Gipfelpolitik

Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei: Langer Reden hohler Klang

wolfsrudel

Das ganze Rudel? Von Pappe?

(tutut). Die Merkel macht Witze, wenn es um Digitalisierung geht. Gerade hat sie sich einen IT-Gipfel geleistet. Ein Tageshöhepunkt war es auch, den sich der Landtagspräsident vorgenommen hatte, als er über das gleiche Thema den Oppostionsführer mimte gegen den Ministerpräsidenten. In der erfüllten Hoffnung, dass kaum jemand zuhört und sein Verlangen in der üblichen Kümmerlingssammlung landet.

Dabei sollte er eigentlch wissen, dass Kretschmann nicht Merkels Statthalter in Tunichtdeutscland ist. Viel interessanter wäre gewesen, wenn der Ex-Landrat  von seinen digitalen Heldentaten in Tutwaskreis berichtet hätte. Da war das Protzen mit Geheimwissen wie dem Geburtstag vom Oettinger dann doch ein bisschen zu wenig, um Aufmerksam im Ländle zu erregen. Außer seiner Hauspostille dpa hat dann ja auch niemand was mitgekriegt.

Okay, da war doch was. Politikergeschwätz als nervöse Übererregung. Bei richtiger Behandlung gibt sich das wieder. Ansonsten war es halt die  übliche Aufzählung von Versäumnissen in 60 Jahren  CDU-Regierung. Aber wissen das die Bürger nicht? Hat er das noch nicht verstanden? Wer das Land als Braut sich ausgeguckt hat und sich als Bräutigam preist mit vielen wohlfeilen Reden, der sollte bei Manfred Rommel selig in die Lehre gehen: Langer Reden hohler Klang, quält das Volk schon monat’lang!

Wo Merkel von drei F fabuliert, von denen sie selbst nur zwei zusammenkriegt, um ihren digitalen IT-Gipfel zu basteln, nämlich Frequenz, Förderung,Festnetz, sie hätte genauso Apfel, Birne, Plaume sagen können, denn das wäre beim Volk und den willigen Journalistendarstellern ebenfalls hängengeblieben, hat Wolf den MP angeheult, aber nichts gesagt. Hätte er vier mit F gegengezogen, dann wäre statt Runzeln ein bisschen Schmunzeln über den CDU-Vorturner hängengeblieben:  “Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei. Ich bin noch zu haben!”

Individuelles Design

“Deutschlandpremiere: CREMONA-Särge umweltfreundlich und mit U.V.P”

Cremonasarg

Motiv Calla. Foto: Cremona

(lifePR) -  “Das hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben! betont die Cremona-Sarg GmbH & Co. KG aus Wildeshausen in einer pressemitteilung. Sie bringe in Deutschland eine komplett neue Sarg-Generation für Feuerbestattungen auf den Markt. Erstmals könnten Angehörige einen Cremona-Sarg beispielsweise mit Bildern aus dem Leben des Verstorbenen oder sonstigen persönlichen Motiven individuell gestalteten. Dabei seien der Kreativität und der Individualität keine Grenzen gesetzt. Daneben seien aktuell auch 15 Standardmotive verfügbar. Zu jedem Motiv (und Sarg) biete Cremona außerdem ein passendes Urnengefäß und eine Kondolenzbox an.

Ein weiterer Vorteil der neuen Cremona-Särge sei ihre vorbildliche Umweltfreundlichkeit: Denn der Cremona-Sarg werde als ein reiner Naturfaserplattensarg hergestellt aus dem Grundstoff der Zuckerrohrpflanze. Die stabile, gepresste Platte werde so konstruiert, dass sie bis zu 250 Kilogramm Belastung aushalte. Das Bedrucken mit zeitgemäßen Motiven geschehe mit umweltfreundlichen Farben, die die Philosophie der Umweltfreundlichkeit gewährleisteten. Auf dieser Basis verbrenn jeder Cremona-Sarg absolut CO2-neutral und sei frei von schädlichen Treibhausgasen – ein Vorteil, den besonders Krematorien mit ihren Einrichtungen zu schätzen wüssten.

Cremona sieht seine “Made in Germany”-Produkte als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Kremations-Särgen aus Vollholz und als preiswerte Alternative zur jetzt gängigen Praxis, Rohsärge für die Kremation einzusetzen. Oftmals sei ein sehr einfacher Kremationssarg der Grund, dass sich Angehörige erst an der Urne verabschiedeten. Dann sei jedoch die Bestattung vorbei. Aus trauerpsychologischer Sicht wisse man jedoch heute, dass die Abschiednahme an einem Sarg aufgrund der physischen Anwesenheit des Verstorbenen wichtiger sei, als die Zeremonie an der Urne. Mit dem Cremona-Sarg hätten die Angehörigen die Möglichkeit, sich an einem schönen und individuell gestalteten Sarg stilvoll zu verabschieden.

Neu im Bestattungswesen sei auch die U.V.P. (unverbindliche Preisempfehlung), die Cremona veröffentliche. So biete Cremona sein Produkt über die Bestattungsinstitute für 950,00 Euro inkl. MwSt. für eine der 15 Standardvarianten an. Der genannte Preis sei eine unverbindliche Preisempfehlung. Die individuell gestaltete Variante könne gegen einen geringen Aufpreis bestellt werden.

Angehörige, die sich für einen Cremona-Sarg entschieden, erhielten diesen bei dem Bestattungsunternehmen ihrer Wahl. Cremona liefere die Standardmodelle innerhalb von 48 Stunden und jedes individuelle Modell binnen 96 Stunden deutschlandweit an jedes Bestattungsunternehmen. Somit stehe einer fristgerechten Beisetzung nichts im Wege.
Auf der Homepage www.cremona-sarg.de seien weitere Produkt- und Preisinformationen erhältlich.

Gefragt

Würde jemand beim Bäcker stillschweigend für den vollen Preis mit einem halben Wecken zufrieden sein, wenn er einen ganzen will? Könnte es sein, dass Zeitungsleser es dagegen für normal halten, wenn sie  für ihr Geld nicht die ganze Zeitung bekommen?

Gesagt

MEINE FACEBOOKMELDUNGEN
Guido Wolf 22. October 2014, 18:58 Uhr  
“Ich habe auch mal mit der früheren Landesregierung schimpfen müssen. Aber mit Grün-Rot werde ich gar nicht mehr mit schimpfen fertig” sagte der Präsident des Beamtenbundes Volker Stich heute Abend beim Empfang des Landtagspräsidenten Guido Wolf für die Personalräte aus dem ganzen Land, bei dem ich als Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion gerne in Stuttgart teilgenommen habe.  Ich finde: recht hat er ;-)
(guidowolf.info. Was wird wohl ein ewiger Beamter über andere Beamte sagen? Dass es zu viele davon gibt und den Staat dies teuer zu stehen bekommt? Nein, schleimen, schleimen, schleimen und nie an das geliebte Land und seine Bürger denken, die seine Rechnungen bezahlen müssen. Wenn man Wolfs täglichen Aus- und Einlassungen folgt, hat er Ministerpräsident wohl aufgegeben, oder soll sich das Land so einen holen?)

Gelesen

halloweenspaich14

“Fress- und Saufmarkt” bleibt 2014 er­hal­ten
Diskussion um den Spaichinger Weihnachtsmarkt schlägt hohe Wellen
Ansichtssache:
Zusammensein ist weihnachtlich
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Jawoll! Und seid ihr nicht als Fresser und Säufer zusammen oder als Dummschwätzer im zeitungseigenen “Spaichinger Stadtflüster”, dann ist auch nicht Weihnachten. Ist denn schon Halloween, würde Beckenbauer fragen. Blöder kann ein Lokalblatt ja nun wirklich nicht eine Seite füllen über eine Veranstaltung, deren abgezogene Haut bereits im Oktober zu Markte getragen wird. Wer ihn noch nicht hat, der kriegt den Rest dann auf der selben Spaichinger Seite mit einer Reklameanzeige für “Mein Trossingen Qiuiz” und Trossinger Zeitung, dafür kriegen sie nur eine halbe Trossinger Seite, auf der kein Platz mehr war wegen einer Pizzeria-Werbung?  Drei Chefredakteure haben Journalismus neu erfunden? Eine ist wieder gekommen nach Spaichingen, und ein bisschen aufgerappeltes Niveau des Blattes ist wieder gegangen. Weihnachtsfrau sei Dank? Wie sagte schon Jesus: “Wenn zwei, drei Pastoralreferenten in meinem Namen zusammen sind, Glühwein saufen und Lebkuchen fressen, dann ist Weihnachten”!)

Spitzahorn leuchtet in Wehingen
(Schwäbische Zeitung. Blätter machen Zeitung. Da kann Wehingen jetzt viel Strom sparen?)

Interview:
“Man hat ja kaum mehr dran geglaubt”
Bürgermeister Josef Bär freut sich über die Zusage für die Ortsumgehung Reichenbach
(Schwäbische Zeitung. Der soll sich nicht zu früh freuen, ab 2016 will die CDU wieder regieren, und dann bleibt alles beim neuen Alten.)

Erst die Informationen, dann das Vergnügen
Viertklässler gewinnen bei Aktionstag für politische Bildung Besuch im Europa-Park.
(Schwäbische Zeitung. Sonst kommen Böttinger noch auf dumme politische Gedanken.)

Von der Höhle zum Rasengrab
Rottenburger Pastoralreferentin erläutert in Frittlingen die Veränderungen in der Bestattungskultur
(Schwäbische Zeitung. Jetzt kann sich’s jeder aussuchen, Himmel nicht mehr im Angebot?)

Bücher in Telefonzellen, Bus fürs Dorf
Frittlingen holt sich beim internationalen Leader-Treffen Ideen für die Gemeinde
(Schwäbische Zeitung. Selber machen ist nicht mehr?)

Städte machen weiter Druck auf Grün-Rot bei Alkoholkonsumverbot
Die Städte im Land lassen beim Thema Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen nicht locker. Städtetagspräsident Barbara Bosch zeigte sich am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Reutlingen enttäuscht darüber, dass Grün-Rot den Kommunen nicht die Handhabe gibt, gegen öffentliche Saufgelage vorzugehen.
(Südurier. Regierung der grünen Gesichter und roten Nasen?)

“Wie ein Trümmerfeld” – chaotische Minuten auf der Fähre
Das Unwetter hat in Konstanz relativ wenig Schaden verursacht. Abenteuerlich gestaltete sich allerdings eine Fahrt mit der Fähre zwischen Konstanz-Staad und Meersburg. Ein Fahrgast berichtet von herumfliegenden Gegenständen und chaotischen Szenen im Bistro.
(Südkurier. Baut er sich jetzt ein Arche?)

Verfassungsschutz: Mittelstand muss sich vor Spionen schützen
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den Mittelstand aufgefordert, sich besser gegen Cyberattacken oder Spionageangriffe zu schützen. Kleine und mittlere Unternehmen hätten oft kein eigenes Sicherheitskonzept, sagte Präsident Hans-Georg Maaßen am Donnerstag bei einem Kongress der IHK Region Stuttgart
(Südkurier. Gaubt’s immer noch keiner? Deutschland ist als ein von den USA besetztes Land dessen Kontrolle total ausgeliefert.)

Rückkehr der Salon-Kultur: Lesungen im Wohnzimmer
Die Salon-Kultur ist zurück: Egal ob Lesungen, Konzerte oder Gesprächsrunden – Privatleute öffnen derzeit in vielen deutschen Städten ihre Türen für kulturelle Veranstaltungen.
(Südkurier. Bisher alles verrammelt und vergammelt?)

Karlsruhe will anonyme Bewerbungen zur Pflicht machen
Chancengleichheit
Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney macht sich weiter für anonyme Bewerbungen stark: Im ersten schriftlichen Kontakt erfahren Arbeitgeber weder Name noch Nationalität, Alter oder Aussehen.
(Badische Zeitung. Ist vielleicht im öffentlichen Dienst möglich, wenn es um Flaschensammlungen geht. Aber stellt die Wirtschaft wie in der Politik Katzen im Sack ein?)

400 Stellen gefährdet
Sechs Karstadt-Filialen stehen vor dem Aus
Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt will nach Informationen der “Welt” sechs Häuser schließen. Bis zu 400 Stellen sind gefährdet. 20 weitere Filialen stehen auf dem Prüfstand…Die größte Filiale, die keine Zukunft mehr hat, ist das Karstadt-Haus in Stuttgart. Auch für den Standort Hamburg-Billstedt steht das Aus bevor. Zwei so genannte Schnäppchen-Center in Paderborn und Frankfurt an der Oder, in denen Karstadt bisher verbilligte Ware abgibt, werden ebenfalls geschlossen, ferner zwei K-Town-Filialen in Köln und Göttingen….
(welt.de. Die Königsstraße in Stuttgart verliert weiter.)

Ausgabenstatistik: Wofür der Staat Sozialhilfe zahlt
25 Milliarden Euro: Diese Summe hat der Staat im vergangenen Jahr an Sozialhilfe gezahlt – 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr…Die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben hatten die Stadtstaaten Hamburg (494 Euro), Bremen (488 Euro) und Berlin (478 Euro). Von den westdeutschen Flächenländern gab Nordrhein-Westfalen je Einwohner am meisten für Sozialhilfe aus (369 Euro), Baden-Württemberg am wenigsten (230 Euro)…
(spiegel.de. Wenn die sozialistische Regierung in BW noch länger rummachen darf, dann werden die führenden Bruderländer sicher bald eingeholt sein.)

Attentat in Ottawa
Warum dürfen Dschihadisten frei herumlaufen?
Der mutmaßliche Attentäter von Ottawa galt als „hochgefährlich“. Warum durfte er frei herumlaufen? Das müssen sich nun auch die deutschen Sicherheitsbehörden fragen lassen
(faz.net. Welche Sicherheitsbehörden?)
Nach dem Anschlag in Ottowa
Lammert: Wir lassen uns von Terroristen nicht einschüchtern
Der Bundestagspräsident verurteilt den Anschlag im kanadischen Ottawa. Auch in deutschen Sicherheitskreisen heißt es immer wieder, Terrorakte durch fanatisierte Einzeltäter seien nie ganz auszuschließen.
(faz.net. Ist ein toter Lammert sicherer?)

Integrationstagung
Die CDU sucht einen türkischstämmigen Kanzler
Generalsekretär Tauber ermuntert Migranten auf der Integrationskonferenz der CDU zur Parteikarriere. Die Kanzlerin macht Mut gegen Ressentiments, auch sie wurde zuerst als “Zonenwachtel” geschmäht.
(welt.de. Christiches Menschenbild unter Burka? Tauber Wachtelkönig?)

Rekrutierer des “Islamischen Staats” im Interview
“Demokratie ist etwas für Ungläubige”
Wie tickt der “Islamische Staat”? Wie sehen seine Anhänger die Welt? Ein IS-Rekrutierer schildert SPIEGEL ONLINE, wie sich die Extremisten die Zukunft vorstellen.
(spiegel.de. Ist so. Will hier niemand wahrhaben, weil keiner die Bedienungsanleitung “Koran” liest, dagegen aber meint, der Islam sei eine zahme Staatskirche wie die hier vorhandenen, die aus der Hand fressen, dagegen ist der Islam gleichzeitig Staat, folgerichtig nennt sich Terror eben IS.)

Terror in Kanada
Radikale Konvertiten zerstören eine Illusion
Kanada ist Europa ähnlicher als die USA. Das Attentat von Ottawa war ein Schlag gegen die Kultur der Offenheit. Wir werden in eine neue Runde der Konfrontation mit dem radikalen Islam gezwungen…Der Angriff…zerstört die Illusion, die Kanada genauso wie viele europäische Nationen pflegte, dass man zu den Unschuldigen und Guten in der Weltpolitik gehört und deshalb die Internationale der Radikalen weniger zu fürchten habe als etwa Amerika, das durch seine Macht und sein globales Engagement zum wichtigsten Hassobjekt der Islamisten wurde…Ein IS-Sprecher hatte vor einem Monat explizit zum Mord an Kanadiern aufgerufen und an anderen Westlern. Offenbar gibt es unter den Verlierern in westlichen Gesellschaften immer wieder instabile Persönlichkeiten, die diesen Aufrufen Folge leisten. Was nun in Kanada passiert ist, kann morgen auch in Europa geschehen…Nur wer wachsam ist und vorbereitet, wird der islamistischen Bedrohung mit der nötigen Gelassenheit begegnen können.
(welt.de. Hier glauben immer noch Gutmenschen, sie könnten mit scharfen Bombem Dialoge pflegen.)

Wau!

Spaichinger Gemeinderat auf den Hund gekommen

hundegesicht

(tütü). Eine Mehrheit, bestehend aus CDU, Grüne und Pro-Spaichingen, hat den Verwaltungsvorschlag zur Erhöhung der Hundesteuer abgenickt.  Einziges Argument: Die Steuer wurde seit 2007 nicht mehr erhöht.

Auf den Gedanken, dass eine Steuer auch einmal gesenkt werden könnte, kommt keiner. Bürgernah geht anders. Diese Maßnahme trifft vor allem ältere Leute, denen der Hund oftmals der einzige Freund ist. Sozial geht anders.

Ein Glück, dass die Räte in Sachen Steuerfindungsrecht noch nicht auf den Geschmack gekommen sind. Mit demselben Argument könnten auch Hamster, Katzen und Affen besteuert werden.

Abgesehen davon ist jedem Hundebesitzer zu raten, gegen den nächsten Steuerbescheid Einspruch einzulegen und nur unter Vorbehalt zu bezahlen.

Immerhin läuft derzeit beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein Verfahren gegen die Hundesteuer. Sollte dies erfolgreich sein, können die Hundebesitzer diese Steuer wieder zurückfordern.

Erbenstreit

Testament vermeidet die Zwangsversteigerung von Grundbesitz

hausheruntegekom

(lifePR) – Immobilieneigentümer können mit einem Testament entscheidend dazu beitragen, dass es nach ihrem Tod unter den Erben möglichst zu keinem Streit bei der Teilung des vererbten Vermögens kommt. So lässt sich zum Beispiel verhindern, dass einzelne Erben den Grundbesitz versteigern lassen, um schnell an Geld zu kommen.

Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg (12 U 144/13) hin und rät, das Testament von einem Notar beurkunden zu lassen. Im entschiedenen Fall hatte ein verstorbener Mann mehrere Grundstücke vererbt. In einem Testament hatte er detailliert geregelt, wie die Grundstücke unter den Erben aufgeteilt werden sollen. Trotzdem leitete ein Miterbe die Zwangsversteigerung eines Grundstücks ein, das für einen anderen Erben bestimmt war. Damit wollte er erreichen, dass bestehende Schulden aus dem Versteigerungserlös zurückgeführt werden. Die anderen Erben wehrten sich gerichtlich gegen die eingeleitete Zwangsversteigerung und bekamen recht.

Laut dem Urteil können zwar Erben im Normalfall die Zwangsversteigerung einleiten, wenn sie sich nicht einig werden, wie der Nachlass unter ihnen aufgeteilt werden soll. Hat jedoch der Verstorbene in einem Testament geregelt, wie die Aufteilung des Nachlasses erfolgen soll, ist eine Zwangsversteigerung in der Regel nicht zulässig. In Betracht käme sie trotz der testamentarischen Verfügungen nur, wenn auf andere Weise bestehende Schulden des Nachlasses nicht reguliert werden können. Im entschiedenen Fall war dies jedoch aus den laufenden Mieteinnahmen möglich. Das Gericht erklärte daher die Zwangsversteigerung für unzulässig.