Eine Frage von Sekunden

Spaichinger Erwartung an die Bahn: IC von Gleis 3 auf Gleis 1 umrangieren

zugbrücke

Kein schöner Zug der Bahn: IC-Halt auf Gleis 3. Reisende müssen eine Gleisbrücke besteigen, um zum Ausgang zu kommen. Mitte: MdL  Jochen Haußmann, rechts Leo Grimm. 

(tutut) – Mutig, mutig, die Spaichinger Grünen. Sie rufen zur Demonstration auf gegen einen grünen Verkehrsminister. Und einer, der noch wissen muss, wann und wie im Bahnhof eine beschwerlich begehbare Brücke zum Gleis 3 entstanden ist, der einstige langjährige CDU-Chef und Landtagsabgeordnete, wird zu seinem angekündigten Grußwort bei der Grünen-Demo sicher auch erklären können, wie es einst zu diesem nicht barrierefreien Bauwerk kommen konnte. Um die „Hühnerleiter“ des Anstoßes zu bekämpfen, könnten auch alttestamentarische Plagen geschickt oder die Posaunen von Jericho geblasen werden. Außer Klamauk  wäre aber nichts gewesen. Für den Spaichinger FDP-Chef Leo Grimm der Sache wegen dann gar zu wenig. Nachdem sein früherer Landtagskollege, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher Jochen Haußmann  die Spaichinger Problem-Gleisbrücke in einem Brief an den Verkehrsminister angeprangert hatte, schaute er auf Einladung Grimms am Mittwoch sich die Versäumnisse von Politik und Bahn an. Der Zugang zu  Gleis 3 über die Brücke ist nicht barrierefrei, der  Bahnsteig ebenfalls nicht.  Solange dort keine Züge gehalten haben, war dies kein Thema. Nun ist es eins. Naheliegendste Lösung, darüber waren sich auch beim anschließenden Gesprärch im Rathaus Bürgermeister Schuhmacher, Grimm und Haußmann einig: die Bahn muss tun, was sie vor Jahren schon einmal getan hat, als sie Züge wieder von Gleis 3 auf Gleis 1 umrangierte.

besteigung

Eine Erstbesteigung?

Seltsam, dass sich bei den Verantwortlichen für den Zugverkehr jetzt offenbar niemand an die Reisebehinderung durch den Brückenschlag erinnerte, ihn nicht entschärfte oder beseitigte und auch die Stadt nicht über Veränderungen informierte, welche nun zu Protest geführt haben. Damals, als Barrierefreiheit noch kein Thema war und vor allem kein Markenzeichen eines grünen Verkehrsministers, war Menschenfreundlichkeit gegenüber Benutzern des Spaichinger Bahnhofs letztendlich ein paar Sekunden Verzögerung wert, alle Züge auf Gleis 1 halten zu lassen. Ein grüner Verkehrsminister wird ja wohl nun erst recht kaum seinen Ruf riskieren, denn er hat die Bringschuld.

Irgendwann wird auch Spaichingen auf der Liste von 400 zu modernisierender Bahnhöfe nach vorne rücken, wenn Bahnsteighöhen Zügen angepasst und Wetterschutz angeboten werden müssen. Aber Unterführung und Fahrstühle zu fordern, dieser Wunsch kann an den Weihnachtsmann weitergereicht werden. Wer wie das Land zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur mit Millionen geizt, wo Milliarden angebracht sind, wird auch Spaichingen nichts schenken.

Der Politiker Jochen Haußmann wird am Zug und am Verkehrsminister bleiben und die Gleisbrücke von Spaichingen in Stuttgart weiterhn als unfreundlichen Akt zur Barriere aller schönen Reden von der Barrierefreiheit machen. Der Spaichinger FDP-Politiker Leo Grimm und Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher haben eine Brücke zur Versachlichkeit von Politik geschlagen. Denn entscheidend ist immer, was hinten rauskommt. Auch ein paar Spaichinger Kommunalpolitiker waren Zeugen. Die außerparlamentarische Protestfraktion  mit ihrer Demo und die angeblich durch die Brücke am Reisen von und nach Spaichingen behinderten Massen, die  gibt es entweder nicht, weil veröffentlichte Meinung in Spaichingen oft selten mit öffentlicher Meinung zu tun hat, oder es geht ihnen allein um Action und nicht um die Sache. Zu sehen war von ihnen nichts.

Alle Bemühungen um den passenden Halt  von IC in Spaichingen könnten Makulatur sein und  eine Demo erst recht zur Farce werden lassen, wenn eine ominöse Jahreszahl verifiziert werden sollte: Ist’s ein Gerücht oder Fakt, dass ab 2026 Spaichingen kein IC-Halt  mehr sein soll? Diese Frage wartet schleunigst auf Anwort.

dreipersonen

Leo Grimm, Jochen Haußmann, Hans Georg Schuhmacher (von links).

******Es sagten:

Leo Grimm, FDP-Ortsverbands- und FraktionsvorsitzenderHier ist ein Misstand. Unsere Aufgabe ist: Wie kriegen wir ihn wieder weg? Wir sind gespannt auf die Antworten des Ministeriums.

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher: Spaichingen muss auf jeden Fall IC-Halt bleiben.

Jochen Haußmann, FDP-MdL, verkehrspolitischer Sprecher: Angesichts des Plakats im Bahnhof für eine Werbung, die 16 Millionen Euro kostet, muss dies für Spaichinger befremdlich wirken, wenn es ihnen nun schlechter geht als vorher. 

bahnwerbung

Werbung im Spaichinger Bahnhof, die auf mache Reisende wie Hohn wirken muss.

  

Gelesen

dinodach

Seller uff’m Dach: Wann springt er endlich?

(tutut)An ihren Zeitungen sollt Ihr sie erkennen. Lässt sich von „Nachrichten“ aus dem Kreis auf TUT schließen? Finden sich darin die Menschen wieder, die dort leben, arbeiten, feiern und sterben? Im Kleinen wie im Großen? Ohne Übersetzer geht es nicht. Daran ändern auch Verzweiflungsabos nichts, mit denen Leser für ein Produkt gesucht werden, dessen Produzenten  erst das 1 mal 1 des Marketings lernen müssten, ja vorher aber wissen sollten, was sie anzubieten gedenken. Wer sich tagaus und tagein anmaßt, über eine Gesellschaft informieren zu wollen, die vom Geschäft der Händler bestimmt wird, muss das Geschwätz der Unterhändler beherrschen. Ist es da nicht seltam, dass eine Macht, von der immer behauptet wurde, sie sei die vierte im Lande, vorwiegend aus Laien besteht und sich dazu einen Großteil der Produkte kostenlos ins Haus liefern lässt, welche Kunden dann bezahlen sollen? Und was machen die, welche sich Redakteure und Journalisten nennen, ohne öffentlich kontrollierbare  berufliche Befähigungsnachweise liefern zu müssen? Sind sie nicht die Maschinenbediener, die Ladearbeiter und die Brief- und Paketboten anderer? Wann beginnt da das Nachdenken über das, was  hinten rauskommt? Wird ein Geschäft überleben, und wie lange noch, dem die Kunden weglaufen? Am Personal und am Produkt liegt es! Nichts verkauft sich von selbst, es sei denn, es handelt sich um Mangelwirtschaft. Noch aber ist der Sozialismus nicht soweit, dass auch hier Zeitungen mit  Zuteilung rechnen können, obwohl sie sich mehr und mehr in Einfalt gleichen.  Nicht nur die „EU“ geht „kleinkariert zugrunde“. Am Großen Karo liegt’s, das ihr nicht steht und sie sich damit selbst erledigt hat. Wer darüber Leid klagend artikelt, sollte vorher wissen, worüber er überhaupt schreiben will, abgesehen von blinder Propaganda. „Schlamperei mit Realschul-Prüfungen“. Wann kommt endlich die Frage, ob es genügt, „CDU“-Frau zu sein, um Kultusministerin zu spielen, wenn sie es nicht kann? Auf sowas darf schreibende Frau nicht kommen?  Das ist ja dann vielleicht das Problem?  „Feuerwehrleute sind heute Allrounder“. Deshalb gibt’s ja die Berufsfeuerwehr. Hat sich das ganze Freiwilligen-Feuerwehr-Wesen nicht längst erledigt, weil vom Ehrenamt Professionalität gefordert wird und die Gesellschaft entscheiden müsste, was sie verlangen kann und was nicht und den Wehrleuten das gegeben werden muss, was sie brauchen, aber nicht in jedem kleinsten Nest? Auch Zeitungen werden nicht mehr mit der Gänsefeder geschrieben, wenngleich sie damals vielleicht besser waren. Nur Ahnungslose können Musik in einem Krankenhaus für Kultur halten und nicht merken, dass Krankenhäuser große Kulturleistungen sind. Manche haben es noch immer nicht klingeln gehört und machen weiter wie zur Selbstbefriedigung mit Spenden für Steinzeitentwickungshilfe in Afrika. Wer hilft den Durchhausenern? Wer beim Lesen denkt, irgendwo muss doch ein Lichtein daherkommen, der wird tatsächlich findig: „Lebenshilfe-Beschäftigte gehen gemeinsam ins Kino“. Schon mal ein Foto von Leuten gesehen, die im Kino sitzen? Sie haben es selber gmacht. Na also, das ist Zeitung! Wirklich? Sollte nicht vorher geprüft werden, was ins Blatt kommt, beispielsweise, dass Hakenkreuze in der Öffentlichkeit verboten sind  und nicht Theaterkunst in Konstanz, oder dass das Märchen von „Ausgleichsflächen“  ein Taschenspielertrick ist, denn die Erdkugel verträgt keine Anbauten, auch nicht von Daimler in Immendingen?

bwstreifenGewalt gegen Krankenhauspersonal:
MdL Berg (AfD) wirft CDU Blenderei vor
Bereits 2016 hatte Lars Patrick Berg sich in einer kleinen Anfrage (Drucksache 16/1069) zu Gewalt gegen Personal im medizinischen und pflegerischen Dienst erkundigt und eine spürbare Unterstützung für die Betroffenen sowie eine Einstellungsoffensive gefordert. Aus Sicht Bergs zeigt sich in der aktuellen Forderung von Teilen der CDU nur, dass weder Schwarz-Rot im Bund noch Grün-Schwarz auf Landesebene gehandelt hätten. Vielmehr habe sich die Situation verschlimmert. Die Gewalt in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen nehme laut Baden-Württembergischer Krankenhausgesellschaft zu und mache erheblich zu schaffen. Lars Patrick Berg fordert daher erneut:
„Menschen, die in der Pflege oder im medizinischen Bereich tätig sind, tragen bereits heute eine hohe Last. Viele Überstunden, eine zu geringe Bezahlung und Personalmangel sind ein riesiges Problem. Dazu kommt statt Dank und Anerkennung eine steigende Gewalt gegen diese Berufsgruppen. Unser Land braucht dringend eine Einstellungsoffensive im Pflegebereich und eine deutlich bessere Bezahlung. Auch der Gewalt muss der Rechtsstaat entgegen wirken. Es ist dringend notwendig und da fordere ich die Regierung endlich zum Handeln auf, das Strafmaß für Angriffe auf diese Berufsgruppen denen mit Rettungs- und Feuerwehrkräften und der Polizei gleichzustellen!“ Es sei verwunderlich, dass CDU-Politiker zum Handeln aufriefen, obwohl diese an der Regierung seien. „Blendet man hier die Bürger und spielt mit sich selbst Oppositionsscharade?“, fragte Berg abschließend mit Blick auf die Untätigkeit der Regierungsparteien.

=================
NACHLESE
Kolumne von Hugo Müller-Vogg
FDP verfällt dem Quoten-Wahn – doch Frauen sind klüger, als Parteistrategen denken
Die FDP diskutiert über eine Frauenquote. Ist sie jetzt auch vom Genderwahn befallen? Wer die demokratischen Auswahlprozesse durch Vor-Festlegungen beeinträchtigen, wer das freie Spiel der Kräfte ausschalten will, der sollte dann wenigstens konsequent sein: mit einer Quote für jeden und alles.   
(focus.de. Auch Eichhörnchen brauchen Quoten! Will der Einheitsparteienblock die lästigen Wahlen abschaffen? DDR war Quotenland. Dort waren sogar die „Liberalen“ eine Flöte. Lindner bleibt Lindner, da helfen keine Bartstoppeln und weiße Hemden.)
========================

Antisemitismus:
Empörung über Angriff auf zwei Juden in Berlin
Auf offener Straße in einem belebten Berliner Bezirk werden zwei Kippa tragende Juden beschimpft und geschlagen. Die Statistik zeigt: Antisemitische Taten sind in Deutschland keine Einzelfälle
(faz.net. Unkontrollierte illegale islamische Einwanderung ist auch kein Einzelfall. Vielleicht könnten sich die Medien mal auf Fakten einstellen und von antjüdischen Angriffen bleiben, denn auch Araber sind Semiten.)

flüchtlingwillkommen15

„Global Compact of Migration“-Erklärung steht kurz vor Abschluss
„Vereinte Nationen“ wollen Bevölkerungsaustausch in Europa
Der „Global Compact of Migration“ befindet sich derzeit in Phase III, bis zum Sommer werden zwischenstaatliche Abkommen fertig verhandelt und von den Regierungen unterschrieben sein. Ziel ist nicht mehr und nicht weniger, als die Etablierung eines weltweiten Migrationsgesetzes, einer Weltordnung für Migranten, bindend für die Unterzeichner. Die New Yorker Erklärung der Vereinten Nationen vom September 2016 etabliert ein Bündel von Rechten für „reguläre Migration“ und Pflichten für die Zielstaaten. Zu den staatlichen Pflichten gehört die Bekämpfung von Xenophobie genauso wie die Niederhaltung von Kritik an diesem Plan. Es soll auch keine Rolle mehr spielen, ob Flüchtlinge an den Grenzen Pässe haben oder nicht. Es reicht, wenn sie das Wort „Asyl“ sagen. Alles Weitere erleben wir täglich hierzulande. Diese Erklärung könnte zum Signal für eine nie dagewesene Völkerwanderung werden, die vor allem in die Sozialsysteme Europas erfolgen wird. Wir alle haben uns gewundert, was die Beteiligung am „Resettlement and Relocation Program“ im Wahlprogramm der Union, damals, im Sommer 2017, schon selbstbewußt als Regierungsprogramm bezeichnet, zu suchen hat. Warum wurde in Deutschland, einem Land, in dem alles geregelt ist und dessen Sachverstand in der EU normalerweise nicht einmal die Krümmung der grünen Gurke entgeht, die Differenzierung von Asyl nach Artikel 16a des Grundgesetzes, Fluchtgründen nach der Genfer Konvention und illegaler Wirtschaftsmigration zuerst verwässert und später faktisch beseitigt? Sprache steuert Denken: Wo also Flüchtlinge oder gar „Geflüchtete“ die Sprache beherrschen, denkt jeder an Bürgerkrieg, Not und Hilfe. Man ahnte spätestens seit der Gewalt aus dem übergriffigen Migrantenmob nordafrikanischer Staaten in Köln, daß die vielen Syrer nicht nur merkwürdig aussehen, sondern auch merkwürdig viele verschiedene Sprachen sprechen. Die IOM (International Organisation for Migration) wurde als provisorisches Flüchtlingskomitee 1951 gegründet, damals in Erwartung der Notwendigkeit zur Koordinierung europäischer Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit dem Wegfall des Eisernen Vorhanges 1989 hat sie sich neuen Betätigungsfeldern zugewandt, seit 2013 ist sie Teil des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR. (Auszug aus einem Artikel von Matthias Moosdorf, der komplett bei der JUNGEN FREIHEIT nachgelesen werden kann. Mehr Informationen zum „Global Compact of Migration“ finden sich auf der Internetseite des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hebner). Im Jahre 2012 forderte der UN-Sonderbeauftragte für Migration, Peter Sutherland, die EU dazu auf, “ihr Bestes zu tun”, die “Homogenität” der Mitgliedsstaaten zu “untergraben”. Eine gute Zusammenfassung dieser rassistischen Pläne bietet der Artikel „Replacement Migration” – Wie UNO und „Think Tanks“ Europas Bevölkerung austauschen wollen – auf „die freie Welt“. Bevölkerungsprognosen gehen alleine für Afrika von einer Vervierfachung von heute 1,2 Milliarden bis zum Jahr 2100 auf 4,4 Milliarden aus. Laut aktuellen Umfragen wollen bis zu zwei Drittel der Afrikaner nach Europa auswandern. Die Umvolkungsspezialisten der Vereinten Nationen (UN) bezeichnen in der „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ die Massenüberfremdung eines Volkes als Genozid.
(pi-news.net)

Aufsteigende Lügenkurve
In der EU wächst der Widerstand gegen die Schuldenunion
Von Gastautor Dietrich W. Thielenhaus
Am Dienstag forderte Emmanuel Macron in flammender Rede vor dem Europa-Parlament die „Wiedergeburt Europas“ und ein Schließen der Kluft zwischen Nord- und Südeuropa. Deshalb ein nüchterner Blick auf die wirklichen Ziele und Risiken der „Vertiefung“….Der Widerstand gegen den unter dem Deckmantel der „Vertiefung“ und „Solidarität” geplanten Marsch in die Schuldenunion nimmt nicht nur in Deutschland zu….
(Tichys Einblick. Theatralik hat schon immer französische Politiker ausgezeichnet. Nichts dahinter außer Eigennutz.)

Politische Korrektheit
Zuckowski beklagt „Maulkorb“ wegen gendersensibler Sprache
Der Liedermacher Rolf Zuckowski hat den Gebrauch von gendersensibler Sprache an Bildungseinrichtungen kritisiert. „Ich bin jetzt 70 Jahre alt und sorge mich um die Zukunft meiner Lieder“, sagte Zuckowski. Er befürchtet, wegen der gendersensiblen Sprache an Schulen und Kindergärten könnten seine Lieder aus diesen Einrichtungen bald verschwinden.
(Junge Freiheit.Kein Ende des Wahnsinns?)

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

Islamisierung und Linksliberalismus
#NichtOhneMeinKopftuch: Die bizarre Faszination für den Islam
Unter dem Hashtag #NichtOhneMeinKopftuch machen Moslems derzeit auf Twitter gegen das im Raum stehende Kopftuchverbot für unter 14-jährige Front. Inzwischen ist der kritische Blick auf den Islam durch eine bizarre liebäugelnde Faszination, gerade auch bei westlichen Feministinnen, abgelöst worden. Heute gilt Kritik am Islam als reaktionär und moderne Frauenrechtlerinnen tragen Kopftuch.
(Junge Freiheit. Eine Frage des AQ.)

Bundespolizei
Razzia gegen thailändischen Menschenhändlerring
Die Bundespolizei hat am Mittwoch morgen einen deutschlandweit agierenden Menschenhändlerring ausgehoben. Über 1.500 Beamte, darunter auch Mitglieder der Spezialeinheit GSG 9, durchsuchten in zwölf Bundesländern 62 Bordelle und Wohnungen nach Hinweisen auf Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie gefälschte Visa.
(Junge Freiheit. Wer hat was gegen Kunterbuntheit?)

Politische Korrektheit
Integrationsrat wirft Polizei Schüren von Ressentiments vor
Der Integrationsrat der Stadt Bielefeld hat der Bielefelder Polizei vorgeworfen, in ihren Fahndungsaufrufen und Meldungen Feindseligkeiten gegen Ausländer zu schüren, weil die Beamten darin oftmals von „südländisch aussehenden“ Tätern schreiben. Die Kritik richtete sich auch gegen die Neue Westfälische Zeitung. Das Blatt übernehme unreflektiert die Bezeichnung „südländischer Typ“.
(Junge Freiheit. Wie hätten die’s gern? Merkel-Gast?)

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Tumulte in Fürstenfeldbruck
Flüchtlinge protestieren für besseres Essen und mehr Taschengeld
Im bayerischen Fürstenfeldbruck ist es in der Innenstadt zu Tumulten gekommen. Die Asylbewerber verlangten bei einer Demo bessere Bedingungen in ihrer Unterkunft. Laut Polizei waren einige aggressiv…Die Asylbewerber hätten gesagt, „das Essen ist schlecht, die Unterkunft auch, das Taschengeld zu wenig und in Deutschland ist alles schlecht“, berichtete er. Sie verlangten, mit Journalisten vom Fernsehen zu sprechen….Zuletzt haben sich die Einsätze laut Polizei erhöht. „Vier bis sechs Einsätze in der Flüchtlingsunterkunft haben wir mindestens pro Woche“, so der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion. Dabei gehe es vor allem um Körperverletzung und Diebstahl innerhalb der Unterkunft.
(welt.de. Geht’s noch? Immer diese „Flüchtlingslüge“. Sind die noch hier?)
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nach Boykottaufruf
Starbucks verpflichtet Mitarbeiter zu Anti-Rassismus-Training
Die amerikanische Coffeeshop-Kette Starbucks hat ihren Mitarbeitern ein Anti-Rassismus-Training verordnet. Dafür schließt der Konzern am 29. Mai für einen halben Tag seine rund 8.000 Filialen in den Vereinigten Staaten. 175.000 Mitarbeiter sind von der Schulungsmaßnahme betroffen.
(Junge Freiheit. Liebe für alle.)

+++++++++++++++++++++

Leserbrief einer syrischen Frau in Berlin
„Mein Mann hat sich eine zweite Ehefrau genommen …“
Von PETER BARTELS
Was Sie jetzt lesen, ist kein Märchen aus 10001 Nacht. Es ist der Leserbrief einer syrischen Frau in Berlin. Sie klagt einer deutschen Leserbrieftante ihr Leid: ”Liebe Frau Sonne … mein  Mann hat sich eine zweite Ehefrau genommen … Was kann ich tun?”
Die Frau heißt Aisha. Sie schreibt in fast lupenreinem Schriftdeutsch der Leserbrieftante der “Dorfzeitung” (Auflage 32.000) wörtlich:
    ”Liebe Frau Sonne,
    mein Mann und ich, wir sind letztes Jahr aus Syrien nach Deutschland gekommen. Mein Mann hat Arbeit, ich mache den Haushalt und helfe für 450 Euro in einem Kiosk. Jetzt hat mein Mann sich eine zweite Ehefrau genommen, die bei uns eingezogen ist. Das ist nach unserer Religion zwar erlaubt und kommt auch öfter vor, aber mich stört das heftig. Was kann ich tun? Ihre Aisha”
Die erstaunliche (?) Antwort der “Dipl. Psych. Sonne”:
   * “Liebe Aisha,
    warum freunden sie sich nicht mit der neuen Situation an? Sie müssen nun den Haushalt nicht mehr alleine machen, haben Hilfe. Vielleicht wird die “Neue” auch was zum Einkommen beitragen, und ihr Mann wird sicher in Zukunft besser gelaunt sein.”
    Ihre Frau Sonne”*
Der Brief wurde am 22. März 2018 in der “Dorfzeitung” veröffentlicht. Das Blatt (Aktuelles & Kulturelles aus Reinickendorf, Oberhavel & Pankow) war mit diesem Leserbrief also weit weg vom “1. April”. Das Blatt erscheint einmal die Woche: Auch Tiere, Rezept des Monats, Kräuterecke, Buchbesprechung, Witz des Monats und so. “Frau Sonne” hat eine regelmäßige Kolumne. Erste Reaktionen auf die wohl bislang einmalig umnachtete Brieftante … eine Andrea schreibt: “Ist das ein April-Scherz?” … Kai-Uwe: “Scheint ja ernst gemeint, geht`s noch?” …  Gregor: “Wie bei solchen Seifenblättchen üblich, macht das der Praktikant. Hier vielleicht ein praktizierender Salafist.” Kann alles sein, steht aber unter “Frau Dipl. Psycho. Sonne”. Und es zeigt, wohin Moslem-Muttchen Merkel und ihre rot/grünen Genossinnen  die Journaille des Zentralkomitees bereits gemurkelt haben. Bis in die Dörfer auf dem platten Land. Und dann sitzt da tatsächlich eine deutsche (?) Diplom Psychologin, die versucht, der offensichtlich verzweifelten Syrerin den Steinzeit-Islam schön zu reden, die Unterdrückung der Frau zu verherrlichen: “Ihr Mann wird in Zukunft besser gelaunt sein …” Wo ist der Unterschied zu den blonden bis ältlichen Teddy-Werferinnen 2015 an Merkels Bahnhöfen? Nirgendwo, nicht mal im Kopf. Kann sich wirklich noch jemand über die jungen, neuen Herren im Park aufregen? Eigentlich bleibt nur ein galliges Lachen: Während ich den Briefwechsel zwischen der verzweifelten Syrerin und der deutschen Herrenmenschin diktierte, kicherte meine Sabine: “Nimm dir sofort eine Zweitfrau, damit ich endlich Hilfe in der Küche habe …”
Seufz! Ob Merkels neuer Staat mir das erlaubt?
(pi-news.net)

++++++++++++++++++++++

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

Russland stoppt Lieferung
Nato bekommt keine Antonow 124 mehr
Seit 2006 erhalten zehn Nato-Länder von Russland das Transportflugzeug Antonow 124 für ihre Streitkräfte. Diesen Vertrag möchte der russische Konzern Wolga-Dnjepr nun auslaufen lassen. Damit sind die Fähigkeiten der Nato eingeschränkt….Die Nato-Staaten bezogen die Antonows allerdings nicht ausschließlich von dem russischen Unternehmen Wolga-Dnjepr. Auch das ukrainische Unternehmen Antonov Airlines stellt die Maschinen bereit.
(n-tv-de.Können Russland und China nicht die Nato ersetzen? Ein paar JU52 gibt’s auch noch.)

Kinder stellten Schlacht nach
Kurz droht Moscheeverein mit Auflösung
Die Aufführung einer Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg wird in Österreich zum Politikum – denn sie soll von Kindern in einer Moschee nachgestellt worden sein. Kanzler Kurz will gegen diese Form von Kriegsverherrlichung vorgehen und droht mit ernsten Konsequenzen…“Das hat in Österreich keinen Platz. Hier wird es null Toleranz geben“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die rechtlichen Möglichkeiten würden bis hin zur Auflösung der Moschee reichen.
(n-tv.de. Atib, entspricht Ditib-Moscheen in Deutschland, die hier nichts   verloren haben.)

Österreich plant, Bargeld von Flüchtlingen einzuziehen
Die österreichische Regierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, nach dem Asylbewerber Handys und bis zu 840 Euro Bargeld an Behörden übergeben müssen. Das Geld soll für die Kosten der Asylverfahren verwendet werden.
(welt.de. Deutschland macht’s umgekehrt.)

Die Umvolkung ist keine Verschwörungstheorie!

„DER SPIEGEL“ betätigt sich wider Willen als Kronzeuge

Von WOLFGANG HÜBNER

Gleich acht Redakteure des Hamburger Magazins „DER SPIEGEL“ bemühen sich in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe darum, die zumindest in den Groß- und Mittelstädten Deutschlands sinnlich für jedermann feststellbare Umvolkung als „derzeit beliebteste Verschwörungstheorie“ zu denunzieren und zu widerlegen. Zur richtigen Einstimmung ist schon auf der Titelseite unter der Überschrift. „Ist das noch mein Land?“ ein deutscher Gartenzwerg-Michel zu sehen, der sich die knallrote Zipfelmütze mit beiden Händen weit ins Gesicht zieht.

Die Botschaft des Titelbildes ist klar: Die deutschen Gartenzwerg-Kleinbürger haben Angst, sind irritiert und möchten am liebsten die dramatischen Veränderungen in ihrem Land ignorieren. Geht aber nicht, so werden sie über etliche Seiten von den abgeklärten Weltbürgern der „SPIEGEL“-Redaktion belehrt. Zwar werden Probleme hier und dort zwischen Flensburg und Konstanz zugestanden, es dürfen sogar bekennende AfD-Wähler zu Wort kommen.

Doch am Ende des Textes werden eine erfolgreiche Augsburger Multikulti-Fußballmannschaft und ihr vorbildlich sich um Integration bemühter Trainer Michael Heuberger präsentiert. Der Schlusssatz der Titelgeschichte lautet dann so: „Wenn Deutschland eine Heimat für alle werden soll, brauchte man ein paar Zehntausend Heubergers“. Anders formuliert: Wenn Deutschland keine „paar Zehntausend Heubergers“ aufbieten kann oder will, dann sind die Deutschen halt selbst daran schuld, wenn aus der „Heimat für alle“ schon bald die „Heimat für keinen“ bzw. die „Heimat für Fremde“ wird. So weit, so wenig überraschend.

Ja, sie sind schon ganz schön frech und raffiniert, die naseweisen Mädels und Jungs in der Hamburger Redaktion. Doch was sie in ihrem Text vollkommen verfehlen, ist eine auch nur ansatzweise plausible Kritik der angeblichen Verschwörungstheorie von der „Umvolkung“. Denn das ist die wahre, die tatsächlich aufregende Erkenntnis nach der Lektüre der Titelgeschichte: Die Umvolkung, der vor sich gehende Bevölkerungsaustausch in Deutschland wird vom „SPIEGEL“ mit all seinen vielbeneideten wie vielbewunderten Fähigkeiten in den Abteilungen Dokumentation und Archiv mitnichten widerlegt!

Denn keiner der acht linksliberalen Volksaufklärer hat auch nur einen einzigen Bevölkerungswissenschaftler als Kronzeugen gefunden, der bereit oder in der Lage gewesen wäre, anhand von seriösen Statistiken und Hochrechnungen zu beweisen, dass es sich bei der These von der Umvolkung um ein propagandistisches Hirngespinst von rassistisch kontaminierten Rechtspopulisten handeln würde.

Da mit hundertprozentiger Sicherheit angenommen werden kann, dass bei der Recherche der Titelgeschichte mit Hochdruck nach der bevölkerungsmathematisch begründeten Widerlegung der harmoniegefährdenden Theorie der Internetverschwörer gesucht wurde, hat „DER SPIEGEL“, wenngleich gegen seine eigentliche Intention und Willen, nun für nur fünf Euro und zehn Cent jedem Käufer und der ganzen Nation nachgewiesen: Es gibt die Umvolkung, und selbst das altgediente Sturmgeschütz des linken Zeitgeistes kann sie nicht mehr negieren.

Seien wir deshalb großzügig unter uns Verschwörungstheoretikern: Es gibt endlich mal Grund, ein herzliches Dankeschön in Richtung Ericusspitze 1, 20457 Hamburg zu sagen!
(pi-news.net)

Es geht um Selbstverständlichkeiten

Die Gemeinsame Erklärung 2018

Von Gastautor Alexander Glück

Es ist ein Wesensmerkmal von Erklärungen und Bekenntnissen, diejenigen, die sie unterstützen wollen, zu einem klaren Standpunkt zu zwingen und diesen vor allen anderen öffentlich zu machen. Ihre Unterstützer lassen sich darauf ein, weil sie sich zu der Sache stellen wollen. Man kann sie dafür in einem ordentlichen Diskurs angreifen, man kann mit ihnen diskutieren und sie dadurch womöglich überzeugen, ihre Meinung zu ändern. Dafür sind nicht nur gute Sachargumente nötig, sondern auch eine ebenfalls offen bekennende Haltung, ein Standpunkt.

Wenn es den Kritikern hingegen näher liegt, die Unterstützer pauschal abzuwerten bis hin zu persönlichen Diffamierungen, wenn sie sie samt und sonders ins rechte Eck stellen oder ihnen zumindest Ahnungslosigkeit bis Dummheit unterstellen, dann vor allem aufgrund eines Mangels an ehrlicher Debattenfähigkeit. Denn Thesen und Bekenntnisse ließen sich noch nie durch Angriffe auf den Menschen, der sie vortrug, widerlegen.

Die Gemeinsame Erklärung 2018 konnte gar nicht schlicht genug formuliert werden, sie konnte diesem stereotypen Angriff gar nicht entgehen. Die Ursache hierfür liegt nicht in ihrem für einen Rechtsstaat geradezu banalen Inhalt, sondern in einem gesellschaftlichen Klima, das längst vom kultivierten Diskurs in das Chaos maßlos übertreibender Schreierei abgekippt ist.

Ich bin ein Kind der siebziger Jahre, Mutter Sozialarbeiterin, Vater Grundschulleiter in einem sozialen Brennpunkt, beide haben den Krefelder Appell unterschrieben. Sie nahmen uns Kinder mit zum Demonstrieren gegen die Startbahn West und gegen den NATO-Doppelbeschluß. Ich hatte von früher Kindheit an immer auch ausländische Freunde, habe mich immer für fremde Länder und Kulturen interessiert, den Zivildienst im Rettungswesen abgeleistet, im Krankenhaus und in Altenheimen gearbeitet und mich empathisch für meine Mitmenschen eingesetzt. Ich habe Politikwissenschaft studiert (Prof. Falter) und für eine linke Gruppe im StuPa gesessen.

Irgendwann habe ich den Satz gehört, den 1999 auch Richard von Weizsäckers sagte: „Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht“. Inzwischen ist deutlich erkennbar, daß sich Interessengruppen sogar die Parteien zur Beute gemacht haben. Das mag aus ihrer Sicht zweckrational sein, es steht aber im Widerspruch zu der Gesellschaftsordnung, die für Deutschland mit dem ihm gegebenen grundgesetzlichen Rahmen festgeschrieben worden ist.

Die von manchen Kritikern auf wenig differenzierende Weise verteufelte Erklärung hielt und halte ich aus folgenden Gründen für unterstützungswürdig:

Wir müssen den Rechtsstaat erhalten.

Das Recht steht nicht unter der Politik, sondern über ihr. Die Exekutive ist nicht beauftragt, nach Gutsherrenart zu regieren, sondern, die bestehende Rechtsordnung zu schützen. Dieses Prinzip hat Helmut Schmidt dabei geleitet, den Staat für nicht erpreßbar zu erklären. Der Staat darf ebensowenig verführbar sein. Der Wert einer entwickelten Rechtsordnung liegt keineswegs darin, daß jeder seinen Willen bekommt, sondern in einem verläßlichen Rahmen, in dem jedem die Werkzeuge zur Verfügung stehen, nach der Erfüllung seiner eigenen Rechtsauffassung zu streben. Dies ist ein Konsens, der uns überhaupt erst den gesellschaftlichen Frieden gebracht hat. Wenn man die Rechtsordnung abschafft, schafft man diese Spielregeln ab und setzt den Frieden aufs Spiel. Zum Schutz der Rechtsordnung aber gehört insbesondere der Schutz der Grenzen.

Wir müssen den Sozialstaat erhalten.

Der deutsche Sozialstaat ist eine Errungenschaft, die nicht vom Himmel gefallen ist. Er kann nicht bestehen ohne eine gesunde Balance von Einzahlung und Auszahlung. Schon die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, wie fragil dieses System ist. Weit wichtiger ist jedoch eine eindeutige Definition, wer dazugehört und wer nicht. Das soziale Absicherungssystem einer Gesellschaft bezieht sich logischerweise auf diese Gesellschaft selbst. Für alle anderen, die man unterstützen möchte, gibt es viele Transferleistungen: Entwicklungshilfe, Spendenwesen, Ehrenamt. Das Sozialsystem hingegen wurde von der Gesellschaft errichtet, um alle Teile der Gesellschaft abzusichern. Es kann gar nicht für jeden geöffnet werden, auch wenn er es noch so nötig hat. Man wird auch nicht von einer Gebäudeversicherung, bei der man gar nicht versichert ist, Ersatzleistungen für einen Brandschaden erwarten können. Einen Sozialstaat kann man nur innerhalb eines Rechtsstaats und klarer geographischer Konturen (also eben: Grenzen) erhalten.

Wir müssen das Asylrecht erhalten.

Schutz und Sicherheit für Menschen in Not ist keine lästige Pflicht, sondern eine humanitäre Errungenschaft ersten Ranges, die unter keinen Umständen aufgegeben werden darf. Gerade deswegen ist es notwendig, den Mißbrauch dieses hohen Rechtsguts sofort zu unterbinden. Denn der Schutz der Landesgrenzen bedeutet keineswegs eine Abschaffung des Rechts auf Asyl. Im Gegenteil: Wer die Perspektive auf eine Asylanerkennung hat, wird auch an geschützten Grenzen nicht abgewiesen. Die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung im Grenzschutz hat unter anderem den Sinn, die wirklich Schutzsuchenden von denen zu unterscheiden, die nicht unter das Asylrecht fallen. Es spricht nichts dagegen, gegen Asylmißbrauch vorzugehen, wenn und wo er auftritt. Und zwar eben gerade im Interesse tatsächlich Flüchtender.

Wir müssen unsere Lebensweise erhalten.

Es gibt keinen Anspruch darauf, überall willkommen geheißen zu werden, ganz gleich, wie man sich benimmt. Übertriebene und falsche Toleranz lädt zur Fehlinterpretation ein und verursacht damit die „Verwerfungen“, vor denen dieses Land schon jetzt steht. Die Frauenbewegung hat viele Jahrzehnte für die Gleichberechtigung gekämpft. Unsere Gesellschaft ist alles in allem friedlich, nicht aggressiv, introvertiert. Manche sagen: schutzlos. Die Würde des Kindes, der Tierschutz, der Umweltschutz und viele andere Errungenschaften dürfen nicht in Rücksicht auf die religiös begründeten, diametral unterschiedlichen Vorstellungen von Zuwanderern verhandelbar gemacht werden. Die Bewahrung unserer Lebensweise dient gerade auch den zahlreichen assimilierten oder integrierten Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln. Sie haben sich nicht dafür jahrzehntelang angestrengt, daß sie nun von denjenigen eingeholt werden, deren Gesellschaftsentwurf sie einst zur Auswanderung veranlaßt hat. Die Integration sehr vieler dieser Menschen war kein Automatismus. Den Einwanderern von heute macht man ein untaugliches und daher verhängnisvoll falsches Angebot, wenn man so tut, als wäre die große, gemeinsame Aufgabe der Integration schon gelöst, wenn man den Deutschen verordnet, ein freundliches Gesicht zu machen. Die immensen Schwierigkeiten, die sich aus gespielter Willkommenskultur und fehlendem Integrationswillen ergeben, können bereits in allen Bundesländern besichtigt werden.

Asyl, Integration, Zusammenwachsen unter Bewahrung aller Fortschritte, die unsere Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat: Sie sind nur denkbar im Rahmen eines gültigen Rechtsrahmens und sicherer Grenzen. Deshalb ist es für mich völlig selbstverständlich, mich mit denen zu solidarisieren, die dafür friedlich demonstrieren.

Die „Gemeinsame Erklärung“ haben schon mehr als 137. 000 Bürger unterschrieben. Sie wird diese Woche dem Bundestag übergeben.
(vera-lengsfeld.de)

Zivilisatorische Erschöpfung

Philosoph Edmund Husserl 1935: „Europas größte Gefahr ist die Müdigkeit“.

Von Giulio Meotti

(Englischer Originaltext: Europe’s Civilizational Exhaustion
Übersetzung: Daniel Heiniger)

Der Islam füllt das kulturelle Vakuum einer Gesellschaft ohne Kinder und die – zu Unrecht – glaubt, dass sie keine Feinde hat.

Laut Radio Schweden werden in diesem Land aufgrund des demografischen Wandels weniger Neugeborene getauft. Bis 2050 wird fast jede dritte Person in Schweden Muslim sein, so ein kürzlich veröffentlichter Pew-Report.

Die europäische Mainstream-Mentalität scheint heute zu glauben, dass „das Böse“ nur von unseren eigenen Sünden kommt: Rassismus, Sexismus, Elitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, die Schuld des heterosexuellen weißen westlichen Mannes – und niemals von außereuropäischen Kulturen. So postuliert Europa nun eine unendliche Idealisierung des „Anderen“, vor allem des Migranten. Das Erbe und die Hinterlassenschaft der westlichen Zivilisation wird Stück für Stück abgetrennt, so dass nichts bleibt; unsere Werte werden verspottet und unser Überlebensinstinkt gehemmt. Es ist ein Prozess der Zersetzung, den die politischen Behörden Europas offenbar beschlossen haben, zu vermitteln, als ob er unvermeidlich wäre. Nun wartet die Europäische Union auf die nächste Welle von Migranten aus Afrika.

Eine Müdigkeit scheint der Grund zu sein, warum diese Länder keine sinnvollen Maßnahmen ergreifen, um den Dschihadismus zu besiegen, wie die Schließung salafistischer Moscheen oder die Vertreibung radikaler Imame.

Muslimische Extremisten verstehen diesen Vorteil: Solange sie ein weiteres gewaltiges Massaker wie den 11. September vermeiden, werden sie in der Lage sein, weiterhin Menschen zu ermorden und den Westen zu untergraben, ohne ihn aus seiner Trägheit aufzuwecken. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass alles weitergeht: der innere Bruch Europas, zwei Parallelgesellschaften und die Entwürdigung der westlichen Kultur. Stück für Stück scheint die europäische Gesellschaft irreparabel auseinander zu gehen.

In einer prophetischen Konferenz am 7. Mai 1935 in Wien sagte der Philosoph Edmund Husserl: „Europas größte Gefahr ist die Müdigkeit“. Achtzig Jahre später dominieren immer noch dieselbe Müdigkeit und Passivität die westeuropäischen Gesellschaften.

Es ist die Art von Erschöpfung, die wir in den sinkenden Geburtenraten der Europäer, der wachsenden Staatsverschuldung, dem Chaos auf den Straßen und der Weigerung Europas sehen, Mittel in seine Sicherheit und militärische Macht zu investieren. Im vergangenen Monat wurde die Basilika Saint-Denis, in der die christlichen Könige Frankreichs begraben sind, von 80 Migranten und pro-illegale-Einwanderungs-Aktivisten besetzt. Die Polizei musste eingreifen, um das Gelände zu befreien.

Stephen Bullivant, Professor für Theologie und Religionssoziologie an der St. Mary’s University in London, veröffentlichte kürzlich den Bericht „Europas junge Erwachsene und Religion“:
„Das Christentum als Standard, als Norm, ist verschwunden und wahrscheinlich für immer verschwunden – oder zumindest für die nächsten 100 Jahre“, sagte Bullivant.

Laut Bullivant werden viele junge Europäer „getauft worden sein und dann nie wieder die Tür einer Kirche verdunkeln“. Kulturelle religiöse Identitäten werden einfach nicht von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Und wir wissen, dass die muslimische Geburtenrate höher ist als die der allgemeinen Bevölkerung, und sie haben viel höhere [religiöse] Retentionsraten.“

Richard Dawkins, ein Atheist und Autor von The God Delusion, reagierte auf die Veröffentlichung der Studie, indem er an seine Millionen von Twitter-Anhängern twitterte:
Bevor wir uns über den Todeskampf der relativ gutartigen christlichen Religion freuen, lassen Sie uns nicht Hilaire Bellocs bedrohlichen Reim vergessen:
„Halten Sie immer die Krankenschwester zur Hand
Aus Angst, auf etwas Schlimmeres zu stoßen.“

Dawkins ist offenbar besorgt, dass es nach dem Ende des Christentums in Europa keine atheistische Utopie, sondern einen aufstrebenden Islam geben wird.

Das ist der Hauptpunkt dessen, was Philippe Bénéton in seinem Buch Die moralische Zerrüttung des Westens („Le dérèglement moral de l’Occident“) schreibt: Der Islam füllt das kulturelle Vakuum einer Gesellschaft ohne Kinder und die glaubt – zu Unrecht – sie habe keine Feinde.

In der großen Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag nach dem beispiellos langen und schwierigen Prozess der Regierungsbildung hat sie einen versöhnlichen Ton zur Einwanderung angeschlagen und gleichzeitig eine integrative Botschaft zum Islam abgegeben. „Mit 4,5 Millionen Muslimen, die bei uns leben, ist auch ihre Religion, der Islam, ein Teil Deutschlands geworden“, sagte sie.

Die mächtigste Politikerin Europas kapitulierte: Sie vergaß offenbar (wieder) den Unterschied zwischen den Bürgerrechten des Einzelnen, die muslimische Bürger in Deutschland genießen, und den Quellen einer nationalen Identität, auf denen Europa beruht: humanistische, jüdisch-christliche Werte. Diese Erkenntnis mag es gewesen sein, weshalb der neue deutsche Innenminister, Horst Seehofer, eine Woche zuvor gesagt hat, dass „Deutschland vom Christentum und nicht vom Islam geprägt ist“.

Die Müdigkeit Europas zeigt sich auch in einem Generationenkonflikt, der in einem alarmierenden Anstieg der Staatsverschuldung zum Ausdruck kommt. In Italien wurde das politische Establishment kürzlich durch die Wahl zweier großer populistischer Parteien erschüttert. Es ist ein Land mit einer Staatsverschuldung von 40.000 Euro pro Kopf und einer Steuerbelastung von 43,3% des BIP. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist das drittälteste der Welt, zusammen mit einer der niedrigsten Geburtenraten der Welt, einem der niedrigsten Rentenalter in Europa und der höchsten Sozialversicherungsquote in der westlichen Welt. Es ist auch ein Land, in dem die Renten ein Drittel aller öffentlichen Ausgaben ausmachen und in dem der Anteil der Rentner im Verhältnis zu den Arbeitnehmern von heute 37 % auf 65 % im Jahr 2040 steigen wird (von drei Arbeitnehmern, die einen Rentner unterstützen, auf drei Arbeitnehmer, die zwei Rentner unterstützen).

Eine islamische Herausforderung für diese müde und verfallende Gesellschaft könnte eine entscheidende sein. Nur ist die christliche Bevölkerung Europas unfruchtbar und altert. Die muslimische Bevölkerung ist fruchtbar und jung. „In den meisten europäischen Ländern – darunter England, Deutschland, Italien und Russland – war die Zahl der christlichen Todesfälle von 2010 bis 2015 höher als die der christlichen Geburten“, schreibt das Wall Street Journal.

Die Terroranschläge in Europa werden weitergehen. Vor kurzem hat ein Dschihadist in Trèbes, Südfrankreich, in einem Supermarkt Geiseln genommen und sich zu ISIS bekannt. Es scheint, dass die europäischen Gesellschaften sich selbst so stark fühlen und ihre Fähigkeit, die Masseneinwanderung zu absorbieren, so groß empfindet, dass nichts sie daran hindern wird, zu glauben, dass sie Terrorakte genauso assimilieren und bewältigen können wie Tote durch Autounfälle oder Naturkatastrophen. Eine Müdigkeit scheint auch der Grund zu sein, warum diese Länder keine sinnvollen Maßnahmen ergreifen, um den Dschihadismus zu besiegen, wie etwa die Schließung salafistischer Moscheen oder die Vertreibung radikaler Imame.

(Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor. Quelle: Gatetone Institute)

Gefragt

Wenn das mit der Geschichtsumschreibung so weiter geht wie mit dem Bevölkerungsexperiment, weiß dann jeder morgens beim Aufwachen noch, wer er ist oder sagt’s  ihm eine „CDU“-Kanzlerin?

Gesagt

Von den Behörden und der Sozialwissenschaft wird der Begriff Rechtsradikalismus in der Regel auf Personen und Organisationen gerichtet, die klar rechts der Mitte des politischen Spektrums stehen, dabei allerdings im Rahmen der Verfassung bleiben. Der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht Rechtsradikalismus in der Regel nicht feindlich gegenüber.
(Bundeszentrale für politische Bildung. Im Gegensatz zu einer linksgrünsozialistisch versifften Einheitsblock-Diktatur!)