Gewalttat in Tuttlingen

30-Jähriger in kritischem Zustand im Krankenhaus

Tuttlingen – Bei einer tätlichen Auseinandersetzung wird ein 30-Jähriger Mann laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Tuttlingen  schwer verletzt. Die Kriminalpolizeidirektion Rottweil richtet eine 50-köpfige Sonderkommission ein. Am Donnerstag gegen 18.18 Uhr war der Mann nach einer tätlichen Auseinandersetzung in der Lessingstraße in Tuttlingen schwer verletzt am Boden liegend gefunden worden. Sein Gesundheitszustand sei weiterhin kritisch.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Rottweil gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Zur weiteren Bearbeitung wurde bei der Kriminalpolizeidirektion Rottweil eine Sonderkommission gebildet. Die Kriminalbeamten erwarten, dass sie im Rahmen einer groß angelegten Nachbarschaftsbefragung im Wohngebiet Schafrain Hinweise zum Täter, zur Straftat beziehungsweise zum Tathergang erhalten. Zeugen, die entsprechende Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Tuttlingen (Telefonnummer 07461 941-0) oder der Kriminalpolizeidirektion Rottweil (Telefonnummer 0741 477-0) in Verbindung zu setzen.

Politik auf dem Friedhof

Zieht “Pro Spaichingen” die CDU am Nasenring durchs Dorf?

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(tutut). Bevor die schwarz-grüne Fraktion des Spaichinger Gemeinderats vergisst, was der Gemeinderat im November 2013 beschlossen hat, hier der damalige Bericht des als nicht CDU-kritisch verdächtigten Lokalblatts vom 5.November 2013:

Räte beschließen Grabkammersystem
Der vorgeschlagene Bereich außerhalb des Friedhofs stößt nicht auf Gegenliebe
Spaichingen sz Künftig sollen in Spaichingen Menschen auch in Grabkammern bestattet werden. Das hat der Gemeinderat in der Montagssitzung beschlossen. Beim vorgeschlagenen Bereich – direkt an das Gelände der Maschinenfabrik anschließend zwischen KZ-Ehrenmal und bestehendem Friedhof – stieß Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher aber nicht auf Gegenliebe. Denn dies, so empfanden es einige Redner, sei ein „komplett neuer Friedhof“ und füge sich nicht harmonisch an den bestehenden an…

Mal abgesehen davon, dass auch in Spaichingen Tote bestattet werden, welche juristisch als Sache gelten, und nicht Menschen, ist damals ein Grundsatzbeschluss beschlossen worden für ein Grabkammersystem. An diesem Fakt ändern auch keine Versuche juristischer Haarspaltereien, wie sie jetzt offenbar in einer CDU-Fraktkon von nur noch fünf Sitzen, darunter aber zwei Juristen, Mode geworden zu sein scheint.

Fast ein Jahr danach muss die Öffentlichkeit den Eindruck haben, dass jetzt die CDU mit ihrem Kreisvorsitzenden an der Spitze von der neuen Fraktion “Pro Spaichingen”, angeführt von einem CDU-Kreisrat, sozusagen am Nasenring durchs Dorf gezogen wird. Ist dieser bisher mit mehr aufgefallen als durch eine großsprecherische öffentliche Ankündigung 10 000 Euro-Spende an die Stadt, von der bis heute nichts zu sehen ist, was ja wohl nicht für Glaubwürdigkeit spricht?

Da dieser CDU-Kreisrat aus dem schwarzen Fraktionsblock, unterstützt von der Fraktion der Grünen, welche offenbar außer einer Anti-Bürgermeister-Front jegliche politische Ambitionen aufgegeben haben, mit dem bis heute wenig erprobten Mittel der Grabhüllen gegen Wachsleichen Propaganda macht, kippte Schwarz-Grün nun den Beschluss von 2013 für ein Grabkammersystem, obwohl seinerzeit auch die CDU dafür gewesen war.

Eine Alternative wurde nicht beantragt, so dass der Stadt demnächst die Grabplätze ausgehen werden. An diesen Fakten ändert auch nicht juristisches Geplänkel aus der CDU-Ecke. Da geht es um die Macht und nicht um die Sache. Dass für das Grabkammersystem aufgegraben werden muss, wo noch nicht beerdigt worden, dafür aber mit Wachsleichen zu rechnen ist, dürfte jedem Laien einleuchten, möglicherweise aber nicht Juristen. Wer Pietät ins Feld führen möchte und Umgebung meint, muss sich einen anderen Friedhof suchen. Denn der Spaichinger liegt mittendrin im heutigen Leben: umrandet von Straßen- und Schienenlärm und dem noch zweitgrößten Betrieb in der Stadt. Was auch mit einer Gemeinderatsmehrheit zu tun hat, zu der auch noch die SPD gehörte.

Vielleicht setzt der Gemeinderat ja eine Bürgerbefragung an: Wie haltet’s Ihr mit der Zeit nach dem Tod? Spaichinger, wollt Ihr ewig dauern oder verwesen? Konsequent ist nur der Tod. Der fragt nicht nach dem Spaichinger Gemeinderat und dessen Politik auf dem Friedhof.

Folgten die Spaichinger aber dem Landestrend, könnte sich der Gemeinderat verhüllt in Grabkammern verkrümeln. Denn wie die Südwest Presse berichtet, sind  Verbrennungen jetzt die häufigste Bestattungsart im Land.  Das Verhältnis sei etwa 50 zu 50, aber mit einem leichten Vorsprung für das Verbrennen der Toten und eine anschließende Urnenbestattung, wie Christian Streidt, der Landesinnungsmeister der Bestatter, am Donnerstag in Ulm mitteilte. “Das ist eine grundsätzliche Änderung in der Bestattungskultur”, sagte Streidt, der zugleich Präsident des Bundesverbands Deutscher Bestatter ist. Die Ursachen sieht er zum einen in den höheren Kosten für klassische Gräber, zum anderen sei ein Urnengrab pflegeleichter.

5231 Rassehunde

Dritte “TIERisch gut- Haustiermesse Karlsruhe” Publikumsmagnet im November

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(lifePR) - Über 270 Aussteller, Verbände und Vereine werden am 8. und 9. November “TIERisch gut – Haustiermesse Karlsruhe” die Messe Karlsruhe in eine großartige Erlebnis- und Informationsplattform rund um Hund, Katze & Co. verwandeln. Von der Hundepension über Spielzeug für die Katze und verschiedene Aquarien gibt es alles, was der Haustierhalter für seine Lieblinge brauchen kann. Zur dritten Auflage der Haustiermesse werden rund 40.000 Besucher und viele Hunde erwartet.

Zur 70. Internationalen Rassehundeausstellung (IRAS) sowie der 3. Nationalen Rassehundeausstellung Karlsruhe (NRAS) erwartet der ausrichtende Landesverband Baden-Württemberg für Hundewesen e.V. etwa 5231 Rassehunde. So viele hatten sich bis zum Meldeschluss vergangene Woche zu einer der größten und traditionsreichsten Rassehundeausstellungen angemeldet. Aus ganz Europa werden Züchter und Halter nach Karlsruhe kommen, um ihre Vierbeiner aus über 250 verschiedenen Rassen zu präsentieren.

Edelkatzen
Die Edelkatzenausstellung des 1. Deutschen Edelkatzenzüchter-Verbandes in der dm-arena zeigt Rassekatzen wie Main Coons, Norwegische Waldkatzen, Perser, Heilige Birmakatzen oder auch Siams. Besonders in diesem Jahr ist, dass junge Katzen und ganze Würfe bewertet und ausgezeichnet werden. Zudem finden sich in der dm-arena viele Anbieter, die sich mit ihrem Sortiment den speziellen Bedürfnissen der Hauskatzen annehmen.

Aquarien als Lifestyle-Objekte
Fischliebhaber und Aquaristik-Fans werden in der dm-arena fündig. Neben 130 Fischarten, die es zu bewundern gilt, gibt es auch Aquarien, Terrarien und Zubehör sowie eine Fischbörse, die vom Gasterosteus e.V., dem Verein für Aquarien- und Terrarienkunde Karlsruhe, durchgeführt wird. Bei der zweiten Preisverleihung des Aquascaping-Wettbewerbs GAPLC (German Aquatic Plants Layout Contest), der auf der TIERisch gut stattfindet, können die Bilder der am besten gestalteten Aquarien bewundert werden. 300 Teilnehmern aus 30 Ländern haben bei diesem Contest mitgemacht. Wie man Aquarien als Lifestyle-Objekte in die eigene Wohnung integrieren kann, zeigt die Sonderschau “Aquaristisches Wohnen” in der dm-arena.

In diesem Jahr findet das 1. TIERisch gut Garnelen Championat Karlsruhe statt. In zehn Gruppen werden unterschiedliche Zwerggarnelen-Arten und -Farbschläge von privaten Züchtern gezeigt und nach speziellen Kriterien bewertet. Die Sieger des Garnelenchampionats werden am Messesonntag um 13:40 Uhr auf der Bühne der dm-arena ausgezeichnet.

Esel und Ponys sowie Kapwarane und Schildkröten im Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm im Ehrenring in der Halle 1 wird an beiden Tagen einen umfangreichen Einblick in alle Bereiche des Hundewesens geben. Neben Anleitungen zur Erziehung, Spaß und Aktionen wird der Hund bei der Arbeit mit Blinden, als Schimmelspür-, Rettungs-, Hüte- oder Behinderten-Begleithund zu sehen sein. Auf der Forumsbühne in der dm-arena gestaltet beispielsweise die Falknerei Karlsruhe eine interaktive Schulstunde für Kinder. Interessante Einblicke in die Haustierwelt gewährt animal hope e.V mit einem Erlebnishof auf der “TIERisch gut” mit Ponys und Eseln. Kapwarane und Schildkröten zeigt das Reptilium Landau und gibt dazu viele Tipps zur Haltung von Reptilien.

Eine Premiere erfährt der Aquariengestaltungs-Wettbewerb für Schüler. Fünf Schulklassen aus Karlsruhe und der näheren Umgebung werden am Freitag, 7. November, in der Messe Karlsruhe unter Anleitung von Profis, ein eigenes Klassenaquarium einrichten. Der kreativste Beitrag gewinnt. Als Hauptgewinn erhält die Siegerklasse ihr Aquarium für das Klassenzimmer. Dazu gibt es noch Wertgutscheine, Literatur und die “Erstbesetzung Fische”. Alle Aquarien werden natürlich auf der “TIERisch gut” zu bewundern sein.

Karten für die “TIERisch gut – Haustiermesse Karlsruhe” zum Vorverkaufspreis und ohne Anstehen vor Ort gibt es im Online-Ticketshop auf der Webseite der Veranstaltung. Der Ticketshop ist bis zum 7. November rund um die Uhr geöffnet.
www.tierischgut-karlsruhe.de

Gesagt

Parteien gibt es, wenn sich Menschen zusammentun, die eine bestimmte politische Meinung haben. Diesen Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Ideen nennt man Partei.
(“Reise in den Landtag”, Landtagspräsident erklärt Landeskindern den Landtag, “denn er vertritt den ganzen Landtag”.)

Gelesen

gruselkopf

Doppelkopf.

Hat Guido Wolf Bierabsatz erhöht?
Laut “Bier Universum” ist der Bierabsatz im ersten Halbjahr in Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent gestiegen, auf 3,2 Millionen Hektoliter. Daran könnte auch Gudo Wolf, der CDU-Landtagswahlspitzenkandidatenkandidat für 2016 Anteil haben. Denn beim Oktoberfest des CDU-Kreisverbandes Waldshut in Rotzenbach passierte dem Volkstribun aus Tuttlingen ein Malheur. Unter dem Titel “Guido Wolf kämpft mit Fass und Regierung” berichtete die Badische Zeitung: “Kräftig daneben ging der Fassanstich. Viele kräftige Schläge des Landtagspräsidenten konnten nicht verhindern, dass sich der Gerstensaft in großer Menge auf dem Boden breitmachte, bevor die Bierkrüge gefüllt werden konnten”.

Umweltschädlich, giftig, ätzend
Fachmänner des Sondermüll-Mobils wissen, was nicht in den Hausmüll darf
(Schwäbische Zeitung. Und was darf in Flachmänner?)

Lücke im Efka-Areal schließt sich
Der einjährigen Leerstand der projektierten Apotheke im Efka-Carre findet in Kürze ein Ende. “Hundharmonika” wird in die Verkaufsräume einziehen, so “Hundharmonika”-Inhaber Thomas Weber…
(Schwäbische Zeitung. Wauwau! Hat der Hund mit der Harmonika auch im 1. Weltkrieg Trossingen gerettet?)

Kirche leuchtet für Taizé
Wehingen feiert ökumenischen Gottesdienst – Feuerwehr setzt Gotteshaus ins Licht
(Schwäbische Zeitung. Nicht besonders ökonomisch und in Taizé nicht zu sehen.)

Interview:
“Mein Herz schlägt aber mehr für Menschen”
Esther Schaaf ist neue Pfarrerin in Denkingen, Frittlingen und Aldingen
(Schwäbische Zeitung. Wozu noch der Kopf?)

“Weilheimer Kapelle bietet reizvolle An- und Ausblicke”
Rietheim-Weilheims Bürgermeister Jochen Arno steuert Kirchlein zur Serie “Mein Lieblingsort im Herbst” bei
(Schwäbische Zeitung. Warum fliehen Bürgermeister im Herbst ihre Rathäuser? Müssen sie wegen des Lokalblatts frömmeln?)

Wolfs langer Endspurt
Tuttlinger Kreisverband unterstützt seinen Kandidaten – Parteiinterner Wahlkampf geht weiter – Abstimmung beginnt
Von Ludger Möllers
…Seine Facebook-Seite weist pro Woche zehn bis zwölf Termine im ganzen Land aus. Dabei kommt er zu unverhofften Ehren: Bei einem Besuch des Musikvereins Feuerbach schwang er offenbar so gekonnt den Taktstock, dass er spontan zum Ehrendirigenten ernannt wurde…
(Schwäbische Zeitung. Guido schwätzt jedem nach dem Mund in einem unpolitischen Dauerlauf. Nicht jeder, der rennt, ist ein Renner, und nicht jeder Chefredakteur, der schreibt, ist ein Schreiber.)

EnBW-Deal
Neben Mappus sind auch Stächele und Rau entlastet
Die Staatsanwaltschaft befindet sich auf dem Rückzug
(Badische Zeitung. Justiz in Deutschland? Stächele for Landtagspräsident! Was ist ein Verfassungsbruch gegen einen Einbruch!)

Gerichtsverfahren gegen Mappus
Kein Persilschein für die alte Garde
Aufatmen in der Südwest-CDU: Das Strafverfahren gegen den früheren Ministerpräsidenten Mappus wurde eingestellt. Dennoch sind nicht alle Vorwürfe vom Tisch.Bei der CDU ging es am Mittwochmorgen um das Jahr 2021. Der Südwesten müsse das „Smart Valley“ Europas werden. In Raum „Merlot II“ eines Restaurants am Schlossplatz stellte Guido Wolf, möglicher Spitzenkandidat seiner Partei, „12 Leitziele für ein besseres Baden-Württemberg“ vor. Winfried Kretschmanns Staatsministerium und das Büro von Wolfs Konkurrent um die Spitzenkandidatur Thomas Strobls hatten Beobachter geschickt, die fleißig mitschrieben. Die eigentliche Nachricht des Tages, die nicht dem Land, aber der CDU möglicherweise eine bessere Zukunft bescheren könnte, kam an diesem Morgen aus einem Hochhaus in der Neckarstraße, wo die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ihren Sitz hat: Das am 3. Juli 2012 eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, den ehemaligen Staatsminister Helmut Rau, den früheren Finanzminister Willi Stächele (alle CDU) sowie den früheren Deutschland-Chef der Investmentbank Morgan Stanley, Dirk Notheis sei eingestellt worden, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft…Allerdings hätten die beschuldigten drei Politiker, so die Staatsanwälte, die Vermögensbetreuungspflicht gegenüber dem Land Baden-Württemberg verletzt, weil sie im Jahr 2010 den Aktienkaufvertrag unterschrieben hätten, ohne das Landeshaushaltsrecht zu beachten…Weil die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren eingestellt hat, ist Mappus nicht vollumfänglich rehabilitiert. Es bleibt dabei, dass er ein Geschäft mit einem Volumen von 4,7 Milliarden Euro ohne Beteiligung des Parlaments durchgezogen hat, was auch der Staatsgerichtshof rügt. Es bleibt Mappus’ fragwürdiger politischer Stil und seine eigenmächtige Entscheidung, die Ministerialverwaltung auszuschalten und das Milliardengeschäft in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit Hilfe seines persönlichen Freundes Dirk Notheis abzuwickeln…Von politischer Bedeutung könnte noch das Urteil des Schiedsgerichts der Internationalen Handelskammer von Paris sein. Das Gericht muss darüber befinden, ob das Land für das ENBW-Aktienpaket 834 Millionen Euro, wie die grüne-rote Regierung errechnet hat, zu viel gezahlt hat. Sollte das so sein, dann wäre das für SPD und Grüne ein willkommenes Wahlkampfgeschenk. Politisch völlig rehabilitiert ist der damalige Finanzminister Willi Stächele, der von Mappus in der Nacht des 5. Dezember 2010 gezwungen wurde, dem Geschäft per Notbewilligungsrecht zuzustimmen. Stächele machte am Mittwoch einen Spaziergang auf Gran Canaria, als er von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft erfuhr: „Ich habe vor, meine Stimme wieder deutlicher einzubringen. Mit der selbst auferlegten Zurückhaltung ist es jetzt vorbei.“
(faz.net. Gehörte Guido Wolf nicht der CDU-Fraktion von MP Mappus an, als der EnBW-Deal über die Bühne lief? Sitzt er nicht jetzt auf einem Stuhl, welcher Willi Stächele gehört? Und war der nicht auch mal selbst als MP-Kandidat im Gespräch?)

Sinkende Staatseinnahmen
Wackelt jetzt die schwarze Null?
Wolfgang Schäuble hat sie stolz präsentiert: die erste schwarze Null seit 1969. Jetzt schwächelt die Wirtschaft und in die Staatskassen fließt weniger Geld, hat die F.A.Z. aus dem Kreis der Steuerschätzer erfahren.
(faz.net. Wieso soll die wackeln, die sitzt doch im Rollstuhl!)

Wehrbeauftragter kritisiert von der Leyens Pläne
Das Programm der Verteidigungsministerin für bessere Arbeitsbedingungen bei der Truppe geht dem Wehrbeauftragten nicht weit genug. Einige Regeln findet er immer noch zu starr.Das von der Bundesregierung gebilligte Attraktivitätsprogramm für die Bundeswehr geht nach Ansicht des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus nicht weit genug. „Wenn bestehende Nachteile beseitigt werden, ist das zwar gut“, sagte Königshaus der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Doch kann das im Vergleich zu anderen Arbeitgebern, die schon sehr viel weiter sind, nicht unbedingt ein Attraktivitätsgewinn sein.“ Das Vorhaben von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sei aber ein Schritt in die richtige Richtung.
(faz.net. Der Letzte seiner Art – von der FDP! Wann gibt es Tarifverträge für Kriege?)

Radikale
Ein schwacher Staat macht die Hooligans stark
Es ist eine alarmierende Beobachtung: Angesichts der scheinbaren Ohnmacht des Staates gegenüber Islamisten gibt es Ansätze klammheimlicher Sympathie für Hooligans, die Selbstjustiz üben wollen.
(welt.de. Auf dem Kopf stehend geschrieben? Wenn linke Gruppen und andere Chaoten größeren Terror machen, ist das normal? Wenn aber Leute auf die Straße gehen, weil die Politik dieses Land der Intoleranz öffnet, Einwanderern, die ihre Bringschuld nicht erfüllen und Willkommenskultur und Integration bedeuten, in jeder Beziehung nach der Pfeife von Leuten zu tanzen, die nicht zu Deutschland gehören, dann erklärt ein Bundesinnenministrer diese sogar zu Söhnen und Töchtern der Deutschen. Wer spinnt eigentlich in diesem Land, Herr Gauck?)

Verkehrsabgabe
Die Pkw-Maut kommt – aber ganz anders als gedacht
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat endlich seinen Gesetzentwurf für die Pkw-Maut vorgelegt. Sie soll einige Autofahrer finanziell entlasten – und birgt noch weitere Überraschungen.
(welt.de. Dass da ein Dilettant nach monatelanger Stümperei etwasauf die Welt bringt,  was vermutlich so hohe Verwaltungskosten fordert wie Einnahmen zu erwarten sind, war zu erwarten. Die Berechnung der Maut nach Hubraum und Schadstoffklasse, auf so einen Unsinn musste erst mal jemand kommen, denn mit der Straßenbenutzung hat dies nichts zu tun. Eine Maus hat gekreißt und ein Monster geboren.)

Krieg in Syrien
Peschmerga-Kämpfer sollen Kobane erreicht haben
Die Unterstützung ist offenbar da: Laut Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind etwa zehn Kämpfer der kurdischen Peschmerga in Kobane eingetroffen. Die Männer aus dem Irak kamen über die Türkei in die umkämpfte Stadt.
(spiegel.de. Ohne Torwart? Wieviele Räuber bietet die Gegenseite auf? Soll da nicht ein Krieg im Gange sein? Macht der Spiegel Witze?)

 

Heute Bewerbungsstart

INNOVATIONSPREIS-IT 2015 für IT-Produkte für den Mittelstand

(tutut).  – “Vision. Technologie. 100% Innovation.” – Unter diesem Motto können sich Unternehmen ab jetzt für den INNOVATIONSPREIS-IT 2015 bewerben. Eingereicht werden können innovative IT-Produkte und -Lösungen, die sich durch eine hohe Eignung für den Mittelstand auszeichnen. Insgesamt 41 Kategorien stehen dabei in diesem Jahr zur Auswahl und sind Ausgangspunkt für die Bewertung durch eine über 100-köpfige, unabhängige Fachjury aus Professoren, Wissenschaftlern, Branchenvertretern, IT-Experten und Fachjournalisten.inimittelstand

Schon nach der Anmeldung profitieren alle Teilnehmer vom Medienecho und der Öffentlichkeitswirksamkeit des Preises. Das ist besonders für kleine Unternehmen und Start-ups lohnenswert, die keine großen Marketing- und PR-Aktionen durchführen können. Wieder dabei ist auch der Innovationspush, mit dem sich Unternehmen schon vor der Prämierung mit ihrem Produkt präsentieren können.

Trendthemen für 2015 sind weiterhin “Cloud” und “Big Data”, die daher auch beim INNOVATIONSPREIS-IT wieder ihren Platz unter den Kategorien finden. Aber auch das Feld der “Business- und IT-Security” steigt zunehmend an Bedeutung: Nach diversen Affären um das staatliche Ausspähen des Internet-Datenverkehrs ist das Bedürfnis nach Sicherheit und Privatsphäre nicht nur im privaten Sektor rasant angestiegen, sondern auch Unternehmen machen sich mehr und mehr Gedanken darüber, wie sie sensible Daten vor dem Zugriff Dritter schützen können.

Die Bewerbung für den INNOVATIONSPREIS-IT 2015 erfolgt unkompliziert mithilfe eines Online-Bewerbungsbogens, über den interessierte Unternehmen ihr Produkt in drei Schritten schnell und einfach darstellen und seine Besonderheiten hervorheben können. Bilder, Referenzen, Test-Anwendungen usw. können dabei zur weiteren Erklärung beigefügt werden.

Wie gewohnt erfolgt die Preisvergabe des INNOVATIONSPREIS-IT auch 2015 wieder im März auf der CeBIT in Hannover. An ihrem jeweils eigenen CeBIT-Stand wird den Gewinnern am Eröffnungstag der INNOVATIONSPREIS-IT mit Urkunden, Signet, Pokal und Logo überreicht. So können diese schon vom ersten Tag an verstärkt ihre Innovationskraft präsentieren und die Vermarktung ihrer prämierten IT-Lösungen gezielt vorantreiben. Sieger, die keinen Stand auf der CeBIT haben, erhalten den Preis medienwirksam im Netz überreicht.
Weitere Informationen unter http://www.imittelstand.de/…

Über Initiative Mittelstand (Huber Verlag für Neue Medien GmbH)
Ziel der Initiative Mittelstand ist die Förderung der Mittelstandskommunikation durch die starke und bedarfsgerechte Einbeziehung aller Lösungsanbieter in die Informationsvermittlung zum Mittelstand. Seit 2004 verleiht die Initiative Mittelstand den INNOVATIONSPREIS-IT, mit dem innovative und praktikable Produkte, Dienstleistungen und Lösungen im Bereich der Informationstechnologie und der Kommunikation für den deutschen Mittelstand ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung wird dem Bedürfnis des Mittelstandes nach praxisrelevantem Know-How und Informationstransfer im Bereich der ITK gerecht und gibt mittelständischen Unternehmen Impulse zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Die Auszeichnungen richten sich an alle Unternehmen, ganz gleich welcher Größe. Mehr Informationen unter www.initiativemittelstand.de und www.innovationspreis-it.de

Rätsel der Lichtgestalt gelöst

Ein Außerirdischer im baden-württembergischen Landtag

Hier ist der Beweis: das neueste Enthüllungsbuch aus dem Landtag.

(tutut). Die Schwäbische Zeitung berichtete zuerst über die Sensation. Hoch am Himmel nahm sie eine Erscheinung war. Es gelang ihr sogar, diese als Lichtgestalt zu identifizieren, denn sie glaubte in ihr Guido Wolf zu erkennen. Seither weilt sie unter den Menschen in Baden-Württemberg, und wenn diese Angst und Scheu ablegen, kommt sie ihnen sehr nahe.

Jetzt allerdings werden leise Zweifel an dieser Version laut. Erste Wahlforscher hörten bereits die Nachtigall trapsen, an dieser Lichtgestalt könnte mehr eitel Schein denn Licht sein. Nicht mehr als eine verlöschende Kerze unter der Scheffel-Linde. Ein Bericht aus dem Landtag stützt diesen Eindruck. Ein Geheimbericht (siehe unten), den der Landtagspräsident  als pm höchst persönlich und nicht etwa als CDU-Spitzenwahlkampfkandidat enthüllt hat, verkündet eine Sensation.

Wer da hoch vom oberschwäbischen Himmel über das Land gekommen ist, ist weder eine Lichtgestalt noch etwa der Landtagspräsident oder gar ein MdL aus dem Tuttlinger Hauptbahnhof, sondern nur ein Außerirdischer. Was aber bedeutet dies für Baden-Württemberg? Schon der bekannte französische Weltraumforscher Louis de Funès hat die Menschheit vor außerirdischen Kohlköpfen gewarnt. Nun dürfte es auf einen Test ankommen. Vom Landtagspräsidenten ist bekannt, dass er sich demnächst den CDU-Mitgledern eröffnen wird.

Es wird an ihnen liegen herauszufinden, ob ein außerirdischer Kohlkopf als Kandidat vor ihnen steht oder ein echter MdL aus Tuttlingen. Nach Ambrose Bierce dürfte dies nicht ganz so einfach sein, weil ein Kohlkopf so groß und mindestens so klug wie ein menschlicher Kopf sei.

Eins ist auf jeden Fall sicher: Die Aliens sind unter uns. Der Landtag ist ihre Landebahn.  Wer dort manchmal vermeint, Unterirdisches zu erleben, hat sich nur in der Etage geirrt. Außerirdisch ist’s! Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Ist der Präsident, der dieses Enthüllungsbuch vorgestellt hat, nicht  als Narr hochdekoriert?

Nicht mit dem Ministerpräsidenten verwechseln? Wer käme denn auf so was?

Landtagspräsident Guido Wolf stellt bei Kinder- und Jugendkulturwoche in Nürtingen Kinderbroschüre „Eine Reise in den Landtag vor“
Guido Wolf: Kinder wollen‘s wissen – Politik ist nicht nur ein Thema der Erwachsenen
Stuttgart/Nürtingen. Was bedeutet das Wort „Politik“? Wer macht „Politik“, und warum? Wie wird man „Abgeordneter“ und was ist eine „Partei“? Wie sieht es im „Landtag“ aus und was wird dort gemacht? „Auf solche Fragen gibt unsere neue Kinderbroschüre ‚Reise in den Landtag‘ kindgerechte Antworten“, erklärte Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) bei der Vorstellung der Publikation im Rahmen der 4. Nürtinger Kinder- und Jugendkulturwoche in der Stadtbücherei Nürtingen am Dienstagvormittag, 28. Oktober 2014. „Wir wollen mit bunten Bildern die natürliche Neugier der Kinder wecken und zeigen, dass Politik spannend sein kann und nicht nur ein Thema der Erwachsenen ist.“

Nützliche Informationen werden in „Eine Reise in den Landtag“ in eine abenteuerliche Geschichte verpackt, in der die Geschwister Bea und Max sowie ein Außerirdischer und sein Raumschiff eine wichtige Rolle spielen. Erklärungen zum Landtag bekommen die Drei schließlich von den baden-württembergischen Wappentieren Hirsch und Greif, die plötzlich lebendig werden. „Die Geschichte und die Illustrationen stammen aus der Feder des Ettlinger Kinderbuchautors TINO Bussalb“, so Wolf.

Kinder wollen besser informiert werden, mehr mitbestimmen und mitentscheiden bei Themen, die sie betreffen. „Diese Forderungen haben Kinder beim ‚Kindergipfel‘, einer gemeinsamen Veranstaltung des Landtags, des Sozialministeriums und des Landesjugendrings, erarbeitet“, berichtete der Landtagspräsident. „Kinder sind unsere Zukunft und sie haben genaue Vorstellungen darüber, wie diese Zukunft aussehen soll. Sie sind selbstbewusst und wollen an Entscheidungen, die sie betreffen, auch beteiligt werden“, führte er aus. „Es ist immer wieder erstaunlich zu erleben, wie engagiert sich Kinder für ihre Themen einsetzen. Wer als junger Mensch erlebt, dass seine Anliegen ernst genommen werden, der tut sich auch als Erwachsener leichter, sich entsprechend zu beteiligen“, ist sich Wolf sicher.

Die Broschüre „Reise in den Landtag“ ist ab sofort im Referat Öffentlichkeitsarbeit erhältlich und kann über https://www.landtag-bw.de/cms/home/dokumente/informationsmaterial.html bestellt bzw. heruntergeladen werden.

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Landtagspräsident Guido Wolf (rechts) stellt gemeinsam mit Buchautor und Illustrator TINO (links) – bitte nicht verwechseln! – die neue Kinderbroschüre „Reise in den Landtag“ in der Stadtbücherei Nürtingen vor 40 begeisterten Kindern vor. Foto: Landtagspressestelle