2. BM-Stellvertreter und 1. Witzbold?

Spaichinger Lokalblatt-Fortsetzung ohne geistige Mittel im Internet

heubergereinbahn

(tutut). Die Fortsetzung eines Lokalblatts ohne geistige Mittel findet offiziell im Internet statt und nennt sich “Spaichinger Stadtgeflüster”. Dort plustern sich  Pudding-Builder auf, bis die Lachmuskeln reißen, und das alles ohne Helm, denn dem Darunter scheint wohl kaum Gefahr zu drohen. Ist es nicht erstaunlich, womit sich ein 2. Bürgermeisterstellvertreter – ist er jetzt das Maß für das Gemeinderatsniveau ( 1 Niemann)? -  und Fraktionsvorsitzender von “Pro Spaichingen” – und jetzt wohl auch noch als 1. Witzbold einer Stadt (!) gegen einen Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler  einer Stadt (!) und ein Hauptfreier des Lokalblatts (hinter Stanly Notes versteckt  sich immer noch der längst entlarvte  Mitarbeiter Zdenko Merkt) auf einem Nebenschauplatz die Zeit vertreiben? Hat dieser “Politiker” nicht ein Glaubwürdigkeitsproblem, seit er im Oktober 2013 eine bis heute nicht eingelöste 10 000-Euro-Spende angekündigt hat zum Ausgleich eines von der CDU inszenierten 10 000-Euro-Beschlusses des Gemeinderats mit seiner Beteiligung für den Ankauf eines sogenanntes Kunstwerks? In diesem Zusammenhang noch der Hinweis, dass Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des öffentlich geäußerten Verdachts der Störung der Totenruhe auf dem Spaichinger Friedhof tätig werden müssten, wozu aber von Betroffenen Anzeige zu erstatten wäre. Hierzu nun der platte Lokalblattwahnsinn “Spaichinger Stadtgeflüster” im Internet, begonnen mit dem Aktuellsten:

Harald Niemann
Harald Niemann     18. September 04:11
Der Bauer Staudi steht an einem Brunnen und möchte wissen, wie tief es dort hinabgeht.
Er wirft einen kleinen Stein hinunter, hört es aber nicht platschen. Er hebt einen größeren Stein auf, schmeißt ihn in den Brunnen – wieder kein Platschgeräusch.
Also bittet er einen Vorbeigehenden: “Können Sie mir helfen, diesen großen Felsbrocken in den Brunnen zu werfen? Ich will wissen, wie tief er ist.”
Mit letzter Kraft wuchten die zwei den Felsbrocken auf den Brunnenrand und stoßen ihn hinunter. Sekunden später flitzt eine Ziege in Affentempo vorbei, läuft gegen den Brunnen und springt runter.
Wenig später kommt der Hirte Oli vorbei: “Haben Sie meine Ziege gesehen?”
“Ja, die ist gerade hier vorbeigeflitzt und in den Brunnen gesprungen”, antwortet der Bauer Staudi.
“Unmöglich”, wehrt der Hirte Oli ab. “Ich hatte das Tier extra an einem dicken Felsbrocken angebunden…”

Stanley Notes
Stanley Notes     17. September 22:47
Natürlich habe ich mich nicht verirrt, sondern ich habe alle Seiten der Spaichinger Parteien abonniert. ihre Mitteilung ist verlinkt.

Heinrich Staudenmayer
Heinrich Staudenmayer     17. September 19:32
Ja Stanley Notes, der wortgleiche Text ging an ihre Redakteurin Frau Braungart, zur Zeit leider urlaubsbedingt abwesend. Und ja, der Text stammt von mir. Zwischenzeitlich ist die Verwaltung tätig geworden und hat die genannten Personen gebeten zur Aufklärung beizutragen. Eine Verletzung der Totenruhe wäre ebenso strafbar, wie eine böswillige Verleumdung. Da von einem Gemeinderat der Vorwurf gegenüber Bediensteten der Gemeinde gemacht wurde, habe ich den üblichen Dienstweg beschritten und die Verwaltung aufgefordert tätig zu werden. Ob es nun zu Konsequenzen für Mitarbeiter des Bauhofes oder gegen den genannten Gemeinderat kommt, entscheidet unter Umständen die Rechtsaufsicht des Landratsamtes. Eventuelle privatrechtliche Klagen behalte ich mir vor. Interessant ist jedoch auch, dass Mitarbeiter des “Heuberger” Artikel posten, die erst morgen im Stadtspiegel erscheinen. Oder haben sie sich auf die Seite der FREIEN WÄHLER verirrt? Aber Hauptsache sie werden im vollen Wortlaut veröffentlicht.

Stanley Notes
Stanley Notes     17. September 12:44
am 14.September schrieb ein Blogger (Anmerkung:Umschreibung für die NBZ, eine offenbar sehr wichtige Informationsquelle des Lokalblatts, die aber wohl aus Schamhaftigkeit wegen eigenen Unvermögens nie genannt wird) ebenfalls über dieses Thema und veröffentlichte diese Anfrage , können Sie das als richtig verifizieren Herr Heinrich Staudenmayer ? Stammt das von Ihnen ?

Ursprünglicher Beitrag
Stanley Notes
Stanley Notes     17. September 09:26

Freie Wähler Spaichingen
„FREIE WÄHLER fordern die Verwaltung zum Handeln gegen die Verleumdung der Stadt Spaichingen auf

Was bieten Jugendkonten?

Test: große Zinsunterschiede, schwacher Mehrwert

geldklein

(lifePR) – Jugendkonten haben für Jugendliche und Eltern eine große Bedeutung, wenn es darum geht, den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Viele Kreditinstitute haben den Stellenwert dieser speziellen Konten erkannt und statten ihre Jugendkonten daher mit Extraleistungen aus, um junge Kunden so früh wie möglich an sich zu binden. Denn wie heißt es so schön: Wer einmal ein Konto eröffnet hat, kehrt der Bank so schnell nicht mehr den Rücken zu.

Diese Extras reichen von der kostenlosen Kontoführung, über eine attraktive Guthabenverzinsung bis hin zu Zusatzangeboten wie Kinogutscheinen, Vergünstigungen für Freizeitaktivitäten oder sogenannten Burger-Rabatten. Doch welche Jugendkonten bieten aus Kundensicht die besten Konditionen und Services? Dieser Frage ging das Deutsche Institut für Service-Qualität in einem Test nach und untersuchte das Angebot von 30 regionalen und überregionalen Kreditinstituten.

Jugendliche, die ein Konto bei einer Bank eröffnen möchten, sollten sich vorher fragen, was ihnen wichtig ist, denn die Analyse zeigte: Jugendkonten bieten je nach Produkt Vorteile in unterschiedlichen Bereichen. So gab es beispielsweise bei der Guthabenverzinsung und den Gebühren für eine Prepaid-Kreditkarte starke Unterschiede. Eine monatliche Grundgebühr hingegen wurde nur bei einer Bank fällig.

Wer viel spart, sollte auf eine mögliche Guthabenverzinsung achten, die die meisten Banken zwar anboten, allerdings in unterschiedlicher Höhe. So offenbarte der Test bei den untersuchten Konten eine Spanne von null bis fünf Prozent. Ein genauer Blick lohnt sich auch für Jugendliche, die viel unterwegs sind und Wert auf eine Prepaid-Kreditkarte legen. Bei fünf Jugendkonten war diese kostenlos. “Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollte in diesem Punkt aber generell genau nachgefragt werden, da ab dem 18. Lebensjahr teils andere Konditionen galten, so dass die Gebühren dann kräftig steigen können”, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Das Angebot an besonders interessanten Zusatzleistungen für Jugendliche, wie Ermäßigungen auf Freizeitangebote oder spezielle Versicherungen, war überschaubar. Hier könnten die Banken durchaus noch nachlegen. Am Ende profilierte sich im Test nur eines der 30 analysierten Konten mit umfangreichen Mehrwertservices. Hinsichtlich der Filialservices konnten sich insbesondere die Sparkassen mit ihren 25.700 kostenfrei nutzbaren Geldautomaten behaupten.

Rang eins des Tests “Jugendkonten 2014″ belegte Sparkasse Bremen mit dem Konto Giroflexx start und einem sehr guten Qualitätsurteil. Ausschlaggebend war neben der kostenfreien Kontoführung und einer kostenfrei enthaltenen Prepaid-Kreditkarte unter anderem die hohe Verzinsung von fünf Prozent bei einem Guthaben von bis zu 500 Euro.

Kreissparkasse Ludwigsburg kam mit dem Jugendgirokonto auf Rang zwei. Die Konditionen überzeugten unter anderem mit dem kostenlosen Ersatz der Bankkarte bei Verlust und einer unbegrenzten Guthabenverzinsung. Darüber hinaus belegte das Institut bei den Filialservices Rang zwei. Bei den Mehrwertservices gehörten wechselnde Ermäßigungen bei Kooperationspartnern und Veranstaltungen zu den attraktiven Leistungen. Die Kontoführung war kostenfrei, wie auch bei Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, die sich mit dem Jugendkonto Giro Flex auf dem dritten Rang platzierte.

Das Institut erzielte bei den Konditionen das zweitbeste Ergebnis im Test. Hier trugen unter anderem die mit einem Prozent relativ hohe Verzinsung eines Guthabens bis maximal 1.000 Euro und mit die niedrigsten Kosten für eine Barabhebung mit EC-Karte im EU-Ausland zum guten Abschneiden bei. Die Filialservices lagen auf einem leicht überdurchschnittlichen Niveau, die Mehrwertservices waren dagegen schwach ausgeprägt.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte die Jugendkonten von 30 großen deutschen regionalen und überregionalen Universalbanken mit Filialgeschäft. Grundlage hierfür war ein vorab definiertes Kundenprofil eines 16-jährigen Jugendlichen. Dabei werteten die Marktforscher im Rahmen einer umfassenden Analyse die Kontokonditionen, Filialservices und auch den Leistungsumfang von Mehrwertservices der Institute aus (Stand 1. Juli 2014). Insgesamt wurden so über 40 Kriterien unter die Lupe genommen.

Gefragt

Wann merkt eigentlich die Führung des Spaichinger Lokalblatts, dass die Arbeit einer Redaktion möglicherweise auch kontraproduktiv sein könnte für journalistisches Renommee und das weitere Wohl des Blattes, wenn momentan gerade personell vorgeführt wird, dass es auch anders geht? Hatte nicht schon der einstige Lokalredakteur Mark Twain erkannt: “Redakteure sollten keinen Urlaub nehmen: Entweder sinkt in ihrer Abwesenheit die Auflage – oder sie steigt. Beides ist gleich schlimm”?

Gelesen

marktspaichsäulen

Was mag das werden, wenn es mal groß ist?

Immendingen
Teststrecke von Daimler nimmt letzte Genehmigungs-Hürden
Daimler kann mit ersten Baumaßnahmen für die geplante Teststrecke in Immendingen (Kreis Tuttlingen) beginnen. Das Landratsamt Tuttlingen und die Forstverwaltung Freiburg haben am Donnerstag die noch ausstehenden Genehmigungen zum Immissionsschutz und zum Waldumbau übergeben.Damit sei der Weg für das Prüf- und Technologiezentrum auf dem Kasernengelände nahe der Gemeinde frei, sagte der Leiter für kommunale und föderale Projekte bei Daimler, Lothar Ulsamer, in Immendingen. Ab Oktober sollen unter anderem erste Flächen gerodet werden.
Der Autobauer will von 2017 an in Immendingen vor allem Fahrerassistenzsysteme weiterentwickeln und an Techniken für autonomes Fahren arbeiten. In dem Technologiezentrum, in das Daimler rund 200 Millionen Euro investiert, sollen rund 300 Arbeitsplätze entstehen.Naturschützer zeigten sich von den Planungen enttäuscht….
(Südwest Presse. Was sind das immer für selbsternannte sogenannte Naturschützer, die sich offenbar nach Belieben und ohne Mandat irgendwo einmischen? Ist nicht auch der Mensch Teil der Natur? Warum hört man weder vom Nabu noch vom BUND etwas darüber, dass auf dem zukünftigen Landesgartenschaugelände in Lahr still und leise und ohne die Öffentlichkeit zu informieren ein seltener Schmetterling einfach umgesiedelt worden ist? Liegt dies daran, dass der Nabu dort eine besondere Nähe zur Verwaltung hat und von dieser und vom Land ständig gut bedient wird mit Flächen, obwohl er möglicherweise mit solchen Aufgaben überfordert sein könnte auch mangels Kompetenz? Was hat dasmit Natur zu tun, wenn in einem Nabugebiet, einem früheren Truppenübungsplatz, als erstes ein großer Parkplatz planiert wird?)

Neues Baugebiet löst Diskussion aus
Flächen in Heidengraben II sind einigen
Gemeinderäten zu teuer. Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Sie müssen dort ja nicht bauen. Nachfrage und Angebot regelt den Markt! Filet ist kein Hackfleisch.)

Berufsschüler blicken in die Zukunft
(Schwäbische Zeitung.Die können’s?)

Denkinger Filz startet in den Herbst
(Schwäbische Zeitung.Ohne Bürgermeister?)

Lädele hat neuen Zugang
Schiebetür erleichtert Zutritt
(Schwäbische Zeitung. Aixheim erfindet die Tür?)

Bubsheim hat jetzt eine Maria Magdalena
Kunstschnitzer Theo Sieger hat für Kirche neue Heiligenfigur erstellt
(Schwäbische Zeitung. Erstellvertreterin Gottes?)

Gemeinde Dürbheim
Vor der Amtseinsetzung von Bürgermeister Häse
Andreas Häse steckt voller Tatendrang
Das neue Gemeindeoberhaupt wird am 23. September feierlich verpflichtet
(Schwäbische Zeitung. Die Nichtinserenten eines solchen Anzeigenkollektivs drängt es nicht zum Tatentuten?)

Vinothek macht Platz für Havanna-Bar
Der Kubaner Adonis Iglesias Pedroso eröffnet Mitte Oktober die “Escena Habana”
(Schwäbische Zeitung. Tut wird fidel?)

Junge Fechter trainieren mit Profis
(Schwäbische Zeitung. Wer will vom Fechtberuf in Trossingen leben?)

33 Leitz-Ordner voller Hoffnungen und Ängste
Fanny Gutsche hat Trossinger Briefe aus dem Ersten Weltkrieg analysiert
(Schwäbische Zeitung. Die Totenscheine hat sie auch?)

Leute
Alexander Glöckler, Mitglied des Bezirksvorstands der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Südbaden, ist bei der Landestagung der Jungen CDA Baden-Württemberg im Stuttgarter Landtag zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden…
(Schwäbische Zeitung. Wenn er es jetzt noch in den Vorstand der Jungen Senioren Union schafft, toll für Trossingen!)

75 Jahre Naturschutz in der Wutachschlucht werden gewürdigt
(Schwäbische Zeitung. Gehört jetzt zu Tut?)

Heute blitzt die Polizei
(Schwäbische Zeitung. Morgen donnert der Verkehr?)

Ein Bremer staunt über die Menschen in der Region
Südwestmetall-Geschäftsführer Rolf Böning kehrt nach 13 Jahren in seine Heimat zurück
Von A. Lothar Häring
(Schwäbische Zeitung. Neues aus der Metropole Bubsheim?)

Martin-Luther-Haus
Renovierung abgeschlossen – Gemeindefest am Sonntag 21. September
(Schwäbische Zeitung. Anzeigen statt Thesen zur Erinnerung an einen Bauern-, Juden- und Hexenverfolger, der Tintenfässer nach dem Teufel warf?)

CDU-Spitzenkandidatur
Beide Kandidaten spüren Rückenwind
…Bis zum Mittwoch hatten CDU-Mitglieder die Möglichkeit, ein Bewerbungsschreiben aufzusetzen und dieses bei einem Notar einzureichen. Voraussetzung dafür waren 50 Unterschriften von CDU-Unterstützern. Das alleine wird jedoch nicht reichen, um sich in der 69 000 Mitglieder zählenden Südwest-CDU durchzusetzen, weshalb niemand mehr damit rechnet, dass die CDU-Führungsgremien am Freitagabend außer den bekannten Bewerbern – CDU-Landeschef Thomas Strobl (54) und Landtagspräsident Guido Wolf (52) – weitere Namen bekanntgeben werden… Alice Loyson-Siemering, die Wolfs Bewerbungskampagne betreut, stellt fest: „Guido Wolf kommt bei den Leuten sehr gut an. Bei seinen Terminen im Land spürt er viel Rückenwind.“…„Bis zum Dezember hat Wolf kein freies Wochenende mehr“, sagt Loyson-Siemering. „Die Puste wird ihm aber ganz sicher nicht ausgehen.“ Von Rückenwind berichtet indes auch das Strobl-Lager, das den CDU-Landesvorsitzenden schon deshalb im Vorteil sieht, weil er deutlich mehr politische Erfahrung habe. Wolf könne sich nicht mehr in der Rolle des Hoffnungsträgers sonnen, wie das im Frühjahr kurzzeitig der Fall gewesen sei. Die Stimmungslage habe sich verändert, sagen Parteimitglieder. Sie kreiden Wolf eine Reihe unglücklicher Formulierungen an…Mit Spannung werden nun die sechs Regionalkonferenzen erwartet,…Die erste findet am 13. November in Sinsheim statt. Es folgen die Stationen Göppingen, Singen, Ilshofen, Biberach und Appenweier. Abstimmen können die Parteimitglieder zwischen dem 3. November und dem 2. Dezember per Briefwahl…
(Stuttgarter Nachrichten. Geht Wegpusten mit was anderem als Rückenwind? Klar, in der CDU bläst’s schon lange von allen Seiten. Wie wär’s mit  “Sieben Wind” in Spaichingen als neue Parteizentrale? Wollen Strobls Geißlein einem Wolf etwas ankreiden? )

Weil kritisiert große Koalition Asylrecht:
Chance auf Einigung vergeben
Die geplante Asylrechtsänderung, die am Freitag im Bundesrat beschlossen werden soll, droht am Widerstand der Grünen zu scheitern. Das erbost – nicht nur – den niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil. Er fand dafür deutliche Worte.
(faz.net. Wo Gelb ist, muss auch Grün hin, der Wähler wird’s hinrichten. Eine Minipartei bestimmt die Politik in diesem Land?)

Bayerischer Landtag – CSU plant kürzere Redezeiten für die Opposition
Die CSU will die Redezeiten der Opposition einschränken. Einen Zusammenhang mit der scharfen Debatte über die Modelbauaffäre um die zurückgetretene Staatskanzleichefin Haderthauer weist die Fraktion zurück.
(spiegel.de. Wieso dürfen die überhaupt reden? Schon die Regierenden haben ja nichts zu sagen.)

Countdown für «Wasen» – Maß Bier kostet 9,50 Euro
Der «Wasen» kann kommen: Die Vorbereitungen für das 169. Cannstatter Volksfest vom 26. September bis 12. Oktober sind im vollem Gange. Zurzeit läuft der Innenausbau der Festzelte, wie Jörg Klopfer vom Veranstalter in.Stuttgart am Donnerstag mitteilte.
(Südkurier. Als Dreingabe gibt’s den Oettinger statt das Oettinger?)

Konferenz in Baden-Baden fragt nach der Zukunft der Nachricht
Medienmacher aus mehreren europäischen Ländern sind heute in Baden-Baden zu einer zweitägigen Konferenz über die Zukunft der Nachricht zusammengekommen.
(Südkurier. Und Gegenwart?)

Sanierung des Bundesverfassungsgerichts abgeschlossen
(Südkurier. Weiterhin dringlich!)

Sensible Daten der Polizei in Karlsruhe geklaut
Aus dem Privatwagen eines Polizisten haben Diebe einen Computer entwendet, auf dem sensible Informationen der Einsatzkräfte gespeichert waren. Ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart bestätigte am Donnerstag den Vorfall. Angaben zur Art der Daten machte er nicht
(Südkurier. Dümmer als die Polizei erlaubt?)

Weil kritisiert große Koalition Asylrecht:
Chance auf Einigung vergeben
Die geplante Asylrechtsänderung, die am Freitag im Bundesrat beschlossen werden soll, droht am Widerstand der Grünen zu scheitern. Das erbost – nicht nur – den niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil. Er fand dafür deutliche Worte.
(faz.net. Wo Gelb ist, muss auch Grün hin, der Wähler wird’s hinrichten. Eine Minipartei bestimmt die Politik in diesem Land?)

Bayerischer Landtag CSU plant kürzere Redezeiten für die Opposition
Die CSU will die Redezeiten der Opposition einschränken. Einen Zusammenhang mit der scharfen Debatte über die Modelbauaffäre um die zurückgetretene Staatskanzleichefin Haderthauer weist die Fraktion zurück.
(spiegel.de. Wieso dürfen die überhaupt reden? Schon die Regierenden haben ja nichts zu sagen.)

Drogen im Unterricht: Lehrer ließen Koka-Blätter verteilen
Ihr Erdkundeunterricht sollte besonders anschaulich werden: In Bayern luden zwei Lehrer eine Peruanerin ein, die an die Siebtklässler Koka-Blätter austeilte. Nun stehen sie vor Gericht.
(spiegle.de. Multikulti-Feuerzangenbowle. Und wenn sie Meerschweinchen gegrillt hätten, das Nationalgericht Perus, heruntergespült  mit einer  Maß? Die Peruanerin hat schon eine Geldstrafe weg.)

Martin-Walser-Essay
“Wir, die Deutschen, bleiben Schuldner der Juden”
Martin Walser betont in einem neuen Buch die “absolute” Schuld der Deutschen gegenüber den Juden. Sein Essay über den jiddischen Klassiker Sholem Yankev Abramovitsh ist auch Rede in eigener Sache.
(welt.de.Frechheit! Wir Walsers? Warum wird so ein Quatsch veröffentlicht? Der alte Mann schreibt Geschichten, hat aber wohl von Geschichte keine Ahnung und Deutsch kann er auch nicht, wenn er den Unterschied zwischen Schulden und Verantwortung nicht kennt. Wo lebt er denn? Außerhalb des Grundgesetzes? Bei Springer? Stehen da nicht Israel und die USA im Arbeitsvertrag? Welche Schulden haben sich Nachbarstaaten von Deutschland gegen Deutschland aufgeladen?)

Muslimin über Salafisten in Deutschland:
“Herr Augstein, Sie irren”
Ist die Aufregung um die Scharia-Polizei übertrieben? Das sagt Kolumnist Jakob Augstein. Ihm widerspricht die muslimische Journalistin Sounia Siahi: Sie schildert ihre Erfahrungen mit Salafisten – und fürchtet um ihre deutsche Heimat.In seiner aktuellen Kolumne auf SPIEGEL ONLINE warnt Jakob Augstein vor übertriebener Hysterie ob der Patrouille sogenannter Scharia-Polizisten in Wuppertal…Auf diesen Text hat die marokkanisch-deutsche Journalistin Sounia Siahi mit einer besorgten Zuschrift reagiert…Es ist schon immer so gewesen, dass ich mich als Marokkanerin in meinem Heimatland anders kleiden und verhalten muss, um nicht angespuckt, angefasst oder vergewaltigt zu werden. In Deutschland trage ich normale europäische Kleidung, aber in Marokko verlasse ich das Haus nicht ohne einen dünnen Sommermantel und oft auch nicht ohne Kopftuch. Je nachdem, wo ich mich gerade aufhalte…Ich liebe meine Heimat, aber ich kann dort nicht leben, weil ich dort nicht frei bin. Diese Welt akzeptiere ich so, wie sie ist, und lasse sie dort, wo ich nichts dagegen ausrichten kann: in Nordafrika, hinter dem Mittelmeer.Jetzt aber greifen diese Anmaßungen, Bedrängungen und Nötigungen aus Ländern, die ich meinte, hinter mir gelassen zu haben, in mein wunderbares Deutschland…Natürlich gibt es solche und solche Muslime. Und natürlich darf man nicht alle über einen Kamm scheren…Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass man mit diesen Leuten nicht reden kann. Sind sie erst mal auf dem “einzigen richtigen Pfad zu Allah”, können sie nichts mehr tun…ich will mich hier in meinem deutschen Zuhause nicht wie in einem arabischen Land bewegen müssen. Ich fühle mich hier frei, beschützt und in jeder Hinsicht gesegnet. Und dieses Gefühl möchte ich mir um nichts in der Welt nehmen lassen.Wenn der deutsche Staat dafür tut, was er tun muss, kann ich es verstehen.
(spiegel.de. Muss die Parole nicht lauten: Aufwachen, Abendland, sonst landest Du im Morgenland und dann Gute Nacht?)

Ukraine-Konflikt:
Putin drohte mit Einmarsch in Riga und Warschau
Erst die Ukraine, später auch Polen, Rumänien oder das Baltikum? Der russische Präsident Putin soll laut “Süddeutscher Zeitung” gegenüber dem ukrainischen Präsidenten geprahlt haben, auch in diese Länder einmarschieren zu können.
(spiegel.de. Will Rußland zum zweiten Mal totgerüstet werden oder regiert statt einem Weisen ein Schrecklicher?)

Die Untoten von Spaichingen

Was treibt einen 2. stellvertretenden Bürgermeister um?

friedhofspaich

(tutut). In Straßburg fand am Wochenende ein Zombie-Walk mit über 4000 Teilnehmern statt, der größte seiner Art in Frankreich. Die Idee stammt aus Amerika, woher sonst?, wo vor 13 Jahren im kalifornischen Sacramento die weltweit erste Zombie-Versammlung stattfand. Als sogenannte Untote wandelten grausig geschminkte Menschen durch die Stadt.

Aus Spaichingen, so ist zu hören, war niemand dabei. Obwohl gerade das Thema der Untoten, der unverwesten Leichen, im Moment einen Fraktionsvorsitzenden und 2. stellvertretenden Bürgermeister so umtreibt, assistiert vom Lokalblatt, dass er sogar zu einer Veranstaltung in einer Sargfabrik eingeladen hatte.

Dort fielen dann von seiner Seite nicht nur indirekt Vorwürfe an die Stadt, welche begierig  vom Lokalblatt aufgegriffen worden sind, und falls sie nicht nur Gerüchte sind, welche zu verbreiten sich ein Fraktionsvorsitzender wohl verkneifen sollte, strafrechtlich relevant werden als Störung der Totenruhe. Insofern hätte es wohl nicht geschadet, sich sachlich kundig zu machen, bevor solche Behauptungen in die Öffentlichkeit gesetzt werden.

Es wurde nämlch verbreitet, nach Beerdigungen würden Särge durch Baggerschaufeln eingedrückt, um die Verwesung zu beschleunigen. Denn aufgerund der vorhandenen Bodenverhältnisse hat Spaichingen, aber nicht nur Spaichingen, das Problem mit sogenannten Wachsleichen, d.h., die Verwesung ist erschwert.

Vielleicht könnte ein einfacher Blick in die Friedhofsordnung der Stadt Spaichingen helfen, um darüber aufzuklären, was plötzlich als strafbare Störung der Totenruhe angeprangert wird. Da heißt es nämlich:

Friedhofsordnung der Stadt Spaichingen
§ 6
Särge und Urnen
(1) Die Särge dürfen höchstens 2,05 m lang, 0,65 m hoch und im Mittelmaß 0,65 m breit
sein. Es dürfen nur Särge aus leicht verweslichem Holz verwendet werden (kein Hartholz).
(2) Es dürfen nur Urnen und Überurnen aus leicht verrottbarem Material (Bio-Urnen) verwendet
werden.

Was bedeutet dies auf Deutsch, falls jene diese Sprache beherrschen, die sich da öffentlich zum Spaichinger Totenkult ereifern und damit wohl auch den Frieden der Angehörigen stören?

Im November 2002, unter einem Bürgermeister Albert Teufel, hat der Gemeinderat beschlossen, dass nur noch Särge mit leicht verwesbarem Holz verwendet werden dürfen. Grund hierfür war die Erkenntnis fehlender Verwesung der Leichen wegen der schlechten Bodenverhältnisse. In § 6 der Friedhofsordnung ist dies dann aufgenommen worden. Verwendet werden also sogenannte „Leichtbau-Särge. Sobald die ausgehobene Erde in das Grab gefüllt wird, halten die Deckel normalerweise diesem Gewicht nicht stand. Wenn nun Propaganda für ein sogenanntes Hüllensystem gemacht wird, ändert sich am Problem der Wachsleichen nichts.

Ist es nicht mehr als fahrlässig, wenn also ein Fraktionsvorsitzender und 2. stellvertretender Bürgermeister und mit ihm ein Lokalblatt Dinge in die Welt setzen, welche bei verantwortungsvoller Recherche sich selbst beantwortet hätten und nicht etwa zum pietätlosen Füllmaterial für das Sommerloch benutzt werden könnten?

Aufforderung des Bürgermeisters an Harald Niemann
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hat inzwischen auf die Äußerungen seines 2.
Stellvertreters und Fraktionsvorsitzenden von “Pro Spaichingen” und CDU-Kreisrats Harald Niemann reagiert und ihn aufgefordert, seine in der Presseveröffentlichung des Heuberger Boten geäußerte Tatsachenbehauptung, wonach seit Jahren bei der Grabverfüllung Sargdeckel mit der Baggerschaufel eingedrückt würden, zu belegen (Zeugenbenennung oder eidesstattliche Versicherung des Informanten) oder sie in gleicher Weise öffentlich zu widerrufen.

Mit seiner Behauptung, so der Bürgermeister,  habe dieser sowohl seine Pflicht als Gemeinderat, das Ansehen der Stadt zu mehren, gröblich verletzt. Zugleich habe er eine Tatsachenbehauptung in die Welt ersetzt, die geeignet sei, das Ansehen und den Leumund der Stadt nachhaltig zu schädigen. Ein solches Verhalten erfülle den Tatbestand der üblen Nachrede. Auch Gemeinden seien als juristische Personen geschützt und könnten nach § 823 BGB Schutzrechte gegen üble Nachrede geltend machen. Gleichzeitig habe der Bürgermeister das Landratsamt Tuttlingen gebeten, die Rechte der Stadt durchzusetzen. Nach §126 GemO sind Ansprüche der Stadt gegen Gemeinderäte von der Rechtsaufsicht geltend zu machen.

Viele Herzen für Grün-Rot

Der Staat und seine Intellektuellen oder: Können nur Affen Fahrrad fahren?

kabinettneu

(tutut). “Grün-Rot entdeckt ein Herz für Lehrer” titelt die Badische Zeitung auf ihrer ersten (!) Seite. Denn: “Statt 3570 Stellen will Landesregierung nur noch 400 streichen”. Damit schließt sich dem “Lob der Torheit” von Erasmus von Rotterdam ein neues Kapitel unfreiwilligerweise durch Begleitgrün aus dem baden-württembergischen Blätterwald an. Die Grünen haben ihre Lektionen gelernt, wie sie ihre Klientel an der Leine Gassi und zur Urne führen müssen.

Einer der bedeutendsten Sozialwissenschaftler unserer Zeit, Hans-Hermann Hoppe, hat die Masche in seinem Buch “Der Wettbewerb der Gauner – Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft” genau beschrieben. Da eine Minderheit eine Mehrheit nicht dauerhaft mit roher Gewalt regieren kann, muss sie dies durch “Meinung” tun. Also muss die Mehrheit dazu gebracht werden, die Herrschaft freiwillig zu akzeptieren. Das heiße aber nicht, dass die Mehrheit allen Maßnahmen der Herrschenden zustimmen müsse. Sie könne durchaus glauben, dass viele Handlungen falsch seien. Sie müsse aber an die Legitimität der Institution des Staats an sich glauben. Und sie müsse deshalb glauben, dass, selbst wenn eine bestimmte politische Maßnahme ein Fehler sei, dies ein “Unfall” sei, den man im Hinblick auf ein vom Staat hergestelltes übergeordnetes Wohl tolerieren müsse.

Und wer ist besser dazu geeignet, in dieses Strickmuster zu passen, als Staatsbedienstete, wie zum Beispiel Lehrer, die sich ja wohl zu den Intellektuellen rechnen. Denn die braucht der Staat, in diesem Fall der grün-rote, um die Mehrheit davon zu überzeugen, dies alles zu glauben. Und wie bringen die Grün-Roten diese ihre Intellektuellen, ihre Hauptwähler, dazu, für sich zu arbeiten?

Für Hoppe ist die Antwort ganz einfach: “Die Marktnachfrage nach intellektuellen Dienstleistungen ist nicht gerade hoch und stabil. Intellektuelle wären abhängig von den flüchtigen Werten der Massen. Und die Massen sind an intellektuell-philosophischen Überlegungen nicht interessiert. Andererseits kann der Staat dem üblicherweise aufgeblasenen Ego der Intellektuellen entgegenkommen und ihnen in seinem Apparat einen warmen, sicheren und dauerhaften Liegeplatz anbieten. Es ist jedoch nicht ausreichend, nur einige Intellektuelle zu beschäftigen. Sie müssen im Wesentlichen alle beschäftigen – selbst jene, die in Fachbereichen arbeiten, die von denen weit entfernt sind, die den Regierenden in erster Linie Sorgen bereiten: der Philosophie sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften.Denn selbst Intellektuelle, die sich zum Beispiel mit der Mathematik oder den Naturwissenschaften beschäftigen, können sich offensichtlich eigene Gedanken machen und somit gefährlich werden. Es ist also wichtig, dass Sie auch deren Treue zum Staat sicherstellen. Anders ausgedrückt: Sie müssen Monopolist werden. Und dies wird am besten erreicht, wenn alle ‘Bildungs’-Einrichtungen, vom Kindergarten bis zu den Universitäten, unter staatliche Kontrolle gebracht werden und sämtliches Lehr- und Forschungspersonal ‘staatlich beglaubigt’ ist”.

Um vorzubeugen, dass jemand eventuell nicht “gebildet” sein wolle, müsse “Bildung” eben zur Pflicht erklärt werden. Und um Menschen möglichst lange staatlich kontrollierter Bildung  unterwerfen zu können, müsse praktisch jeder für “bildungsfähig” erklärt werden. Auch wenn Intellektuelle wüssten, dass eine solche Gleichmacherei falsch sei, gefalle die Verkündigung von Unsinn den Massen und sorge für fast grenzenlose Nachfrage nach intellektuellen Dienstleistungen.

Intellektuelle wüssten, selbst wenn sie sich von einer Regierung nicht ausreichend gewürdigt fühlen, dass Hilfe nur von einer anderen Regierung kommen könnte, aber nicht durch einen Angriff auf den Staat an sich. Hoppe geht davon aus, dass wahrscheinlich 99 Prozent der Intellektuellen die Frage nach der Notwendigkeit eines Staates mit “Ja” beantworten würden.

Was also ein “Herz für Lehrer” durch Grün-Rot bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Die meisten Lehrer wählen Grün-Rot. Also können die ruhig ein bisschen gezwickt werden, um sie dann kurz vor der Wahl wieder zu streicheln. Wo soll für sie eine Wahlalternative herkommen? Kritisch könnten die Intellektuellen für den Staat erst werden, falls sie mal über den Staat und auch über das, was diffus Demokratie genannt wird, anfangen würden, nachzudenken. Solange sie dies nicht tun, wird es die Masse schon gar nicht erwägen. Viele Herzen für Grün-Rot. Kann aber nur der Staat tun, was er tut? Wenn Affen im Zirkus Fahrrad fahren, können dann nur Affen Fahrrad fahren?

Schnee schon jetzt ein Thema

Bei der Herbst-Dachwartung auch die Schneefangsysteme prüfen lassen

schneefang

Die weiße Pracht kann schnell zur Last werden. Erst recht, wenn die regelmäßige Wartung der Dachelemente, zu denen auch der Schneefang gehört, vernachlässigt wurde.

(lifePR) – Auch wenn sich der Sommer gerade verabschiedet und ganz sicher noch ein goldener Herbst zu erwarten ist, sollten Hausbesitzer sich mit dem Thema Schnee befassen. Und das auch in Regionen, die nicht gerade zu den “Wintersportgebieten” zählen. Die vergangenen Winter haben gezeigt: Die weiße Pracht kommt oft unverhofft.

Ganz gleich, ob die regionale Bauordnung ein Schneefangsystem vorschreibt: Fällt wirklich der erste Schnee – und das nicht nur mit einigen wenigen Flocken – kann sich diese Investition durchaus lohnen. Zum einen, weil Hausbesitzer eine Verkehrssicherungspflicht haben. Und zu der gehört auch, mögliche Gefahren durch Dachlawinen im Bereich von Zugängen und öffentlichen Verkehrswegen abzuwenden. Zum anderen können Schneefangsysteme vor Schäden am eigenen Gebäude schützen.

Nasser Pappschnee kann bis zu 20 kg pro Quadratmeter auf die Waage bringen. Bei einer Dachfläche eines durchschnittlichen Einfamilienhauses kommen so schnell mal über 3 t zusammen. Und wenn nur die Hälfte davon ins Rutschen gerät, donnert das Gewicht eines Mittelklasseautos auf den Gehweg.

Schon das verdeutlicht, weshalb Schneefangsysteme ausschließlich von entsprechenden Fachleuten wie den Dachdeckern montiert und regelmäßig vor dem Winter gewartet werden sollten. Je nach Schneelastannahme in der betreffenden Region muss das Schneefangsystem dimensioniert sein. Ebenso muss die Montage mit Haltesystemen ausgeführt sein, die diesen Schneelasten standhalten und sie zuverlässig ableiten. Nur wenige Quadratmeter abrutschen-der Nassschnee kann ohne entsprechendes Fangsystem z. B. die Dachrinne herunterreißen oder das Vordach des Eingangsbereichs zerstören.

Folgen auf Niederschlagsperioden Tauwetter und Frostnächte im schnellen Wechsel, sind mit Herbstlaub gefüllte Dachrinnen schnell überfordert. Dann kann es zu einer Eiszapfenbildung kommen. Wehe dem Passanten oder dem Auto, das unter diesen Eisgebilden steht. Darüber hinaus kann es auch auf der Dachfläche durch starke Temperaturschwankungen zur Bildung von Eisbarrieren kommen. Nachlaufendes Schmelzwasser wird dann unter Umständen nicht mehr abgeführt und bahnt sich selbst seinen Weg durch die Dacheindeckung oder unter mangelhafte Eindeckrahmen von Dachfenstern.

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, dem Dach mindestens einmal pro Jahr im Herbst eine Dachwartung durch den Dachdecker-Fachbetrieb in der Nähe zu gönnen. Und selbst wenn Starkschneefälle in einigen Regionen eine Seltenheit sind: Auch ein Autofahrer würde niemals auf den Sicherheitsgurt verzichten, nur weil er seit Jahren unfallfrei fährt.

Adressen qualifizierter Dachdeckerbetriebe gibt es bei den regionalen Dachdecker-Innungen und im Internet unter www.dachdecker-bw.de