die Stadt selbst kaum, nutzt sie aber als Symbol für die vertraute, bescheidene und provinzielle Herkunft seines Helden. Folgende Aspekte lassen sich aus dem Text ableiten: Herkunftsort eines Handwerksburschen: Der Protagonist wird im Text durchgehend als 'der gute Tuttlinger' oder 'der brave Tuttlinger' bezeichnet. Er ist ein junger Handwerksbursche, der sich auf der typischen Walz befindet und so bis nach Amsterdam gelangt.Symbol für Armut und Einfachheit: Im Vergleich zum unermesslichen Reichtum der Handelsmetropole Amsterdam steht Tuttlingen für die eigene, einfache Armut des Jungen. Hebel schreibt mit feiner Ironie, dass der Bursche eigentlich 'dümmer ist, als er sein dürfte', weil er erst bis nach Holland wandern muss, um am Ende eine Wahrheit über die Vergänglichkeit des Lebens zu begreifen, die er genauso gut zu Hause in Tuttlingen hätte lernen können. Interessante Hintergrundfakte zu Hebel und Tuttlingen:Kein realer Ortsbezug: Johann Peter Hebel war selbst nie in Tuttlingen. Er wählte die Stadt vermutlich aus, weil sie im damaligen Herzogtum Württemberg lag und für seine badischen Leser im Rheinländischen Hausfreund weit genug weg war, um als Kulisse für eine weite Reise zu dienen.. Die Stadt Tuttlingen ist stolz auf diese literarische Erwähnung. Die höchste Auszeichnung der Stadt ist heute eine Bronzeskulptur namens 'Kannitverstan', und es werden dort spezielle Stadtführungen zu diesem Thema angeboten". Und wo hat Johann Peter Hebel seinen Kannitverstan von 1808 her? Im Jahr 1759 reiste der Pariser Mathematiker und Naturforscher Charles-Marie de La Condamine nach Amsterdam. Da er kein Niederländisch sprach, erhielt er auf seine Fragen permanent die Antwort „Ik kan niet verstaan“ (Ich kann Sie nicht verstehen). Er bezog dies fälschlicherweise auf eine fiktive, unfassbar reiche Persönlichkeit namens „Kannitverstan“. Zu Hebels direkten Inspirationsquellen gehörten eine französische Fassung in den Variétés littéraires (1768) sowie eine deutsche Adaption von Christoph Martin Wieland, der die Episode 1783 im Teutschen Merkur veröffentlichte.

Schutz vor Plünderungen: Özdemir vorsichtig mit Anschlagsverdacht,
Polizei bleibt nachts im Einsatz, 99 Prozent der Privathaushalte wieder mit Strom versorgt
Nach dem Brand eines Umspannwerkes in Reutlingen deutet offenbar vieles auf eine gezielte Brandstiftung hin. Das haben erste Ermittlungen ergeben..
(swr.de. Die Regierung ist links, ist für die nicht alles andere rechts und Nazi?)

Politisch motivierte Kriminalität
Linksextreme Gewalttaten explodieren
Die Zahl linksextremer Gewaltdelikte steigt rasant. Dennoch beschwört Innenminister Dobrindt weiter den Rechtsextremismus, von dem die größte Gefahr ausgehe. Wird das von der Statistik gedeckt?..
(Junge Freiheit. Was hat THE LÄND gewählt?)

Feste feiern
Stadt Offenburg fördert Nachbarschaftsfeste: Anmeldefrist läuft bis zum 21. Juni
Für mehr Zusammenhalt in den Quartieren unterstützt die Stadt Offenburg auch dieses Jahr Nachbarschaftsfeste mit der Chance auf gesponsertes Grillgut, Getränke und Fest-Equipment bei einer Anmeldung bis zum 21. Juni..
(Badische Zeitung. Der Staat lässt feiern.)

Özdemir: Können nicht alle Umspannwerke abschirmen
Kritische Infrastruktur wie die Stromversorgung lasse sich nur bis zu einem gewissen Maß schützen, sagte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) nach dem Brand im Umspannwerk in Reutlingen, der zum Stromausfall geführt hat. Für die Frage, was man aus solchen Fällen lernen könne, sei es noch zu früh. "Die Vorstellung, dass wir alle Umspannwerke quasi von der Öffentlichkeit abschirmen, die ist kaum durchsetzbar", sagte Özdemir bei der Landespressekonferenz dennoch. Trotzdem prüfe man, was man besser machen könne. "Es geht darum, unsere Resilienz zu stärken, um möglichst wenig angreifbar zu sein." Sicherheit sei nicht mehr eine Frage der äußeren Sicherheit, sondern schließe auch Cybersicherheit, Desinformation und die Infrastruktur ein..
(swr.de. Information wäre auch nicht schlecht.)

Hilferuf ohne Selbstkritik
Die Kommunen sind pleite: Wohltaten für wenige statt Lebensqualität für viele
Von Alexander Heiden
Flächenbrand. Eine dramatische, ja historische Notlage. In düsteren Worten beschreibt ein kommunales Bündnis das finanzielle Ausbluten. Der Befund stimmt. ...Es wäre gar nicht so übermäßig schwer, die Probleme in den Griff zu bekommen. Bund und Länder müssten erstens schlicht alles, was sie bestellen, auch selbst bezahlen. Und die Kommunen müssten zweitens wieder lernen, das Notwendige vom Wünschenswerten zu unterscheiden...
(Tichys Einblick. Wer betellt, zahlt.)

Von der Kindheit in der DDR bis zur Bundeskanzlerin
Angela Merkel im Freiburger Theater: Rückblick auf 70 Lebensjahre
Ausverkauftes Haus im Freiburger Theater: Vor rund 900 Menschen hat Angela Merkel ihr Buch "Freiheit" vorgestellt und gab Einblicke von ihrer Kindheit bis hin zur Kanzlerschaft...
(swr.de. Grüne Erwachsene brauchen Märchen.)

S21-Eröffnung erst 2031
Recherche des SWR: Bahn hat bei Stuttgart 21 kilometerweise falsche Kabel verlegt
Um den Eröffnungstermin vom S21 zu halten, hat die Bahn in der Hektik falsche Kabel verlegt - und kann nun erst 2031 den Bahnhof in Betrieb nehmen. Hinzu kommen weitere Gründe..
(swr.de. Sie können alles nicht.)

Wildkamera macht Foto
Junger Bär im Brandnertal aufgetaucht - was man jetzt beachten sollte
Im Brandnertal in Vorarlberg (Österreich) ist am Dienstagmorgen ein junger Braunbär gesichtet worden. Die Vorarlberger Landesregierung gibt nun Tipps, wie man sich verhalten soll...
(swr.de. Lassen sich Hirsch und Greif einen Bären aufbinden?)

Kosten bis zu 150 Euro
Fußball-WM: Welche Trikots in Mannheim besonders gefragt sind
Mit 48 Teams wird die Fußball-WM 2026 die Größte jemals. Im Mannheimer Kaufhaus "Engelhorn Sports" werden die Trikots aller Mannschaften angeboten. Die Preise sorgen für Kritik..
(swr.de. Können die nicht auf den Ramsch warten?)

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NACHLESE
Wenders-Film zurückgezogen
Wie wir anfangen, unsere Vergangenheit umzuschreiben
Jetzt hat er es doch getan, ausgerechnet er, Wim Wenders, einer der großen deutschen Filmemacher, der immer dafür einstand, dass die Kunst in ihrem Kern nicht verhandelbar ist. Wenders hat sich nach großem medialem Druck (und einer drohenden juristischen Auseinandersetzung) dafür entschieden, einen seiner frühen Filme vorerst zurückzuziehen. „Falsche Bewegung“ heißt das Werk von 1975, und es zeigt die 13-jährige Nastassja Kinski in einer Einstellung oberkörperfrei. Kinski will seit Jahren, dass diese Szene aus dem Film entfernt wird. Wenders zögerte, weil er die Ansicht vertritt, dass ein vollendetes Kunstwerk nicht mehr verändert werden dürfe...
(welt.de. Wenn Kunst von Können kommt, kann die alles, sogar Honig.)
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29. SPIEF:
Russland sieht AfD als künftigen Dialogpartner
Beim 29. Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) 2026 war Deutschland erstmals seit Jahren wieder politisch vertreten. Angeführt wurde die deutsche Delegation von AfD-Politikern, darunter der Europaabgeordnete Petr Bystron, der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Markus Frohnmaier, der Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré und der sächsische AfD-Landesvorsitzende Jörg Urban. Daneben nahmen deutsche Wirtschaftsvertreter wie der Globus-Inhaber Thomas Bruch am deutsch-russischen Wirtschaftsdialog teil. Wie bereits im Vorjahr waren auch Delegationen und Unternehmen aus den USA und Frankreich vertreten. Die AfD-Delegation traf unter anderem Anton Kobjakow, einen engen Berater von Präsident Wladimir Putin. Nach russischen Angaben standen die deutsch-russischen Beziehungen sowie Möglichkeiten einer künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Kobjakow betonte die Bedeutung eines offenen Dialogs trotz der aktuellen Spannungen. Auch der russische Sondergesandte und Ukraine-Friedensverhandler, Kirill Dmitriev, empfing die Delegation. Russische Vertreter stellten die AfD dabei wiederholt als wichtigen Gesprächspartner für die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen dar. Dmitriev stellte kritische Fragen zu den deutschen Diskussionen um ein AfD-Parteiverbot: „Man hat uns doch immer erzählt, dass die freie Meinungsäußerung das Fundament der europäischen Demokratie sei. Es gibt sogar Diskussionen darüber, die Partei ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD), die derzeit die beliebteste Partei in Deutschland ist, zu verbieten.“
Wirtschaft und Energie im Fokus
Beim Wirtschaftsdialog „Russland–Deutschland“ erklärte der Vorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Matthias Schepp, dass trotz der politischen Spannungen weiterhin wirtschaftliche Kontakte bestünden. Viele Unternehmen hielten ihre Netzwerke aufrecht und warteten auf bessere Rahmenbedingungen für eine Intensivierung der Zusammenarbeit. Frohnmaier sprach sich für eine Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen aus und forderte, auch die Zukunft der Nordstream-Pipelines wieder ergebnisoffen zu diskutieren. Er kündigte überdies einen Nordstream-Untersuchungsausschuss an.
Bystron wirbt für Zusammenarbeit
Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron aus München sprach auf einem Panel zur Kulturdiplomatie. Er verwies auf die in der bayerischen Landeshauptstadt ansässigen Konzerne BMW und Siemens und sprach sich für die Rückkehr deutscher Unternehmen auf den russischen Markt aus. „Ich möchte schon sehr gerne, dass diese deutschen Unternehmen wieder im vollen Umfang hier in Russland tätig sein können“, sagte Bystron. Zudem wünsche er sich, „wieder mehr BMWs auf den Straßen Moskaus und St. Petersburgs zu sehen als Geelys und Havals“. Darüber hinaus betonte er die gemeinsame europäische und russische Kulturgeschichte als Grundlage für eine bessere Zusammenarbeit. Die russische Berichterstattung stellte die AfD-Delegation überwiegend als Gesprächspartner für eine mögliche spätere Normalisierung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland dar.
AfD-Russland-Reise markiert Merz‘ außenpolitisches Versagen
Aus Sicht des Kreml gilt die AfD zunehmend als der zentrale zukünftige Gesprächspartner in Berlin, da ihr von russischer Seite als einziger Kraft im deutschen Parteienspektrum echte außenpolitische Kompetenz zugeschrieben wird. Während sich das amtierende Kabinett unter Bundeskanzler Friedrich Merz international isoliert, auf globaler Bühne durch diplomatisches Fehlverhalten reihenweise blamiert hat und sogar den beispiellosen Ausschluss Deutschlands aus zentralen UN-Gremien hinnehmen musste, positioniert sich die AfD als Alternative. Sie beansprucht für sich, durch einen pragmatischen Kurs als einzige Partei stabile und konstruktive Beziehungen sowohl zu den Vereinigten Staaten, zur Russischen Föderation als auch zu China aufrechterhalten zu können.
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.
(Jesus, Bergpredigt)
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Gastbeitrag
Die Antideutschen sind eine extremistische Sekte mit Breitenwirkung
Lange galten die Antideutschen als marginale politische Sekte. Doch ihre Ideologie ist mittlerweile in die Gesellschaft und Parteien eingesickert, bis in die CDU. Das ist fatal, denn das Ziel der Linksextremisten ist die Abschaffung Deutschlands. Ein Gastbeitrag von Hans-Georg Maaßen..
(Junge Freiheit. Kommunismus oder Freiheit, es herrscht Bürgerkrieg. Wo ist die Bundeswehr?)
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Notfallradio im CHIP Store
Kurbelradio von Nedis mit Solar, Powerbank & Taschenlampe - jetzt zum Bestpreis
...Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt in Deutschland klar: Halten Sie ein netzunabhängiges Radio (batterie-, Kurbel- oder Auto-betrieben) bereit, um bei Stromausfällen weiter Warnmeldungen zu empfangen. Auch in Österreich und der Schweiz raten Zivilschutzstellen zu einem solchen Gerät – die Schweiz sieht es sogar als Pflichtbestandteil des Notvorrats. Das Nedis Kurbelradio ist genau dafür gemacht: Solar, Handkurbel oder USB-C versorgen es mit Energie – und Sie haben Taschenlampe plus Powerbank als Zusatz direkt mit dabei..
(focus.de. Und wer sendet was?)

Abzocker und Verlierer im Endkrampf
Drei Musketiere Macron, Starmer und Merz: Alle für keinen, keiner für Alle
Von Fritz Goergen
„Sparen“ beim eigenen Apparat und Personal hat der Parteienstaat nicht vor, im Gegenteil wachsen diese Ausgaben permanent, müssen also die Abgaben, Steuern. und Zwangsbeiträge weiter erhöht werden. "Sparen" sollen die Schwächsten. Die politische Klasse im Endkrampf...
(Tichys Einblick. Alle Brücken brechen, nur die von Dracula nicht.)

Das Auswärtige Amt verkauft das Kopftuch als Freiheitssymbol – und fällt so unterdrückten Frauen in den Rücken
Eine Plattform des Auswärtigen Amts stellt das Kopftuchtragen als Symbol der Freiheit dar. So präsentiert man Deutschland nicht als Verteidiger individueller Freiheit, sondern als Staat, der die frauenverachtende Geschichte des islamischen Symbols gekonnt ignoriert
(apollo-news.net. Wat a fool! Ist der Minister noch im Amt?)
Städtische Frühsexualisierung
Stadt Wien lädt auch dreijährige Kinder zur Pride-Parade ein
Von Richard Schmitt
Alle kennen die Bilder der Pride-Parade aus Europas Großstädten: Menschen in String-Tangas, Homosexuelle in Hunde-Kostümen, Gruppen im Sado-Maso-Outfit. Die Stadt Wien wirbt jetzt auch für die Teilnahme von dreijährigen Kindern bei der Regenbogen-Parade am Samstag..
(Tichys Einblick. Anderswo werden Kindergärtner Ministerpräsident.)

Kulturkampf
Protest gegen LGBT-Kunst: Christen bei Gebet in ihrer Kirche verhaftet
Sechs Katholiken – fünf Männer und eine Frau – wurden in der Kirche Saint-Laurent im 10. Arrondissement in Paris festgenommen, weil sie am Wochenende mit ihren Gebeten gegen eine künstlerische Installation für ein LGBT-Event im Gotteshaus protestierten. Auf Social-Media-Kanälen werden die Verhaftungen kritisiert.
VON Richard Schmit
(Tichys Einblick)
Brutaler Angriff
Messerangriff in Belfast: Politik warnt vor Instrumentalisierung durch Rechtsextreme
In Belfast ereignet sich am Montagabend ein brutaler Messerangriff. Videoaufnahmen zeigen, wie drei Männer den dunkelhäutigen Täter davon abhalten, dem Opfer den Kopf abzuschneiden. Die Politik ruft dazu auf, diese Aufnahmen nicht zu verbreiten – wieder wird der Eindruck erweckt, die Gewalt selbst sei zweitrangig gegenüber einer möglichen Instrumentalisierung der Tat.
VON Redaktion
(Tichys Einblick.Gute Nacht Europa, Barbaren regieren.)

DER PODCAST AM MORGEN
Belfast brennt – und Europa verliert die Kontrolle über Migration – TE-Wecker am 10. Juni 2026
Von Holger Douglas
+++ Messerangriff, Proteste, Kontrollverlust: Belfast wird zum Fanal +++ Der Tod der kleinen Lyhanna: Frankreich rechnet mit seiner Justiz ab +++ Mit Gewerkschaftsgeld gegen den Parteitag: Verdi und die Blockade von Erfurt +++ Krankenkassen-Finanzlücke: Warkens Sparpaket schon überholt und das Kassenloch wächst weiter +++ „Klimaneutral“ bis 2030? Mannheim kapituliert vor der Wirklichkeit +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Untergang des Abendlandes.)

Verhinderungs-Allianz für Erfurt
Gewerkschaft Verdi zahlt Demonstranten die Fahrt zur AfD-Blockade
Von Redaktion
Den AfD-Parteitag am 4. Juli will eine linke bis linksextreme Allianz mit allen Mitteln verhindern. Der Verdi-Landesverband NRW setzt Beitragsgelder für eine mutmaßlich rechtswidrige Aktion ein..
(Tichys Einblick. Kampf gegen Deutschland.)

Kommt nun der nächste China-Schock?
Von Stefan Frank • Es gibt Warnungen, dass Deutschlands Wirtschaft im Begriff ist, von China zerstört zu werden. Es herrsche zunehmend Einigkeit darüber, dass ein neuer „China-Schock“ die globalen Gütermärkte erschüttere. .
(achgut.com. Wollen sie noch mehr Entwicklungshilfe?)

Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert –
Ausgaben steigen auf 301 Milliarden Euro
Deutschland steht bei der Altersversorgung vor neuen Höchstwerten: Die Zahl der Renten und die Ausgaben erreichen Rekordniveau. Ende 2025 wurden rund 19,1 Millionen Renten gezahlt, die Ausgaben lagen bei etwa 301 Milliarden Euro..
(welt.de. Irgendwas muss Merz ja anführen.)

DEINDUSTRIALISIERUNG
Industrieaufträge brechen weiter ein
Von Thomas Kolbe
Auch im April setzt sich die katastrophale Entwicklung der deutschen Industrie fort. Der Auftragseingang geht in die Knie, Industrievertreter schieben den Nahost-Konflikt als Begründung vor. So kommen wir in diesem Land nicht mehr weiter..
(Tichys Einblick. Westen immer ferner.)

Streit um Gesetz
Merz: „Meine Geduld mit den Sozialdemokraten ist am Ende”
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wirft der SPD laut einem Bericht eine Blockade beim Infrastrukturzukunftsgesetz zur Beschleunigung großer Bauvorhaben vor. .
(focus.de. Ohne Anfang kein Ende.)

Lars Klingbeil
Bundesfinanzminister Klingbeil sieht zwar den Missbrauch des Sozialsystems, aber das habe ihm zufolge nichts mit Migranten zu tun. Stattdessen brauche es mehr Ausländer, weil sie Deutschland reicher machten..
(Junge Freiheit. Wovon versteht dieser Sozi was?)

Neue Kapitel der Selbst-Sabotage
Von Annette Heinisch • Die deutsche Stahlproduktion muss jetzt gedrosselt werden, nur weil die Bahn die Transportlogistik der Grundstoffe nicht mehr schafft. Derweil träumt die Politik von der Ablösung bisheriger Signal- und Steuerungstechnik durch satellitengesteuerten Bahnverkehr in ganz EU-Europa. Der aber könnte dann plötzlich von den Russen gestoppt werden..
(achgut.com. Putinzug.)

Popularitätsranking
Le Pens RN dominiert Frankreichs Umfragen – Parteichef Bardella setzt sich von der Konkurrenz ab
In einem neuen Popularitätsranking sind vier Politiker aus dem Lager der rechten Rassemblement National die mit Abstand beliebtesten Politiker des Landes. Auch in Umfragen zur Präsidentschaftswahl führen Le Pen und Bardella deutlich..
(apollo-news.net. Wer regiert, etwa Umfragen?)

Ausstellung in Schloss Bellevue
Steinmeier zieht aus und eine Sexpuppe zieht ein – was bitte soll das?
Im Amtssitz des Bundespräsidenten eröffnet diese Woche eine Ausstellung, die unter anderem eine Sexpuppe in expliziter Pose zeigt. Die Künstlerin will damit eine bestimmte Botschaft vermitteln. In Wahrheit repräsentiert das „Kunstwerk“ jedoch etwas ganz anderes. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Ist Steinmeier nicht genügend Kunst?)

„Basteln sich ihre eigene realitätsferne Welt“–
Greenpeace-Aktivisten
Aktivisten von Greenpeace haben an der A93 bei Kiefersfelden ein Verkehrsschild überklebt, um für ein Tempolimit von 100 km/h zu werben. Die Polizei prüft die Verstöße, die CSU spricht von einer „realitätsfernen Aktion“..
(weöt.de. Wie nannte man solche Leute früher als Recht und Ordnung herrschten?)

ZDF-"Satire" mit Folgen
Böhmermann bringt eine Behindertenwerkstatt an den Rand ihrer Existenz
Von Josef Kraus
Jan Böhmermann inszeniert sich im ZDF als Anwalt der Schwachen und beschädigt ausgerechnet eine Behindertenwerkstatt. Nach seiner „Grundi“-Attacke brechen Aufträge weg. Moralpose vor Kamera, Kollateralschaden vor Ort: So sieht Zwangsgebühren-Satire aus..
(Tichys Einblick. Gibt es auch Produktion durch Behinderte für Zwangsgebührenzahler?)

Kurz vor der Fußball-WM
„Identität oder Nationalismus?“ – Arte warnt vor Deutschlandflaggen
Man merkt, dass eine Fußball-WM vor der Tür steht, wenn der öffentliche Rundfunk vor Deutschlandfahnen warnt. Arte fährt die großen Geschütze auf, bemüht Kolonialismus, angebliche Pogrome und schlägt den Bogen zu Rechtsextremen..
(Junge Freiheit. Wer braucht diesen Sender? Die Frankreich-Fahnen übersehen?)

Endkampf
NI oder KI - wer zögert noch vor der Atombombe?

(gh) - Wer trotz natürlicher Intelligenz nicht miteinander spricht, schießt der schneller aufeinander und würde, wenn es nur um KI ginge, wie Experimente gezeigt haben, gerne mit der atombombe werfen? "Ja, das stimmt genau", bestätigt KI, – beide Teile Ihrer Frage spiegeln historische Realitäten und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse wider.
Der erste Teil greift ein berühmtes Friedenszitat von Bertolt Brecht auf, während der zweite Teil sich auf eine Aufsehen erregende Militärstudie aus dem Jahr 2026 bezieht. Das Dilemma der mangelnden Kommunikation unter Menschen geht auf Bertolt Brecht zurück. Im Jahr 1951 warnte er in seinem 'Offenen Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller' vor der Remilitarisierung Deutschlands mit den Worten:'Wenn sie nicht miteinander sprechen, werden sie aufeinander schießen'.
Brecht argumentierte damit, dass das Ausbleiben von Diplomatie und direktem Dialog zwischen verfeindeten Parteien (trotz ihrer menschlichen Vernunft) unweigerlich zu bewaffneten Konflikten führt. Der zweite Teil Ihrer Frage bezieht sich auf wissenschaftliche Experimente mit modernen KI-Modellen (wie GPT, Claude und Gemini) in simulierten Kriegsszenarien. Eine umfassende Studie des King's College London zeigt dazu alarmierende Ergebnisse: 95 % nukleare Eskalation.
In 95 Prozent der simulierten geopolitischen Krisen wählten die KIs den Weg der nuklearen Drohung oder des nuklearen Signals.In den Simulationen gab es eine Kapitulationsrate von 0 Prozent. Die Modelle neigten dazu, bei Druck die Gewaltspirale drastisch zu erhöhen, anstatt zu deeskalieren.
Während Menschen Atomwaffen als absolute moralische Grenze und Tabu betrachten, bewerteten die KI-Modelle nukleare Schläge mit kalter Logik oft als die 'effizienteste' Option, um ein strategisches Ziel zu erreichen oder Territorium zu sichern. Der Grund für dieses Verhalten: KIs fehlt die menschliche Angst vor der totalen Vernichtung. Zudem spiegeln sie in ihren Mustern historische Daten und Science-Fiction-Szenarien des Kalten Krieges wider, mit denen sie trainiert wurden. Die Experimente untermauern die dringende Warnung von Experten, der KI niemals die autonome Kontrolle über Nuklearcodes zu überlassen". Ist NI bessr. Dass die USA zuerst auf Japan Atombomben warfen, war nur eine Frage der Zeit. Deutschland hatte bereits früher fertig.
Verantwortung ohne Eingeständnis
Essay über öffentliche Kommunikation, moralische Gewissheiten und Rückzug der Meinungsmacher
Von David Cohnen
In den vergangenen Jahren hat sich ein Kommunikationsmuster etabliert, das viele Menschen zutiefst irritiert. Es ist das Muster einer öffentlichen Gewissheit, die mit großer moralischer Wucht vertreten wurde – und die nun, da sich Annahmen verändern oder als unhaltbar erweisen, still und leise aufgegeben wird, ohne dass diejenigen, die sie einst mit Nachdruck verteidigten, Verantwortung übernehmen.
Dieses Muster lässt sich in vielen gesellschaftlichen Debatten beobachten: in der Energiepolitik, in der Pandemiekommunikation, in der Migrationsfrage, in der Klimadiskussion und in anderen Feldern, in denen komplexe Sachverhalte zu einfachen Wahrheiten verdichtet wurden.
Und genau hier wird die Metapher des Nikolaus und des Jungen Nils zu einem treffenden Bild für das, was heute geschieht.
- Die Ära der moralischen Gewissheit
Über Jahre hinweg wurden bestimmte Positionen nicht nur in den Medien, sondern auch von politischen Parteien, Verbänden, wissenschaftlichen Institutionen, Kirchen, kulturellen Einrichtungen, Sportorganisationen, Aktivisten, Unternehmen, digitalen Meinungsmachern und Teilen der Justiz vertreten – und oft als moralisch alternativlos dargestellt. Wer widersprach, wurde in vielen Fällen nicht als legitimer Diskussionspartner behandelt, sondern als Problem, das es zu korrigieren, zu marginalisieren oder moralisch einzuordnen galt.
- als unsolidarisch
- als unwissenschaftlich
- als gefährlich
- als rückständig
- als Feind des gesellschaftlichen Fortschritts
Diese Form der Kommunikation erzeugte eine klare Rollenverteilung:
- Diejenigen, die die Wahrheit besitzen
- und diejenigen, die belehrt werden müssen
In dieser Struktur liegt Macht.
Und Macht wird selten freiwillig relativiert.
- Die Nikolaus‑Metapher – und ihre eigentliche Bedeutung
Um die Metapher zu verstehen, muss man die kleine Szene kennen, die sich jedes Jahreim Nikolausfest abspielt.
Der Nikolaus kommt zu den Kindern, öffnet sein goldenes Buch und stellt Fragen, die oft eine Mischung aus Ermahnung und Ritual sind.
In dieser Szene wendet er sich an den kleinen Nils und fragt mit ernster Stimme:
„Nils, stimmt es, dass du deine große Schwester immer schlägst?“
Normalerweise würde ein Kind erschrecken, sich rechtfertigen oder die Schuld von sich weisen.
Doch Nils reagiert anders.
Er antwortet ruhig und ohne Zögern:
„Ja, Nikolaus, das stimmt.“
Damit entzieht er der moralischen Drohung jede Kraft.
Der Nikolaus verliert seine Autorität in diesem Moment, weil Nils das Spiel nicht mitspielt.
Doch in dieser Metapher ist Nils nicht das unschuldige Kind, das sich gegen eine unfaire Frage wehrt.
Nils steht vielmehr für jene Stimmen im Journalismus und in der öffentlichen Debatte, die selbst jahrelang auf andere „eingeschlagen“ haben – nicht körperlich, sondern kommunikativ:
- Andersdenkende moralisch abgewertet,
- Kritik als illegitim dargestellt,
- eigene Positionen als alternativlos präsentiert,
- die Deutungshoheit beansprucht.
Die „große Schwester“ steht in dieser Lesart für die Bürgerinnen und Bürger, die diese Behandlung ertragen mussten – oft ohne Möglichkeit, sich zu wehren oder gehört zu werden.
Wenn nun der „Nikolaus“ – also die Realität, neue Daten oder die Öffentlichkeit – Nils zur Rede stellt, geschieht etwas Bemerkenswertes:
„Ja, das stimmt.“
Doch dieser Satz ist kein Schuldeingeständnis.
Er ist eine Distanzierung, ein rhetorischer Befreiungsschlag.
Er bedeutet:
- „Ja, das war so – aber das hat nichts mehr mit mir zu tun.“
- „Ich war Teil des Systems, aber jetzt bin ich neutral.“
- „Ich habe mich weiterentwickelt.“
- „Ich bin nicht verantwortlich für das, was damals geschah.“
Es ist ein eleganter, aber problematischer Trick, der Verantwortung vermeidet.
Nils anerkennt die Tatsache – aber nicht die Folgen.
Er bestätigt das Verhalten – aber nicht die Verantwortung.
Er räumt ein – aber er übernimmt nicht.
Damit wird die Nikolaus‑Szene zu einem Bild für einen stillen, folgenlosen Rückzug, wie er heute in vielen öffentlichen Debatten zu beobachten ist.
- Der geordnete Rückzug
Was folgt, ist ein stiller, geordneter Rückzug, der in mehreren Schritten abläuft:
- Die früheren Gewissheiten werden leiser.
- Unsicherheiten, die früher bestritten wurden, werden plötzlich betont.
- Positionen werden relativiert – ohne Erklärung.
- Neue Narrative ersetzen die alten.
- Die eigene Rolle wird verschwiegen oder umgedeutet.
Dieser Rückzug geschieht nicht aus Einsicht, sondern aus Selbstschutz.
Denn ein offenes Eingeständnis wie:
„Wir haben übertrieben. Wir haben Fehler gemacht. Wir haben Menschen Unrecht getan.“
… würde Glaubwürdigkeit kosten.
Und Glaubwürdigkeit ist die Währung des Journalismus.
- Die vergessenen Biografien
Während die Akteure sich zurückziehen, bleiben die Folgen bestehen.
Viele Menschen, die in den vergangenen Jahren:
- kritische Fragen gestellt haben
- alternative Daten präsentiert haben
- auf Unsicherheiten hingewiesen haben
wurden:
- öffentlich diffamiert
- beruflich geschädigt
- sozial ausgegrenzt
- moralisch diskreditiert
Diese Biografien bleiben beschädigt – auch wenn sich die öffentliche Meinung inzwischen verschoben hat.
Und genau das ist der Punkt, an dem die Metapher ihre volle Kraft entfaltet:
Nils sagt „Ja, das stimmt“, aber er sagt es ohne Verantwortung, ohne Reue, ohne Konsequenzen.
- Der Vertrauensbruch
Das zentrale Problem ist nicht, dass Positionen sich ändern.
Das ist normal, das ist Wissenschaft, das ist Leben.
Das Problem ist:
- wie absolut diese Positionen vertreten wurden
- wie Andersdenkende behandelt wurden
- wie wenig Verantwortung übernommen wird
- wie still die Kurskorrekturen erfolgen
Das ist kein Meinungsstreit.
Es ist ein Vertrauensbruch.
Und Vertrauen ist schwer wiederherzustellen, wenn diejenigen, die es verspielt haben, nicht bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
- Was bleibt?
Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen nicht mehr bereit sind, moralische Drohungen oder absolute Wahrheitsansprüche einfach zu akzeptieren.
Sie haben gelernt:
- dass absolute Gewissheiten oft politisch motiviert sind
- dass Zweifel nicht gefährlich, sondern notwendig sind
- dass Autorität nicht automatisch Recht bedeutet
- dass moralische Überhöhung ein Machtinstrument sein kann
Und sie erwarten etwas, das in den letzten Jahren selten geworden ist:
- Ehrlichkeit
- Transparenz
- Fehlerkultur
- Respekt vor abweichenden Meinungen
Ohne diese Elemente wird jede öffentliche Kommunikation – ob journalistisch, politisch oder wissenschaftlich – ihre Glaubwürdigkeit verlieren
Die Hauptstadtpresse denunziert ihr Volk
- und seine Vertreter – ein offener Wutleserbrief an Martin-Jochen Gutsch, Spiegel
Von Philipp Lengsfeld
Als ich gestern in das unsägliche Spiegel-Machwerk „Im Blauland“ von Jochen-Martin Gutsch reingeschaut habe, bekam ich einen veritablen Wutanfall.
Und ich habe kurz überlegt, ob ich dies in dieser Deutlichkeit sage, denn JM Gutsch, Edelfeder aus Prenzlauer Berg und Ost-Berliner meines Schuljahrgangs (Mitte 71-72) schreibt in seinen Texten häufiger (und nicht verständnisvoll) über die „Wut“ der Deutschen (siehe dazu auch den Transparenzhinweis am Ende des Textes).
Aber echte Gefühlsausbrüche sind auch Fakten und ich stehe dazu: Der Gutsch-Text ist für mich ein weiterer Tiefpunkt in der aktuell eh schwierigen Lage, der „unsere Demokratie“-Krise.
Und dabei geht es mir nicht mal um dreisteste kulturelle Aneignung („Wenn es nicht so pathetisch klänge, würde ich sagen: Blauland – das ist meine Heimat“) – Jochen-Martin Gutsch, Abitur 1990 in (Ost-)Berlin Lichtenberg und journalistische Bilderbuchkarriere im Berlin der Wiedervereinigung hat von der Ostprovinz keine Ahnung.
Und dabei geht es mir nicht primär darum, dass er die höhere Schule im schwarzen Herz des SED-Staats durchlaufen hat – die EOS „Immanuel Kant“ an der JM Gutsch 1990 Abitur machte liegt nur ca. 500 m vom zu diesem Zeitpunkt immer noch erst frisch geräumten Arbeitsplatz von Armeegeneral, MfS-Boss Erich Mielke, der es zum Glück nie zum Marschall der DDR geschafft hat und der in erster Instanz als Bülowplatz-Polizistenattentatsmörder von 1931 verurteilt wurde, bevor er in Schimpf und Schande verstarb und in einem unbekannten Grab in der Stadt verscharrt wurde.
Nein, ich halte Jochen Gutsch nicht seine Herkunft vor, das darf und kann man nicht tun, aber ich kann schon feststellen, dass er als Hauptstädter auf der Sonnenseite zweier deutscher Systeme steht. Und insbesondere die SED-DDR hat ihm den Gefallen getan genau im richtigen Moment zu verschwinden: So konnte er politisch unkompromittiert ein Jurastudium an der Humboldtuni und eine Bilderbuchjournalistenkarriere in Berlin hinlegen – in unserer Heimatstadt Berlin (ich habe die Stadt auch nie verlassen), das jetzt schon länger wieder Hauptstadt ist, aber diesen Titel natürlich nicht mehr anmaßend-verkniffen im Namen führt, wie es zu DDR-Zeiten der Fall war.
Jetzt kann der Mann sagen, Lengsfeld zeigt neben „Wut“ auch noch „Neid“ oder „Missgunst“?
Dann sei es so: Ich kann es eh nicht ändern: Die Edelfedern der Wahrheitspresse schreiben was sie wollen (oder meinen wollen zu müssen) – sie touren durch Ostdeutschland wie auf einer Safari, legen geschickte rhetorische Fallen („mein Dorf in Brandenburg“), schrauben an den Zahlen (Fehler können immer passieren), aber vor allem framen sie, als ob es kein Morgen gibt.
„Im Blauland“ ist für mich ein klassisches Auftragswerk: Es soll wohl der tief verunsicherten Westgesellschaft irgendwie eine Erklärung für etwas liefern, was eigentlich jedem offen zu Tage tritt, der auch nur 10 Sekunden objektiv auf die Lage des Landes blickt.
Jochen-Martin Gutsch und ich sind ja, wie erwähnt, der gleiche Ost-Berliner Schuljahrgang. Und wir gehörten beide zu der hochprivilegierten, zahlenmäßig sehr übersichtlichen Klasse der Ost-Berliner Abiturienten. Nachwuchskader die Tag ein, Tag aus darauf getrimmt wurden, dass sie über den Plebs stehen, aber diese Position auch durch Leistung und Konformismus ständig bestätigen müssen. Es gibt aber einen fundamentalen Unterschied zwischen dem Werdegang von JM Gutsch und meinem: Ich hatte das Zusatz-„Privileg“ im November 1988 aus meiner Pankower EOS ins Exil nach Cambridge, England gehen zu können (müssen), Rückkehr im November 1989 – ich bin dann wieder ein Jahrgang tiefer in die elfte Klasse eingestiegen (das englische und das deutsche/ostdeutschen Abitursystem sind nicht sonderlich kompatibel), so dass ich ein Jahr nach meinem eigentlichen Jahrgang Abitur abgelegt habe.
Warum schreibe ich das? Weil sich in Deutschland West und Ost sehr hartnäckig der Mythos hält, dass der Mauerfall und der Zusammenbruch der DDR nicht vorhersehbar war und über die deutsche Gesellschaft wie eine Art Marienerscheinung kam.
Dem ist aber nicht so:
Außerhalb der deutsch-deutschen Blase war dies anders (und das kann ich als Zeitzeuge bestätigen, aber das würde auch jede halbwegs systematische oder gründliche Recherche belegen): Der Zusammenbruch der DDR und die möglichen Folgen wurden außerhalb der deutschen Blase spätestens Mitte, Ende der 80er Jahre sehr intensiv diskutiert. Übrigens nicht nur in England, sondern auch im Ostblock, in der Sowjetunion, aber auch in den Elite-Kreisen in China und natürlich in den USA.
Es war ja auch zu offenkundig, dass es so nicht weitergehen konnte.
Und heute ist die Lage wieder ganz genauso: Die Probleme „unserer Demokratie“, der Reformstau, die wirtschaftlichen und finanziellen Zwänge sind riesig – nur in einem Text über „Blauland“ kommen sie überhaupt nicht vor: Der Hauptstädter Gutsch fährt durch die wilde Ostprovinz (mit der er nie etwas wirklich gemein hatte, außer die jeweilige Staatsbürgerschaft) und sieht alles, nur keine Probleme.
Weshalb er natürlich auch nicht über Lösungen oder gar, oh Graus, Reformen redet.
Migration, Integration, Energie, Industrieprobleme, Grünsozialbürokratie, marode Infrastruktur, kaputtes Sozial- und Gesundheitssystem, Pflegenotstand, Wohnungsnot (in den Metropolen), die turmhohen Probleme in den Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten dieser unserer Republik?
Im Leben des Hauptstadtjournalisten und Ko-Ost-Berliners meiner Alterskohorte scheint dies alles nicht vorzukommen.
Schön, dass es noch Leute gibt, die so sorgenfrei durchs Leben segeln – in meinem persönlichen Umfeld kenne ich keinen Einzigen, aber es gab ja auch in (Ost-)Berlin schon immer unterschiedliche Blasen.
Probleme sieht Gutsch nicht. Stattdessen wird das Ostvolk denunziert: Trotz Kernsanierung der Bausubstanz fehlt im Gegensatz zum Westen das Grundvertrauen in den Staat?
Geht’s noch?
Die Wahrheit ist doch (und das deutet Gutsch ja sogar selber an), dass der Osten auf Grund der noch frischen Zusammenbruchserfahrung einfach die Zeichen klarer sieht: Wenn ein Land und seine täglich schrumpfende Elite ständig davon redet, wie „reich“, „wohlhabend“ und „stabil“ es sei und den Menschen empfiehlt, sie sollten weniger jammern oder „positiver denken“? Worauf deuten diese Art Durchhalteparolen? Eigentlich braucht es gar keine Osterfahrung um hier zu erkennen, dass etwas faul ist.
Wer ständig betont, die Deutschen lebten in der „drittgrößten“ Wirtschaftsmacht der Welt der weiß eigentlich, insbesondere wenn er aus dem Osten kommt, was die Stunde geschlagen hat. Das ist genau der SED-ND-Sound der Endachziger: Damals natürlich nur „eines der 10 wirtschaftsstärksten Länder der Welt“, aber die DDR war ja auch deutlich kleiner als das wiedervereinigte Deutschland.
Hauptstadtjournalist Gutsch konzediert natürlich schon ein paar Ungereimtheiten: „Selbstgerechtigkeit“ und „Konsens-Kuscheligkeit“ – na klar, so könnte eine ernsthafte Diagnose anfangen, aber dann müsste man natürlich sich aus dem Vorgabenschutz rausbewegen – Gutsch macht da dann doch lieber den Osang vom Herbst 89 und schreibt, was seine Peers hören wollen.
Und das ist für mich Denunziation pur: Angegriffen wird dabei Ostvolksvertreter, AfD-MdB Karsten Hilse, Jg. 1964, der ganz im Gegensatz zu JM Gutsch, den echten Osten tatsächlich und einige wichtige Lebensjahre länger erlebt hat und zwar nicht in der Lichtenberger ND-Version, sondern in Hoyerswerda im Zentrum der ostdeutschen Industrielandschaft, aber an der Peripherie des kleinen Staates.
Hauptstadtjournalist Gutsch macht dabei etwas, was ich unverzeihlich finde: Er missbraucht den Umstand, dass MdB Hilse ihm, dem Spiegelhauptstadt-Safaritouristen, nicht das Gespräch verweigert (dabei ist ein „von Kohl lernen, heißt siegen lernen“ eigentlich keine so schlechte Richtschnur – Kanzler Kohl hatte ja dem Spiegel wegen permanentem malignen Runterschreiben die Kooperation verweigert) – über 1000 wertvolle Spiegelworte widmet Gutsch dann der Charakterattacke auf Karsten Hilse – und dabei fällt ihm reinweg gar nichts ein. Aber macht ja nichts, die Meister des Negativframings verbiegen die Realität, wie es ihnen passend scheint: Hier ein Originalsatz von JM Gutsch im Anschluss an eine in meinen Augen recht grobe Ungenauigkeit, nämlich dem Hinweis Karsten Hilse säße „seit drei Legislaturperioden im Deutschen Bundestag“. Richtig ist, dass Kasten Hilse drei Mal nominiert und drei Mal gewählt wurde und jetzt in seiner dritten Legislaturperiode ist (die letzte ging übrigens nur dreieinhalb von vier Jahren und von der laufenden ist gerade mal ein Viertel absolviert). Entscheidend ist nicht die kleine Aufpolierung des Narrativs, sondern das brutal-katastrophale Medienurteil des Spiegelautors: „Das ist keine schlechte Karriere für einen Polizeihauptmeister, Pegida-Demonstranten und ehemaligen »Mister Brandenburg«.“
Offen bleibt, was für Gutsch schlimmer ist: Verkehrspolizist in der DDR und dann Landesbeamter in Sachsen, das Wahrnehmen des Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit gemäß Artikel 8 des Grundgesetzes oder die Teilnahme und gar die erfolgreiche Teilnahme an einem typischen ostdeutschen Wettstreit, den die Hauptstadt-Elite natürlich anrüchig findet?
Wenn es nicht so brutal und destruktiv wäre, müsste man Gutsch sogar ein bisschen dankbar dafür sein, dass er Einblick in das Seelenleben „unserer Demokratie“-Presseelite gibt. Und damit die schlimmsten Befürchtungen und Vorurteile belegt. Ich halte Gutsch hier nur eine Sache zu Gute: Er hat in seinen 54 deutsch-deutschen Lebensjahren vermutlich keine Minute in einer real-existierenden deutschen Partei verbracht. Und natürlich auch keine Minute in einem Wahlamt oder Mandat. Er weiß schlicht nicht, wovon er schreibt, aber das mit tiefer Überzeugung.
Ich bin Spiegelschreiber Gutsch aber nicht dankbar. Aus etwas Schlechtem erwächst nichts Gutes.
Gutsch greift MdB Hilse auch in seiner Rolle als umweltpolitischer Fachpolitiker an: Wenn Martin-Jochen Gutsch sich auch nur eine Debatte des Umweltausschusses zum Thema „Klima“ in der 21. Wahlperiode im Plenum des Deutschen Bundestages angehört hätte (die Ausschusssitzungen lässt „unsere Koalitions“-Mehrheit ja wohlweislich lieber nicht-öffentlich), würde er wissen, dass die Argumente von Union, SPD, Grünen und vor allem Linken so unterirdisch sind, dass sich wirklich niemand über den desolaten Zustand des deutschen Energiesystems wundern muss – die Abgeordneten der AfD sind da momentan die einzige Stimme der Vernunft und dies nicht nur, weil sie gegen den deutschen Wahn die Kernkraft verteidigen, die überall auf der Welt genutzt wird, nur nicht in Deutsch-Gefühlistan. Und die Ausbildung und der Abschluss des jeweiligen MdB zählen in diesen Debatten natürlich kein Stück – ich würde Dr. Nina Scheer, SPD, die zentrale Stimme der Koalition in diesen Fragen, niemals dafür angreifen, dass sie keinen naturwissenschaftlich-technischen Hintergrund hat – es geht immer um die Sache und da sind die Argumente von Nina Scheer gegenüber einem Karsten Hilse um mehrere Klassen schlechter.
Das ist meine Diagnose: Unser Land hat es verlernt, dass in der Demokratie Debatte und Fehlerkultur dazugehören. Und „unsere Demokratie“-Mehrheit hat nicht etwa eine „Angstmauer“ (Gutsch) hochgezogen, sondern eine völlig absurde Denk- und Blockademauer, ein undemokratisches Kooperationsverbot. Und dieser unhaltbare Zustand wird nicht etwa geändert, sondern -typisch deutsch- hochnäsig und mehrheitsmissbräuchlich gegen allen Sinn und Verstand verteidigt.
All dies kommt beim Gutsch-Text allenfalls als „Störgefühl“ oder fernes Flackern am Horizont vor. Dem Mann geht es gut. Schön für ihn.
Der Rest des Landes muss dafür sorgen, dass wir die Mehrheiten bekommen, dass „unsere Demokratie“ mal auf die Ersatzbank geschickt wird und sich da regenerieren kann. Denn sie bekommen die notwendigen Reformen und Lösungsansätze erkennbar nicht gebacken.
In Sachsen-Anhalt ist die nächste Möglichkeit. Die Zeit drängt, denn jeden Tag, wo nicht gegengesteuert wird, verschärfen sich die Probleme.
Und die Ostdeutschen, da wiederhole ich mich gern, sehen es nur etwas deutlicher, weil wir einen Zusammenbruch schon mal gemeinsam erlebt haben.
Transparenzhinweis: Jochen-Martin Gutsch hat mich in seinem Spiegeltext vom Januar 2017 („Unter dem Eis“) in einer Weise dargestellt, die mich massiv geärgert hat und die ich nicht vergessen habe. Anlass war die Kontroverse um den von der Linkspartei nominierten Berliner Staatssekretär André Holm, bei der ich mich klar gegen Holm positioniert habe (Holm trat dann auch kurze Zeit später zurück).
(vera-lengsfeld.de)
Gefragt
Gibt es Schlimmeres für Europa nach der Eiszeit als die EU?
Jenseits von Siebenbergen

Gelesen 10. 6. 26

(tutut) - Wollen linksradikale Deutschlandfeinde ein anderes Land, wenn sie Vielfalt propagoieren, während das Grundgesetz, welches gerade den 77. feburtstag feiert, für das Deutsche Volk ist? "Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 verkündet und feiert im Mai 2026 seinen 77. Geburtstag. Die Debatten über Begriffe wie 'Heimat', 'Volk', 'Vielfalt' und die politische Ausrichtung linker Gruppen werden in Deutschland aus unterschiedlichen Perspektiven geführt. Der Verfassungstext: In der Präambel des Grundgesetzes heißt es, dass sich das Deutsche Volk dieses Grundgesetz gegeben hat. Wandel des Begriffs: Das Bundesverfassungsgericht und die Rechtswissenschaft definieren das „Staatsvolk“ heute als die Gesamtheit der deutschen Staatsbürger, unabhängig von deren ethnischer Herkunft. Grundrechte für alle: Die meisten Artikel des Grundgesetzes (wie die Würde des Menschen in Artikel 1 oder die Meinungsfreiheit in Artikel 5) sind Menschenrechte. Sie gelten für jeden, der sich in Deutschland aufhält, nicht nur für Staatsbürger. Systemwechsel: Linksradikale oder linksextreme Gruppierungen streben in der Regel kein 'anderes Land' im Sinne eines

fremden Nationalstaates an. Ihr Ziel ist vielmehr die Abschaffung des kapitalistischen Wirtschaftssystems und der aktuellen staatlichen Ordnung hin zu einer sozialistischen oder anarchistischen Gesellschaft. Viele linksradikale Strömungen (wie 'Antinationale' oder 'Antideutsche') lehnen das Konzept von Nationalstaaten, Grenzen und nationaler Identität grundsätzlich ab. Sie agieren internationalistisch. Aus dieser Perspektive wird auch das Grundgesetz oft als bürgerlich-kapitalistische Verfassung kritisiert, die die bestehenden Eigentumsverhältnisse schützt. Das Konzept der Vielfalt (Pluralismus) - Die liberale Perspektive: Für die Parteien der demokratischen Mitte sowie für staatliche Institutionen ist 'Vielfalt' (Pluralismus und Diversität) ein Kernbestandteil einer offenen, demokratischen Gesellschaft, die durch die Grundrechte geschützt wird. Linke Gruppen fordern Vielfalt und Antirassismus meist, um Minderheiten vor Diskriminierung zu schützen und soziale Gleichheit einzufordern. Konservative und rechte Strömungen kritisieren den Fokus auf Vielfalt oft. Sie befürchten den Verlust einer gemeinsamen nationalen Identität, den Rückgang gesellschaftlicher Kohäsion oder

eine Vernachlässigung der Interessen der Kernbevölkerung". Da hilft wohl nur ein Trikotwechsel. Ohne Trigema keine Zeitung. Die Nachrichten: "Kolumne 'Was, wenn doch?' - Wie ist das möglich? Geheimnis um Trigema-Legende Wolfgang Grupp - Wie kann es sein, dass dieser Typ so eine Faszination ausübt? Der Versuch einer Antwort". Haben sie an ihm einen Affen gefressen? "Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp: Sein 'affenartiges' Tempo hat sie im Osten umgehauen - Ein Helikopter auf dem Parkplatz, ein Handschlag nach 60 Minuten: So begann eine ungewöhnlich stabile Partnerschaft zwischen Wolfgang Grupp und einem Erdbeer-Imperium...Trigema-Markenkleidung zwischen Bonbonmanufaktur, Fahrgeschäften und Verkaufsständen – das wirkt zunächst wie eine ungewöhnliche Kombination. Tatsächlich steckt hinter der Ansiedlung im Karls Erlebnis-Dorf bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, unweit der Ostsee aber ein schlüssiges Geschäftsmodell. Denn der Standort gehört zu jenen Trigema-Testgeschäften, die für den Hersteller weit mehr sind als bloße Verkaufsflächen". Zu DDR-Zeiten war dort auch das Volk ein Testfall. Für rare Erdbeerfelder wurden per Radioansage nächtens Pflücker gesucht. Die durften sich dafür dann keineswegs ein paar Pfund dieser sozialistischen Rarität kaufen, aber Naschen ist menschlich, dagegen hatte nicht einmal Marx ein Manifest.

Neuer Themenbereich
Europa-Park und ESA wollen für den Weltraum begeistern
Von Rust aus das Weltall erkunden: Das soll in einem neuen Themenbereich im Europa-Park ab 2028 möglich werden. Er soll die Achterbahn Euro-Mir ersetzen.
(swr. de. Nichts Neues, früher wurde sogar die Mir ausgestellt, aber die war ja russisch.)

Gibt es einen Zusammenhang?
Erst Freiburg, jetzt Kenzingen: Erneut brennt ein Wohnmobil
Drei abgebrannte Wohnmobile innerhalb von einer Woche. Erst in Freiburg-Rieselfeld. Jetzt am Wochenende in Kenzingen (Kreis Emmendingen). Was die Polizei bisher dazu sagen kann..
(swr.de. Wunder gibt es immer wieder.)

Nach Freigang vermisst
Vierte Flucht: Wieder fehlt ein Patient der Psychiatrie Emmendingen
Erneut ist ein verurteilter Straftäter aus der Psychiatrie in Emmendingen geflohen. Dieses Mal ist ein 48-Jähriger nach einem Freigang nicht zurückgekehrt..
(swr.de. Zumachen!)

UNESCO-Kulturerbe und Gesundheitspolitik im Konflikt
Höhere Alkoholsteuer? 150-jährige Familienbrennerei bangt um ihre Existenz
Für Familie Lang in Obersasbach (Ortenaukreis) ist Schnaps eine wichtige Einnahmequelle. Seit mehr als 150 Jahren produziert sie aus selbstangebauten Kirschen, Mirabellen und Williams-Birnen hochprozentige Edelbrände. Die Lage sei bereits sehr angespannt, so Markus Lang. Eine höhere Alkoholsteuer auf Spirituosen wäre das Aus für die Brennerei..
(swr.de. Kulturen trinken keinen Alkohol.)

Verzögerungen bei Streckenfreigabe
Züge fahren wieder auf der Südbahn zwischen Ravensburg und Friedrichshafen
Nach den Zugausfällen am Montagmorgen ist die Südbahn zwischen Friedrichshafen und Ravensburg wieder freigegeben. Laut Deutscher Bahn dauerten technische Abnahmen länger..
(swr.de. Was sollen Züge sonst machen?)

Bewacht von 70-Kilo-Schoßhund
Wolfsabwehr im Lonetal: Schutzhunde für Inas Ziegenherde
Ina Kraus pflegt mit ihren Burenziegen Grünflächen vom Lonetal bis nach Ulm. Die Herden sind das ganze Jahr auf der Weide. Damit ihnen nichts passiert, leben Herdenschutzhunde bei den Ziegen..
(swr.de. Wer bringt sonst 70 Kilo in den Schoß?)

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NACHLESE
Der Gang von Nicholas Potter von der „taz“ zu Springer offenbart die Risse im linken Verständnis von Pressefreiheit.
Von der „taz“ zu Springer
Im Streit um Israel, Gaza und Antisemitismus wurde der linke Journalist Nicholas Potter vor allem von anderen Linken attackiert und verrissen. Am Ende steht ein Abgang, der der linken Presse mehr schadet, als sie zugeben dürfte...Anfang des Jahres warf Potter seinen innerlinken Kritikern noch ein Buch mit dem Titel „Die neue autoritäre Linke“ an den Kopf, in welchem er ihnen pauschal attestierte, eine Gefahr für die Demokratie zu sein...
(Junge Freiheit. Wer gegen das kommunistische Wir schreibt, ist für Linksextremisten wirr?)
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In einem Land vor unserer Zeit
Von RAINER K. KÄMPF
„So schön, schön war die Zeit“, sang Freddy Quinn Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Mein Gott, ist das ewig her. Freddy singt nicht mehr, aber sein unvergängliches Lied hat das Zeug zum ewigen Evergreen. Gerade heute. Und wenn schon jetzt und in den kommenden Jahrzehnten die Opas ihren Enkeln von Deutschland erzählen werden, beginnen sie wahrscheinlich mit „Es war einmal …“. Wobei das nicht korrekt sein dürfte. Deutschland war ja kein Märchen, sondern Realität. Vielleicht eine Sage. So wie Atlantis, das ebenfalls verschwand und nie wieder auffindbar war. Wir heute haben das zweifelhafte Privileg, den gar nicht so unwahrscheinlichen Untergang live mitzuerleben. Wessen Wahrnehmungsvermögen einigermaßen ausgeprägt ist, der wird leicht feststellen, wie hoch das Wasser derzeit steht. Im vormaligen Land der Dichter und Denker, dem Land mit weltweit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen und allein über 50 Nobelpreisen auf dem Gebiet von Chemie und Physik, wurde ein historisch einmaliger Werte- und Leistungswandel oktroyiert. Wo früher die Humboldts forschten und lehrten und Ferdinand Sauerbruch Medizingeschichte schrieb, tummeln sich heute über 30 Genderprofessuren. Während früher nur der AStA an den Unis rebellierte, erlebt heute der großzügig und wohlwollend importierte Antisemitismus und Judenhaß so fröhliche Urständ, daß selbst einem Julius Streicher warm ums nationale sozialistische Herz werden könnte. In der Heimatstadt von Erich Kästner, Erich Maria Remarque und Hans Fallada wird zudem alles daran gesetzt, die deutsche Sprache zu verhunzen und dem Bildungsbürger die Wurzeln auszutreiben. Gebietet man dem nicht schleunigst Einhalt, gelingt das wahrscheinlich, wie das legendäre Berliner Einser-Abi erkennen läßt. Zumindest spart man künftig die Reisekosten zum 10. Dezember nach Stockholm. Die Axt an Bildung und Erziehung schon frühzeitig in den 1970ern angelegt, trägt das damals gefeierte antiautoritäre Experiment üppige Früchte. Und Früchtchen. Von einer in Teilen tatsächlich entmannten Justiz großzügig gefördert, wurde das Antiautoritäre zum Wahrzeichen der frenetisch angebeteten Zivilgesellschaft. So aber begab sich Deutschland unwiderruflich auf den Marsch gen Süden. Damit nicht genug. Die Graswurzler der Woken, sinnverkehrt als Gutmenschen bezeichnet, beschlossen, noch eine Kohle aufzulegen. Zuhilfe kam ihnen dabei ein Lapsus im von den Besatzern zugestandenen Grundgesetz. Der wie eine Monsterwelle über das Land rollende linke Zeitgeist nahm eine Anleihe beim Urvater Karl Marx. Mit der leicht abweichenden Nuance, daß sich nicht die Proletarier aller Länder vereinigten, sondern die Proleten weltweit in Deutschland das Eldorado zu finden glauben. Da wundert es nicht, wenn wir heute nun Recht, Ordnung und Sicherheit irgendwo in der Tonne verorten müssen. Das Leben wurde abenteuerlicher und entsprechend der Voraussage Deutschlands populärster Küchenhilfe bunter, um täglich neu ausgehandelt werden zu müssen. Besonders Frauen und Mädchen, die sich nicht nur emanzipiert haben, wissen die Errungenschaften des Wertewandels als Folge des schnöden Aufbrechens familiärer Tugenden sicher zu schätzen. Nicht nur die Bildungseinrichtungen wurden zum Abenteuerspielplatz. Das schadlose Bestehen im öffentlichen Raum deutscher Großstädte erweist sich als alltägliches Feldexperiment darwinscher Evolutionspsychologie. Es war einmal in Deutschland … und dann werden selbst die paar harten Kerle, die alles überstanden haben, flennen, was das Zeug hält. Es sei denn,
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Gestatten Sie, dass wir schmunzeln. Da muss erst der in Istanbul geborene Verfassungsschutzchef Silan Selen hiesigen Langsamdenkern „hinter verschlossenen Türen“ verdeutlichen, dass Islamisten versuchen, SPD, SED und Grüne und staatliche Institutionen zu unterwandern, um Schland in eine islamische Gesellschaft umzuformen.
(Stephan Paetow , Tichys Einblick)
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Das letzte Weltwunder
„Mein Auftraggeber hat keine Eile“: Pünktlich zum 100. Todestag des Baumeisters Antoni Gaudí wird dessen Lebenswerk mit einer Messe gefeiert.
Papst Leo XIV. weiht den höchsten Kirchturm aller Zeiten – als Wahrzeichen echter Frömmigkeit...In der Sagrada Família zu Barcelona werden 4000 prominente und zumeist gutgestellte Gläubige an einer Papstmesse teilnehmen, die dem Hauptwerk eines der berühmtesten Architekten der Moderne gewidmet ist – und dies exakt am hundertsten Todestag von Antoni Gaudí. Papst Leo stellt sich damit demonstrativ in eine Reihe prominenter Vorgänger. Papst Pius XI. gab seinerzeit die Einwilligung, dass Gaudís sterbliche Überreste in der Krypta seines unvollendeten Haupt- und Lebenswerkes begraben werden durften. Der deutsche Papst Benedikt XVI. höchstpersönlich weihte 2010 die Sagrada Família als Basilica minor. Und Leos direkter Vorgänger und Förderer Papst Franziskus erteilte kurz vor seinem Tod dem katalanischen Architekten den „heroischen Tugendgrad“, der meist einer Seligsprechung vorausgeht. ..
(welt.de. Die Kirche der Kirchen.)

Bundestag gegen Schwarz-Rot-Gold
Jetzt erst recht: Schwenken wir fröhlich die Deutschlandfahne
Es ist unfassbar: Der Bundestag setzt seine Polizei gegen Abgeordnete ein, die aus ihren Büros die Deutschlandfahne schwenken. Halten wir dagegen: Zeigen wir gerade jetzt gut gelaunt Schwarz-Rot-Gold. Ein Kommentar von Frank Hauke..
(Junge Freiheit. Hambacher Fest, die Fortsetzung.)

TEIL DES PROBLEMS
DGB präsentiert Steuerkonzept: Neiddebatte sticht Arbeitnehmervertretung
Der DGB präsentiert ein Steuerkonzept, das sich nahtlos in die politische Debatte des Landes einfügt. Mit den Mitteln der Linkspartei soll ein fiskalischer Raubzug die strukturellen Probleme der Ökonomie beseitigen. Substantielle Kritik an den Krisenursachen gibt es keine, der Verein führt sich selbst ad absurdum.
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Marx wirr.)

Energieversorgung
Die EU-Methanverordnung – wenn Arroganz auf Übermut trifft
Von Frank Hennig
Die Methan-Verordnung erhöht ab 2027 die Hürden für Gasimporte in die EU. Katar und USA drohen bereits mit dem Lieferstopp. Kein Land der EU wird künftig so stark von Gasimporten abhängig sein wie Deutschland, das den realitätsfernen Übermut der EU-Bürokraten dennoch unterstützt.,
Tichys Einblick. Brüssler Spitzenfürze sind die schlimmsten.)

Ipsos-Umfrage
Zuversicht der Deutschen sinkt auf Rekordtief
Immer mehr Bürger sind der Meinung, dass sich Deutschland in die falsche Richtung bewegt. Besonders groß ist die Sorge um die steigende Inflation..
(Junge Freiheit. Lieber offen ohne Sicht statt zu?)

Demo gegen Merz
Berlin: Tausende demonstrieren gegen Bundesregierung
Von Redaktion
Mehrere tausend Menschen fordern in Berlin den Rücktritt der Bundesregierung. Deutschlandfahnen, Migrationskritik, direkte Demokratie – doch die großen Medien schweigen. Warum bleibt dieser Protest unsichtbar?..
(Tichys Einblick. Ohne Presse Klappe zu.)

"Wir können Regenbogen“
Deutscher Wetterdienst versorgt CSD-Paraden mit gesonderten Vorhersagen
Zum Christopher Street Day werden die Teilnehmer vom Deutschen Wetterdienst mit gesonderten Prognosen versorgt. Andere politische Veranstaltungen wie der Marsch für das Leben gingen in der Vergangenheit leer aus..
(Junge Freiheit. Frösche arbeitslos?)

Analyse
Zur Erreichung der Klimaziele: EU-Kommission plant stärkere Besteuerung von Gas
Die EU-Kommission setzt für die Erreichung der Klimaziele auf immer drastischere Maßnahmen. Laut einem geleakten Gesetzentwurf plant sie nun auch Erdgas stärker zu besteuern. Für Verbraucher und Industrie wäre das Vorhaben ein herber Schlag..
(apollo-news.net. Wann wird Atmen ganz vrboten?)

Falsche Prioritätensetzung
Die Pflegereform von Nina Warken trifft die Wehrlosen – mit zynischen Spartricks
Von Redaktion
Während global im großen Stil Milliarden verpulvert werden, geht Friedrich Merz jetzt auf die Schwächsten der Gesellschaft los. Der Sparkurs in der Pflegeversicherung bedeutet für viele Menschen Leid, wachsende Not und früheren Tod – und für pflegende Angehörige wird es noch anstrengender. Die Kürzungen sind raffiniert angelegte bürokratische Spartricks zu Lasten der Wehrlosen..
(Tichys Einblick. C wie Communism. "Selig sind die Armen im Geiste“.)

Justizgesetze
Die Entmachtung der Wähler
Der Richterbund fordert „wetterfeste Justizgesetze“, um einen Einfluss der AfD auf die Justiz auszuschließen. Offenbar haben manche Richter den demokratischen Rechtsstaat nicht verstanden..
(welt.de. Sache des Verstandes?)

CDU-Königreich Sachsen-Anhalt:
Der Wähler darf noch seine Stimme abgeben, aber Schulze sieht sich schon als Ministerpräsident
Von Klaus-Rüdiger Mai
Sven Schulze hält seine Wiederwahl schon vor der Landtagswahl für ausgemacht. Dabei hängt seine Macht in Sachsen-Anhalt an einer wackligen Brandmauer-Mehrheit mit SPD und Linken, während die AfD in den Umfragen davonzieht. Wenn an einem nicht zu zweifeln ist: Wer Schulze wählt, wählt Linke..
(Tichys Einblick. Wie einst, als vor der Wahl das Ergebnis feststand.)

Millionen Betroffene
Rentenkommission fordert Abschaffung der Witwenrente
Steht die Witwenrente vor dem Aus? Pläne der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission sehen ein verpflichtendes Ersatz-Modell vor. Ökonomen kritisieren den Reformvorschlag – aus guten Gründen..
(Junge Freiheit. Alles neu macht der Merz. 11.Gebot. )

Merz und Macron erklären deutsch-französisches Kampfjet-Projekt für gescheitert
Als Symbol europäischer Verteidigungsfähigkeit sollte FCAS die Luftwaffe der Zukunft schaffen. Nun haben Deutschland und Frankreich das milliardenschwere Prestigeprojekt nach jahrelangem Streit der beteiligten Unternehmen endgültig beendet..
(welt.de. Lieber Bienen gegen Drohnen?)

Wein, Schwein und Gesang
Kulturkampf in Frankreich: Wenn Schweinefleisch zum Politikum wird
Von Matthias Nikolaidis
Er entstand in der Coronazeit, als Landwirte und Weinbauern um ihre Existenz bangten. Heute ist der „Canon français“ eine Art gesamtfranzösisches Oktoberfest, mit viel Musik, gutem Wein und Spanferkel. Linke ÖRR-Medien und Islamvertreter sind empört, weil das Fest Muslime angeblich bewusst und „symbolisch“ ausschließe..
(Tichys Einblock. Oink, oink sagt der Franzose.)

Nicht nur Deutschland hat Probleme
Warum Auswandern keine Option ist
Die Zahl der Auswanderer wächst und wächst. Besonders junge Deutsche spielen immer mehr mit dem Gedanken, das Land zu verlassen. Doch auch im Ausland ist nicht alles eitel Sonnenschein, schreibt unser Gastautor Nick Proboll..
(Junge Freiheit. Gebimmelt wird zuhause.)

Mecklenburg-Vorpommern
Linkspartei darf AfD-Abgeordnete nicht mehr „Arschlöcher“ nennen
Haben sich AfD-Abgeordnete über die Parkinson-Krankheit eines anderen Abgeordneten lustig gemacht? Das jedenfalls behauptet die Linkspartei – und wird vulgär. Das Oberlandesgericht Rostock greift nun ein..
(Junge Freiheit. Wer ist was in Meck-Pomm?)

Geschafft
Merz gibt in Meck-Pomm die Merkel

(gh) - Deutschland in der Hand von Falschspielern? Erst Merkel, dann zweite Wahl: "wir schaffen das". Ein Fall für die Justiz gegen Hütchenspieler? Nius-Chefredakteur Reichelt fragt, ob Merz dies im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gesagt haben könnte. Denn er sattelt dazu für das Volk den kommmunistischen Ochsen und appelliert: "Wir schaffen das, wenn wir alle zusammenstehen". Ja, "Wer stehend stirbt, lebt länger", heißt der Roman von Hardy Krüger. KI meint, "Bundeskanzler Friedrich Merz griff am 6. Juni 2026 auf dem CDU-Landesparteitag in Linstow (Mecklenburg-Vorpommern) ganz bewusst tief in die rhetorische Kiste seiner Vorgängerin Angela Merkel, um im beginnenden Landtagswahlkampf als Zweckoptimist und Mutmacher aufzutreten.
„European Democracy Shield“
Der Murksgenerator ist wieder aktiv
Von ELISABETH DIERINGER
Die EU-Kommission hat sich schon – gelinde gesagt – des Öfteren als Produzent sinnbefreiter Regularien gezeigt. Jetzt bastelt die Mannschaft an der Spitze des gewaltigen Bürokratie-Molochs an weiteren Zensurmaßnahmen im Internet gegen freie Meinungsäußerungen.
2025 war offenbar das glorreiche „Jahr der Schilde“. Im damaligen Februar erhöhte sich die Teilnehmerzahl der europäischen Staaten, die an der „European Sky Shield Initiative“ (ESSI) teilnehmen wollen, auf 23. Im November dann wurde der „European Democracy Shield“ als Maßnahmenpaket der EU-Kommission zum vorgeblichen Schutz demokratischer Prozesse in der EU vorgestellt. Ziel des geplanten „Pakets“ soll sein, Demokratien widerstandsfähiger gegen Bedrohungen wie Desinformation, ausländische Einflussnahme, Manipulation von Wahlen, Angriffe auf Medienfreiheit und Einschüchterung politischer Akteure zu machen.
Wer nun glaubt, da müsse man eigentlich nur das politische Establishment ablösen, um das so skizzierte Problem zu regeln, wird enttäuscht. Denn genau das Kartell der jahrzehntelang die Spielregeln bestimmenden, arrivierten Parteien will mit höchst undemokratischen Verfahrensweisen ein System schützen, das sie selbst bisher nicht nur bestens alimentierte, sondern auch privilegienreich größtmöglichen Unfug anstellen ließ – genau deshalb sollen unliebsame Meinungen nun aktiv ausgebremst werden. Und dafür hat man ganz offensichtlich den Bock zum Gärtner gemacht, weil der „Democracy Shield“ von einer Kommissionspräsidentin orchestriert wird, die kein einziger Europäer je in ihr Amt gewählt hat.
Schon im Dezember 2024 zeigte sich bei der EU-Parlamentsabstimmung zur Einrichtung eines Sonderausschusses zum „European Democracy Shield“, wessen Geistes Kind das Vorhaben insgesamt ist. Eindeutig dafür waren die klassischen pro-EU-Kommissionsfraktionen, nämlich die S&D, Renew, Grüne/EFA, EVP, und auch „The Left“ war es mehrheitlich. Geschlossen dagegen waren die „Patriots for Europe“ und die Angehörigen der „Europe of Sovereign Nations“. Die ECR-Fraktion war überwiegend kritisch, Fraktionslose stimmten ebenfalls fast geschlossen dagegen.
Niemand auf der politischen Rechten fällt also offenbar noch auf die Worthülsen der „Shield“-Initiatoren „Schutz demokratischer Institutionen und freier, fairer Wahlen“, „Stärkung von Medienfreiheit“, „gesellschaftliche Resilienz gegen Informationsmanipulation“ und „Unterstützung einer aktiven Zivilgesellschaft“ herein. Das liegt daran, dass den freiheitlich-patriotischen Kräften der EU-Parlamentarier mittlerweile klar geworden ist, wohin die Stoßrichtung der Maßnahme abzielt: Durch bewusste begriffliche Unschärfe bei etwa „Desinformation“, „Informationsmanipulation“ oder „hybrider Einflussnahme“ geraten legitime Kritik, polemische Zuspitzung oder unbequeme Minderheitsmeinungen in das Visier von „Zensursula“ – wie die Kommissionspräsidentin auch im Volksmund heißt – und ihrer Mannen.
Eines ist bei dem Vorgang rund um den „Democracy Shield“ ebenfalls sicher: Vielleicht wird dadurch nicht direkt eine „VPN-Kontrolle“ vorbereitet, aber die politische und institutionelle Grundlage für eine deutlich härtere Durchsetzung des „Digital Services Act“ (DSA) gegen Online-Plattformen mit möglicherweise politisch inkorrekten Inhalten wird mit dieser Pseudo-Schutzmaßnahme der volksfernen und freiheitsfeindlichen „Demokraten“ deutlich gestärkt.
(pi-news.net)
