” Fritz Lang. Zwischen Alb und Afrika“

Sonntag Eröffnung der Sommerausstellung im Kunstmuseu am Hohenkarpfen


(tutut). Am Sonntag, dem 27. Juli, um 11 Uhr wird im Kunstmuseum Hohenkarpfen in Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen) die Sommerausstellung der Kunststiftung Hohenkarpfen e. V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg) eröffnet. Das Kunstmuseum Hohenkarpfen präsentiert die Ausstellung ” Fritz Lang. Zwischen Alb und Afrika“.

Zur Eröffnung sprechen Professor Dr. Friedemann Maurer, Vorsitzender, und Dr. Stefan Borchardt, Kustos der Kunststiftung Hohenkarpfen, sowie Oberbürgermeister a. D. Claus-Wilhelm Hoffmann, der Verwalter des Nachlasses von Fritz Lang.

Fritz Lang, der 1877 in Stuttgart geboren wurde und bis zu seinem Tod im Jahr 1961 dort lebte, gehört zu den Künstlern, deren Lebenswerk sich nicht in die gängigen Entwicklungslinien der Kunst im 20. Jahrhundert einordnen lässt.

Während seines Studiums an den Akademien in Stuttgart und Karlsruhe galt Langs besonderes Interesse der Freilichtmalerei und den Prinzipien der Druckgrafik. In der Auseinandersetzung mit dem Jugendstil, der fernöstlichen Druckgrafik und den aktuellen Tendenzen der Sezessionen entwickelte er für sein grafisches Werk seinen eigenen gestalterischen Ansatz und erwarb sich bald einen Namen als einer der herausragenden Grafiker seiner Zeit.

Weniger bekannt blieb sein eigenwilliges und ebenso reizvolles malerisches Werk. In diesem folgt er bis 1915 in Motiven, Duktus und Farbgebung der Tradition der Freilichtmalerei. Doch in der zweiten Hälfte der 20. Jahre unternahm er einen Neubeginn und übertrug die in der Druckgrafik gewonnenen ästhetischen Prinzipien auch auf seine Malerei. Diesem Stil in seinem gesamten Schaffen treu. Er zeichnet sich aus durch die Verbindung und den Kontrast einer stilisierenden grafischen Linienführung mit geschlossenen Flächen in schwarz-weiß oder kräftigen Farben. Mit der Eleganz der Umrisslinien und einem feinsinnigen Kolorit erzielt Lang starke dekorative Bildwirkungen.

Zeitlebens wählte Fritz Lang seine Bildmotive aus der Natur. Neben der Landschaftsmalerei galt seine Vorliebe vor allem der Darstellung von Tieren und Pflanzen.
Besonderen Anklang fand er mit seinen Tiermotiven und darunter wiederum einheimische und exotische Vögel. Seine Bildwelten sind bevölkert von Hunden und Mäusen, von Pfauen und Spatzen, von Tigern und Panthern, von Papageien und Flamingos – neben vielen anderen Tieren. Eine bedeutende Rolle für seine Themenwelt spielte die Schiffsreise nach Ostafrika, die Fritz Lang von Juni bis Dezember 1928 unternahm. Auf ihr gewann er Eindrücke, die sein Schaffen fortan motivisch bestimmten.

Die für diese Ausstellung zusammengestellte Auswahl der Werke, die den Bogen von den Anfängen bis in seine letzten Schaffensjahre schlägt, gibt Gelegenheit in die Bildwelten von Fritz Lang einzutauchen und zu entdecken, dass ihr besonderer Reiz nicht nur im Charme der exotischen Motive liegt, sondern auch im unverwechselbaren Stil und der künstlerischen Eigenart, mit der sie gestaltet sind.

Die Daten zur Ausstellung in Kürze:
Ausstellung: Fritz Lang. Zwischen Alb und Afrika
Ort: Kunstmuseum Hohenkarpfen, Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen)
Veranstalter: Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar- Heuberg)
Dauer: 27. Juli bis 9. November 2014
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, 13.30-18.30 Uhr
Information: Tel. 07424/4017, museum@kunststiftung-hohenkarpfen.de
Begleitheft zur Ausstellung: Edition Kunststiftung Hohenkarpfen, 32 Seiten mit ca. 20 Abbildungen, ISBN 978-3-930569-34-2, Preis 8,- €.

Ein Jahr nach dem Hagelschlag

Mit 600 Millionen Euro der größte Hagelschaden in Deutschland

(lifePR) – Am 28.07.2013 richtete ein Hagelsturm rund 70.000 Schäden mit einem Schadenaufwand von 600 Millionen Euro in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen, sowie Göppingen und Esslingen an. Es war der größte Schadenfall in der Geschichte der SV Sparkassenversicherung und der größte Hagelschaden in ganz Deutschland.

Die fünf Kilometer breite und 27 Kilometer lange Hagelzelle des 28. Juli verursachte in etwa 15 Minuten mehr Schäden als der Münchener Hagel 1984, das bislang größte Hagelschadenereignis in Deutschland. “40 Millionen Euro Schadenaufwand pro Minute, das gibt es selten”, erklärt Dr. Klaus Zehner, Schaden/Unfall-Vorstand der SV SparkassenVersicherung.

Die Wetterlage hatte sich Anfang August nur wenig geändert, so dass es im Zollernalbkreis am 6. August ein weiteres Hagelereignis gab. Auch hier waren die Hagelkörner außergewöhnlich groß. Die Schadenzahl summierte sich hier auf über 16.000 mit einer Schadenhöhe von über 50 Millionen Euro.

Konjunkturprogramm für die Region
Inzwischen sind rund 500 Millionen Euro an die Kunden ausgezahlt worden, mehr als 65.000 Schäden sind abschließend reguliert. Die SV SparkassenVersicherung finanziert damit ein großes Konjunkturprogramm für die Region. Dass noch nicht alle Schäden behoben sind, liegt daran, dass große Baumaßnahmen Zeit in Anspruch nehmen, alle Handwerksbetriebe aber am äußersten Ende ihrer Kapazitäten arbeiten. Manche Kunden warten aber auch bewusst ab, um dann beispielsweise umfangreichere Sanierungen durchzuführen.

Das Schadenmanagment der SV hat hervorragend funktioniert. Die Kunden der SV haben von unserer Erfahrung, unseren Netzwerken und Kooperationen profitiert. Es hat sich gezeigt, dass die SV SparkassenVersicherung im Management von Elementarschäden großer Dimensionen in der Versicherungsbranche führend ist.

Unwetter auch in diesem Jahr an der Tagesordnung
“Der Hagelschlag vom 28.07.2013 geht zwar als bislang größter Hagelschaden in Deutschland in die Geschichte ein”, sagt Dr. Zehner. “Man kann aber nur hoffen, dass etwas Vergleichbares so schnell nicht wiederkommt. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind unübersehbar. Unwetterschäden durch Gewitter mit Hagel und Überschwemmungen nach Starkregen sind leider auch 2014 schon wieder an der Tagesordnung.”

Interview mit Dr. Klaus Zehner von der SV SparkassenVersicherung)

Der Hagelsturm, der am 28. Juli vergangenen Jahres in den Landkreisen Reutlingen, Göppingen, Tübingen und Esslingen wütete, war das größte Schadenereignis in der Geschichte der Sparkassenversicherung. Was wurde alles zerstört oder beschädigt und wie viel hat das Unwetter insgesamt und wie viel allein die Sparkassenversicherung gekostet?

Dr. Zehner: Der Hagelsturm am 28. Juli verursachte in nur 15 Minuten in den Landkreisen Reutlingen, Göppingen, Tübingen und Esslingen mehr als 70.000 Gebäude- und Autoschäden mit einem Schaden von rund 600 Millionen Euro bei Kunden der SV. Das waren 40 Millionen Euro Schadenaufwand in jeder Minute. Auch deutschlandweit brach dieser Hagelschlag mit einem insgesamt versicherten Schaden in Höhe von 1,4 Milliarden Euro alle Rekorde. Nimmt man den Hagel einige Tage später am 6. August im Zollernalbkreis noch mit hinzu, sind wir bei fast 90.000 Schäden und 650 Millionen Euro Schadenaufwand.

Wieviel hat die SV bisher an die Kunden ausgezahlt?
Wir haben bis heute rund 500 Millionen Euro an die Kunden ausgezahlt worden, mehr als 65.000 Schäden sind abschließend reguliert. Wir haben schon über 100.000 Teilzahlungen geleistet. Die SV SparkassenVersicherung finanziert damit ein großes Konjunkturprogramm für die Region. Dass noch nicht alle Schäden behoben sind, liegt daran, dass große Baumaßnahmen Zeit in Anspruch nehmen, alle Handwerksbetriebe aber am äußersten Ende ihrer Kapazitäten arbeiten. Gerade Kunden, die nicht auf die Kooperationspartner der SV zurückgreifen wollten, sondern ihren eigenen regionalen Handwerkern vertrauen, brauchen da etwas mehr Geduld. Manche Kunden warten aber auch bewusst ab, um dann beispielsweise umfangreichere Sanierungen durchzuführen. Aber alle Häuser waren vor dem Winter dicht. Das war uns wichtig.

Wie sind Sie bei der Schadenregulierung vorgegangen?
Es war sofort klar, dass wir es mit einem Massenelementarschaden zu tun haben, also sehr viele Schäden zur selben Zeit auf kleinem Raum aufgetreten sind. Darauf sind wir vorbereitet und konnten auf unseren ausgefeilten Maßnahmenplan zurückgreifen. Innerhalb kürzester Zeit wurden alle Kapazitäten in der SV mobilisiert, um die telefonische Erreichbarkeit für die Kunden sicherzustellen. In der Anfangszeit konnten wir so über 1.000 Schäden pro Stunde aufnehmen. Wir haben in den Sparkassen und SV-Agenturen vor Ort mobile Schadenbüros mit voll ausgestatteter Technik kurzfristig eingerichtet. Sie waren die Anlaufstelle für Kunden und Regulierer. Unsere umfangreichen guten Kontakte haben es ermöglicht, auch von anderen Stellen unbürokratische Unterstützung wie von der Architektenkammer in Baden-Württemberg zu bekommen. Damit konnten wir unsere eigenen Gutachterkapazitäten stark ausweiten und noch schneller den Schaden vor Ort bei unseren Kunden regulieren. Über 300 Regulierer und Sachverständige waren für uns im Einsatz. Wir haben zur Schadenabwicklung Kooperationen mit Partnern wie den Dachdeckerinnungsverbänden in Baden-Württemberg und Hessen, Trocknungs- und Sanierungsfirmen und Handwerkern aufgebaut. Diese Kooperationen können wir im Schadenfall schnell für unsere Kunden aktivieren. Über 260 Dachdeckerfirmen waren für uns im Einsatz, teils aus ganz Deutschland herangeholt, da es in der Region keine Kapazitäten mehr gab. Wir haben auch sehr schnell gezahlt. Teil- und Schlusszahlungen wurden nach der Regulierung bereits am Folgetag überwiesen.

Bei den Kfz-Schäden haben wir sehr schnell Sammelbesichtigungstermine angeboten. Durch genaue Planung entstanden kaum Wartezeiten für unsere Kunden. Wir haben unseren Kunden sofort die notwendigen Glasreparaturen ermöglicht, so dass unsere Kunden von den zunächst noch vollen Lagern der Scheibenhersteller profitieren konnten, später traten dort Engpässe auf.

Im Management von Elementarschäden großer Dimensionen sind wir in der Versicherungsbranche führend. Unser Schadenmanagement ist in dieser Form sicherlich einmalig in der Branche. Das hat sich hier deutlich gezeigt.

Was können Immobilien- und Autobesitzer tun, um bei Hagel Schäden zu vermeiden?
Man kann das tun, was einem der gesunde Menschenverstand sagt, also sein Auto in die Garage fahren, die Markisen einholen, alles, was ungeschützt im Garten steht, an einen geschützten Ort bringen. Wir bieten unseren Kunden übrigens mit “Wind & Wetter” einen Unwetterwarnservice an, der rechtzeitig eine Warnung an Handy, Smartphone oder PC schickt, damit man früh genug Bescheid weiß, um sich vorbereiten zu können.

Haben wir jetzt ein paar Jahre Ruhe vor den nächsten katastrophalen Unwettern?
Wann ein so großer Schadenfall wie der Hagel vom Juli 2013 wieder eintritt, kann man vorher nicht sagen, aber es gibt keine Entwarnung. Der Klimawandel ist in vollem Gange. Auch in diesem Jahr gab es schon eine Reihe Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen. Unwetter können jeden, jederzeit und an jedem Ort treffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es wieder zu einem schweren Naturereignis kommt.

Gefragt

Glaubt ein Landtagspräsident, dass die dort gehaltenen Reden sich als Fensterreden eignen werden, wenn der Landtag für 50 Millionen Euro Löcher im Dach bekommt, um nicht mehr unterbelichtet zu sein?

Gelesen

Trossingen: Am Anfang war..

NBZ lesen, heißt Journalismus lernen
Staatsanwalt nennt weiteren keine Details
…Es waren drei, nicht wie berichtet fünf, Polizeibeamte im Einsatz…Er bestätigte auch kursierende Gerüchte nicht, dass es bei den Ermittlungen unter anderem um Strafzettel wegen Falschparkens gegangen sein soll. Diese sollen auf der Bußgeldstelle wieder herausgenommen worden sein.
(Schwäbische Zeitung. Jetzt werden im Lokalblatt verbreitete “Gerüchte”  bzw. Falschberichterstattung korrigiert, während in der NBZ veröffentlichte Fakten als “Gerüchte” bezeichnet werden? Ist eine Rubrik “Berichtigugng” im Lokalblatt abgeschafft und ein Unfehlbarkeitsdogma eingeführt worden, weil frau zwischen Gerüchten und Fakten großzügigerweise nicht so genau entscheiden will? Muss es Journalismus sein, gibt’s nicht viel schönere andere  Berufe, vielleicht sogar in sensationell auf dem Heuberg entdeckten Metropolen, von denen bisher niemand wusste?)
Kreis sondiert Unterbringung von Flüchtlingen
Der Kreis beabsichtige, in Spaichingen ein Flüchtlingsheim zu bauen, schreibt Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher im aktuellen Amtsblatt, und er sei davon nicht benachrichtigt worden…
(Schwäbische Zeitung.Wenn frau selbst nichts mitkriegt, liest sie NBZ und sogar “Stadtspiegel”, wie das “Amtsblatt” heißt? Sie findet nichts an unmöglichen Sitten im Landratsamt, am Bürgermeister vorbei im Rathaus zu sondieren? Ohne die Stimme des Bürgermeisters wäre Bär heute kein Landrat. Aber Stil und Format ist nicht sein Ding, dafür kleines Karo?)

Aufstand der CDU bricht in sich zusammen
Der Kreistag billigt gegen Kritik Zeit- und Kostenplan für Zentrale Notaufnahme
Ursprünglich sollte der Einbau einer Zentralen Notaufnahme im Tuttlinger Krankenhaus 4,4 Millionen Euro kosten. In der vergangenen Woche verkündete Landrat Stefan Bär dem verdutzten Klinikausschuss, wie berichtet, eine Steigerung um 1,45 auf 5,9 Millionen Euro. Gestern legte er eine abgespeckte Version von 5,1 Millionen Euro vor. Der Kreistag einigte sich schließlich auf diesen Kompromiss – gegen den anfänglichen Widerstand der CDU…
(Schwäbische Zeitung. Wie will der Landrat mit seinem Kreistag die hohe Verschuldung des Kreises abbauen, wenn er schon in Zeiten der Hochkonjunktur nicht hinkriegt? Ist da nicht ein gesprungener Tiger frühzeitig zum Bettvorleger geworden wie sein Vorgänger? Immer noch Gesundheitspolitik in die blaue Donau hinein?)

Kreis baut Asylbewerberheim nun möglicherweise in Eigenregie
Landrat Bär kritisiert mangelnde Unterstützung Spaichingens – Bürgermeister Schuhmacher verweist auf fehlende alte Bausubstanz
(Schwäbische Zeitung. Das Geld holt Landrat Bär aus seiner Tasche? Was mischen sich Leute wie Bär und Wuhrer (der gar nicht mehr im neuen Kreistag sitzt) auf hässliche Art in Spaichinger Angelegenheiten ein? Wo beibt der neue Kreistag, der sich mit diesen Problemen zu beschäftigen hat? Wechsel verschlafen in TUT? Das Grundproblem wird gar nicht angesprochen: Wo kommen die sogenannten Flüchtlinge her, was sollen sie hier, da mit Asyl nicht zu rechnen ist? Wo bleibt die Solidarität ihrer arabischen Freunde? Der politische Ton im Kreis TUT macht immer schlechtere Musik.)

Erstmals führt eine Frau die Spaichinger CDU
Hauptversammlung wählt Eva Burger zur neuen Vorsitzenden des Stadtverbands
…Die 35jährige Betriebswirtin kommt aus Donaueschingen und wohnt seit vier Jahren in Spaichingen…Nachdem der bisherige Vorsitzende Ralf Ellenberger sich verstärkt auf die Tätigkeit im Gemeinderat konzentrieren möchte,…Ziel der Hästrägerin der Deichelmauszunft ist es…Mit den Ergebnissen der letzten Wahlen könne man „im Großen und Ganzen“ zufrieden sein, auf Dauer genügten diese jedoch nicht, sagte Ellenberger…Auf die Frage nach dem Lehrschwimmbecken in der Schillerschule sagte Schumacher, dass eine Sanierung Kosten von 600 000 bis eine Million Euro verursachen würde. Es sei deshalb zu überlegen, ein größeres und schöneres Hallenbad zu errichten.
(Schwäbische Zeitung.Wer? Ist Platz 16 von 18 auf der CDU-Liste bei der Gemeinderatswahl eine Empfehlung bei nur noch 5 Sitzen nach zuletzt 7?  Ist ja wurscht, wer unter dem Kreisvorsitzenden und CDU-GemeinderatsfraktionsvorsitzendenTobias Schumacher (und dieser unter Kauder und Wolf) den Vorsitzenden macht. Da sie nicht im Gemeinderat sitzt, hat sie eh nur Alibifunktion. Klar, dass die Wahlergebnisse auf Dauer nicht genügen, denn dann bekäme die CDU angesichts ihres Schwunds bald  keinen Sitz mehr. Ist da nicht der Kreisvorsitzende verantwortlich, der politisch total schwimmt, was braucht der noch ein “schöneres Hallenbad” für ein paar Millionen in einem Wolkenkuckucksheim, wenn die Sanierung eines Lehrschwimmbeckens schon zu teuer ist? Hat er sich mal über den Unterhalt eines Hallenbades erkundigt? Hätte er sich nicht vorher für den Verbleib der MS Spaichingen mit ihren über 500 Leuten einsetzen müssen, damit Geld in die Spaichinger Kasse kommt?)


Wem es in Spaichingen nach einem schönen Hallenbad gelüstet: Hier entsteht es schon, für ein paar zerquetschte 8 Millionen Euro.Ein teures Wunschprojekt der CDU, das wohl auch billiger zu haben gewesen wäre? .

Happy End nach “Sturzgeburt”
Tierarzt bringt Shetland-Fohlen
zu seiner Mutter zurück. Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Kein Fahrrad umgefallen? Pferde würden Heuberger kaufen?)

Die Herzen der Abschlussschüler fliegen hoch
(Schwäbische Zeitung. Herzilein oder so?)

Pater Paulinus feiert Jubiläum
Gottesdienst mit afrikanischem Chor und Trommeln
(Schwäbische Zeitung. Patertag in Afrika?)
Kirchengemeinde nimmt in Renquishausen Ministranten auf
(Schwäbische Zeitung. Achtung! Warnhinweis ist nicht?)

Schulen starten als Ganztagsschulen neu
Land genehmigt Gemeinschaftsschule Aldingen, Juraschule Gosheim und Schlossbergschule Wehingen
(Schwäbische Zeitung.Zurück auf A?)

Kinder präsentieren ihren Ernährungsführerschein
Leckeres Essen entsteht bei Projekt in Dürbheim
(Schwäbische Zeitung. Neue Religion, geglaubt wird jeder Unfug?)

Wolf will klare Ansagen von Bauer zur Schulmusik
Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) fordert Wissenschaftsministerin Theresia Bauer auf, in der Diskussion um die Musikhochschulen für Klarheit zu sorgen.
(Schwäbische Zeitung. Warum nimmt dern Kümmerer an politischen Dskussionen des Landtags nicht teil? Hat er schon mal was gekriegt, was er wollte?)

Afrika ist um die Ecke
(Schwäbische Zeitung.Stimmt.)

Energie-Checker bekommen ihren Lohn
Stadt schüttet mehr als 6000 Euro an Schulen und Kindergärten aus
(Schwäbische Zeitung. Wie wird dann gespart? Dem Steuerzahler wird genommen und nichts zurückgegeben in Tros.)

Ein umfassendes Werk über das Grauen
Geschichtsverein und Kreisarchiv beleuchten den Ersten Weltkrieg im Raum Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Sensationelle Neuentdeckung: Front auf dem Hartmannsweiler Kopf in Tuttlingen? Wer das Ganze nicht sieht, wird gar nichts sehen.)30 000 Tote: Hartmannsweilerkopf in den Vogesen heute, eine nationale rein französische Erinnerungsstätte, auf der am 3. August Gauck Hollande (zu was?) treffen will, mit Schützengräben aus vorwiegend deutscher Wertarbeit, da im Gegensatz zu den hölzern befestigten und deshalb verschwundenen französischen aus Stein gemauert.

“Donauprinzessin” treibt beim Rathaussteg
Ein Kunstwerk von Anja Luithle bereichert die Donaugalerie
(Schwäbische Zeitung. Kunscht? Kopf muss sie noch üben, kommt später?)

In Konstanz darf man jetzt auch im Burkini baden
Die Entscheidung ist gefallen: Künftig darf in den Konstanzer Schwimmbädern auch in dem Ganzkörperbadeanzug Burkini gebadet werden. Die Debatte im Gemeinderat über das Thema verlief betont unaufgeregt. Zu groß war die Angst vor einem Fettnäpfchen.
(Südkurer. Deutschland geht baden mit Allah?)

Seltener Anblick: Ein Zeppelin über Villingen-Schwenningen
Ein Zeppelin NT zieht majestätisch am Himmel über Villingen-Schwenningen vorüber. Die moderne Weiterentwicklung der legendären Luftschiffe ist auf dem Rückweg von Paris nach Friedrichshafen.
(Südkurier. Hindenburg an Bord?)

Statistisches Landesamt gibt Konjunkturprognose für 2014 ab
Das Statistische Landesamt gibt heute seine Prognose für die diesjährige Wirtschaftsentwicklung im Südwesten bekannt. Mitte Juli hatte Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) bereits einen Ausblick auf das laufende Jahr gewagt:..
(Südkurier.Teures Würfeln?)

Das Ziel heißt Inklusion
Kultusminister Stoch legt nach langer Vorarbeit die Basis für die Integration Behinderter in die Regelschulen
(Südkurier. Irrsinn lässt grüßen.)

Kordula Kovac ackert im Bundestag für die Landwirtschaft
Kordula Kovac ist neu im Bundestag. Die Abgeordnete ist für den Wahlkreis Schwarzwald-Baar im Deutschen Parlament und kümmert sich auch um Hopfen und Weinbau
(Südkurier. Gott erhalt’s.)

Dreikönigstreffen bleibt trotz höherer Miete
Die FDP will mit ihrem traditionellen Dreikönigstreffen im Stuttgarter Opernhaus bleiben, auch wenn die Miete ab dem kommenden Jahr erheblich höher ist…Die Rechnung soll sich auf 45 000 Euro belaufen. Vor wenigen Jahren hätten die Liberalen noch rund 4500 Euro bezahlt.
(Südkurier. Raritäten sind nur teuer, wenn sich für sie jemand interessiert.)

Überwachung der Deutschen:
So will die Regierung Facebook ausforschen
Deutschland nimmt sich die NSA zum Vorbild: Die Bundesregierung will die Internetüberwachung durch Bundeswehr und Geheimdienst ausbauen. Dazu gehört auch die systematische Ausforschung von Facebook.
(spiegel.de. Wer auffällt, wird erschossen, alles Terroristen auf Stadtgeflüster?)

Debatte um Polizeikosten
DFB entzieht Bremen EM-Qualifikationsspiel
Der DFB setzt seine Drohung um: Das nach Bremen vergebene EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar findet nun in Nürnberg statt. Der Fußballverband reagiert damit auf die Forderung des Bremer Senats nach einer Beteiligung an den Kosten von Polizeieinsätzen.
(faz.net. Ballaballastaat im Stadt? Der BW-Landtagspräsident will für solche Geschäfte sogar einen Orden verleihen? Wer zeigt dem DFB-Kommerz, der nichts mit Sport zu tun hat,  endlich die Grenzen? Soll er doch in Katar spielen. Seit wann ist Gibraltar ein Land? Damit hat sich die sogenannte Fußballverbandsweltmeisterschaft als reine Privatveranstaltung legitimiert, auch wenn eine alte Frau in Umkleidekabinen halbnackten jungen Männern nachsteigt.)

Schlechtere Finanzlage
Kommunen wollen mit Land verhandeln
Die Kommunen im Land geben immer mehr Geld für die Kleinkindbetreuung aus. Mehr als gedacht, deswegen wollen sie die mit dem Land dazu getroffene Vereinbarung noch einmal nachbessern. Und noch mehr. Das soll noch vor der Landtagswahl 2016 geschehen.
(Stuttgarter Zeitung. Warum kopieren sie die DDR?)

Landtagsabgeordnete
Es hakt wieder beim Übergangsgeld
Eigentlich wollte Grün-Rot die Neuregelung beim Übergangsgeld bis zur Sommerpause unter Dach und Fach haben. Daraus wird wohl nichts.
(Stuttgarter Zeitung.Die wichtigste Beschäftigung des Landtags das Geld der Abgeordneten?)

Zuzug aus dem Ausland
Bis 2020 hat Baden-Württemberg mehr Einwohner
Baden-Württemberg wirbt aktiv um neue Bürger. Das lohnt sich: Bis 2020 werden im Südwesten vermutlich 2,7 Prozent mehr Menschen leben als derzeit. Doch dieser Zuwachs wird sich auf Dauer nicht halten.
(Stuttgarter Zeitung. Nur noch Stehplätze in einem überfüllten Land?)

Überlesen?

Bosbach ermahnt Polizei zu schnellem Eingreifen
Am Al-Kuds-Tag gehen Israel-Gegner in vielen Ländern auf die Straße – auch in Deutschland. In Berlin werden 1500 Teilnehmer erwartet, Ausschreitungen drohen…
(welt.de.  Der al-Quds-Tag (auch al-Kuds-Tag), ‘Internationaler Jerusalemtag‘, nach dem arabischen Namen für Jerusalem, al-Quds, ist im Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er wird alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Auch weitergehende Vernichtungsdrohungen gegen Israel werden regelmäßig ausgesprochen.
Sind die Behörden u.a. in Tuttlingen zu naiv,  wenn sie meinen angeblich demokratisch legitimierte Demonstrationen an diesem Tag genehnigen zu müssen?)

Ist die Zeitung noch zu retten?

Ein Rahmen macht noch kein Bild

(tutut). Ob mit der Gänsefeder, der Schreibmaschine oder mit dem Computer geschrieben: Der Inhalt macht das Bild und nicht der Rahmen. Unter dem Titel “Leser wollen sich nicht langweilen: Müssen die Zeitungen wirklich sterben?” hat sich ein Radiobeitrag von Gisa Funck auf WDR5 beschäftigt. So wie es müßig ist, darüber zu rätseln, ob zuerst das Ei oder das Huhn war, geht es nicht um die Form, sondern um den Inhalt einer Zeitung. Ob die auf Papier, Pappe, Metall oder im Internet daherkommt, ist zweitrangig. Wer aber immer weniger Inhalt, immer weniger Nachricht, immer weniger Information bietet und stattdessen Spiegelbilder von sich selbst, zum Beispiel eine Redakteurin auf dem Heuberg Weltstädte suchen und in kleinen Dörfern finden lässt, der macht sich nur noch lächerlich. So schafft sich Zeitung schneller denn je ab.

Woran es krankt, kann jeder Leser selbst erkennen, er muss hierzu nicht die Ausgaben aus der Zeit kennen, als das heutige Blatt im Kreis Tuttlingen beispielsweise noch kein angebliches Monopol hatte. Das mit dem Monopol ist sowieso ein fataler Irrtumm, denn es gibt inzwischen viele Quellen, aus denen Leser schöpfen können.

In dem Radiobericht heißt es zusammengefasst: “Eine Traditionszeitung nach der anderen kränkelt. Angesichts der Internetkonkurrenz, lautet das Mantra der Branche, hätten vor allem Lokal- und Regionalblätter keine Chance. Medienforscher sehen ganz andere Gründe für sinkende Leserzahlen”.

Warum Abonnenten ihre Tageszeitung kündigen, hat mit einer Befragung Publizistikprofessor Michael Haller aus Leipzig versucht herauszubekommen. Gründe: “Es gab immer öfter Berichte in der Zeitung, die mich nicht interessierten. Auf den Seiten konnte ich oft nicht erkennen, was wirklich wichtig und was unwichtig war.   Oft stand in den Berichten nur das, was ich schon vom Radio oder Fernsehen wusste”. Haller stellte fest, dass einerseits die Zeitung selbst unter Nicht-Lesern immer noch einen bemerkenswert guten Ruf genieße und bei 85 Prozent der deutschen Bevölkerung als das glaubwürdigste journalistische Medium gelte.

Andererseits aber würden gerade junge Menschen sich zunehmend von der Zeitung abwenden, weil sie ihnen auch inhaltlich zu angestaubt vorkomme. Die Zeitung spiegele eine behördliche, institutionelle, durchorganisierte Welt, in der alles nach Routinen ablaufe. Vereinsberichte oder Bundespolitik, das spiele keine große Rolle aus Sicht der jungen Erwachsenen, die sagten nur, dass das, was sie interessiere und beschäftige komme nicht in der Zeitung vor.

Michael Haller stellt dem deutschen Tageszeitungs-Journalismus kein gutes Zeugnis aus: Zu viel braver Terminjournalismus statt kritisch nachfragender und gründlich recherchierter Artikel, zu viel Public Relation statt eigener Themen und mutiger Standpunkte,  zu viele schlecht oder gelangweilt formulierte Texte statt publizistischer Leidenschaft. Für den Medienforscher gibt es für die Tageszeitungen eine selbstverschuldete Qualitätskrise. Blattmacher und Printjournalisten hätten vor lauter Sorge um Abspielkanäle, Websites und Klickzahlen offenbar aus dem Blick verloren, was das Wichtigste für sie sein müsste: das Informationsbedürfnis ihrer Leser.

Pfiffigere Themen, bissigere Kommentare, gründlichere Recherchen, das wäre der Königsweg aus der Krise. Aufgrund der Krise werden allerdings die Arbeitsbedingungen im Journalismus nachweislich immer prekärer. Und so überlegt selbst die Politik schon mit Sorge, wie die Unabhängigkeit der Presse noch zu gewährleisten sei. Die nordrheinwestfälische Landesregierung hat nun Anfang des Monats eine staatliche Unterstützung beschlossen. Mit 1,6 Millionen Euro Steuergeld will das Land den angeschlagenen Lokaljournalismus an Rhein und Ruhr künftig fördern. Denn das sei “für die Meinungsbildung einer funktionierenden Demokratie unerlässlich”.

Dass dies viele Beobachter der Szene kritisch sehen, dürfte klar sein. Da werden nur neue Abhängigkeiten geschaffen. Das Internet müsse nicht zwangsläufig eine lebensbedrohliche Konkurrenz für die Zeitung darstellen, da deren Stammleser sowieso beide nutzten, sie seien allerdings durchs Internet auch anspruchsvoller und ungeduldiger geworden. Von daher wären Verleger gut beraten, ihre Redaktionen künftig besser finanziell auszustatten, damit die auch angemessener auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Leser reagieren können. Schließlich habe die Zeitung als Orientierungsmedium durchaus Zukunftspotenzial.

Ob dieses Zukunftspotenzial bei den Lokalzeitungen in der Region erkannt wird? Es ist zu bezweifeln. Zeitungsmachen hat auch was mit Qualität zu tun. Wer aber vorwiegend auf Quanität setzt, auf die Quantität, die notwendig ist, um Seiten zu füllen, egal womit, der wird früher oder später auf er Strecke bleiben, vor allem auch dann, wenn für vorwiegend aus Pressemitteilungen bestehende Inhalte eine Menge Geld bezahlt werden soll. Wer möglichst billige Redaktionsbesetzungen sucht, der wird mit schlechten Redakteuren nie eine gute Zeitung schaffen.

Warum sollten für Zeitungen nicht allgemein in der Wirtschaft gültige Qualitätskriterien gelten? Zeitungskrisen hat es immer mal wieder gegeben. Der Unterschied zu heute aber ist, dass früher versucht worden ist gegenzusteuern, indem man das Produkt besser gemacht hat. Heute  wird es immer schlechter. Bald ist im Rahmen kein Bild mehr drin.

Stört die Nachbarn

Pferdehaltung im Wohngebiet verboten


Hier wohnen nur sie.

(lifePR) – Wer Pferde halten möchte, darf dies nach Auskunft von ARAG Experten nicht tun, wenn er in einem Wohngebiet lebt. Auch dann nicht, wenn auf dem Grundstück ausreichend Freifläche und Platz für das Unterstellen der Tiere vorhanden wäre.

In einem konkreten Fall versagte die Gemeinde einer Pferdeliebhaberin das Recht, ihre Lieblinge bei sich zu halten. Obwohl auf dem Grundstück sogar eine alte Scheune stand, die sie als Stall für bis zu fünf Tiere nutzen wollte, blieben die Richter hart: Die Haltung von Pferden entspricht grundsätzlich nicht der Eigenart eines allgemeinen Wohngebietes und sei gegenüber den Nachbarn rücksichtslos.

Anders kann es sich nach Auskunft der ARAG Experten verhalten, wenn das Wohngrundstück, auf dem Pferde gehalten werden sollen, am Ortsrand liegt und nicht wie hier, inmitten einer Wohngegend und umgeben von Wohnhäusern (Verwaltungsgericht Neustadt, Az.: 4 K 828/12.NW und 4 K 793/12.NW).

Gefragt

Wie kommt das Tuttlinger Lokalblatt dazu, eine Demo mit einem Foto von israelischem Panzer unter dem Titel “Tuttlinger planen am Samstag Demo zu Gaza-Konflikt” unter dem Motto “Free Palestina“  anzukündigen, obwohl es dazu offensichtlch keinen greifbaren offiziellen Veranstalter gibt, sondern es einfach nur heißt, “mehr als 500 Facebook-Nutzer haben bereits in einer Gruppe in dem sozialen Netzwerk ihre Teilnahme zugesagt”?