Auf der Chrysanthema

50 Spaichinger mit Albert Teufel auf der Lahrer Blumenschau

chrysspaich

(tutut). Nach dem Eröffnungswochenende schauten am Montag auch die Spaichinger Rinzugwanderer unter Bürgermeister i.R. AlbertTeufel auf der Chrysanthema in Lahr vorbei.  Die rund 50 Teilnehmer hatten Glück, denn kurz nach Beginn der fast dreistündigen Rückfahrt für die 100 Kilometer begoss Regen die Blumenschau, welche seit einigen Jahren im Herbst vor allem viele Besucher von der Alb ra anzieht. Das prächtige vielfotografierte Gebäude im Hintergrund (foto), ein sehr geschichtsträchtiges  Haus mit ungeschichtlicher Lüftlmalerei,  hatte schon die Abrissgenehmigung, als sich eine Bürgerinitiative mit Unterschriftensammlung einschaltete und ein Investor danach absprang. Immer noch wird ein Käufer gesucht,während die Abrissgenehmigung neu beantragt werden müsste.

Die Chrysanthema, seit Jahren unter dem Sprachunfall “Hier blüht Dir was” stehend und dieses Jahr mit dem gequälten Motto “Mon amour” überall Herzelein als Blumenarrangements vorzeigend, verdankt nur Sponsoren  ihr Überleben, ist im Grunde die Blumenschau des E-Werks Mittelbaden mit jährlich 60 000 Euro Zuschuss. Aber auch der Tunnelbohrer Herrenknecht ist unter den größeren Geldgebern. Die Stadt gibt als Kostenaufteilung  280 000 städtische Mittel und 180 000 Euro Sponsorengeld an. Öffentliche Abrechnungen gibt es seit Jahren nicht.

Dafür werden gemeldete Phantasiezahlen über Besuchermassen jedes Jahr höher. Inzwischen geht es angeblich auf 400 000 zu, sicher gefühlt, denn wenn es 100 000 wären, wäre es ein Pfund! Viele Enheimische meiden während der drei Wochen der sehr vom Wetter abhängigen Schau der Friedhofsblumen die Innenstadt. Dass alles klimaneutral sein soll bei über 600 einfallenden Bussen gehört heute wohl zum guten Ton der allgemeinen kommunalen Weltrettung. Die hoch verschuldete Stadt (knappp 44 000 Einwohner), mit über 1700 Euro pro Kopf im Minus, hat sich als Millionending die Landesgartenschau für 2018 vorgenommen, wo bisher wenig nach Plan läuft.

Die Fahrt von Spaichingen nach Lahr und zurück mit jeweils dreimal Umsteigen, welche für die 100 Kilmeter je nach Verbindung über vier Stunden dauern kann, minimum etwas über zwei Stunden, zeigt die Vernachlässigung der West-Ost-Verkehrsverbindungen. Jedes Moped ist schneller. Per Auto sind eineinhalb Stunden schnell. In den 60er Jahren war eine Schwarzaldautobahn im Gespräch zwischen A5 und A81. Daran erinnert sich heute niemand mehr.

Ein Museum ist kein Museum

Vergangenheit als Gegenwart und Zukunft? – Ein Missverständnis

friseurmuseum

Bitte Platz nehmen! Im Panoptikum?

(tutut). Wenn jungen Leuten Museen anvertraut werden,  vermutlich, weil sie billiger sind als erfahrene Kompetenz, stürzen sie sich begeistert in ein Abenteuer ihres Lebens. Ob sie im Dunkel stehen oder im Freilicht, das macht keinen Unterschied. Museen, so wie sie heute begriffen werden, sind Nachhaltigkeit. Sie stehen da und rühren sich nicht. Das ist für die jungen Museumsmacher natürlich fatal. Sie wollen das Gegenteil von Nachhaltigkeit, nämlich Entwicklung.

Die Rodelbahn am Hang hinter dem Schwarzwaldhof , die Achterbahn oder zumindest moderne Spielplatzmöblierung neben dem Sautrog und dem Schmiedefeuer. Oldtimer oder zumindest Traktoren  müssen der Dampfdreschmaschine Gesellschaft leisten. Jede Menge Ausgestorbene laden Tausende zu ihrem Totentanz der Vergangenheit ein. Wie die Festle heißén und womit sie locken, ist wurscht, denn hinten kommt immer raus, was rauskommen muss, wenn kräftig gebechert und gespachtelt worden ist. Der volle Erfolg wird stets bescheinigt, wenn .Rösser schnauben und Rindviecher muhen. Begleitet von volksdümmlichen Sendern.

Lässt sich solche Nachhaltigkeit noch entwickeln, wenn Angst aufkommt ob des langweiligen Vergangenheitseinerleis? Natürlich: Hier ein paar Knöpfe, da  Bildschirme, dort Blinker und aus dem Off sprechende Fossilien. Das kommt 20, 30 Jahre zu spät, das gab’s schon, allerdings nicht dort, wo in Heimatmuseen hinein entrümpet wurde.  Und so stehen sie an jeder Ecke, diese Rumpelkammern voll Gruscht, den niemand mehr wollte und auch heute kaum einer sehen will. Das sind eben nicht die Spielplätze, die Technik- und Kulturkammern unserer Zeit. Es sind deren Grabkammern.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft treffen sich heute nicht auf Narrenbühnen, auf denen Politiker gerne den Clown machen und Versle aufsagen, während sie meinen, dem Volk erregt den Weg weisen zu müssen in eine digitale Revolution. Wenigstens die Begriffe sollten sie draufhaben, mit denen sie um sich werfen. Die Digitalisierung ist längst Teil der Gegenwart, sie ist Teil unserer technischen Evolution. Wer wissen will, was Wissen ist und was Museen nicht sind, sollte sich mal fragen, warum es keine Lexika mehr zu kaufen gibt? Als Antwort wird er erfahren, was Digitalisierung bedeutet. Jeder hat heute an jedem Ort der Welt   Zugriff auf Vergangenheit, Gegenwart und Ausblick auf die Zukunft.

Wenn Museen das sein wollen, was sie heute sind, dann müssen sie aufhören, noch ein Fress- und Sauffest mehr, noch einen Weihnachtsmarkt dazu oder noch einen alten Schuppen aufzustellen oder eine weitere Sperrmülladung einzulagern. Kommunen und Kreise müssen auch bereit sein, sich von Altliebgewordenem zu lösen. Nicht alles ist erhaltenswert. Den heutigen sogenannten Museen täten ein paar Kehrwochen auch mal gut! Schöne Räume sond dazu da, sie mit Leben zu füllen und nicht , um sie zu Totengrüften werden zu lassen.

Als die Menschen im 19. Jahrhundert begannen, Museen einzurichten, da verstanden sie diese noch im ursprünglichen Sinn: als Bildungszentren. Die wenigen noch im Land übriggebliebenen Gewerbemuseen sind Zeugen heutiger Missverständnisse. Nicht im entferntesten wären die Menschen damals auf die Idee gekommen, prächtige Gebäude zu errichten, um darin Gruscht der Vergangenheit aufzubewahren. Nein, dort wurde vorgeführt, wohin und wie Entwicklung führen soll, damit die Menschen mehr Freiheit und Besitz erreichen.  Dort wurde gelehrt und gelernt. Dort wurde unterhalten, und es wurden dort Geschäfte gemacht. Es waren Bildungszentren, es waren Kulturzentren. Denn Kultur ist mehr als en Flötenspieler oder eine pinselnde oder schreibende Hausfrau, welche heutzutage als Kulturträger herhalten müssen, obwohl sie unter diesem Anspruch nur zusammenbrechen können.

Geht es um Vergangenheit, sind die Museen die Schuhschachteln hierfür. Trotzdem sind sie als reine Aufbewahrungsorte überholt. Wer aber auf die Zahl  setzt, auf den Gewinn von Menschenmassen, muss sich an Freizeitparks orientieren. Ist das der Sinn, der überall dahinter stand, Museen einzurichten, ohne darauf zu achten, wo sie stehen und ob ihr Angebot jemand interessiert und vor allem auch, dass das kostet? Sie standen auf Abhaklisten, die angeblich zu erfüllen waren. So wie Bibliotheken, die bald auch Vergangenheit sein werden, wenn ihre Träger nicht die Kurve kriegen und in der Digitalisierung ankommen, genauso, wie viele Kommunen noch nicht gemerkt haben, dass Archive heute digitalisiert sind. Ja, viele haben noch nicht einmal das Internet entdeckt. Wie hat Gorbatchow hinterher gemeint, so gesagt haben zu wollen: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das Immerweiterso ist längst museumsreif. Ein Museum ist kein Museum. Vergangenheit ist nicht Gegenwart und nicht Zukunft.  Wer Museum wieder als Museum begreifen will, der wird damit Zukunft haben. Das ist nicht mit einem alten Traktor zu schaffen, aber vielleicht mit dem Wasserstoffauto neben der Dampfmaschine. Besser noch: umgekehrt.

 

 

Schmiedem r

Motorstärke entscheidend

Nur unter gewissen Voraussetzungen sind E-Bikes “Fahrräder “

ebikebellingen

(lifePR) – Das Elektrofahrrad oder auch E-Bike macht vielen Menschen eine Rückkehr zur Mobilität an der frischen Luft leicht. Statt sich durch unebenes Gelände oder Gegenwind den Spaß an der Bewegung verderben zu lassen, gibt es nun die Möglichkeit durch die Tretunterstützung am Fahrrad mittels Elektromotor aktiv zu bleiben. Der starken Nachfrage entsprechend wird der Markt für die E-Bikes immer größer und vielfältiger, das heißt: E-Bike ist nicht mehr gleich E-Bike. Nutzer der Elektrofahrräder sollten sich deshalb informieren, welche Regeln im Straßenverkehr, bei der Zulassung und bei der Versicherung für sie gelten.

Es kommt für die Einordnung der Elektrofahrräder zu den verschiedenen Fahrzeugklassen stets darauf an, wie hoch die durch die Bauart bedingte Höchstgeschwindigkeit des E-Bikes ist und welche Leistung der Elektromotor vorweist. Seit Juni 2013 gibt es zumindest eine eindeutige Regelung: Wie ganz normale Fahrräder sind solche E-Bikes zu behandeln, die mit Hilfe des elektromotorischen Hilfsmotors nicht schneller als 25 km/h fahren können. Die Tretunterstützung muss spätestens bei dieser Geschwindigkeit aussetzen, sowie sie auch dann aussetzen muss, wenn der Fahrer selbst nicht mehr tritt. Da solche Fahrräder häufig schwer sind, haben sie zusätzlich zu dem unterstützenden Motor auch noch eine elektromotorische Anfahr- oder Schiebehilfe, die eine Beschleunigung bis zu 6 km/h ganz ohne Treten ermöglicht. Solche Hilfen sind ebenfalls noch zulässig, ohne dass besondere Pflichten auf den E-Biker zukommen.

Für E-Bikes mit
einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h,
elektromotorischem Hilfsantrieb mit einer Nenndauerleistung von max. 0,25 kW,
dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit verringert und
unterbrochen wird, wenn der Fahrer mit dem Treten aufhört, gelten die gleichen Regeln wie für Fahrradfahrer.

Eine dieser Regeln ist zum Beispiel die Pflicht, Fahrradwege, soweit sie denn vorhanden sind, zu benutzen und nicht auf der Straße zu fahren. Dagegen besteht keine Pflicht sich und das Fahrrad zu versichern, das Fahrrad zuzulassen oder eine Fahrerlaubnis vor dem Fahren zu erwerben. Ebenso besteht keine gesetzliche Helmpflicht, auch wenn das Tragen eines Helmes durchaus empfehlenswert ist. Wenn Alkohol im Spiel ist, gilt nicht – wie bei sonstigen Kraftrad-Fahrern und Autofahrern – die pauschale Grenze von 0,5 Promille, um eine Ordnungswidrigkeit zu begehen.

Anders liegt der Fall, wenn der Elektromotor höhere Leistungen erreicht und deshalb das Elektrofahrrad auch schneller gefahren werden kann als 25 km/h. Dann kehrt sich alles Aufgezählte um. Das heißt, es besteht dann eine Helmpflicht, es müssen die Fahrbahnen benutzt werden, die Promillegrenze von 0,5 und ein “Drogenverbot” gelten und abhängig vom Einzelfall kann auch die 1,1 Promillegrenze, ab der absolute Fahruntüchtigkeit angenommen wird, gelten.

Grundsätzlich fallen die E-Bikes mit höheren Leistungen auch unter die Pflichtversicherungspflicht. Ebenfalls werden, wenn auch keine reguläre Zulassung benötigt wird, eine sogenannte Typ- oder Einzelgenehmigung und ein amtliches Kennzeichen (bei Einstufung als Leichtkrafträdern) bzw. ein Versicherungskennzeichen (bei Einstufung als Kleinkraftrad) erforderlich.

Wer ein Elektrofahrrad anschaffen möchte, bzw. schon besitzt, sollte also darauf achten, welche Leistung das jeweilige E-Bike vorweist. Ohne Papierkram oder Beachtung von Sonderregeln kann jedenfalls der aktiv werden, dessen Elektrofahrrad höchstens 25 km/h schnell fährt und eine Elektrounterstützung von maximal 0,25 kW hat.
Dr. Christian Bock, Fachanwalt für Verkehrsrechtm http://www.rsw-beratung.de/

Gefragt

Warum eiert baden-württembergische Politik in Ausschüssen herum, das ja ist, was der Name sagt, während niemand, keine Partei und Fraktion, auf die Idee kommt, mal in Frankreich nachzufragen, was die sich dort dabei denken, wenn sie täglich Dutzende oder Hunderte von Flüchtlingen nach Baden-Württemberg über die Grenze schicken?

Gelesen

cdukreisreichstag

Na also, geht doch! Warum nicht gleich? So kann sich der Hauptbahnhof Tuttlingen als Zentrale des CDU-Kreisverbandes doch sehen lassen.  Hat hier auch der gefühlte Spitzenkandidat für die Landtagswahl sein Bett stehen und nicht im Kornfeld?  Oder sollte dies etwa die Zentrale der Bundespartei sein? Das Land zur Beute gemacht? 

Politologe Wehling wertet Wolf-Rede als Signal an CDU-Basis
Der Tübinger Politikwissenschaftler Hans-Georg Wehling hat den Auftritt von Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) als Gegenredner zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann kritisiert. «Rechtlich ist sowas zwar einwandfrei, aber vom Stil her nicht», sagte Wehling am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Wolf sei faktisch in die Rolle des Oppositionsführers geschlüpft, um sich als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2016 zu empfehlen. Das ein – eigentlich überparteilicher – Landtagspräsident sowas mache, «habe ich noch nie gehört»...Wehling wertete Wolfs Auftritt im Landtag als «Botschaft an die Partei». Wenn die Fraktion Wolf als Gegenredner aufstelle, wolle sie wohl demonstrieren, auf welcher Seite sie steht, und dass die Parteimitglieder nicht alles sind. «Sie wollte sagen: Uns gibt es auch noch», so Wehling. «Strobl dürfte das nicht gefreut haben.»
(welt.de. Die Botschaft hören sie wohl, allein, wo soll der Glaube herkommen? Vom menschenfernen Wolfschen CDU-Wischiwaschi auf hohem Blutross?)

Guido Wolf 19. October 2014, 20:07 Uhr  
Auf dem Krautfest durfte ich auch Krauthobeln. Der letzte aus Stuttgart, der das machte, war Günther Oettinger. Er hobelte in 60 Sekunden 13,2 Kilo Kraut. Ich hobelte heute in 60 Sekunden 15,2 Kilo Kraut… :-)
(Guido Wolf in guidowolf.info. “Kohl: Ein bekanntes Küchengemüse, etwa so groß und klug wie ein menschlicher Kopf”: Ambrose Bierce, “Des Teufels Wörterbuch”. Mit Kohl ist bei der Merkel nicht zu spaßen!)

Noch freie Plätze bei der Werwolfnacht für Jugendliche
Bei dem beliebten Kartenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ werden die Spieler in die Welt von Hexen, Seherinnen und Werwölfen versetzt. Für die spannende Werwolfnacht am Freitag, 31. Oktober 2014, gibt es im Moment noch freie Plätze. Wer Lust hat, sollte sich schnell beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Lahr anmelden.
(Stadt Lahr. Hat der Landtagspräsident keine Zeit?)

Krisenherde prägen Schwarzwurstvesper
Wirtschaftslage, Ukraine und Naher Osten beschäftigen Nendinger Traditionsveranstaltung
…Die Ortsverbandsvorsitzende Ilse Schnepf eröffnete den Abend mit einer humorvollen Begrüßung, denn das Schwarzwurstvesper soll seiner Tradition entsprechend informell, kurzweilig und mit Humor gespickt sein. Dementsprechend folgten dann auch durch die Redner und Diskussionsteilnehmer lockere Sprüche die zum Schmunzeln bewegten.Volker Kauder ging auf die aus seiner Sicht wichtigsten Themen ein…
(Schwäbische Zeitung. Die Schwarzwurstkrise  – oder Humor ist, wenn man trotzdem seinen Senf dazu gibt?)

239 Prüflinge snd jetzt Handwerker
(Schwäbische Zeitung. Sind nicht Lehrlinge jetzt Gesellen?)

Bürgermeister beklagen die Regelwut des Staates
Sechs Gemeinden wollen enger zusammenarbeiten
(Schwäbische Zeritung. Schura ist eine Gemeinde? Sind der Staat nicht sie selbst, der vom Steuerzahler finanziert wird und von dem sie ständig Förderungen fordern?)

Jürgen Zinsmayer hat’s geschafft
Renquishauen hat sich für Jürgen Zinsmayer entschieden: Der Tuttlinger bekam mit 53,1 Prozent die absolute Mehrheit und wird neuer Bürgermeister von Renquishausen. Er tritt die Nachfolge von Kurt Frick an. Zinsmayer bekam 257 Stimmen, das entspricht 53,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Von den 609 wahlberechtigten Bürgern gingen 484 Bürger zur Wahl, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 80,4 Prozent…
(Schwäbische Zeitung. Im vierten Anlauf endlich raus aus dem Landratsamt! Das waren also laut Lokalblattchefredakteur drei Kandidaten auf Augenhöhe? Vielleicht verzichtet er in Zukunft lieber auf solch unkritische belanglose Blablaberichte?)

„Ich habe vor Freude gebrüllt“
Jürgen Zinsmayer erzählt nach seinem Wahlsieg in Renquishausen, wie er sich fühlt und was er nun vorhat
…Ich habe als Erstes vor Freude gebrüllt, dann kam die Erleichterung.Im Vorfeld hatte ich schon ein gutes Gefühl, aber etwas Unsicherheit war auch da. Wissen Sie, ein Schwein kann man wiegen, aber bei einer Wahl weiß man nie, wie es ausgeht…Nachdem ich mir einen weiteren Überblick verschafft habe, möchte ich mit einer Zukunftswerkstatt beginnen…
(Schwäbische Zeitung. Wieviel wiegt er?)

Boris Palmer
Die Wähler sehnen sich nach echten Typen
Der grüne Pragmatiker Boris Palmer bleibt Chef in Tübingen. Sein Wahlsieg zeigt, dass sich die Wähler nach Charismatikern und Querköpfen sehnen und nicht nach gestanzten Talkshowclowns.
(welt.de. Was hat Renquishausen jetzt gekriegt? Postenkarten von Kauder und Wolf?)

Jahrgänger 1939 sanieren Aixheimer Feldkreuz
(Schwäbische Zeitung. Gott lohnt’s?)

Ein Schwabe, der sich zum Dialekt bekennt
Der Mundartdichter Hanno Kluge erzählt in Denkingen von seiner Liebe zum Schwäbischen
(Schwäbische Zeitung. Alternativlos wegen Hochdeutsch?)

Wenn das Nähen zum “Suchtfaktor” wird
(Schwäbische Zeitung. Verflixtes Trossingen?)

Mehrere Verletzte rund um den “Campus Club”
Mehrmals mussten die Beamten des Polizeireviers Tuttlingen in der Nacht zu Samstag wegen Körperverletzungsdelikten, die sich im Bereich des “Campus Clubs” ereigneten, ausrücken.
(Schwäbische Zeitung. Das übliche Tuttlinger Säufer- und Schlägerwochenende.)

“Manche schaffen es nie mehr heraus”
Stadtführung im Rahmen der Aktionswoche Armut zeigt Notunterkünfte
(Schwäbische Zeitung.Tuttlinger Menschenzoo?)

CDU-Arbeitnehmer unterstützen grün-rote Bildungszeit
(Schwäbische Zeitung. Wen hat der Landesvorsitzende der CDA, der Richter Dr. Christian Bäumler, Arbeit genommen?)

Burka-Verbot in Frankreich: Verschleierte Touristin aus Pariser Oper geworfen
Weil eine Frau in der ersten Reihe einen Nikab anhatte, wollten die Sänger der Pariser Oper nicht singen. In Frankreich ist das Tragen eines Ganzkörperschleiers gesetzlich verboten. Die Touristin aus der Golfregion wurde des Theaters verwiesen.
(spiegel.de. Einer muss ja mal anfangen! Wer verbietet Politikverhüllung in Deutschland?)

Udo Reiters Abscheu vor der Pflegebedürftigkeit
In Günther Jauchs Talkshow wurde über Sterbehilfe debattiert – und über den Suizid von Udo Reiter. Erstmals wurde dessen Erklärung verlesen. Franz Müntefering kritisierte die Thesen des Toten.
(welt.de. Typischer katholischer Betonkopfsozialist. Menschen haben nach Pfeife von Staat und Kirche zu tanzen? Nicht jeder leistet sich im Alter eine 40 Jahre jüngere Frau. Warum wollen sich Menschen dauernd in die Freiheit persönlicher eigener Entscheidung anderer Menschen einmischen?)

Von der Leyens Bundeswehrreform
Mehr Sein als Schein
Die Attraktivitätsoffensive der Bundeswehr berührt den Kern der Politik von Ursula von der Leyen. Sie sollte um die Pläne kämpfen, statt die Fehler ihrer Vorgänger zu wiederholen.
(spiegel.de. Was die Merkel beweisen wollte.)

Steigende Zahl von Einbrüchen
Einbrecherbanden terrorisieren das Land – und die Polizei ist machtlos
Ausländische Einbrecherbanden überrollen Deutschland. Die Zahl der Fälle steigt dramatisch, die Aufklärungsquote ist miserabel. Bürger und Polizei fühlen sich im Stich gelassen, wie die Recherche von FOCUS zeigt. Wird der Schutz des Eigentums zur Privatsache?
(focus.de. Welche Polizei?)

„Keine politische Berichterstattung“
„Heute-Show“ darf nicht mehr im Bundestag drehen
Die „Heute-Show“ gilt gemeinhin als politische Satiresendung. Der Bundestag sieht das allerdings ganz anders. Dort wurde dem beliebten ZDF-Format nun ein Drehverbot erteilt. „Sogar Andrea Nahles darf da rein“, ist der Außenreporter fassungslos…
(faocus.de. Spaß muss raus, hat das nicht schon der schwarze Weiße gesungen? Natürlich weiß der Bundestag besser, was Journalismus ist, hält man sich den denn normalerweise nicht? Macht es Putin anders?)

IS-Terror
Papst fordert mehr Schutz für verfolgte Christen
Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, Christen im Irak und in Syrien vor Gewalt und Vertreibung zu schützen. Die internationale Gemeinschaft müsse angemessen auf den Terror der IS-Miliz antworten.
(spiegel.de. Was ist mit der Schweizer Garde? Kann der Großhirte im Vatikan seine Schäflein nicht schützen? Werden da nicht auch noch mehr Menschen neben den Christen verfolgt und ermordet? Die interessieren ihn nicht?)

AOK-Ermittler entlarven Millionen-Betrug
Die AOK Hessen ist um rund 2 Millionen Euro geprellt worden, sagt sie. Die Betrüger seien vor allem Ärzte, Apotheker oder Sanitätshäuser. Viele der Fälle landen jetzt beim Staatsanwalt.
(faz.net. Beim Geld hört jeglicher Anstand auf?)

Heftige Kritik an Irmer: „In einer Reihe mit Hetzparolen“
Der CDU-Abgeordnete Irmer steht wegen seiner Äußerungen über Asylanten und Schwule im Kreuzfeuer der Kritik. Hessens Landesschülerrat boykottierte deshalb bereits die Zusammenarbeit mit dem CDU-Bildungsexperten.
(faz.net. Wie denn das? Derist doch gar nicht in der AfD!)

Massenschlägerei
Britische Touristen prügeln sich auf Kölner Markt
Brisante Wendung: Mehrere Briten feierten in Köln einen Junggesellenabschied, bis daraus plötzlich eine Massenschlägerei wurde. Die Polizei musste mit Schlagstöcken und Pfefferspray dazwischengehen.
(welt.de. Gegen was haben die demonstriert?)

 

Teurer Eingriff in die Natur

Primverlegung bei Kläranlage fordert zusätzliche Kosten

spaichklärprim14

(tutut). Es gab natürlich eine Alternative, wie stets, wenn Politiker meinen, alternativlos andere als ihre Problemlösung wegbügeln zu müssen. So war es auch im Fall der Kläranlagenerweiterung in Spaichingen. Eine Gemeinderatsmehrheit einschließlich der Grünen wählte praktisch den brutalsmöglichen Eingriff in Landschaft und Natur: Die Verlegung der Prim. Damit verbunden war die Abholzung zahlreicher großer Bäume am Flussufer. Eine andere technische Lösung für die Kläranlage kam ohne die Flussverlegung aus. Sie wurde aber aus unerfindlichen Gründen nicht genommen. Lag es  am Auftragnehmer?

Nun stellt sich bei den ersten Abrechnungen heraus, dass bei der Primverlegung offenbar ein paar technische Operationen im Rahmen der anfallenden Arbeiten vergessen worden sind. Oder ist mit Rasenansaat an der Böschung, Pumpeneinsatz u.a. nicht zu rechnen gewesen? Niemand hat vermutlich auch nicht erwartet, wenngleich ebenso naheliegend, dass belasteter Aushub anfallen könnte?

Insgesamt rechnet die Stadt bei der Primverlegung einen Nachtrag von 26 294 Euro vor. In Wirklichkeit sind es aber 44 112 Euro, eine Summe, die nicht jeder gerade so in der Hosentasche hat. Bei rund 7 bis 8 Millionen Euro Gesamtkosten gehen die aber vermutlich als Peanuts durch. Man gönnt sich ja sonst nichts. Warum 44 112 statt 26 294 Euro? Dies liegt am belasteten Aushub. Der ist zwar mit 9496 Euro für die Abfuhr im Nachtrag enthalten. Für diesen Aushub werden aber noch sage und schreibe Deponiekosten von 17 818 Euro fällig! Werden Aushubprobleme unterschätzt oder ignoriert?  Beim Marktplatz war es jüngst auch eine hohe zusätzliche Summe wegen Bauschutts im Untergrund. Denn heute zählt ja wohl schon jeder alte Putzlumpen, der Jahrzehnte in der Erde geschlummert hat, als belastend, sobald er ans Tageslicht geholt wird.

Winterreifenpflicht

KS: Jetzt hat der Fachhandel noch eine große Auswahl

winterschwarzwald

(lifePR) – Der nächste Winter kommt mit Sicherheit. Was viele Autofahrer nicht wissen: Auch in Deutschland gilt “Winterreifenpflicht” und zwar eine “situative”. Das heißt, es hängt von der Situation ab. Bei Schnee und Eis sind Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben, sonst kann es teuer werden. Deshalb rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), schon jetzt zu klären, ob man neue M&S-Reifen braucht oder ob die vom letzten Jahr noch genügend Profil haben. Momentan ist der Fachhandel noch gut sortiert. Wenn aber der erste Schnee fällt, kann es leicht vorkommen, dass die gewünschte Dimension oder Marke nicht mehr lieferbar ist.

Warum sind Winterreifen so wichtig? Sie besitzen eine spezielle, kältetaugliche Gummi­mischung, die den Reifen auch bei tiefen Temperaturen geschmeidig hält. Je weicher die Mischung, desto besser greifen die Profilkanten auf der Straßenoberfläche. Das bedeutet bessere Leistung beim Bremsen, Beschleunigen und Kurvenfahren. Sommerreifen werden bei tiefen Temperaturen hart und haften schlechter auf der Fahrbahn. Ein Sprecher des KS: “Die Kältetauglichkeit der Winterreifen ist eine wichtige Eigenschaft, die ein weitgehend sicheres Fahren auch bei winterlichen Straßenverhältnissen erlaubt.”

Allerdings warnt der KS vor überstürztem Kauf. Ein Vergleich lohnt sich immer. Gefährlich kann der Kauf gebrauchter Reifen sein. Ihr unbekanntes Vorleben im Hinblick auf Beanspruchung (Bordsteine), Standzeiten, unsachgemäße Lagerung sowie Gebrauchsmängel (zu wenig Luft) birgt unkalkulierbare Risiken.