Guten Tag!

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Verlässlich? Zwei politische Gegner machen gemeinsame Sache. Nachhaltig? Stillstand. Innovativ? Dann nicht nachhaltig. Entwurf bis 2021? Danach kräht kein Hahn. Warum kündigen Strobl und Wolf nicht ihren  Flug zum Mars an, das wäre genauso verlässlich, nachhaltig und innovativ? 

„Den Fall totmachen“

Ein Mordfall ohne Mörder, der 30 Jahre zurückliegt – Ein Justizskandal?

Von Roland Reck

Tatort Bodensee. Ein unaufgeklärter Mord, verschwundene Ermittlungsakten, eine Staatsanwaltschaft, die das Verfahren partout einstellen will, Nebenkläger, die sich dagegen wehren, und die örtliche Presse, die zu alledem schweigt – das sind die Ingredienzien in einem Mordfall ohne Mörder, der 30 Jahre zurückliegt. Die Generalstaatsanwaltschaft fordert nun weitere Ermittlungen.

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Mordopfer Dieter Huber.

Mord verjährt nicht. Mörder müssen damit rechnen, bis zum Tod zur Rechenschaft gezogen und verurteilt zu werden. Was bei Weitem nicht immer passiert. Unaufgeklärte Mordfälle sind aber nicht nur Stoff für „Aktenzeichen XY“, sondern eine besonders schmerzhafte Hypothek für die Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer. Eine offene Wunde. So auch für die Angehörigen von Dieter Huber.

Geboren 5. Februar 1957 in Lindenberg im Allgäu, ermordet am 9. November 1986 an der Autobahn 81, Ausfahrt Engen bei Singen. Der junge Realschullehrer Dieter Huber war an diesem Sonntag nachts auf der Heimfahrt von Stuttgart nach Sindelfingen, seine Mörder, zwei Personen, waren irgendwo zugestiegen, vielleicht als Anhalter. Sie quälten ihr Opfer schrecklich, bevor sie es aus dem Auto zerrten und in einem Gebüsch mit einem Küchenmesser erstachen, indem sie es dem 29-Jährigen in den Hals stießen. Ein junger, lebensfroher Mann stirbt für einen geleerten Geldbeutel.

Es sind ein älterer Bruder und ein Schwager des Ermordeten, die auch drei Jahrzehnte nach der Bluttat das Schreckliche nicht unaufgeklärt lassen wollen. Dafür kämpfen Werner Huber (72), der Bruder, und dessen Schwager Karl S. (67), der Ehemann der Schwester ist wohnhaft im Kreis Ravensburg. Und beide sind fassungslos. Fassungslos über das Erlebte.

Die beiden Rentner sind sicher, einen der Täter zu kennen. Dem, obwohl schon lange verdächtig, bisher nicht der Prozess gemacht wurde. Stattdessen stand das Ermittlungsverfahren schon mehrmals vor dem Aus. Das zumindest konnten die beiden inzwischen ergrauten Männer verhindern. Auch dank eines Artikels im „Spiegel“ vor drei Jahren. Das Nachrichtenmagazin widmete dem Fall vier Seiten und stellte eingangs fest: „Beweismittel wurden aus der Asservatenkammer gestohlen, Akten und Computerdaten verschwanden spurlos – Justizpannen erschweren seit vielen Jahren die Aufklärung eines Mordes an einem jungen Lehrer.“

Tatsächlich spricht vieles dafür, dass der Ehrgeiz der Staatsanwaltschaft seit Langem darin besteht, den Fall endlich zu den Akten zu legen. Nicht „Pannen“, sondern schiere Absicht mit krimineller Energie scheint die bisherige Aufklärung des Mordfalls zu verhindern.

Mord und Diebstahl
1986 war die DNA-Analyse noch nicht möglich, doch die Spurensicherung war damals nicht viel anders als heute. So sammelten die Beamten akribisch ein, was sie am Tatort fanden, und das war nicht wenig. Die Beweismittel wurden in der Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft Konstanz verwahrt – und verschwanden dort zum erheblichen Teil auf ungeklärte Weise. Bemerkt wurde das Verschwinden – von inzwischen durch den technischen Fortschritt hochbrisantem Beweismaterial – aber erst 2008, als der Fall aufgrund einer Zeugenaussage erneut aufgegriffen wurde. Woraufhin der Staatsanwaltschaft am Bodensee die Ermittlungen entzogen wurden und die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe sie übernahm.

Diese erließ auch prompt einen Haftbefehl gegen Manfred Maier (Name von der Redaktion geändert), den Hauptverdächtigen, den die beiden Angehörigen und Nebenkläger auch für den Täter halten. Nach drei Tagen ließ sie ihn trotz erkennbarem Täterwissen mangels Beweisen wieder frei. Doch Manfred Maier stand bereits seit 1990 als möglicher Täter im Visier der Ermittler. Der damals 24-Jährige hatte am 16. September 1990 auf derselben Autobahn 81 auf einem Parkplatz nachts ein älteres Ehepaar mit vorgehaltener Pistole überfallen. Vier Tage später wurde der Räuber von der Polizei geschnappt, und der fiel sofort die Ähnlichkeit mit dem Überfall auf Dieter Huber auf. Verurteilt wurde Manfred Maier aber nur für den Überfall auf das Ehepaar zu sechs Jahren und neun Monaten Haft. Für den Mord an Dieter Huber reichten der Staatsanwaltschaft die Beweise nicht für eine Anklage.

Manfred Maier, ein Kampfsportler, war tief verwurzelt in einem Rockermilieu, in dem es um Drogenhandel und Schutzgelderpressung, Waffenbesitz und Gewalttätigkeit ging, kassiert Vorstrafen für Körperverletzung und Landfriedensbruch. Und offensichtlich kommt der Brutalo bei Frauen an, obwohl er auch sie brutal behandelt. Was ihm fast zum Verhängnis wird. Denn 2007 sucht seine 15 Jahre jüngere Lebensgefährtin Schutz bei der Polizei, sie fürchtet um ihr Leben und das ihres Sohnes. Weil sie ihn verlassen will, drohe Maier ihr, sie und ihren Sohn umzubringen.

Die Frau, die seine Gewalttätigkeit zur Genüge kennt, nimmt seine Drohung ernst und bietet sich der Polizei als Kronzeugin an. Dabei überrascht sie die Ermittler mit einem besonders schweren Vorwurf. Sie berichtet, dass ihr Freund „bei einem früheren Überfall mal jemanden umgebracht“ habe. Die Tat liege 20 Jahre zurück und Manfred Maier plage das schlechte Gewissen, erzählt die Zeugin, denn er käme immer wieder darauf zu sprechen und habe erklärt: „Das eine verjährt nie.“

Die Vorwürfe der Kronzeugin führen schließlich zur Wiederaufnahme der Ermittlungen. Dabei wird 2008 entdeckt, dass wichtige Beweismittel aus der Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft in Konstanz verschwunden sind. Der Fall wird den Konstanzern entzogen und die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe damit beauftragt. Die Polizei ermittelt nun gegen die Staatsanwaltschaft in Konstanz. Denn es ist offenkundig, dass nur eine eingeweihte Person die Beweismittel entwendet haben konnte. Die Polizei sucht mit großem Aufwand nach dem Asservatendieb und stößt dabei auf eine weitere Frau im Leben Wolfgang Maiers, die tief verstrickt scheint und dennoch bisher unbehelligt blieb.

Susanne Schulz (Name von der Redaktion geändert) war die Freundin von Manfred Maier zum Zeitpunkt seines Überfalls auf das Ehepaar und besuchte ihn auch noch im Gefängnis. Die attraktive und intelligente Frau scheint Maier zu beeindrucken und diese scheint von dem brutalen Macho nicht minder fasziniert. Sie analysiert als Grafologin Handschriften, jobbt als Sekretärin und verdingt sich als Prostituierte in der Sadomaso-Szene. Könnte sie die Femme fatale gewesen sein, die einen Staatsanwalt dazu brachte, die Beweisstücke aus der Asservatenkammer zu beseitigen? Denn ihrem eingesperrten Freund schreibt die Frau, dass sie in Konstanz einen Staatsanwalt kennengelernt habe, mit dem sie ein Verhältnis eingegangen sei. Wozu?

Viele Fragen, keine Antworten
Aber die geklauten Asservate sind nicht die einzige Ungeheuerlichkeit. 1991 verschwindet die komplette Ermittlungsakte für zwölf Jahre aus der Registratur der Staatsanwaltschaft, bevor sie auf unerklärliche Weise wieder auftaucht. Wer hatte sie zu welchem Zweck entwendet? Und wer löschte die Ergebnisse einer Speichelprobe von Manfred Maier in der DNA-Datei der Polizei? Viele Fragen, keine Antworten.

Trotzdem wollte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe nun endgültig das Ermittlungsverfahren einstellen, nachdem eine mit neuesten Methoden vorgenommene DNA-Analyse bei dem noch verbliebenen Beweismaterial negativ ausgefallen ist. Demnach konnten die fremden DNA-Spuren weder Michael Maier noch Susanne Schulz zugeordnet werden. Die Enttäuschung darüber ist bei den Nebenklägern groß. Hatten die Verwandten des Mordopfers doch gehofft, dass es zu einem „DNA-Treffer“ kommt und sie endlich Ruhe finden. Aber dem ist nicht so.
Werner Huber (li.) und Karl S. beim Besuch des Friedhofs in Lindenberg, wo der Ermorderte begraben ist.

Denn die Begründung zur Einstellung des Verfahrens ist (abgesehen von der negativen DNA-Analyse) für den Bruder und den Schwager eher Bestätigung als Entkräftung ihres Verdachts: dass es der Ermittlungsbehörde vorrangig darum geht, diesen ungeklärten Fall endgültig zu vergessen. Unterstützt von ihrem neuen Anwalt aus Berlin, werden Werner Huber und Karl S. selbst initiativ. Zum Leidwesen der Staatsanwaltschaft, die sich in ihrer ablehnenden Begründung genötigt sieht, festzustellen: „Den vom Rechtsvertreter der Geschwister des Ermordeten vorgeschlagenen weiteren Ermittlungshandlungen ist im vorliegenden Verfahren nicht weiter nachgegangen worden.“ Begründet wird dies von Oberstaatsanwalt Klaus Armbrust mit der ständigen Wiederholung, es handle sich um eine „spekulative Annahme“, „rein spekulativen Charakters“, der „mangels Erfolgsaussicht nicht nachgegangen“ wird.

Der Einspruch des Rechtsanwalts darauf liest sich wie ein juristisches Proseminar für den Herrn Staatsanwalt. Anwalt Jörg Rehmsmeier stellt fest: „Mit einer solchen (in diesem Falle tatsächlich spekulativen) Argumentation könnte auf so gut wie jede Zeugenvernehmung in einem Ermittlungsverfahren von vornherein verzichtet werden.“ Das leuchtet jedem „Tatort“-Zuschauer ein. Denn Spekulationen sind der Wesenskern von Ermittlungen. Das ist beruflicher Alltag von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Nicht so beim Mordfall Dieter Huber, behaupten die Nebenkläger. Hier werde nicht getan, was getan werden könnte und müsste. Zumal die Staatsanwaltschaft selbst Dreck am Stecken hat und in ihrer Begründung zum jüngsten Einstellungsbescheid noch einmal feststellt, dass es „durchaus wahrscheinlich“ sei, dass die verschwundenen Beweismittel „von einem Insider der Staatsanwaltschaft Konstanz weggenommen wurden“. Der Beschluss der Staatsanwaltschaft im Oktober letzten Jahres, das Ermittlungsverfahren einzustellen, ist bereits der wiederholte Versuch, „den Fall totzumachen“, wie es der Bruder des Ermordeten formuliert. Denn schon längst, so deren Mutmaßung, gehe es der Staatsanwaltschaft nicht mehr vorrangig um die Aufklärung des Mordes. Da solle ein Justizskandals verheimlicht werden, der offenkundig würde, käme es in dem Mordfall Dieter Huber zu einer Hauptverhandlung. Nun schöpfen sie neue Hoffnung: Die Generalstaatsanwaltschaft hat dem Einstellungsbeschluss nicht stattgegeben und gibt grünes Licht für weitere Ermittlungen im Jahr 2016.

Der unaufgeklärte Mord lässt dem Kommissar keine Ruhe
Rolf Siebold ist vielmehr als ein Insider, er ist der Experte im Mordfall Dieter Huber. Der Kommissar war Leiter der Sonderkommission mit rund 20 Beamten, die den Mord an Dieter Huber aufklären sollte, und über all die Jahre mit dem Fall befasst. Vergebens. Was dem inzwischen pensionierten Kommissar keine Ruhe lässt. So ist er der Dritte im Bunde, der gemeinsam mit den Nebenklägern den Mord an dem jungen Lehrer aufgeklärt sehen möchte. Und Siebold ist Profi. Das macht ihn gefährlich für alle, die in diesem Mordfall etwas zu vertuschen haben.

Als Experte im Ruhestand, mit Blick aus der Distanz und damit auch auf die eigenen Versäumnisse, mischt er sich nach wie vor in die Ermittlungen ein. Die offiziellen Ermittlungsakten umfassen drei Bände mit über 2000 Seiten. Wenn jemand den Überblick über diesen 30 Jahre alten Fall behalten hat, dann Rolf Siebold. „Die Justiz von Baden-Württemberg hätte einen Skandal an der Backe, wenn es zu einer Hauptverhandlung kommen würde“, sagt der einstige Chefermittler heute. Seine Überzeugung: Die Ermittlungen werden behindert, um den Justizskandal zu verheimlichen.

Ein Beispiel von mehreren: Als wichtige Beweismittel aus der Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft Konstanz verschwanden, wurde die Staatsanwaltschaft Karlsruhe 2008 mit den weiteren Ermittlungen beauftragt. Oberstaatsanwalt Klaus Armbrust teilte unmittelbar nach der Übernahme des Falls dem Leiter der Sonderkommission mit, dass es sich bei dem Tötungsdelikt nicht um Mord, sondern um Totschlag handle. Dieser sei verjährt, weshalb die Ermittlungen eingestellt würden. Rolf Siebold widersprach seinem Vorgesetzten entschieden, indem er ihm schriftlich darlegte, dass alle Mordmerkmale in diesem Fall nachweislich vorhanden seien. Dem konnte sich der Oberstaatsanwalt schließlich nicht verweigern, aber Siebold wusste von nun an, woher der Wind weht. „Mit einem Federstrich“, so der Ex-Kripobeamte (63), sollte der Mord erledigt werden.

Dagegen stemmen sich auch heute noch Werner Huber und sein Schwager Karl S., die Nebenkläger. Ihr neuer, engagierter Berliner Anwalt lieferte neue Ermittlungsansätze, die auch der Ermittlungsprofi Rolf Siebold für vielversprechend hält. Auch für ihn taten sich eklatante Widersprüche bei Vernehmungen auf, denen nach seiner Überzeugung unbedingt nachgegangen werden sollte. Was Oberstaatsanwalt Armbrust freilich ganz anders sieht, wie er in seiner Begründung zur Verfahrenseinstellung im Oktober 2015 wissen lässt: Alles Spekulation! Hängt es damit zusammen, dass die neuen Ermittlungsansätze sich auf die Frage konzentrieren, wer die Beweismittel beseitigt hat? Denn eines ist klar: Lässt sich der Dieb ermitteln, ist man dem Mörder ganz nah. Der Diebstahl ist vermutlich verjährt, aber der Mörder lässt sich ohne Aufklärung des Justizskandals nicht finden.

Mehr noch als die Begründung der Staatsanwaltschaft, irritieren die Vorgänge, die diesen Fall hinter den Kulissen begleiten. So provozierte die „Spiegel“-Veröffentlichung im März 2013 eine Reaktion, die Karl S. heute noch empört. Er sei, so berichtet der ehemalige Mitarbeiter der Kripo Ravensburg, danach von einem ihm bekannten leitenden Polizeibeamten aus Konstanz angerufen und um ein vertrauliches Gespräch „bei einem Kaffee“ gebeten worden. Sein ehemaliger Kollege, erinnert sich der Rentner, habe ihn mit der Aussage überrascht, sein Schwager könnte schwul gewesen sein und seine Ermordung mit der Stricherszene in Verbindung stehen. Das Gespräch habe er mit dem Hinweis beendet, „auch wir können an die Presse gehen“. Vollkommen überrascht und eingeschüchtert sei er zunächst gewesen, erzählt Karl S., aber schon auf dem Heimweg wurde ihm die Ungeheuerlichkeit bewusst: Er und sein Schwager sollten – von einem leitenden Polizeibeamten! – zum Schweigen gebracht werden.

Kartell des Verschweigens
Das gelang auch auf eine weitere kuriose Art, die Staunen lässt und Fragen aufwirft. Wenn der „Spiegel“ diesen unaufgeklärten Mord zum Thema macht und über verschwundene Beweismittel und „Justizpannen“ berichtet, dann schauen auch die örtlichen Medien noch mal genau hin. Das tat auch eine Redakteurin der „Schwäbischen Zeitung“ in Tuttlingen. Doch es gelang ihr nicht, den Artikel in ihrer Zeitung zu platzieren. (Artikel liegt vor.) Für das Monopolblatt sind die rätselhaften Hintergründe des Mordes bis heute kein Thema. Nicht anders beim „Südkurier“, der in Konstanz erscheint. Obwohl die beschuldigte Staatsanwaltschaft dort beheimatet ist, wurde über den Skandal vor der eigenen Haustür keine Zeile berichtet. „Die haben einen Maulkorb“, ist sich Rolf Siebold sicher.

Auf Anfrage per Mail reagiert der Chefredakteur des „Südkuriers“, Stefan Lutz, lapidar. Man werde „in der Lokalredaktion“ besprechen, ob es Neuigkeiten in dem Fall gibt, er selbst habe davon keine Kenntnis. Für weitere Fragen stand der Pressemann nicht zur Verfügung.

Nicht anders bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Ravensburg. Chefredakteur Dr. Hendrik Groth ist zu keiner Stellungnahme bereit. Er antwortete weder per Mail auf die konkreten Fragen, noch war er telefonisch zu erreichen. Der gewünschte Rückruf erfolgte nicht. Die inzwischen nach Norddeutschland umgezogene ehemalige Redakteurin äußerte sich einst gegenüber den Nebenklägern, die darauf gehofft hatten, dass der Mordfall auch in ihrer Lokalzeitung Interesse findet, völlig ratlos über die Nicht-Veröffentlichung ihres Artikels. Aber zu einem Gespräch war auch sie nicht bereit.

Für Werner Huber, Karl S. und Rolf Siebold, die weit von sich weisen, „Verschwörungstheoretiker“ zu sein, passt das ins Bild. Denn nur wenn die Medien stillhalten, weil Entscheidungsträger sich informell absprechen, lässt sich ein solcher Skandal verheimlichen. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Aber leider keine auf die Frage, wer Dieter Huber ermordet hat.

Der Text erschien zuerst in „Blix“, Magazin für Oberschwaben, danach in kontextwochenzeitung.de.

Gelesen

WolfPolizeisprech

Maß halten!
HIMMELFAHRT ist aus Sicht der Kirche kein Grund sich zu besaufen. „Denjenigen, die diesen Tag exzessiv begehen, möchte ich zurufen: Überlegt mal, ob Vaterschaft den Sinn darin haben kann, sich zu betrinken“, sagte der evangelische Oberkirchenrat Matthias Kreplin. Christi Himmelfahrt wird auch als Vatertag begangen…
(Badische Zeitung. Amos 4,1: „Bringt her, lasst uns saufen!“)

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Ansichtssache:
Ein so belastetes Verhältnis kann nicht gut sein
Von Ingeborg Wagner
Einige Polizeibeamte, die für sich in Anspruch nehmen, die Basis zu vertreten, setzen sich mit Pressevertretern zusammen. Ross und Namen darf man bei diesen Veröffentlichungen nicht nennen. Dabei ziehen sie richtig vom Leder. Wie ist das zu bewerten? Fakt ist, dass der Grund allen Übels wohl nicht alleine in den Auswirkungen der Reform auf die Polizeiarbeit zu sehen ist. Er liegt auch im persönlichen Umgang des Polizeipräsidenten mit seinen Mitarbeitern. Da fehlt der Rückhalt, sagen einige. Schwarz sei keiner, an den man sich mit seinen Sorgen und Nöten wenden könne. Mehr noch: Er wisse nicht einmal, wo sie der Schuh drückt…
(Schwäbische Zeitung. Da kennt sich eine aus? Über Ross und Reiter schreiben ohne Ross und Reiter zu nennen? Pressevertreter? Brauchen Polizisten Fürsorge wie in Spaichingen? Haben die vielleicht ihren Beruf verfehlt? Ist der Dienstweg unbekannt oder gibt es den nicht? Wann wird auch über Fürsorge im Schwäbischen Verlag berichtet, ohne Ross und Reiter, natürlich?)
Fürsorge ist der Polizeichefin wichtig
Bettina Rommelfanger fördert auch die Vernetzung in die Gesellschaft
Von Regina Braungart
Wenn ihr eine junge Kollegin zerknirscht „gestehe“, sie sei schwanger, dann schaut die Chefin nicht kritisch, sondern gratuliert und findet: „Schwangerschaft ist die beste Personalentwicklungsmaßnahme.“ Und freut sich auf die Rückkehr in den Dienst…Die Kollegen einzuladen, bei Schlafstörungen und großer Belastung sich zu öffnen, um gemeinsam einen Weg zur Gesundung zu suchen, ist ihr ganz wichtig. Unterm Dach gibt es inzwischen Trainingsgeräte…
(Schwäbische Zeitung. Kommt auch ein Kindergarten? Ja, so geht Polizei heute! Tanderadei!  Was haben Interna in der Öffentlichkeit verloren?  Ist aus dem Polizeirevier „Die Polizei unsere Selbstfürsorge“ in Spaichingen geworden? Hat sie nicht Befehle auszuführen?  Was ist los in diesem Land?)

Seelsorgeeinheit besuchte Bischofsstadt
(Schwäbische Zeitung. Halleluja! Alle weg?)

Die Melkmeisterin aus Schura
Anna Kohler belegt 2. Platz beim Bundesmelkwettbewerb
(Schwäbische Zeitung. Stripp, strapp, strull? Darauf ein dreifaches Schura! Schura! Schura! Siegerin ist Merkel?)

Land fördert Sportstätte in Weilheim
Das Kleinspielfeld in Weilheim ist in einem maroden Zustand. Nun wird die Sanierung vom Land Baden-Württemberg mit 13 000 Euro bezuschusst…
(Schwäbische Zeitung. Was geht den Steuerzahler im Land marodes in Weilheim an`)

Höhlenfest: Felsenhöhle ist an Vatertag geöffnet
(Schwäbische Zeitung.Nix wie rein!)

Da waren es nur noch 19
Zahl der Flüchtlinge geht im Mai deutlich zurück – Gebäude Moltkestraße wird bezogen. Im März sind 294 neue Flüchtlinge im Landkreis Tuttlingen angekommen. Im April waren es nur 94 – und für diesen Monat sind 19 angekündigt. „Erstmals seit über einem Jahr können wir ein bisschen Luft holen“, sagt Jutta Straub, Leiterin des Kreisamtes für Aufenthalt und Integration…
(Schwäbische Zeitung. Dünne Luft im Landratsamt?)

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Was wird aus Guido Wolf?
…Der gescheiterte Spitzenkandidat Guido Wolf pokert um den Posten als Wirtschaftsminister. Die Wirtschaft ist darüber nicht begeistert…Die baden-württembergische Wirtschaft wollte den Regierungswechsel, unbedingt. Sie hatte genug von Grün-Rot:…Nun steht das Wunschbündnis der Unternehmer, das Wirtschaftsressort soll von einem CDU-Mann geführt werden…Als der CDU-Spitzenkandidat im Wahlkampf Verbandschefs und Firmenbosse zum Gespräch lud, gingen die meisten ziemlich ernüchtert nach Hause. Dass Wolf sich Dinge anhöre, aber nicht zuhöre, war noch ein mildes Urteil…Nun ist Guido Wolf als Wirtschaftsminister im Gespräch… Vom CDU-Landesvorsitzenden Strobl heißt es, er brauche einen Mann seines Vertrauens an der Spitze der Fraktion, weshalb Wolf ins Kabinett wechseln solle. Auch Kretschmann wird mit Wolf nicht warm. „Wofür steht der?“…Doch der Mann, dem die Wahlniederlage der CDU wie Nutella an der Wange klebt, weicht nicht, er pokert…Wolf könnte mit am großen Rad drehen. Das scheint sein eigentliches Ziel. Mit seinen Kritikern spielt er seit Wochen Katz und Maus… „Wolf kriegt, was er will, wo gibt es denn so was?“, heißt es angesäuert aus der Fraktion….Und so nutzt Guido Wolf die Schwächen seiner Kontrahenten ein ums andere Mal geschickt aus – die Schwäche Strobls, der ihn vor lauter Harmoniebestreben machen lässt, aber auch die seiner unorganisierten Fraktion,..
(Südkurier. Eine Partei, die den Problemwolf nicht los wird, macht sich zum lächerlichen Gespött. So heruntergekommen war die CDU noch nie in ihrer baden-württembergischen Geschichte. Weder Häuptlinge, noch Indianer. Ohne Skalp unter den Hufen der grünen Kavallerie. Wenn Wolf Wirtschaftsminister wird, hat Strobl aus seiner Niederlage nichts gelernt. Denn Wolf wird mit Wagen und Chauffeur über Land fahren und als scheinbarer Promi wichtig tun, denn als Wirtschaftsminister ist er praktisch überflüssig, und er wird Lokalzeitungen füllen, während Strobl als Innenminister sich mit Problemen herumschlagen und auch den Buhmann machen darf. Warum fällt noch immer in seinem Wahlkreis nicht auf, dass MdL Wolf seit langer Zeit gar nicht mehr für die Bürger da zu sein scheint?)

Böblingen: Widerstand gegen Stadtwerke
Streit um hohen Fernwärmepreis eskaliert
Zum 1. August des vergangenen Jahres war der Grundpreis um durchschnittlich 21 Prozent oder 173 Euro angehoben worden. Je nach Verbrauch bedeutet die Anhebung…in einzelnen Fällen eine Kostensteigerung von mehr als 200 Prozent. Nach den Angaben der Stadtwerke haben bisher 36 Kunden ihre Rechnungen nur teilweise oder auch gar nicht beglichen…Bürger, die sich zunächst in der Interessengemeinschaft Fernwärme zusammengeschlossen und nun einen Verein gegründet haben. „Als juristische Person können wir unseren Widerstand besser nach außen vertreten, einen Rechtsanwalt einschalten und uns finanzieren“, berichtet Aue. Hundert Mitglieder hat der jüngst ins Leben gerufene Verein, der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 50 Euro….Die IG Fernwärme legte im Februar bereits Beschwerde bei der Energiekartellbehörde des Landes ein, 1500 Bürger hatten sich in eine Unterschriftenliste eingetragen. Auch die Verbraucherzentrale schalteten sie ein, denn der Geschäftsführer der Stadtwerke, Gerd Hertle, hatte behauptet, die Verbraucherschützer hätten gegen die Erhöhung des Fernwärmepreise nichts einzuwenden…Nachdem die Verbraucherzentrale dementiert hatte, mit der Preisanhebung einverstanden gewesen zu sein, entschuldigte sich der Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle für die Äußerung und räumte „einen Fehler“ ein. Eine Begründung für die Preiserhöhung sei Hertle seinen Kunden dennoch schuldig geblieben,..Die Stadtwerke lieferten keinerlei Einblick in ihre Kostenkalkulation…Der Verbraucherschützer Eckhard Benner teilte mit, dass „keine Möglichkeit besteht, rechtlich gegen die Preiserhöhung vorzugehen“…dass die Stadtwerke gegenüber den Verbrauchern keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen verfasst haben. Ein Vertragsverhältnis bestehe quasi durch die Lieferung der Fernwärme…
(Stuttgarter Nachrichten. Stimmt da was nicht im System?)

Tuning World in Friedrichshafen
100.000 Besucher, 200.000 PS
Tiefergelegte Autos, riesige Spoiler und breite Reifen: Auf der Messe Friedrichshafen beginnt am Donnerstag die „Tuning World Bodensee“. Bis Sonntag kommen 100.000 Besucher.
(swr.de. Klimarettungsfahrzeuge?)

Stadtverwaltung will Gewerbeflächen für soziale Zwecke wie Flüchtlingsunterbringung zurückhalten
Soziale Zwecke wie die Unterbringung von Flüchtlingen sollen in Freiburg Priorität bei freien oder frei werdenden Gewerbeflächen haben. Betriebe könnten sich dann nur ansiedeln, wenn der städtische Bedarf gedeckt ist.
(Badische Zeitung. Freiburger Gewerbe?)

Der Landtag bekommt eine grüne Präsidentin
Die Grünen, soviel steht fest, stellen als stärkste Fraktion im neuen Landtag den Präsidenten – respektive die Präsidentin. Wer das sein wird, bleibt offen. Fest steht nur: Es wird eine Frau sein.
(Badische Zeitung. Genderismus? Warum sind so wenige Frauen im Landtag?)

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Auf offener Straße
Passantin in Wien erschlagen: Asylwerber verhaftet
Beamte der Spezialeinheit WEGA haben in der Nacht auf Mittwoch am Brunnenmarkt in Wien- Ottakring einen Flüchtling aus Kenia festgenommen. Der 21- Jährige – er ist bereits wegen mehrerer Delikte amtsbekannt – steht unter Verdacht, kurz zuvor eine Frau vor den Augen ihrer Begleiterin brutal mit einer Eisenstange attackiert zu haben. Die 54- Jährige erlitt massive Kopfverletzungen, sie starb noch an Ort und Stelle… Die 54- Jährige war gegen 2.30 Uhr gemeinsam mit einer Kollegin auf dem Weg zur Arbeit, die Frauen sind als Reinigungskräfte…tätig. Plötzlich attackierte der 21- Jährige, der als Asylwerber rechtskräftig abgelehnt wurde und sich daher illegal in Österreich aufhielt,.. die 54- Jährige mit der massiven Eisenstange…“Die Frauen stiegen unweit des Tatorts aus dem Auto und erblickten dabei bereits den Mann mit der Eisenstange. Sie sind dann extra auf die andere Straßenseite gewechselt, gab die 41- Jährige in ihrer Einvernahme an“, schilderte Polizeisprecher…Seit dem Jahr 2010 war der junge Kenianer immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten, etwa wegen Suchtmittelhandels oder Sachbeschädigung, allerdings auch wegen Gewaltdelikten. Erst im Vorjahr wurde gegen ihn wegen leichter Körperverletzung mit einer Eisenstange (!) ermittelt…Erst Ende Jänner war in Wien ein aus den USA stammendes Au- pair- Mädchen in ihrer Wohnung in Wien- Wieden ermordet worden. Ein Verdächtiger aus Gambia wurde später in einer Schweizer Flüchtlingsunterkunft verhaftet und von den Behörden inzwischen an Österreich ausgeliefert.
(Kronen Zeitung. Kulturbereicherung? Soll damit Abschiebung verhindert werden?)

Nach Messer-Attacke auf Polizisten
Messer-Mann stirbt an Schuss-Verletzung
Der 42-Jährige Täter, der am Mittwoch in Ludwigshafen einen Polizisten mit einem Messer attackiert hat und daraufhin niedergeschossen wurde, ist an seinen Verletzungen gestorben. Dies teilte die Staatsanwaltschaft in Frankenthal am Abend mit. Gemeinsam mit einem Kollegen ist der Polizist am Berliner Platz in der Innenstadt zu Fuß auf Streife. Ohne Vorwarnung geht ein 42-jähriger Obdachloser auf die Polizisten los, sticht sofort mit dem Messer zu…
(bild.de. Deutscher Alltag.)

EU und Türkei offenbar einig über Umsiedlungen
Für die geplante Umsiedlung von Flüchtlingen aus der Türkei in die EU steht einem Bericht zufolge nun ein genaues Verfahren fest. Demnach sollen Mädchen und Frauen bevorzugt nach Europa gebracht werden.
(faz.net. Heißt das Spiel „Die Siedler von Absurdistan“?)

Ruf nach Abschirmung
Thilo Sarrazin: „Die Politik verschweigt dem Bürger die Wahrheit über Einwanderung“
Rechtsbrüche bei der Euro-Rettung, Rentenpolitik nach Kassenlage, Zinsverluste für Sparer, ungebremste Zuwanderung – Ex-Bundesbank-Vorstand und Bestsellerautor Thilo Sarrazin geht im FOCUS-MONEY-Interview hart mit der Politik ins Gericht…Wenn die Wähler das Gefühl haben, dass sie von den sogenannten etablierten Volksparteien in den Fragen, die sie bewegen, eine Einheitsmeinung präsentiert bekommen, dann suchen sie nach einer Alternative…Wenn ich aber feststelle, dass die Politik generell oder in einem bestimmten Zeitraum auf unterschiedlichen Gebieten zu Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen neigt, wird es grundsätzlich… Da stellt sich die Frage: Wie kommen politische Fehlentscheidungen zu Stande – und weshalb sind sie so krass? Und warum macht man immer so weiter, auch wenn sich die Richtung als falsch herausstellt?…Letztlich muss jede Gesellschaft beantworten, wie Menschen an die Macht kommen und wie man sie wieder entmachten kann. Dafür hat die Demokratie das Hilfsmittel der Mehrheitsentscheidung erfunden. Damit wird allerdings der Irrtum nur auf eine andere Ebene verlagert, denn Mehrheit entscheidet nicht über Wahrheit, sondern nur über Mehrheit…Ich glaube, dass die deutschen Wähler auf Dauer große Schwierigkeiten haben werden, für die fiskalischen Verfehlungen anderer Länder zu zahlen und dann auch noch dafür, dass wir praktisch als einzige in Europa Flüchtlinge aufnehmen…Einwanderung nutzt ohnehin nur dann, wenn die Einwanderer eine hohe Qualifizierung mitbringen. Aber das wird von der Politik vor dem Bürger verborgen… Zurzeit gibt es bestimmte Renteneinnahmen, und damit tun wir einer bestimmten Klientel oder Gruppe etwas Gutes. Im Augenblick ist das finanzierbar, und die Umstände im Jahr 2060 – Angela Merkel wäre dann 105 – interessieren nicht weiter…Das bedeutet, dass die einkommensabhängige, lebensstandardsichernde Rente gleitend in eine staatlich finanzierte Grundrente für alle übergeht…Betrachtet man die Ursachen für den Erfolg oder Misserfolg von Gesellschaften, kommt man zum – erst mal schockierenden – Ergebnis, dass keine einzige von außen entwickelt wurde. Ausnahmslos jede Volkswirtschaft, Nation, Region oder Kultur weltweit hat sich aus eigener Kraft entwickelt – oder eben nicht. Entwicklungshilfe spielt praktisch keine Rolle und wenn, dann eher eine negative. Das bedeutet, dass wir anderen nicht von außen helfen können…Menschen sollten eben nicht unerwünscht wandern. Das sicherzustellen, ist die zentrale Zukunftsfrage…Der Primärimpuls des vergangenen Jahres lag bei 1,2 Millionen, das bedeutet in 20 Jahren rund fünf Millionen. Kommt 2016 erneut eine Million, ergibt das weitere fünf Millionen, und so baut sich schichtweise eine Gesamtzahl von 134 Millionen auf…90 Prozent der Zuwanderer sind Muslime…Kurz zusammengefasst, steht die Mehrheit dieser Menschen auch in der zweiten und dritten Generation dem europäischen System distanziert gegenüber. Sie glauben daran, dass der Koran wörtlich zu nehmen sei, dass im Zweifelsfall die religiösen Gesetze wichtiger seien als die staatlichen. Sie glauben mehrheitlich, dass Frauen eine mindere Rolle zukommt. Gleichzeitig ist die Bildungsleistung mehrheitlich unter dem Durchschnitt, ebenso die Arbeitsmarktintegration und damit die Abhängigkeit vom Sozialstaat überdurchschnittlich…Dass der Glaube, der religiöse Hintergrund oder die kulturelle Herkunft das eigentliche Problem sein könnte, will die deutsche Politik nicht zur Kenntnis nehmen…Gleichzeitig nehmen in diesen Gruppen Radikalismus und fundamentale Einstellungen zu… die Politik bestreitet lieber, dass zwischen Integrationsproblemen und Islam irgendein Zusammenhang besteht. Das wird übrigens auch in den Medien großenteils ausgeklammert….kann man nicht erwarten, dass diese Menschen nach zwölf Wochenstunden Integrationskurs verstehen, was das Grundgesetz ist, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben, dass sie gut in der Schule sein müssen. Und sie werden auch nicht plötzlich Deutsch lernen und die konservativen Imame aus den Moscheen vertreiben. Aber in keiner politischen Debatte kann man zu diesem Punkt vordringen.
(focus.de. Sind deutsche Regierugen und Parlamente eine Versammlung der Dümmsten, geschützt von Polizei und Justiz? Wer sich nicht verdummen lässt, wird verfolgt? System CDU-Merkel?)

U-Boote
Wie Deutschland einen Jahrhundert-Deal verspielte
Beim U-Boot-Deal mit Australien hatte ThyssenKrupp gegen Frankreichs Staatskonzern DCNS keine Chance. Paris spielt in der Rüstungspolitik in einer anderen Liga – und hat einen entscheidenden Vorteil..
(welt.de. Wenn’s um Geld geht, hört jede Freundschaft der Sonntagsreden auf.)

Verdacht auf Betrug
Nutzen Rumänen systematisch den Sozialstaat aus?
In einem Wohnkomplex in Landshut sollen sich EU-Bürger fingierte Wohnadressen verschafft haben, um ganz legal an Sozialleistungen zu kommen. Medien berichten von einem angeblich ausgeklügelten System.Mehrere Medien, darunter der Bayerische Rundfunk, zitieren aus einem Bericht des Quartierbeirats des Landshuter Stadtteils, der Mitte März öffentlich wurde. Darin ist die Rede von einem „regelmäßigen Busverkehr, mit dem die Bewohner aus Rumänien hergebracht werden, um Jobcenterleistungen in Anspruch zu nehmen und dann anschließend mit dem Geld wieder nach Rumänien zurückfahren.“…
(welt.de. Wer will in Deutschland ausgetauscht werden? Volksverhetzung? Tun das nicht auch Deutsche? Warum wird nicht direkt nach Rumänien überwiesen, finanziert Deutschland nicht sowieso bald die Süd-EU?)

Das verspricht sich Claudia Roth von der Visa-Freiheit
Bundestagsvize Roth ist eine der schärfsten Kritikerinnen des EU-Türkei-Deals zur Flüchtlingskrise. Die Visa-Freiheit begrüßt die Grüne jedoch. Sie sei vor Jahrzehnten versprochen worden…“Nicht zuletzt würde die erleichterte Einreise für türkische Staatsbürger in die EU den Austausch fördern und gerade für demokratische Kräfte in der Türkei eine wichtige Unterstützung darstellen“, so Roth.
(welt.de. Demokratischer Islam? Was erzählt die da als Bundestagsvizepräsidentin? Sollte sie nicht die Interessen Deutschlands vertreten? Otto von Bismarck: „Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.“ Sind das nicht Zitate von Claudia Roth: „Es gibt keine Deutschen, es gibt nur Nicht-Migranten! Deutsche sind Nicht-Migranten, mehr nicht“. -„Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen”. – „Türkei ist für mich zweite Heimat. Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das ist viele Jahre. Und ich liebe die Menschen in der Türkei. Und ich liebe die Konflikte in der Türkei, es gibt immer wieder Probleme, immer wieder Konflikte. Mir gefällt in der Türkei Sonne, Mond und Sterne, mir gefällt, Wasser, Wind. Mir gefallen die Meze, mir gefallen Kichererbsenpüree, mir gefallen Börek. Ich kann gute Börek machen.“ – „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“ – „Es werden auch Menschen kommen, die nicht unmittelbar verwertbar sind“.)

Arztfehler dritthäufigste Todesursache
Laut einer im britischen Fachmagazin „British Medical Journal“ veröffentlichten Untersuchung starben im Jahr 2013 in den USA mehr als 250.000 Menschen an den Folgen von Ärztefehlern – und dabei wurden nur Krankenhausärzte mitgerechnet. Mehr Tote – jeweils rund 600.000 – gab es demnach nur durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs…
(n-tv.de. Wer warnt vor Risiken und Nebenwirkungen durch Ärzte?)

E-Autos
Die absurde Millionen-Förderung der Ladestationen
Die Regierung will E-Autos mit einer Milliarden-Prämie zum Durchbruch verhelfen. Das Netz der Stromsäulen soll dichter werden. Aber die Förderung könnte in ländlichen Gebieten das Gegenteil bewirken…Wer heute in Deutschland eines der wenigen Elektroautos aufladen will, steht häufig vor solchen Problemen: Mal braucht man eine Kundenkarte, mal muss man sich per Smartphone vorher angemeldet haben oder eben gleich ein 500 Euro teures Spezialkabel im Kofferraum mitbringen…1,2 Milliarden Euro gibt die Bundesregierung aus, um die Deutschen per Kaufprämie zu E-Autofahrern zu machen. Doch an den Problemen mit den Ladestationen wird sich so schnell nichts ändern. Zwar gibt die Regierung zusätzlich 300 Millionen Euro Fördergeld, mit dem 15.000 Ladestationen gebaut werden sollen. Doch viele Betreiber, die ein flächendeckendes bundesweites Netz ähnlich den klassischen Tankstellen aufbauen, wird es nicht geben…Zuverlässige, engmaschige Ladenetze werde es nur in Ballungsräumen geben. ..
(welt.de. Wieviel Energie kostet die Produktion eines E-Mobils, wie teuer ist die Entworgung der Akkus, wie teuer der Strom und dessen herstellung?)

Energiewende
Skandinavier verärgert über verstopftes deutsches Stromnetz
Dänemark, Norwegen und Schweden haben in Brüssel Beschwerde eingelegt: Das überfüllte und marode deutsche Stromnetz blockiere den Durchfluss ihres Stroms nach Süden.
(faz.net. Wer sitzt da alles auf der langen Leitung?)

„Geschlechtergerechtigkeit“
Widerstand gegen Gender-Vorgaben in Thüringen
In Thüringen wächst der Widerstand gegen einen Vorstoß der Landesregierung, die Behördensprache „geschlechtergerecht“ umzugestalten. CDU und AfD gingen scharf mit dem Vorhaben von Rot-Rot-Grün ins Gericht.
(Junge Freiheit. Wer erklärt denen den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen? Vielleicht mit der Bibel?)

genderfreiburg

So gendert die Stadt Freiburg.

Nach Zäunen und Betonmauern
Um illegale Übertritte zu verhindern: Türkei baut Selbstschussanlagen an Syrien-Grenze
Um die Sicherheit im Grenzgebiet zu erhöhen, will die Türkei nun offenbar Selbstschussanlagen an der Grenze zu Syrien errichten. Die Regierung hatte zuvor bereits entlang der Grenze Stacheldrahtzäune hochgezogen und Betonmauern errichtet.
(focus.de. Stand schon vor Wochen in der NBZ. Wenn Erdogan solche Selfies zulässt, sagt Merkel nichts?)

Gefragt

Haben Sie auch schon gemerkt, dass sich die Jahreszeiten wiederholen und deshalb Ihre Saisoneröffnung dem Lokalblatt zur Verkündigung geschickt, bevor wieder Weihnachten ist?

Gesagt

Schon Max Weber machte keinen Unterschied zwischen politischen Redakteuren und Politikern, und in den Medien herrscht in der Tat eine Gesinnungsethik vor. Die ist übrigens auch gar nicht widerlegbar, denn es ist niemals moralisch verwerflich, einem konkret Bedürftigen zu helfen. Man muss nur die Folge des eigenen Handelns bedenken – und das fehlt dem Gesinnungsfetischisten. Er betreibt eher eine Politik der Symbole. Die ist zwar für die Befriedigung der eigenen Gefühle positiv, aber was die Konsequenzen angeht eben nicht. Symbolpolitik hat aber unübersehbare reale Folgen, auch in der Einwanderungspolitik. Es wäre ein bisschen einfach zu sagen: Politiker sind alle doof, zynisch und Verbrecher. In meinem Buch habe ich versucht, eine Stufenfolge des politischen Irrtums herzuleiten: Unwissenheit, Anmaßung, Bedenkenlosigkeit, Opportunismus, Betrug und Selbstbetrug. In diese Mechanik kann der Politiker reinrutschen: Er stößt in Unwissenheit etwas an, dann kommen unerwartete Nebenwirkungen, dann heißt es: Wir schaffen das – das ist die Anmaßungsphase. Kommt er damit nicht weiter, heißt es: Da müssen wir durch. Klappt auch das nicht, beginnt man zu schwindeln und lügt ein bisschen – das ist die Phase des Betrugs. Und wenn auch das nichts nutzt, beginnt er, an die eigene Propaganda zu glauben – der Selbstbetrug. Diese Abfolge lässt sich in allen von mir beschriebenen sechs Politikfeldern feststellen. Steckt man erst mal in einer Sache drin, handelt man pfadabhängig, egal, ob nach einem Rechtsbruch beim Euro, nach der Grenzöffnung und/oder bei der Energiewende. Diese Abhängigkeit zieht dann immer weitere schlimme Fehler nach sich.
(Thilo Sarrazin im FOCUS-MONEY-Interview.)

„Krieg zu Kunst“

Von Otto Dix bis zur Graphic Novel: Kunst im Freilichtmuseum Neuhausen

Krieg zu Kunst_Collage

(tutut) – Am Freitag, 6. Mai, eröffnet das Freilichtmuseum die Sonderausstellung „Krieg zu Kunst“. Aus ungewöhnlicher und immer wieder anderer Perspektive vermittelt Krieg zu Kunst, wie der Erste Weltkrieg künstlerische Entwicklungen beeinflusst hat und bis heute prägt. Die Idee für die Ausstellung entstand aus den Zeichnungen im Tagebuch des Biberacher Soldaten Josef Schoch, der seine Fronterlebnisse in einfachen, aber eindrücklichen Zeichnungen illustrierte und damit wohl auch einen Weg suchte, um mit dem Erlebten umgehen zu können. Mit Originalen und Reproduktionen wirft die Ausstellung im Freilichtmuseum eine kulturhistorische Sicht auf die Kunst und auf ihre Möglichkeiten, persönlich und gesellschaftlich eine Katastrophe wie den Ersten Weltkrieg zu bewältigen.

Künstlerische Werke, die sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigen, gibt es auch in unserer Zeit. So entstanden und entstehen seit 1914 bis heute immer wieder neue Kunstwerke aller Sparten, die sich mit den Auswirkungen und Eindrücken aus dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzen. Im Freilichtmuseum wird eine kleine, sorgfältig ausgewählte Zusammensicht von „Kriegskunst“ unterschiedlicher Sparten und aus unterschiedlichen Zeiten zu sehen sein. Dabei entwickeln sich Brücken über gesellschaftliche und zeitliche Grenzen hinweg: Dem Tagebuch des Soldaten Josef Schoch aus Biberach stehen das Tagebuch des Künstlers Otto Dix und das berühmte, wenn auch umstrittene Buch „In Stahlgewittern“ von Ernst Jünger gegenüber. Große Kunst und private Erinnerungen teilen sich die Auseinandersetzung mit dem erlebten und erinnerten Kriegsgeschehen. Ihnen gemeinsam ist das schonungslose Thematisieren der Gräuel, der Leiden und der späten Folgen des Ersten Weltkriegs.

Die Kunst eignet sich auch als Mittel der Verständigung und der Versöhnung, ohne dass es ein Fronterlebnis gegeben haben muss. Wie kaum ein anderes Medium eignet sich die freie Kunst, um dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gedenken und ein Zeichen des Friedens setzen zu können. Einhundert Jahre, nachdem deutsche Soldaten die Kathedrale von Reims in Frankreich zerstörten, gestaltete der Deutsche Künstler Imi Knoebel neun Fenster für die französische Königskirche. Die Einweihung wurde von ehemaligen Kriegsgegnern als Akt der Versöhnung begangen. Diese Arbeiten des Künstlers sind im Freilichtmuseum in Reproduktion zu sehen.

Das Gedenken in der Kunst ist auch Thema zeitgenössischer Kunstwerke, die das Freilichtmuseum im Original zeigt. Nikolaus Mohr aus Ostrach ist mit dem Werk „Gold gab ich für Eisen“ vertreten. In 14 Stationen erinnert der Künstler an den Landwirt, Soldat und kaiserlichen Kurierfahrer Albert Mohr (1883-1970) und knüpft damit an seine eigene Familiengeschichte an. Ähnliche Ansätze finden sich auch in den Werken von Jeremias Heppeler und Hans-Jürgen Kossak.

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommend widmen sich Graphic Novels der Geschichte des Ersten Weltkriegs. Graphic Novels sind im wahrsten Sinne des Wortes „gezeichnete Romane“, in denen Comics und Kunst zu einem eigenen Stil der Literatur oder des Journalismus verschmelzen. Mit ihrem ungewöhnlichen Blick auf den Ersten Weltkrieg bieten Graphic Novels neue, nonverbale und interkulturelle Verständigungsmöglichkeiten. In der Sonderausstellung im Freilichtmuseum können sich die Besucher einige Graphic Novels ansehen oder auch selbst zum Autor werden und eigene Werke verfassen.

Seit 2015 ist im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck der Erste Weltkrieg Fokusthema von Sonderausstellungen. Unter dem Titel „Zwischen den Fronten: Menschen im Krieg“ geht es vorwiegend um die persönlichen Erfahrungen von Menschen aus unserer Region in der Zeit des Ersten Weltkriegs, von 1914 bis 1918. Tagebücher, Erinnerunsstücke und Fotografien aus der Zeit vermitteln ein eindrückliches Bild davon, wie Männer, Frauen und Kinder mit Erlebnissen an der Front und einschneidenden Veränderungen daheim konfrontiert werden. In dem Jahrhundertereignis Erster Weltkrieg zeigt sich eindrücklich, wie der Krieg das Leben jedes Einzelnen berührte.

Viele der gezeigten Objekte sind Leihgaben von Menschen aus unserer Region, deren Verwandte und Freunde durch den Ersten Weltkrieg betroffen waren. Jetzt zeigt die Ausstellung „Krieg zu Kunst“ ergänzend dazu, wie Kunst als Ausdrucksform von Erinnerung und Versöhnung zur Kriegsbewältigung beiträgt.

Die Sonderausstellung ist ab dem 7. Mai 2016 dienstags bis sonntags während der Öffnungszeiten des Freilichtmuseums zu sehen. Führungen können unter 07461 926 3204 oder info@freilichtmuseum-neuhausen.de gebucht werden.

Eventmanager gefragt

Chance für den Arbeitsmarkt – In sechs Wochen zum Diplom

eventakademie

(lifePR) – Wie kann man als Eventmanager seine Ideen in die Realität umsetzen? Was ist drin im Budget, an welcher Stelle kann man sparen, an welcher Stelle nicht? Wie kann ich den passenden Rahmen schaffen, den Vorstellungen meines Kunden gerecht werden, die Erwartungen sogar noch übertreffen? Je besser eine Veranstaltung in allen Eventualitäten vorbereitet ist, desto professioneller und gelungener wird sie. Doch wie schafft man das tatsächlich? Was muss man im Vorfeld alles beachten? Wie bewahrt man einen kühlen Kopf? Was passiert in Notfällen, wie bereitet man Plan B vor?

Viele Dinge, die schief gehen könnten, kann man mit Hilfe einer gründlichen Planung leicht vermeiden. Oft sind es die kleinen Sachen, die einen großen Effekt hervorrufen.
Auch nach einem Event gibt es alle Hände voll zu tun. Jetzt gilt es, alles zu dokumentieren und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Nur dann ist eine Verbesserung und Optimierung für künftige Veranstaltungen möglich.

Wer all diese Dinge bestens bewerkstelligt hat, ist zweifelsfrei ein guter Eventmanager!
Die ebam Akademie bietet ab 4.7.2016 einen Vollzeit Lehrgang in Berlin an, der mit dem ebam-Diplom Eventmanager (ebam) / Eventmanagerin (ebam) abschließt. Erfahrene Referenten aus der Praxis geben ihr Wissen mit Elan und Engagement weiter. Sie vermitteln, wie es die Profis machen. In der 6-wöchigen Vollzeitvariante erhalten die Teilnehmer alle Informationen aus erster Hand, um ein unvergessliches Event managen zu können. Wer das kann und Spaß daran hat, ist zweifelsfrei immer auf dem Arbeitsmarkt gefragt! Weiter Informationen und Anmeldung unter http://www.ebam.de/…

Gelesen

zeitungdachwandler

Lesepaten 2019
(Schwäbische Zeitung. Ene ganze Seite Reklame, ohne dass darüber „Anzeige“ oder „Werbung“ steht?)
Lesepaten bringen jun­gen Menschen die Zeitung näher
Schüler sollen zum Zeitunglesen animiert werden
(Schwäbische Zeitung. Sollen? Was macht Geschäftswerbung in den Schulen? Wer bringt Zeitungen das Pressegesetz näher?)
Zeitung bietet viel Allgemeinbildung
Seit ungefähr zwei Wochen finanziert das Waschwerk Tuttlingen eine Lesepatenschaft für das IB Bildungszentrum
(Schwäbische Zeitung. Im Ernst?)
Interview:
„Ich möchte nicht auf das Abo verzichten“
Das Gymnasium Spaichingen bekommt als eine von vier Schulen im Landkreis ein Zeitungsabo von der Kreissparkasse Tuttlingen gespendet…Schulleiter Michael Lamberty hält das Projekt der Lesepatenschaften für eine gute Sache. Er hatte mit unserer Volontärin Maike Woydt über die Vorteile der Patenschaften gesprochen…
...Wir Lehrer haben übrigens eine eigene Zeitung. Die wandert sofort ins Lehrerzimmer und wird dort von den Kollegen eifrig gelesen.
Sind Sie der Kreissparkasse Tuttlingen für das Abo dankbar?
Selbstverständlich sind wir das, wir haben das der Kreissparkasse längst mitgeteilt. Die Kreissparkasse Tuttlingen ist seit vielen Jahren einer unserer Bildungspartner. Alle Unternehmen der Region erhoffen sich letztendlich gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte. Das Gymnasium Spaichingen bemüht sich deshalb, eine passgenaue Schule für die Region zu sein….
(Schwäbische Zeitung. Passt scho! Dazu fällt einem eigentlich nichts mehr ein! Oder doch: Früher hat in Spaichingen ein Realschulrektor die Zeitung abbestellt, weil ihm eine andere als seine Meinung nicht passte, und der Leiter des Gymnasiums hat  per Brief den  Chefredakteur gefragt, ob der Spaichinger Redaktionsleiter Kommentare schreiben darf. Die für den Schulleiter überraschende Antwort: Der darf das. O jerum, was war das früher für eine schlimme Presse!  Heute, das muss man so stehenlassen und immer wieder lesen und sich kneifen, um zu merken, dass man nicht träumt. Der Leiter des Gymnasiums Spaichingen macht als Landesbeamter Werbung für das Geschäftsunternehmen  Schwäbische Zeitung? Geht’s noch? Dann identifiziert er sich auch mit den Spaichinger Inhalten? Sollte er sich nicht besser für Unterrichtung der Schüler über Aufgaben der Presse einsetzen? Oder mal  das vor dem Gymnasium stehende Windrad anpusten? Ist das vielleicht eine neue innovative nichtdrehende Generation?)

Schwimmer ärgert späte Baderöffnung
Alle Freibäder der Region machen früher auf – Spaichingen auf 4. Juni verschoben
Von Regina Braungart
…Jetzt haben auch die Grünen im Gemeinderat einen Antrag gestellt, das Bad früher zu eröffnen. Denn die ursprüngliche Ankündigung habe auf Anfang Mai gelautet, so Fraktionssprecher Alexander Efinger in seinem Antrag. Spätestens an Pfingsten müsse das Bad eröffnet sein…
(Schwäbische Zeitung. Grünes Blatt? Wieviele „Schwimmer“? Zwei, drei? Alle, die gerne lau baden? Muss der Vorstandsprecher der Grünen, ein Ex-Stadtrat, dringend baden? Nach dem Wetter fragt die Redaktionsleiterin nicht? Wie wär’s, wenn allen Badelustigen ihre Wünsche erfüllt werden, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler, sondern zu realen Eintrittspreisen? Dieser Vorschlag kommt ja wohl sicher noch von den Grünen, oder können die nicht rechnen?)

Wanderausstellung zur rechten Szene eröffnet
Zwei Wochen lang können sich Schüler und Interessierte im OHG über den Rechtsextremismus informieren
(Schwäbische Zeitung. Politische Indoktrinierung in Schulen? Wird nicht gerade Deutschland ruiniert, aber nicht von der „rechten Szene“?)

Volkstänzer trotzen dem Regen
Die Volkstanzgruppe Denkingen feiert ihr 25-jähriges Bestehen
(Schwäbische Zeitung. Trotz Trotz getrotzt. Was tanzt denn das Volk in Denkingen erst seit 25 Jahren?)
Lupfenhansele trotzen mit Weiherfest dem Wetter
(Schwäbische Zeitung. Überall Trotzköpfe?)

Endstation Hoffnungslosigkeit
Pakistani haben kaum Chancen auf ein Bleiberecht – Vom Ausgegrenztsein und der Angst
Von Sabine Felker
(Schwäbische Zeitung. Eine Redaktinsleiterin kommt nicht auf die Idee zu fragen, wer die trotzdem ins Land gelassen und gegen deutsche Gesetze verstoßén hat und wie diese Leute dummerweise auf die Idee kommen können, sich für viel Geld nach Deutschland lotsen zu lassen, ohne diesem Land das Geringste bieten zu können? Ist das nicht der Skandal? Was soll da so ein Tränendrüsenartikel?)

skihütte16

Immer noch zünftig?

Gemeinde baut Begegnungsstätte
An der Aldinger Klippeneckstraße entsteht ein 1000 Quadratmeter großes Gebäude
Ein Baukörper mit 10000 Kubikmeter umbautem Raum, einer Grundfläche von etwa 1000 Quadratmetern, der Form eines Fisches für etwa 3 Millionen Euro, überwiegend aus freiwilligen Spenden finanziert, entsteht derzeit in Aldingen an der Klippeneckstraße. Dabei handelt es sich um den Neubau der Begegnungsstätte der Freien Evangeliums-Christen-Gemeinde Aldingen…Sie definiert sich über das Neue Testament und hat sich der Evangelisation verschrieben…
(Schwäbische Zeitung. Wird im Neuen Testament etwas über Gemeindebauten gesagt? Da das Jüngste Gericht als kurz bevorstehend angekündigt worden war, erübrigte sich jede Bauerei. Jetzt sind offenbar doch Wartehallen nötig. Ist Recherche für eine Redaktion zu mühselig? Worum geht’s?  Hier etwas Information: Die Evangeliums-Christen oder auch Evangeliumschristen sind eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem russischen Stundismus entstandene evangelische Freikirche. In sowjetischer Zeit vereinigten sich viele Evangeliums-Christen, Baptisten, Mennoniten und Pfingstgemeinden auf staatlichen Druck zu den Evangeliumschristen-Baptisten. Die Pfingstgemeinden, die sich nicht registrieren und vereinigen wollten, nannten sich Freie Evangeliums-Christen Gemeinden oder Gemeinden des Evangelischen Glaubens. In Deutschland finden sich heute Gemeinden von Freien Evangeliums-Christen wie auch von Evangeliumschristen-Baptisten. Über die Rückwanderung von Russlanddeutschen nach Deutschland haben sich seit Ende des 20. Jahrhunderts auch an vielen deutschen Orten Gemeinden von Evangeliums-Christen oder Evangeliumschristen-Baptisten gegründet.)

Kauders Sommertour
CDU-Kreisvorstände tagen in Frittlingen
„Stolz auf unsere Heimat“: So lautet das Motto der Sommertour des Bundestagsabgeordneten Volker Kauder…Und wenn Kauder aus der in Jahrzehnten erworbenen Kenntnis aller Politikebenen die Angst vor einer befürchteten „Marginalisierung der CDU in dieser ungewöhnlichen Konstellation“ nahm, so war das, wie es in der Pressemitteilung heißt, für die CDU „ein befreiendes, Aufatmen“ in der Leintalhalle in Frittlingen.
(Schwäbische Zeitung. Kauder-Propaganda zur Bundestagswahl? Pfeifen im Kohlenkeller?)

Bürger machen Bubsheim blitze­blank
(Schwäbische Zeitung. Aliens haben’s vermüllt?)

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CDU hat an Grün-Schwarz zu knabbern
Mitglieder im Kreis stehen dem Koalitionsvertrag offen, aber auch skeptisch gegenüber
Eine Koalition mit den Grünen, und das als Juniorpartner…Weite Teile des CDU-Kreisverbands haben sich inzwischen aber damit abgefunden, das war nach einer Mitgliederversammlung am Montag in Spaichingen zu spüren – auch wenn viele an der Entscheidung noch zu knabbern haben…Ein langjähriges CDU-Mitglied sah die Haltung der Versammlung selbst kritisch: Es seien bei solchen Verantwortlichen immer dieselben, da könne man nicht viel Kritik erwarten, zumal Wolf „nicht schuldbewusst rübergekokmmen“ sei…Die CDU-Kreisvorsitzende Maria-Lena Weiss wird die Empfehlung nach Stuttgart geben, dem Koalitionsvertrag zuzustimmen…Für Guido Wolf war es am Montag die erste Aussprache mit seinem Kreisverband nach der verlorenen Landtagswahl…Zwar wollte er seine Zukunft als Wirtschaftsminister nicht bestätigen, dafür wollte er von der Vergangenheit auch wenig hören…„Gut! Kämpferisch!“ sei seine Stimmung, sagte der CDU/CSU-Fraktionschef im Bundestag Volker Kauder nach der Versammlung…
(Schwäbische Zeitung. Knabbergebäck vom Wolf, der nicht backen kann? Alternativlos unpolitisch und unkritisch rennt der Kreisverband Guido Wolf hinterher. Hat noch niemand bemerkt, dass der MdL schon lange gar nicht mehr als Wahlkreisabgeordneter aktiv zu sein scheint? Ist das nicht Kadavergehorsam mit dem einem gewesenen Spitzenkandidat gefolgt wird, obwohl er als Lichtgestalt verehrt total versagt hat? Und dafür gibt es zur Belohnung noch ein Ministeramt? Unglaubwürdigkeit und Unverantwortung haben einen Namen. Die CDU hat sich durch diese Wahl einen Wolf geholt. An dem wird sie noch lange leiden. Ist es nicht bezeichnend und symbolisch, dass diese Versammlung ausgerechnet in Spaichingen stattgefunden hat? Passt da nicht alles inzwischen zu dem Bild, welches diese ehemalige Volkspartei heute zeigt?)

Medienpreis für Regio TV Schwaben
Jury zeichnet Eva Reuter und Marcel Mompour aus – Beitrag über Leben nach Geschlechtsumwandlung prämiert
Eva Reuter und Marcel Mompour, Redakteurin und Kameramann beim Ulmer Fernsehsender Regio TV Schwaben, haben den Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gewonnen…
(Schwäbische Zeitung. Der ist der und sie ist sie?)

Freiburg- St. Georgen
Schlägerei in der Erstaufnahmestelle – ein Mann in Abschiebehaft
Weil er mit dem Essen in der Erstaufnahmestelle unzufrieden ist, streitet sich ein 25-Jähriger aus Gambia mit dem Küchenpersonal. Andere Untergebrachte solidarisieren sich, es kommt zu einer Schlägerei, an deren Ende ein Senegalese in Abschiebehaft sitzt.Bereits am Freitagabend wurde die Polizei, wie sie am Montag mitteilt, zu einer Auseinandersetzung in der Asylbewerber-Erstaufnahmstelle (EA) des Landes an der Lörracher Straße im Freiburger Stadtteil St- Georgen gerufen. Der Sicherheitsdienst hatte gegen 19.30 Uhr eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten gemeldet.
(Badische Zeitung. Wer lässt Gambier und Senegalesen ins Land ohne gültige Papiere? Wann beginnen endlich gegen Verantwortliche Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt?)

Koalitionsverhandlungen
Kretschmann und Strobl loben Atmosphäre
Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl loben die Atmosphäre bei den Koalitionsverhandlungen
(Badische Zeitung. Keine Sorge um Klimaveränderung?)

Klingt gut, was Grün-Schwarz vorhat
Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg hat verraten, was sie vorhat. Es hört sich tatsächlich sehr wirtschaftsfreundlich an.
(faz.net. Wo sind die klugen Köpfe hinter der FAZ geblieben? Klingt gar nicht gut!)

VfB-Fans sind mit der Geduld am Ende
Etliche Stuttgarter haben die Nase voll von ihrem Erstligaverein. Ein Blick in Fußballkneipen zeigt: Viele wünschen dem VfB nicht mal mehr dem Klassenerhalt.
(Stuttgarter Zeitung. Wofür steht Dutt? Wie sieht seine bisherige Leistungsbilanz aus?)

Verdienste um deutsche Fernsehlandschaft
Bundesverdienstorden für Wieland Backes
SWR-Moderator Wieland Backes ist am Dienstag mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet worden – für sein Engagement als Bürger und als Fernsehmann.
(swr.de.Landschaftspfleger? Jeder muss sein Kreuz auf sich nehmen.

Falscher „Prinz“ als Hochstapler entlarvt
In Höchenschwand ist ein vermeintlicher Adliger als Hochstapler entlarvt worden. Der Mann hatte sich als „Prinz zu Hohenlohe-Oehringen“ ausgegeben und teure Luxus-Autos bestellt.
(swr.de, Gibt’s dort kein Internet?)

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Aktionsrat Bildung schlägt vor
Experten raten: Lehrer sollen auf Fachwörter verzichten – damit Flüchtlinge sie verstehen
Mehr als eine Million Flüchtlinge sind im Vorjahr nach Deutschland gekommen. Ein Großteil von ihnen ist unter 25 Jahre alt. Um ihre Integration schneller voranzutreiben, schlagen Bildungsexperten einen Masterplan vor.
(focus.de. Kauderwelsch einführen? Richtig, dann stimmt’s auch mit den Facharbeitern. Wer nicht mitmacht, kregt’smit der Staatsanwaltschaft zu tun? Ist das nicht Volksverhetzung? Bleibt von Made in Germany nur noch die Made?)

Merkel warnt Union vor Verteufelung der AfD
Die Kanzlerin hat die Präsidiumsmitglieder einem Bericht zufolge davor gewarnt, stets auf die AfD und ihre Wähler zu schimpfen. Stattdessen solle man sich wieder mehr um konservative Bürger bemühen.
(faz.net. Das macht sie lieber selbst?)

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Bedford-Strohm in der F.A.Z.
„AfD handelt nicht christlich“
Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm wirft der AfD vor, einen „Kampf der Kulturen“ heraufzubeschwören. Die Partei setze auf „Abgrenzung, Abwertung, ja Ausgrenzung“ von Muslimen
(faz.net. Wieso sollten die? Hat er in Kriminalgeschichte der Kirche gefehlt?)

Verfassungsgericht
Linkspartei scheitert im Streit um Oppositionsrechte
Das Bundesverfassungsgericht hat die Forderung der Linkspartei nach mehr Rechten für die Opposition im Bundestag zurückgewiesen.
(faz.net. Wer besetzt Gerichte?)

Bayern München grandios gescheitert
Die Bayern zeigen gegen Atlético Madrid eine mitreißende Partie, scheiden aber trotz des 2:1-Sieges aus der Champions League aus. Die Ära Guardiola endet ungekrönt – dem Trainer aber ist kein Vorwurf zu machen
(faz.net. Zu spanisch gegen Spanier. Vielleicht sollten sie international lieber deutsch spielen? Guardiola ist kein Zauberer, hat im ersten Spiel zu viele Fehler gemacht.)