Spaichinger CDU als Gesamtkunstwerk

Unter die eigenen Räder gekommen

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Räder stehen nicht still, nur weil die CDU es will.

(tutut) – Jetzt bemühen sich die Spaichinger CDU und ein eigens von ihr für diese Zwecke gegründeter Verein seit Jahren,  dem einfachen Volk in Spaichingen Kunst beizubringen, und dann macht – wer sonst, wenn es um Unerklärliches geht? – der Bürgermeister alles zunichte. Gerade war die CDU dabei, als Gesamtkunstwerk in die Stadtgeschichte einzugehen, da gerät sie unter die eigenen Räder.

Was das Lokalblatt als “Stadtkunst-Verein” und “Förderverein Stadtkünstler Spaichingen” bezeichnet und gerade als jüngstes Opfer des Bürgermeisters bejammert, ist ein Kind der CDU, in die Welt geboren sozusagen zur Befriedigung eigener künstlerischer Ambitionen, allerdings auf Kosten auch der Bevölkerung. Denn die muss ja nicht gefragt werden angesichts entsprechender Mehrheiten im Gemeinderat.

Während es zuletzt schon schwierig geworden ist, die Augen der Öffentlichkeit zu verschonen vor den Zwei-Jahres-Produktionen sogenannter Stadtkünstler, welche sich ihre Ergüsse immerhin mit 15 000 Euro entgelten lassen, die Hälfte vom Spaichinger Steuerzahler, will der Verein offenbar eisern an seinem Sendungsbewusstsein von Kunst für Spaichingen festhalten, obwohl zuletzt von Verein und seinem Berater, dem Diplom-Theologen Knubben, zufällig auch Künstler, den Spaichingern eigentlich deutlich zu erkennen gegeben worden ist, dass all die bemühte Kunst für das Volk eigentlich für die Katz ist angesichts eines offenbar als Kulturbanausen agierenden Bürgermeisters.

Denn was Kunst ist, bestimmt in erster Linie dieser Knubben und in zweiter sein Spaichinger Verein. Da auch ein Künstler nicht vom Brot allein lebte, muss er natürlich ab und zu auch verkaufen, was er meint zuwege gebracht zu haben. Und so sollte Spaichingen mit Hilfe der CDU unter die Räder kommen, letztlich landeten da aber die CDU und ihr Verein. Das Verhängnis nahm seinen Lauf mit der Leihgabe eines Räderwerks des Kunstberaters, das  zwar nicht rollen kann, aber dafür auf dem Ochsen-Kreisel stehen musste.Solange, bis in EU und Im Land auffiel, dass Möblierung auf Kreiseln mitten in Straßen zur Todesfalle bei Verkehrsunfällen werden kann.

Gefahrenstellen sollten deshalb beseitigt werden. Als eine solche wurde der Stadt das Räderwerk signalisiert. Und so kündigte der Bürgermeister den Leihvertrag und die Beseitigung der Räder des Anstoßes an. Er machte damit nur das, was jetzt überall im Land Bürgermeister machen, zum Teil nach teuren, aber zwecklosen Gutachten und nutzlosen Debatten in Gemeinderäten, er wollte den Ochsen-Kreisel sicherer machen. Dabei kam ihm die CDU bzw. der Verein zuvor und baute nächtens die Räder ab.

Da nach Spaichinger CDU-Lesart, unterstützt jeweils von ihren Mitläufern, natürlich schuld an diesem Kunststück nur der Bürgermeister sein konnte, war so etwas wie Rache angesagt. Die Räder kommen zurück und auf den Ochsen-Kreisel.Es wäre ja noch schöner! Zunächst einmal wurden die Bürger durch den zwangsläufigen Mehrheitsbeschluss des Gemeinderats 10 000 Euro abgenommen, denn der Verein wollte für 40 000 Euroa kaufen, was er und sein Berater zur Kunst erklärt hatten, und dann wieder auf dem Kreisel an die Stadt erneut verliehen aufstellen, Sicherheit wohl hin oder her. 30 000 Euro sollten durch Spenden aufgebracht werden. Das brachte schnell den aus der FDP-Fraktion und später aus der FDP geschiedenen Harald Niemann auf den Plan. Er kündigte öffentlich eine Spende von 10 000 Euro an, um die den Bürgern abgeluchsten 10 000 vergessen zu lassen. Seither, das war vor über einem Jahr, vom Räderwerk und von der Spende nichts mehr hzu sehen und zu hören.

Bis jetzt das Lokalblatt meldete, dass der “Stadtkunst-Verein” offensichtlich mit seinem offenbar als Rachefeldzug gegen den Bürgermeister gedachten Unterfangen gescheitert ist. Was sich dann allerdings so anhört: “Stadtkunst-Verein gibt Standort auf”. Dies habe der ehemalige Spaichinger CDU-Spitzenmann und Apotheker Dr.Oehrle, dessen Hobby wahrscheinlich Kunst ist, auf der Versammlung des Vereins gemeldet, dessen zweiter Vorsitzender er ist. Nun soll das Werk einen anderen Standort finden und allein durch Spenden finanziert werden. Der Verein und Knubben, der sich seinerzeit sehr despektierlich gegenüber den Spaichingern geäußert hat, tun nun so, als sei nichts gewesen, als ginge es wie bisher weiter mit ihrer Stadtkünstlerei im nächsten Jahr?

Ob hierzu nicht einmal die Bevölkerung gehört werden sollte? Einfach mal so 7500 Euro verbraten, was den Leuten als Kunst verklickert wird, andere möglicherweise eher für Schrott halten könnten, womit beiden Seiten recht gegeben werden müsste? Wer braucht’s? Die CDU, ihr Verein, der Apotheker? Dagegen kann niemand was haben, wenn sie es mal für sich behalten und das, was sie sich gönnen, auch bezahlen können.

Dem Lokalblatt folgend ist Kunst oder nicht Kunst keineswegs die Frage. Da geht es um Sein oder Nichtsein. Die Schreiberin hat es nämlich erfasst: “Es geht um Politik!” Genauer gesagt, es geht um Verkehrspolitik. Wenn jetzt überall Kreisel im Land abgeräumt werden, dann kann es nach der  Blattlerin eigenen kruden Logik wie steht’s nur einen Schuldigen geben: den Bürgermeister, denn “Die Moral von der Geschicht’: Schuhmachers Strategie, vollendete Tatsachen zu schaffen, geht auf. Mal sehen, ob morgen nicht der Ententeich zugeschüttet ist”.

Wieviele Tote und Verletzte, was meint sie, dürfen zu Kunstwerken erklärten Verkehrshindernissen auf Kreiseln geopfert werden? Soll unter allen Bürgermeistern im Land ausgerechnet der Spaichinger alle Augen zudrücken, weil es die Spaichinger CDU und ein Begleitorgan so wollen? Und während die Stadt gerade vom Blatt an den Pranger gestellt worden ist, weil ein Bahnhalt vermüllt sein soll, wahrscheinlich dienen solche Veröffentlichungen der Imageunterstützung der Stadt, wird umgekehrt ein vom Wasserwirtschaftsamt angeprangerter Dreckpfuhl namens Ententeich zum Paradiesstrand ernannt, weil es auch die CDU so will? Die Moral von all diesen Blattgeschichten: dümmlicher geht es wirklich nicht!

eCall soll 2.500 Leben retten

Automatisches Notrufsystem in der EU wird erneut verschoben

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(lifePR) – Bei einem schweren Unfall entscheiden oft Sekunden über Leben und Tod. Da ist es extrem wichtig, so schnell wie möglich den Rettungsdienst zu informieren und zum Unfallort zu dirigieren. Dank moderner Elektronik ist das im Prinzip kein Problem, meint der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Allerdings scheint sich die Einführung des von der EU beschlossenen eCall-Systems zu verzögern. Zwar gilt aktuell noch, dass alle neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge ab Oktober 2015 mit eCall ausgestattet sein müssen. Doch nach Informationen des KS sprechen EU-Parlamentarier hinter vorgehaltener Hand bereits von 2017.

eCall ist der bedeutendste Teil der eSafety-Initiative der Europäischen Kommission. Dieses elektronische Notrufsystem soll dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten europaweit um 2.500 zu senken und auch die der Schwerverletzten deutlich zu reduzieren. Und so funktioniert es: Bei einem schweren Aufprall löst der Airbag aus. Dadurch wird eCall aktiviert und setzt im selben Moment automatisch einen Notruf an die Rettungsleitstelle 112 ab. So weiß diese schon nach wenigen Sekunden, dass ein schwerer Unfall passiert ist, durch die übermittelten GPS-Daten den exakten Unfallort und die Fahrtrichtung (wichtig auf Autobahnen). Zusätzlich baut eCall eine Sprachverbindung für den Fall auf, dass der Fahrer oder ein Insasse des Unfallautos noch reden und über die Situation berichten kann.

Ein Sprecher des KS betonte, dass eines der Probleme von eCall der Datenschutz ist und die Frage, wer über die Daten verfügen darf. Denn neben der Position kann das System auch Daten über die gefahrene Geschwindigkeit und vieles andere übermitteln. Zudem ist nicht klar, ob Daten möglicherweise gespeichert werden und später Auskunft über das Fahrverhalten geben können.

Und schließlich bleibt die Entwicklung nicht stehen: Das eCall, über das man in Fachkreisen vor einigen Jahren sprach, hat mit dem, was heute möglich ist, kaum noch etwas zu tun. Und in den nächsten Jahren werden sicher noch viele weitere Möglichkeiten hinzukommen.

Gefragt

Ist Trossingen in Wirklichkeit nach Schura eingemeindet worden? Stimmt es, dass der Trossinger Hauptamtsleiter und Schuraer Ortsvorsteher gegen den weniger bekannten Bürgermeister kandidieren wird?

Gelesen

hischgoldstoff

Geht Hubertus auf die Pirsch, greift auch ‘ne Blonde mal zum Hirsch.

Hübsch kontrovers und unterhaltsam
Thomas Strobl oder Guido Wolf: Nach sechs Regionalkonferenzen entscheiden jetzt die CDU-Mitglieder, wer Ministerpräsident Kretschmann herausfordern soll.
Mit der letzten Veranstaltung am Freitagabend in Appenweier haben, so die Einschätzung des südbadischen Bezirksvorsitzenden Andreas Jung, gut 5000 CDU-Mitglieder die sechs Regionalkonferenzen der Landespartei in den vergangenen acht Tagen besucht…Die Stimmung in Appenweier sprach erneut für Wolf, wenngleich nicht in der Dominanz wie noch in Singen. Schließlich ist die Ortenau die Heimat von Strobls Schwiegervater Wolfgang Schäuble, dem Bundesfinanzminister. Dessen Votum, räumte Wolf ein, könne er ahnen. Aber dennoch konnte er sich der Unterstützung seiner Fans sicher sein – aus Tuttlingen, seiner Heimat, waren zwei Busse angereist, so war am Rande zu erfahren…Doch nicht die Inhalte entscheiden diese Konkurrenz von Strobl und Wolf, sondern wie souverän die beiden Kandidaten auftreten, wie sie den politischen Gegner angreifen. Strobl wie vor allem Wolf haben darauf ihre Selbstdarstellung angepasst, Wolf etwa, in dem er auf seinen Humor hinweist…Insbesondere Wolf hat verstanden, dass es darauf ankommt, den Saal anzufeuern. Seine klaren politischen Aussagen werden bejubelt, die Anhänger trampeln begeistert, schreien “Guido, Guido”…Ein bisschen kamen in Appenweier “Thomas,Thomas”-Rufe auf – aber deutlich leiser. In solchen Momenten feiern sich die CDU-Mitglieder auch selbst….Das war hübsch kontrovers und unterhaltsam, sagt einer danach, aber nicht so, dass es verletzt hat.Ob aber die sechs Regionalkonferenzen großen Einfluss auf die am 2. Dezember endende Abstimmung (das Ergebnis wird am 5. Dezember verkündet) haben? Erstaunlich viele Besucher bekennen, sie hätten ihre Stimme schon abgegeben. Am Freitag war es, wie die Generalsekretärin Katrin Schütz berichtete, bereits ein Drittel der 69 000 Mitglieder…
(Badische Zeitung. Stimmung oder Stimmen?)

Die Klinik soll 2015 hohe Ziele erreichen
Geschäftsleitung plant Halbierung des Defizits und eine Rekord-Patientenzahl
Von A. Lothar Häring
(Schwäbische Zeitung. Die Pest in Tuttlingen?)

Matsch auf Radweg macht die Hose nass
Auf der Strecke am Nordfeld vorbei Richtung Aixheim staut sich das Wasser
(Schwäbische Zeitung. Setzten Trossinger sich hinein?)

“Nein zu Ge­walt an Frau­en”
Gemeinsam mit einem Trossinger Netzwerk lädt die Volkshochschule – nicht nur Frauen – ein, dabei zu sein, wenn am kommenden Dienstag, 25. November, um 17.30 Uhr vor dem Rathaus die Fahne gegen Gewalt an Frauen gehisst wird…
(Schwäbische Zeitung. Lieber Männer?)

Schüler sammeln für Gedenkstätte
Kinder spenden Freizeit für Aktion
Die Schüler der Klasse 4 der Deilinger Grundschule haben in den vergangenen Tagen um Spenden zur Erhaltung von Gedenkstätten für Gefallene gebeten.
(Schwäbische Zeitung. Wie sind sie darauf gekommen?)

Sozialstation macht Nägel mit Köpfen
650 000 Euro soll der geplante Neubau für eine Tagespflege in Gosheim kosten
(Schwäbische Zeitung. Und nachts Köpfe mit Nägeln?)

Jeder Balgheimer steckt mit 188 Euro in den Miesen
(Schwäbische Zeitung. Ist es mies, wenn eine Gemeinde wenig Schulden hat?)

Männerkreis beteiligt sich erneut an Gebetswache
Eine Woche lang haben sich 23 Männer aus Möhringen, Bräunlingen, Durchhausen, Dürbheim, Epfenhofen, Fützen, Mauenheim, Tuttlingen und Weilheim an der Gebetswache auf dem Lindenberg bei St. Peter im Südschwarzwald beteiligt…
(Schwäbische Zeitung. Trotzdem kein schnee?)

Trossinger Mädchen und Jungen beschenken Kinder in der Ukraine
(Schwäbische Zeitung. Mal nicht Afrika?)

Marquardt zeichnet 1375 Jahre Betriebszugehörigkeit aus
(Schwäbische Zeitung. Das ist genauso lang wie breit.)

Bilder zeigen Irndorf im Ersten Weltkrieg
(Schwäbische Zeitung. War der Krieg nicht in Irrendorf?)

Asylbewerber stehlen bei Einbrüchen Beute im Wert von 300 000 Euro
Nach einer Einbruchserie quer durch den Südwesten sitzen drei verdächtige Asylbewerber seit Freitag in Untersuchungshaft. Die Männer im Alter von 23, 26 und 29 Jahren sollen Diebesgut im Wert von rund 300 000 Euro erbeutet haben, wie die Ludwigsburger Polizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitteilten.
(Südkurier. Hochqualifiziert vom Fach?)

Staufermedaille für Ex-Ministerin Solinger
Die frühere Sozialministerin Helga Solinger (SPD) ist am Freitag mit der Staufermedaille ausgezeichnet worden. Die ehemalige Sozialarbeiterin habe sich für Teilhabe, für mehr Chancen und ein starkes Miteinander in der Gesellschaft eingesetzt,
(Südkurier. Wer? Und die 10 Millionen anderen ebenso normalen B+rger,die dafür nicht einmal ein Gehalt bekommen, kriegen die Schanufermedaille auch?)

Islamische Wohlfahrt
Deutschland bekommt eine muslimische Caritas
Noch 2014 wird der erste islamische Wohlfahrtsverband der Republik gegründet, um Muslimen Betreuung von der Wiege bis zur Bahre zu bieten. Bei manchen Gläubigen löst das eher Ärger als Freude aus.
(welt.de. Parallelregierungen und Justiz gibt es schon?)

Parteienfinanzierung
Lammert missbilligt AfD-Goldhandel
Die Erlöse, die die AfD aus ihrem Goldhandel erzielt, sind zwar rechtens – urteilt die Bundestagsverwaltung. Aber Parlamentspräsident Lammert sind die Geschäfte ein Dorn im Auge. Er plädiert für eine Änderung des Parteiengesetzes.
(faz.net. Wie es ihm beliebt?)

“Politik gegen den Bürgermeister”

Schuhmacher vermisst bei CDU und Pro Spaichingen Sachlichkeit

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(tutut) – “Inzwischen ist es Mode geworden, dass Anfragen von Gemeinderäten unter Umgehung des Vorsitzenden des Gemeinderates, Bürgermeister Schuhmacher, an Fachbehörden gerichtet werden. Es ist auch Mode geworden, dass man die Auffassung der Fachbehörden, die im Gemeinderat seitens des Vorsitzenden mitgeteilt werden, seitens der CDU-Fraktion und der Fraktion von Pro Spaichingen anzweifelt”, betont die Stadtverwaltung im jüngsten Spaichinger Stadtspiegel. Nur so erkläre sich, dass es die Fraktion Pro Spaichingen für notwendig erachte, die Richtigkeit der von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher in der Gemeinderatssitzung gemachten Angaben, mit denen er sich auf Aussagen des Wasserwirtschaftsamtes beim Landkreis Tuttlingen beziehe, durch Nachfrage beim Landratsamt zu hinterfragen.

Weiter heißt es in dem Bericht: “Bürgermeister Schuhmacher ist verärgert über diese Situation. Die Stadtverwaltung beschäftigt Ingenieure, Landschaftsarchitekten und Bautechniker, die ihrerseits die Vorlagen vorbereiten und beurteilen, wie welche Maßnahmen unter Berücksichtigung rechtlicher Gegebenheiten möglich sind. Dies scheint jedoch Teile des Gemeinderates nicht zu interessieren. ‘Man merkt, dass seitens der CDU-Fraktion und der Fraktion Pro Spaichingen Politik gegen die Person des Bürgermeisters gemacht wird. Von inhaltlicher Auseinandersetzung kann gerade bei der Diskussion um das Grabkammersystem auf dem Friedhof und der Umgestaltung des Ententeichs keine Rede sein. Ich bedauere dies sehr, muss allerdings zur Kenntnis nehmen, dass man an sachlichen Diskussionen und Argumenten nicht interessiert ist, denn vielmehr jedes Verhalten daran ausrichtet, so abzustimmen, dass es gegen den Bürgermeister ist’, betont Bürgermeister Schuhmacher auf die jüngsten Eskapaden von Fraktionsmitgliedern”.

Deutlich werde dies auch daran, der Gemeinderat, beantragt von der CDU-Fraktion, möge die Geschäftsordnung des Rates dahingehend ändern, dass die Befugnisse des Bürgermeisters eingeschränkt würden. So sollten etwa bei den Vorlagen des Gemeinderates neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden des Rates auch alle Amtsleiter unterschreiben, damit der Gemeinderat kontrollieren könne, dass die Amtsleiter dies auch zur Kenntnis genommen hätten. In keinem bisherigen Fall habe Bürgermeister Schuhmacher einen Amtsleiter in der Sitzung nicht zu Wort kommen lassen, wenn er von einem Gemeinderat direkt gefragt worden sei. Insofern könne dieses Verhalten, die Geschäftsordnung dahingehend ändern zu wollen, dass sämtliche Amtsleiter zu unterschreiben hätten, nur als Provokation verstanden werden.

Nicht anders sei die Diskussion um den Ankauf der Flächen im Gewerbegebiet „Eschenwasen II/III“ zu verstehen. Der Gemeinderat habe hier beschlossen, die Flächen – weil sie als Gewerbegebietsentwicklungsflächen benötigt werden – für 21 Euro pro Quadratmeter anzukaufen. Die Stadt habe auch einen Großteil der Grundstücke aufgekauft. Die Stadtverwaltung schlage vor, soweit sie mit den Grundstückseigentümern, deren Grundstücke im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen sind, nicht einig werde, ein Umlegungsverfahren durchzuführen, im Rahmen dessen die Grundstücke neu eingeteilt werden, ohne dass an den Eigentumsverhältnissen Änderungen geschehen müssten.

Die Stadtverwaltung habe den Landwirten, die in diesem Gebiet Grundstücke haben, angeboten, auch deren Flächen zu einem Preis von 21 Euro aufzukaufen. Entsprechend einem früheren Beschluss des Gemeinderats seien die Landwirte zwar bereit, die Flächen für 21 Euro zu verkaufen, verlangten allerdings im Gegenzug, dass ihnen die doppelte Fläche der verkauften Grundstücksflächen von der Stadt zu einem Preis von 1,50 Euro verkauft werde, damit sich deren Betriebsvermögen nicht verkleinere.

Dies, so Bürgermeister Schuhmacher, sei zwar in der Vergangenheit so praktiziert worden, allerdings habe die Stadt in der Vergangenheit nie Grundstücksflächen von Landwirten zu einem Preis von 21 Euro aufgekauft. Der Preis für die aufgekauften Flächen habe bei einem Grundstückstausch 1 : 2 nur geringfügig über dem Verkaufspreis der von der Stadt an die Landwirte verkauften Tauschflächen gelegen. Deswegen habe Bürgermeister Schuhmacher diesem Tauschgeschäft widersprochen mit der Begründung, dass dann gegenüber den anderen Grundstücksverkäufern der Grundstückspreis von 21 Euro nicht sachgerecht wäre. Sofern man die doppelte Grundstücksfläche wolle, würde die Stadt einen niedrigeren Kaufpreis von etwa 3,00 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter für die anzukaufende Fläche anbieten.

Nachdem man sich diesbezüglich mit einem landwirtschaftlichen Betrieb nicht einigen habe können, habe Bürgermeister Schuhmacher dem Gemeinderat die Umlegung der Gebietsflächen vorgeschlagen. Im Umlegungsverfahren werden die Flächen neu geordnet und neu zugeteilt, so dass ein Ankauf von Flächen – soweit man sich nicht einige – nicht nötig sein müsse. Im Vorfeld der Diskussion hätten Teile des Gemeinderats mitgeteilt, dass der Bürgermeister das Ziel verfolge, den landwirtschaftlichen Betrieben die Existenz zu nehmen, was völlig an der Sache vorbeigehe.

Bürgermeister Schuhmacher: „Wenn man so miteinander in einer Gemeinderatssitzung argumentiert, dann kann ich dies nur damit begründen, dass man sich nicht ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt hat“. In der Vergangenheit habe man sich bisher immer bemüht, zwar einen doppelten Flächenverkauf zu gewährleisten, allerdings zu einem annähern gleichen Preis. Auch diese Diskussion im Gemeinderat zeige, dass sich Teile des Gemeinderates nicht ernsthaft darum bemühten, eine Entscheidung zu treffen, die auch unter Berücksichtigung der bisherigen Praxis und unter Gleichbehandlung der anderen Grundstücksverkäufer geboten sei.

Bürgermeister Schuhmacher finde es bedauerlich, dass es zu einer solchen Entwicklung im Gemeinderat komme. Wenig verwunderlich und zu erwarten seir dies unter anderem deshalb, weil auch Mitglieder des Gemeinderats in umfangreiche Anzeigenerstattungen gegen ihn eingebunden seien. „Ich hoffe, dass man den Fachleuten im Rathaus in Zukunft mehr Glauben schenkt, und ich hoffe, dass wir zu einer sachlichen Arbeit im Gemeinderat zurückkommen, bei der auch schnell gute Entscheidungen getroffen werden können und nicht alles auf die lange Bank geschoben wird,“ betont der Bürgermeister.

Friedhofsentwicklung bleibt Dauerthema
Nicht anders sei die Entscheidung der Ablehnung zur Auftragsvergabe an den Bau eines Grabkammersystems zu verstehen. Wenn man den Mitgliedern des Gemeinderates darlege, dass die Stadt im alten Teil des Friedhofs keine Graböffnungen vornehmen könne, weil zum Teil unverweste Leichenteile zutage treten und insoweit auch nicht ausgegraben werden dürften, mache es wenig Sinn, wenn der Gemeinderat nunmehr beantrage, Grabfelder gerade im alten Teil des Friedhofes auszuheben. Es mache ebenso wenig Sinn, unentwegt und dauerhaft für die Bestattung mit Grabhüllen einzutreten, wenn man die Erklärung schuldig bleibe, was mit den Grabhüllen, die nicht verwesen, nach 15 Jahren, also nach der gesetzlichen Ruhezeit, passieren solle. Ebenso hätten sich diejenigen Gemeinderäte, die bisher gegen den Bau eines Grabkammersystems außerhalb des jetzigen Friedhofsbereichs waren, nicht zu der Frage der Kosten geäußert.

Die Verwaltung werde in einer der nächsten Ausgaben des Stadtspiegels die Bevölkerung umfassend über die Kosten der Gräber informieren, damit sich diese selbst ein Bild über die für Spaichingen geeigneteste Lösung machen könne. Die Verwaltung werde dem Gemeinderat die Aufhebung der Ausschreibung für das Grabkammersystem vorlegen, nachdem dieser die Auftragsvergabe abgelehnt habe.

Gespräche über Betriebsansiedlung im Eschenwasen
Bereits am kommenden Montag wird sich der Gemeinderat mit der Geschäftsleitung eines ortsansässigen Unternehmens zum Verkauf von Grundstücksteilen im Gewerbegebiet Eschenwasen II/III unterhalten, um diesem Unternehmen im nächsten Jahr die Möglichkeit zu eröffnen, ein größeres Bauvorhaben in Spaichingen zu realisieren. Bürgermeister Schuhmacher teilt hierzu mit, dass er die Verhandlungen selbst nicht führen werde, weil er befürchte, dass dann so großes Misstrauen beim Gemeinderat herrsche, dass auch dieses Unternehmen sich im Ergebnis entscheiden werde, sich an einem benachbarten Ort weiter zu entwickeln.

„Die Erfahrung mit der Betriebsansiedlung der MS Industrie AG in Spaichingen hat mich gelehrt, dass es keinen Sinn macht, langmonatige Verhandlungen zu führen, ein Paket zu schnüren, was sowohl die städtischen als auch die betrieblichen Interessen in Einklang zu bringen versucht, um nachher dann vom Gemeinderat ein klares Nein abzuholen“, hebt der Bürgermeister hervor. Nunmehr soll der Gemeinderat selbst mit der Firmenleitung über die Modalitäten der Betriebsansiedlung diskutieren und diese festlegen. Schuhmacher: „Ich bin gespannt, ob die Verhandlungen zu einem besseren Ergebnis führen, als das, was wir seinerzeit mit der Geschäftsleitung der MS Industrie AG ausgehandelt hatten“.

Minikreisverkehr als Alternative

Laut Studie der BASt im innerörtlichen Bereich bewährt

Alternative: Minikreisverkehre

Bild: TU Dresden)

(lifePR) – Die bereits in vielen Städten angelegten Minikreisverkehre erweisen sich als oftmals gut geeignete Alternative zu den “klassischen” Knotenpunktformen: Die Anlage steigert vielfach die Verkehrssicherheit und bewirkt einen flüssigen Verkehrsablauf. Eine Verbesserung der Erkennbarkeit ist jedoch mancherorts erforderlich, um die Situation weiter zu optimieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine wissenschaftliche Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Minikreisverkehre sind sicher. Der geringe Platzbedarf und die niedrigen Kosten gelten als weitere Vorteile. Eine aktuelle Studie der BASt zeigt allerdings auch Verbesserungspotenzial. So können die ungünstige Gestaltung von Kreisinseln sowie die uneinheitliche Anlage von Fahrbahnteilern dazu beitragen, dass Autofahrer die Vorfahrtregelung nicht beachten und bevorrechtigte Fahrzeuge auf der Kreisfahrbahn übersehen.

Schlechte Erkennbarkeit kann bei Regen und Nässe zu einer Häufung von Unfällen mit motorisierten und nicht motorisierten Zweiradfahrern führen, die von Autofahrern übersehen oder zu spät wahrgenommen werden. Bislang wurde auch der kapazitätsmindernde Einfluss bevorrechtigter Fußgängerströme unterschätzt.

Die Ergebnisse der nun veröffentlichten Untersuchung bieten eine gute Grundlage, die identifizierten Schwächen zu beheben. Einsatzbereiche und vor allem -grenzen von Minikreisverkehren können jetzt eindeutig festgelegt werden, die Anforderungen an eine sinnvolle Gestaltung wurden definiert. So erweist sich insbesondere die Einhaltung der notwendigen Sichtfelder als unfallverhütende Maßnahme.
Weitere Informationen www.bast.de

Gelesen

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Suchbild: Wo ist der Wolf?

Vor dem CDU-Finale steigt die Nervosität
E-Mail aus der Landesgeschäftsstelle sorgt für Ärger im Lager Guido Wolfs
(Schwäbische Zeitung. Wird’s richtiger undbesser für Wolf, wenn zweimal das Gleiche verkündet wird? Pfeifen im dunkeln Wald, optisch und akustisch.)
Leitartikel:
Die alten Lager leben noch
Von Klaus Nachbaur
…wer geglaubt hatte, mit dem fairen Wahlkampf, den Thomas Strobl und Guido Wolf versprochen hatten, sei eine gegenseitige Samthandschuh-Behandlung gemeint, der lag von vornherein daneben…Es ist eher logisch als verwunderlich, wenn nun mit echten oder vermeintlichen Tricks und kleineren Fouls gearbeitet wird…und damit wären wir wieder im Jahr 2004: Die beiden Lager innerhalb der CDU, die sich damals verbissen bekämpft hatten, haben sich allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz nie ganz aufgelöst. Jetzt sind sie revitalisiert. Wer damals für Schavan war, ist heute für Wolf. Die Oettinger-Anhänger stehen hinter Strobl. In dieser Lagerbildung lauert unabhängig vom Ausgang des Mitgliederentscheids eine echte Gefahr für die Christdemokraten.
(Schwäbische Zeitung. Wer hat die Spalten in der Landes-CDU denn vertieft? Ist es nicht der Nobody Wolf, der den Landesvorstand und die Parteistrukturen herausfordert und in Frage stellt? Die CDU dümpelt führungslos dahin, deshalb attackiert ein einsamer Wolf ein Rudel und ist sich für keinen Trick zu schade. Wenn er die Schavan macht, ist denn noch ein Posten frei im Vatikan?)
Strobl-Mails ärgern das Wolf-Lager
In Biberach und Appenweier stehen die letzten CDU-Regionalkonferenzen an
(Schwäbische Zeitung. Das Blendwerk einer Lichtgestalt der Schwäbi sieht man nicht?)
CDU-Duell um Spitzenkandidatur bleibt offen
här
..Dem aus Weingarten stammenden Guido Wolf derweil stehen noch zwei Heimspiele bevor:… Am heutigen Donnerstag im oberschwäbischen Biberach und am Freitag in Appenweier (Ortenaukreis), wo an diesem Wochenende auch der CDU-Bezirksparteitag stattfindet, dem der Landtagspräsident aus Tuttlingen angehört.
(Schwäbische Zeitung. Irgendwas nicht ganz dicht? Wo hat der Wolf sein Revier, ist er ein Weingärtner aus Tuttlingen oder umgekehrt? Wo lebt denn die Frau, die ihn jetzt auf einmal überall begleitet? Sonst noch jemand  beim Blatt, der nicht mit dem Wolf geheult hat?)

Jubel-Tuttlinger und Strobl-Buttons
Landtagspräsident Guido Wolf und Landesparteichef Thomas Strobl wetteifern in einer Art Schönheitswettbewerb um die Gunst der Partei…Kretschmann…gilt als authentisch. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich Strobl und Wolf auf das Modellieren eines christdemokratischen Wohlgefühls verlegen, inhaltlich jedoch wolkig bleiben…So geraten die Regionalkonferenzen zum bloßen Schönheitswettbewerb.Die meisten, die kommen, seien ohnehin schon festgelegt, sagen erfahrene Parteileute. Sie taxieren den Anteil der schon Entschiedenen auf bis zu 80 Prozent…Man beginnt, sich gegenseitig „Schmutzeleien“ vorzuwerfen… Im Wolf-Lager beanstanden sie ein Flugblatt aus den Strobl-Reihen, das die Umfrage unzulässig zu Gunsten des eigenen Favoriten verfälsche…Umgekehrt mokieren sich Strobl-Anhänger über einen Prospekt der Wolf mehrheitlich zugewandten Landtagsfraktion. Er wurde flächendeckend an die Haushalte verteilt und setzt den Parlamentspräsidenten in Szene.Außerdem raunen Strobl-Unterstützer von Handgreiflichkeiten, die ihnen in Singen in Aussicht gestellt worden seien, sollten sie ihre Strobl-Plakate schwenken. Und sie sticheln über die „Jubel-Tuttlinger“, die der frühere Tuttlinger Landrat Wolf zu den Regionalkonferenzen kutschieren lasse…
(Stuttgarter Zeitung. Ob die Mitglieder langsam merken, wohin ihr Fliegender Baden-Württemberger segelt, während unter Deck zwei um den Kapitänsposten fechten?)

Familie sucht behindertengerechte Wohnung
Die Möglichkeit, als Bürger ein Anliegen vorzubringen, hat im Ortschaftsrat Schura auch Vermögensberaterin Kornelia Flöß genutzt. Sie wurde vorstellig für eine Familie mit einem schwerstbehinderten Kind…”Am besten wäre eine Wohnung in Spaichingen”, so Flöß im Gespräch mit unserer Zeitung,…
(Schwäbische Zeitung. Jetzt ist auch noch die Mutter schwerstkrank. Kein Anzeigenteil in Tros? DafürBehinderte ab nach Spaichingen, im Gegenzug schicken die ihre Arbeitsplätze nach Trossingen?)

Mehr Gewerbesteuer, höhere Schulden
Kämmerei legt Haushaltsentwurf 2015 vor – Saftige Einnahmen aus Vergnügungssteuer
(Schwäbische Zeitung. Warum wird über das Wichtigste erst am Schluss berichtet? Kann die CDU in Tut nicht wirtschaften und macht bei rund 35 Millionen Euro Gewerbesteuer Schulden? Zeigt eine Steigerung in fünf Jahren von 500 000 auf 1,8 Millionen Euro Vergnüngssteuer, dass es den Tuttlinger nicht genügt, am Wochenende zu saufen und  zu schlägern?)

Upcycling:Kunst im Städtle
Manuela Steinrück tobt sich in ihrem neuen Laden kreativ aus.Spaichingen
…Wir zeigen in einem Video die Kunstwerke: schwaebische.de/upcycling-spaichingen.
(Schwäbische Zeitung. Statt 500 Arbeitsplätze tobsuchtgefährdeter Bezirk? Kein Platz im Anzeigenteil?Lernen Volontäre nicht mehr den Unterschied zwischen Redaktion und Reklame? Fast eine halbe Zeitungsseite Werbung für so etwas?)

Ausstellungen ziehen viele Besucher an
Heimatverein Spaichingen verzeichnet fürs laufende Jahr ein kleines Minus in Kasse
(Schwäbische Zeitung. Viel fährt der Bauer auf dem Wagen. Ist das Museum eine Einrichtung des Heimatvereins? Trägt er den gewaltigen Zuschussbetrieb? Müsste das Haus nicht mal aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden? Was soll eine religiöse Krippenausstellung im schönsten Gebäude der Stadt, wenn bereits eine Ganzjahreskrippenausstellung in Spaichingen stattfindet? )

Duo lässt die Wände wackeln
Konzert in der Reihe Kultur & Klinik überzeugt mit Marimbas und Vibraphon in der Klinikkapelle
(Schwäbische Zeitung. Haus steht immer noch? Wie war das noch, wann geht der Chefarzt in Vorruhestand?)

Einbrecher stiehlt Geld aus Kindergarten
(Schwäbische Zeitung.Haben öffentliche Enrichtungen keine Alarmanlagen?)

Kinder schnitzen Kürbisgeister
(Schwäbische Zeitung.Anschluss verpasst in Königsheim?)

Heilpraktiker fordern mehr Pflege für den Darm
Vortrag im Café Kapellenblick zeigt Bedeutung des Organs für Gesundheit und Wohlbefinden auf
(Schwäbische Zeitung. Darauf einen lassen?)

B 14-Brücke ist fertig: Nun geht’s vierspurig über die Donau
(Schwäbische Zeitung. Nichts wie weg!)

Den Grundschulen fehlen Lehrer
Ausfälle können nicht ersetzt werden – Deutsch-Vorbereitungsklasse beginnt
(Schwäbische Zeitung. Ansonsten tote Hose in Schura-Trossingen?)

Volkstrauertag in der Region
(Schwäbische Zeitung. Schon wieder? Eine Seite “Bleifriedhof”.)

Mysteriöses Motiv
Postkarte aus dem Schwarzwald zeigt falschen Zug
Ist das Bild echt? Das ist eine berechtigte Frage – nicht nur bei digital bearbeiteten Fotos. Das zeigt die Geschichte einer alten Postkarte – oder wie die Harzer Schmalspurbahn durch den Schwarzwald fuhr…
(Badische Zeitung. Wann verteilt der Wolf Postkarten mit dem Sauschwänzle als Gäuschwänzle, bevor die Vampire auch nach Tut kommen?)

Die City muss einzigartig sein
Die Stuttgarter Königstraße gilt als eine der besten und stärksten ­Einkaufsstraßen in Deutschland. Doch dieses Image ist in Gefahr. Denn die Innenstadt steht nicht erst seit dem jetzt bekannt gewordenen Aus des Buchhändlers Hugendubel vor einer Neuausrichtung.Zahlreiche prominente Handelsflächen müssen in den kommenden Monaten in der Innenstadt neu besetzt werden. Objekte an der Königstraße sowie am Marktplatz ­suchen neue Mieter…Damit gleicht sich die Königstraße langsam, aber sicher dem Besatz der Shoppingcenter an.Diese Entwicklung ist gleich in doppelter Hinsicht problematisch. Die Innenstadt verliert an zentraler Stelle ein Stück mehr an Einzigartigkeit und Exklusivität. Das kann weder im Interesse der Händler noch im Interesse der Kunden sein. Und diese Entwicklung umzukehren oder gar aufzuhalten scheint kaum möglich zu sein, denn die neuen Akteure im Stuttgarter Handel werden meist erst dann bekannt, wenn die Tinte unter den Mietverträgen getrocknet ist. Insofern ist es schwierig, einen gelungenen Händlermix herzustellen.
(Stuttgarter Zeitung. Die Entwicklung ist, wie sie ist, wer mit den Kunden nicht mithalten kann oder sie als lästig und störend empfindet, bleibt auf der Strecke. Der Internet-Kauf spielt eine immer größere Rolle und auch der wettergeschützte Einkaufsbummel unter Dach und bei Fach.)

Umweltzonen in Baden-Württemberg
Rote Karte für fünf Städte im Südwesten
Die Aufsicht der Umweltzonen läuft in Baden-Württemberg sehr unterschiedlich. Die Deutsche Umwelthilfe hat jetzt fünf Städte ermahnt, weil sie unzureichend kontrolliert haben. Die zeigen aber wenig Einsicht.
(Stuttgarter Zeitung. Blinder Aktionismus.)

Krebsforscherin warnt vor Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten
E-Zigaretten sind aus Sicht der Krebsforscherin Martina Pötschke-Langer gesundheitlich bedenklich. «Die Hauptbestandteile sind Propylenglycol, das ist im Prinzip ein Erdölprodukt, Aromastoffe und Nikotin», sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums
(Südkurer. Muss das Institut mal wieder in die Medien? Seit Jahrzehten wird geforscht und kaum etwas kommt heraus. Autos und Züge können auch tödlich sein.)

Mehr Geld für Polizei-Schutz
Baden-Württembergs Polizei bekommt mehr Geld für gepanzerte Schutzkleidung und Helme. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion sollen die Alarm-Hundertschaften der Polizei rund 250 weitere Körperschutz-Ausrüstungen bekommen, berichten die „Stuttgarter Nachrichten“. 255 000 Euro zusätzlich sollen dafür im kommenden Jahr bereitgestellt werden.
(Südkurier. Gegen wen müssen die sich schützen?)

Bühlerhöhe vor dem Aus?
Ex-Nobelhotel versinkt im Dauerschlaf
Einst war die Bühlerhöhe ein weltweit renommiertes Hotel, nun aber steht die Nobelherberge auf dem Abstellgleis. Rettung ist nach StN-Informationen nicht in Sicht, im Schwarzwald schrillen die Alarmglocke
(Stuttgarter Nachrichten. Braucht Nationalpark keine Gästehaus?)

Trinken an öffentlichen Plätzen
Ärzte sind für ein Alkoholverbot
(Stuttgarter Nachrichten. Nicht jeder hat hierfür Klinik oder Praxis!)

Flüchtlingsunterbringung
Kriegsflüchtlinge neben Truppenübungsplatz
Die neu eröffnete Landeserstaufnahmeeinrichtung in Meßstetten ist für das Land nur eine „Notlösung“ – in unmittelbarer Nähe befindet sich der Truppenübungsplatz Heuberg.
(Stuttgarter Nachrichten. Füchtet Bundeswehr IS? Oder sind die Moslems zu fein besaitet?)

Gewalt im Amateurfußball
Ein böser Kreis
Gewalt im Amateurfußball gab es schon immer, aber in letzter Zeit häufen sich brutale Fouls und Spielabbrüche – und oft sind Spieler mit Migrationshintergrund dabei. Ist das Fakt oder nur gefühlte Realität?…Etwas Licht ins Dunkel kann Thaya Vester bringen. Für ihre Doktorarbeit am Institut für Kriminologie an der Universität Tübingen hat sie sich 700 Urteile aus allen Sportgerichtsurteilen in Württemberg angeschaut. Ihr ging es in den beiden Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 dabei um die besonders schweren Fälle, etwa um Angriffe auf den Schiedsrichter oder Spielabbrüche. Das Ergebnis: Spieler mit Migrationshintergrund sind überproportional oft die Täter. Sie stellen zwar nur etwa ein Drittel aller Kicker, sind aber an jedem zweiten besonders schweren Fall beteiligt…Laut des Sportentwicklungsberichts 2010 haben von den rund 6,5 Millionen DFB-Mitgliedern etwa 1,3 Millionen Fußballspieler einen Migrationshintergrund. Damit bestätigt sich in der Tendenz das, was der Sportwissenschaftler Gunter A. Pilz von der Leibniz-Universität Hannover schon vor rund 15 Jahren herausgefunden hat: Zwei von drei vor Sportgerichten verhandelten Spielabbrüchen werden von nicht-deutschen Spielern, vor allem türkischen und kurdischen, verursacht…Während bei den deutschen Spielern die Opfer am häufigsten andere Spieler sind, richtet sich die Gewalt von Spielern mit Migrationshintergrund besonders oft gegen die Schiedsrichter…Was sich da entlädt, ist aber in erster Linie kein vermeintliches „südländisches Temperament“, sondern es geht zunehmend um soziale Anerkennung und Gleichbehandlung,..Früher seien die Vereine zudem noch durchmischter gewesen,… Inzwischen aber separierten sich Deutsche wie Migranten immer mehr,… Nur ganz wenige von ihnen sind das, was Silvester Stahl, Professor an der Fachhochschule Potsdam für Sport und Management, „Tendenzvereine“ nennt. Diese seien antiwestlich, antiliberal, mitunter auch antisemitisch und antiziganistisch orientiert,…nur die Spitze des Eisbergs. Schon gegen die alltägliche Gewalt etwas zu tun, fällt schwer genug…
(faz.net. Multikulti ist gescheitert, warum nicht auch im Sport? Der Fehler liegt schon darin, ausländische Vereine in deutschen Verbänden zuzulassen. Wer sich hier nicht integriert, ist im falschen Land.)

Gas- und Ölförderung
Deutschland macht den Weg für Fracking frei
Die Bundesregierung weicht ihre Pläne für ein Fracking-Verbot auf. Gas und Öl aus Schiefergestein dürfen künftig auch in Deutschland unter bestimmten Bedingungen gefördert werden.
(faz.net. Lieber zurück ins 19.Jahrhundert?)

Warum Goslar auf noch viel mehr Flüchtlinge hofft
Während viele Städte sich außerstande sehen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, setzt Goslars Oberbürgermeister das gegenteilige Signal. Seine Stadt sei auf deren Zuteilung angewiesen.
(welt. Albern. In zehn Jahren 4000 Einwohner verloren, heute noch 50 000, 8,4 Prozent Arbeitslosigkeit, nur rund 14 Millionen Gewerbesteuer, Wohnraum steht leer und kostet, “Flüchtlinge” bringen Geld. Ein Geschäft, von dem die Stadt nichts hat. Goslar ist als Kommune ein Museum, ein Leichnam. Wer will in einem Museum leben? Ohne Arbeit ist alles nichts! Und aus dem Orient kommen jetzt gut ausgebildete Fachleute, die auch gleich ihre Fabriken und mittelständischen Unternehmen mitbringen? Selten ist so ein Blödsinn von allen Medien in Deutschland verbreitet worden. Warum sollen Flüchtlinge integriert werden, ist nicht zunächst das Asylverfahren abzuwarten, bei dem die meisten durchfallen? Wer hierher kommt, hat sich selbst zu integrieren! Hierzu schreibt eine Leserin im Forum: “Wie will er sie ernähren ohne das Erz, das früheren Einwanderern den Lebensunterhalt sicherte? Ach, sicher ganz einfach so wie Hollande: ‘Das kostet nichts; das Geld kommt vom Staat’ – und das Wasser aus dem Hahn und der Strom aus der Wand – P.S: ich bin selbst Ausländerin, aber so wie Deutschland im Moment sich völlig passiv von zu 90% hochagressiven und offen kriminellen jungen Unterschichtenmännern aus failed states überrennen lässt, die schon in Flüchtlingsheimen “Ungläubige” Mitflüchtlinge – die wenigen, die vor echter Verfolgung geflohen sind und nicht wegen der Aussicht auf eine Hängematte – verprügeln, bange ich um die Zukunft meiner Kinder. Und auch meine eigene körperliche Unversehrtheit als derzeit noch junge Frau, die die ganzen Folgen auch in 20, 30 Jahren noch miterleben wird”.)

Katholische Klinik setzt sich durch
Karlsruhe urteilt: Kündigung von Chefarzt wegen Wiederheirat ist rechtens
Das Bundesverfassungsgericht hat das kirchliche Arbeitsrecht gestärkt. Demnach ist es rechtens, dass eine katholische Klinik ihren Chefarzt entlassen hat, weil er zum zweiten Mal geheiratet hatte
(focus.de. Scheinheiliger Gottesstaat im Staat. Und wer trägt die Kosten der Klinik? Der Steuerzahler! Grundgesetzwidriges Relikt aus der Weimarer Republik und im Konkordat mit Hitler bestätigt. Trennung von Kirche und Staats muss endlich vollzogen werden. . Dafür wimmelt es nur so von Seitenspringern und Ehebrechern in der von den Kirchen angehimmelten Christenpartei und selbst in beiden höchsten Staatsämtern: Geschiedenes  Pfarrerstöchterlein als Kanzlerin, nicht geschiedener Bundespräsident als Pfarrer mit Freundin.)

Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung
AfD-Anhänger tendieren zu Rassismus und Homophobie
(spiegel.de. Witzig: 80 bis 90 Prozent tendieren nicht dorthin! SPD-Anhänger laufen zu anderen Parteien über? Tendieren SPD-Abgeordnete zu Pädophilie? Waren die AfD-Wähler nicht alle vorher bei CDU, SPD, FDP, Linke?)

BKA warnt
Organisiertes Verbrechen rückt näher an den Normalbürger
Wohnungseinbrüche, Autodiebstähle, Cybercrime: Das Bundeskriminalamt warnt, dass die organisierte Kriminalität zunehmend den Normalbürger bedroht. Drahtzieher sind oft Banden aus dem Ausland.
(welt.de. Die Regierung warnt das BKA nicht, dass se sich überflüssig macht, wenn sie die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleisten kann? Solche und andere Fragen, die die Bürger umtreiben, kommen bei einem CDU-Kandidatenkandidaten Wolf gar nicht vor, Strobl spricht immerhin den Islamismus an.)