14,3 Prozent im Land besiedelt

512 944 ha von 3,575 Millionen ha Fläche für Siedlung und Verkehr genutzt

siedlung

(tutut) – Eines der größten Projekte der Vermessungsverwaltung der letzten 30 Jahre kommt in diesen Tagen in Baden-Württemberg zum Abschluss. Die bisherigen getrennten Verfahrenslösungen für raumbezogene Daten (Automatisierte Liegenschaftskarte – ALK) und für nicht raumbezogene Daten (Automatisiertes Liegenschaftsbuch – ALB) werden mit der Umstellung auf das Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS systematisch verbunden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, löst ALKIS damit das ALB als Datengrundlage für die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung ab.

Auf Grund der Umstellungsarbeiten erfolgten die Datenlieferungen für die 3 380 Gemarkungen zu unterschiedlichen Bezugszeitpunkten, schwerpunktmäßig jedoch im August 2014. Die Darstellung zum Stichtag 31.12.2013 ist damit nicht möglich, ebenso wenig eine Berechnung des Flächenverbrauchs, definiert als die tägliche Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche. Erst mit der nächsten turnusmäßigen Datenlieferung aus ALKIS mit Stand 31.12.2014 liegen dann wieder voll mit den Vorjahren vergleichbare Zahlen vor.

Zum Stand August 2014 bezifferte sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Baden-Württemberg auf 512 944 ha. Dies entspricht einem Anteil von 14,3 Prozent an der Landesfläche (3,575 Millionen ha). Vor 10 Jahren lag dieser Wert noch bei 13,2 Prozent. Aktuell entfallen 196 932 ha oder knapp 40 Prozent auf Verkehrsflächen, d. h. Straßen, Wege, Plätze, den Schienen- und den Luftverkehr. Bei 276 608 ha oder 53,9 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche handelt es sich um Gebäude- und Freifläche, bei weiteren 31 258 ha (6,1 Prozent) um Erholungsfläche. Zu beachten gilt hierbei, dass die Siedlungs- und Verkehrsfläche in erheblichem Umfang Grün- und Freiflächen umfasst. Nach Schätzungen des Statistischen Landesamtes sind landesweit in Baden-Württemberg knapp die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsfläche, etwa 237 031 ha oder 6,6 Prozent der Landesfläche, tatsächlich versiegelt.

Siedlungsaktivitäten prägen verdichtete Gebiete
Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Bodenfläche insgesamt differiert bei regionaler Betrachtung sehr stark. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche erreicht in den Verdichtungsräumen des Landes mit durchschnittlich 27 Prozent Flächenanteil erwartungsgemäß deutlich höhere Werte als in den Randzonen (16 Prozent), den Verdichtungsbereichen im Ländlichen Raum (17 Prozent) oder im Ländlichen Raum im engeren Sinne mit 10 Prozent. Somit kommt in den eher ländlich geprägten Landkreisen Freudenstadt, Sigmaringen, Waldshut, Ravensburg, Breisgau-Hochschwarzwald oder Neckar-Odenwald-Kreis die Siedlungs- und Verkehrsfläche auf Anteilswerte innerhalb einer Bandbreite von 9,7 bis 10,7 Prozent, in den verdichteten Gebieten wie dem Rhein-Neckar-Kreis, sowie den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Esslingen dagegen auf deutlich höhere Anteile von 19,6 bis 24,7 Prozent. In den Stadtkreisen nimmt die Siedlungs- und Verkehrsfläche zwischen 30,1 Prozent (Heidelberg) und 58,2 Prozent (Mannheim) der Flächen ein. Eine Sonderstellung unter den Stadtkreisen kommt Baden-Baden mit »nur« 14,7 Prozent zu.

Mit der Gemeindegröße steigt Siedlungs- und Verkehrsfläche deutlich an
In den kleineren Gemeinden mit weniger als 3 500 Einwohnern entfallen weniger als 10 Prozent der Bodenfläche insgesamt auf die Siedlungs- und Verkehrsfläche, in Gemeinden über 10 000 Einwohnern sind es bereits über 14 Prozent. In Städten mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern beansprucht die Siedlungs- und Verkehrsfläche rund ein Viertel der gesamten Bodenfläche, in den neun Großstädten mit über 100 000 Einwohnern sogar über 41 Prozent. Dabei gewinnt insbesondere die Gebäude- und Freifläche mit wachsender Einwohnerzahl mehr und mehr an Bedeutung und erreicht bei Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern einen Anteil von knapp 60 Prozent an der Siedlungs- und Verkehrsfläche.

Der Erholungsfläche kommt in größeren Städten weitaus mehr Bedeutung zu als in den kleineren Gemeinden. Umgekehrt werden in den kleineren Gemeinden große Anteile der Siedlungs- und Verkehrsfläche (fast 50 Prozent) für den Verkehr genutzt. Hier fallen die überörtlichen Verbindungsstraßen relativ stark ins Gewicht. In den Großstädten sinkt der Anteil der Verkehrsflächen auf 30 Prozent und darunter.

In Licht getaucht

Auf den richtigen Schein kommt es an

Licht_ums_Haus_und_im_Garten

Lichtoptische Effekte entstehen bei der Außenbeleuchtung eines Hauses durch Bodeneinbaustrahler. Indirektes Licht ist das Kontrastprogramm zu Mastleuchten oder Kandelaber, die einen Lichtkegel bilden. Foto: Wüstenrot Bausparkasse AG

(lifePR) – Wenn abends die Dämmerung anbricht, beginnt eine effektvolle Außenbeleuchtung, Haus und Garten ins rechte Licht zu rücken. Der Lichtschein von Dekorationsleuchten setzt die Fassade oder den Eingangsbereich eines Wohngebäudes gekonnt in Szene. Gerade für den sicheren Weg zum Haus, aber auch für die Einbruchssicherheit ist die Beleuchtung ums Haus unverzichtbar, so die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische. Wenn es nicht nur um den Zweck geht, sondern auch um Gestaltung, ist ein fachmännisches individuelles Lichtkonzept gefragt.

Ein professionelles Lichtkonzept berücksichtigt die Lage und die Architektur des Hauses. Orientierungspunkte für eine stimmige Lösung sind der Baustil, die Fassadenfarbe oder auch Form und Farbe der Dachrinne, die prägend sind. Ob Eisen, Kunststoff, Edelstahl, Kupfer oder Messing, ob historische schmiedeeiserne Kandelaber, ob moderne Punktstrahler oder kühle Edelstahlanmutung, für jede Richtung gibt es die genau passende Wandleuchte außen. Wer nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause kommt, sollte auf jeden Fall von einem heimeligen, einladenden Lichtschimmer empfangen werden. Wichtig ist auch, die Installation unter energetischen und ökonomischen Gesichtspunkten vorzunehmen.

Lichtvarianten für jeden Geschmack
Eine durchdachte Außenbeleuchtung, zumal wenn sie von Bewegungsmeldern gesteuert ist, fördert das subjektive Sicherheitsempfinden von Bewohnern sowie Besuchern. Zuwege und Stufen werden gut eingesehen und auch das Aufschließen der Haustür fällt deutlich leichter. Die Außenleuchten, etwa in Form von Strahlern, schaffen zusätzliche Sicherheit, denn Einbrecher finden keine dunklen Ecken mehr und werden an Nebeneingangs- oder Kellertüren schon von weitem entdeckt. Licht vom Bewegungsmelder verbraucht nur eingeschaltet Energie und bietet besonders an weniger genutzten Wegen oder Ausgangstüren Sicherheit und Komfort, ohne die ganze Nacht zu brennen.

Da Terrassen und Balkone in der wärmeren Jahreszeit gerne als “verlängerte” Wohnzimmer genutzt werden, muss eine konzeptionelle Lösung auch diese Bereiche beachten. Diffuses oder indirektes Licht sollte eingesetzt werden, um die Konturen der Terrasse dezent nachzuzeichnen. An den Seiten der Terrasse ohne Wände begrenzen etwa Bodeneinbaustrahler lichtoptisch den Raum. Für die Raumseiten mit Wänden eignen sich Wandleuchten, die einen Teil der Fassade erhellen. Indirektes Licht, das von den Wänden reflektiert wird, ist sanft und sorgt für eine gemütliche Stimmung.

Es muss aber auch Lichtvarianten geben, Punktstrahler etwa, mit denen intensives Licht für bestimmte Tätigkeiten wie Lesen angeknipst werden kann. Zu geselligen Stunden ersetzen Kerzen, Wind- und Sturmlichter mit weichem diffusem Licht den Punktstrahler. Strahler mit Erdspieß lassen sich ganz leicht im Boden befestigen. Mastleuchten beleuchten den Boden aus zwei bis drei Metern Höhe. Dadurch deckt ihr Licht eine große Fläche ab. Hängeleuchten und Leuchtobjekte erfüllen dekorative Funktionen und begrenzen Räume.

Energiesparen auch vor dem Haus
Stand der Technik bei den Lichtquellen sind, neben Halogen- und Energiesparlampen, die LED-Strahler. Die Leuchtdioden verbinden eine sehr gute Lichtausbeute mit geringem Energieverbrauch. Bei einer Lichtleistung von 2.160 Lumen­ – das entspricht ungefähr einer alten Glühbirne mit 150 bis 200 Watt – haben handelsübliche LED-Strahler nur einen Stromverbrauch von 31 Watt, also etwa ein Fünftel im Vergleich zur Glühbirne. Im Unterschied zu anderen Lichttechniken ist der Strahler zudem absolut wartungsfrei. Der lästige Tausch des Leuchtmittels gehört damit der Vergangenheit an. Wer sich allerdings nicht auf Akkus und Solarzellen verlassen will oder die Beleuchtung bei Bedarf steuern möchte, kommt nicht umhin, Stromleitungen im Garten zu verlegen.

Tipps von Wüstenrot zur Außenbeleuchtung
- Wo Bäume im Garten stehen, können diese mit bunten Strahlern gezielt in Szene gesetzt werden: Ein effektvolles Spiel aus Licht und Schatten entsteht, das nebenbei ausreichend Licht auf Gehwege oder Sitzecken wirft. Wer nur kleine Lichtpunkte in Blumenbeeten wirken lassen will, dem reicht eine dezente Beleuchtung, die von Solarleuchten erzeugt wird.

- Von einem Lichtkegel angestrahlte Hausnummern sollten mindestens 20 Zentimeter groß sein; bei solchen, die direkt leuchten, reicht eine Schriftgröße von zehn Zentimetern aufwärts.
- Der neueste Trend ist die Kombination von Solartechnik mit energiesparender LED, die ein zartes gemütliches Licht abgibt. Diese Kombination findet man in Form von Steinen, Pyramiden, Schmetterlingen, Kugeln oder auch an Brunnen oder Wasserspielen.
- Dezent und doch überraschend sind Pflastersteine mit LED-Licht. Sie tauchen Gartenwege und Terrassen in atmosphärisches Licht. Tagsüber sehen die Leuchtsteine wie herkömmliche Pflastersteine aus und fügen sich unauffällig in das Verlegemuster ein.

Gefragt

Wann hört die Altersdiskriminierung in der Gesellschaft auf, welche “Senioren” sich offensichtlich nur als kindische Deppen vorstellen kann?

Gelesen

römerwurmlingen

So sieht Rückschritt aus: In die Steinruinen des Bades eines  römisches Gutshofes bei Wurmlingen steckten die Alemannen Holzpfosten für ihre Hütten.

Selbständig gemeinsam lernen
Pilot-Unterricht an der Erwin-Teufel-Schule
ist ins zweite Jahr gegangen
(Schwäbische Zeitung. Allein zu zweit im Wald?)

“Aldingen Anno Dazumal” erscheint später
…Auf das Buch der Aldinger Autorin Marlene Rose, “Aldingen Anno Dazumal – 1936 bis 1956″, müssen Neugierige wohl noch eine Weile warten…
(Schwäbische Zeitung. Schreibt sie wie sie malt?)

Möhringen wünscht sich ein “Lädele”
Ein Genossenschaftsladen soll etabliert werden – Bürgerversammlung am 22. Januar
(Schwäbische Zeitung. Lassen die Tuttlinger Schwaben ihre badische Verwandtschaft im Stich?)

Auberlehaus erhält einen Original-Dino
Im Museum ist jetzt ein Skelett zu sehen, wie man es 1932 gefunden hat
(Schwäbische Zeitung. Der tut nichts.)

“Wenn sie attraktiv ist, wird sie auch öfters angeklickt”
Die katholische Kirchengemeinde St. Theresia hat eine neue Website – Räte bestehen auf Datenschutz
(Schwäbische Zeitung. Wie heißt sie?)

“Ü 70-Party” in Wurmlingen zeigt viele Facetten
(Schwäbische Zeitung. Spätzünder?)

Neues Wissen über die alten Kartäusermönche in Freiburg
Eine Ausstellung zeigt neue Erkenntnisse über die alte Kartaus.
…Auf dem Friedhof der Mönche, die ein strenges Einsiedlerleben geführt hatten, lagen auch Frauen..
(Badische Zeitung. Es gab halt auch junge, gell? Fortpflanzung im Kloster geschieht immer durch Zellteilung!)

Landtagsfraktionen überziehen ihre Haushalte
Alle vier Landtagsfraktionen haben im vergangenen Geschäftsjahr ihre Haushalte überzogen. Negativer Spitzenreiter waren dabei die Grünen mit einem Minus von rund 279 000 Euro. Dies geht aus einer aktuellen Drucksache des Landtages hervor. Den kleinsten Fehlbetrag hat demnach die SPD mit rund 52 000 Euro. Die CDU liegt bei einem Minus von rund 273 000 Euro, die FDP-Fraktion bei einem Minus von rund 102 000 Euro.
(Südkurier. Die wollen die Wirtschaft des Landes führen? Gibt denen jemand Kredit?)

Entwurf für Partizipationsgesetz zieht sich hin
Das von Grün-Rot geplante Partizipations- und Integrationsgesetz zur Durchsetzung von «Chancengleichheit über soziale und ethnische Grenzen hinweg» lässt auf sich warten. Die Eckpunkte seien in der Ressortabstimmung, sagte Integrationsministerin Bilkay
(Südkurier. Ist wohl so irre wie der Name? Wann wird endlich dieses Ministerium gestrichen?)

Feuer am Wasserfall: Das ist dieses Jahr beim Triberger Weihnachtszauber geboten
Bald funkeln und leuchten sie wieder, die eine Million Lichter des Triberger Weihnachtszaubers. Vom 25. bis 30. Dezember wird den Besuchern ein einzigartiges Schauspiel an Deutschlands höchsten Wasserfällen in der kleinen Schwarzwaldstadt präsentiert. Mehr als 30 Künstler sorgen zudem für ein abwechslungsreiches Showprogramm auf drei Showbühnen.
(Südkurier. Es muss nicht immer Glühwein sein.)

Landtagspräsidentenkonferenz fordert Einsetzung einer Arbeitsgruppe
Landesparlamente wollen künftig auf EU-Ebene mehr Mitsprache erhalten
Wie die nationalen Parlamente fordern jetzt auch die Landtage, in europäische Entscheidungsprozesse stärker eingebunden zu werden. Zu diesem Zweck soll die Europäische Kommission eine Arbeitsgruppe einsetzen. Dafür haben sich die Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Landesparlamente auf ihrer Konferenz am 15. Dezember 2014 in Berlin ausgesprochen und einen entsprechenden – von Baden-Württemberg vorbereiteten – Beschluss gefasst, der sich insbesondere an den neuen EU-Kommissionspräsi-denten Jean-Claude Juncker richtet.
(landtag-bw.de. Wer regiert in einem Land? Der Landtag oder die Regierung? Ob das die “Arbeitsgruppe” herausfinden wird, welche als Alibi für eine überflüssige Berlinreise auf Steuerzahlerkosten herhalten muss?)

Pegida Die Verdummung des Abendlands
Das Pegida-Gefühl setzt auf ein anti-pluralistisches Führerprinzip, das durch Facebook das ideale Mittel gleichgerichteter Schwarmintelligenz gefunden hat. Der Tunnelblick dieser Bewegung kennt vor allem eine Richtung: die Verachtung gegenüber Politikern.
 von Jasper von Altenbockum
(faz.net. Wer ist da dumm? Der Kopf hinter dem Blatt? Auf welchem Prinzip setzt die CDU mit ihrer Führerin? Hat die außer sich was im Blick?)

Fahren ohne Führerschein
Keine Strafe für Reus im DFB-Team
Marco Reus muss nach seinem Verkehrsdelikt im DFB-Team keine Strafe befürchten. Teammanager Bierhoff stärkt dem Dortmunder den Rücken. Zurückhaltend äußert sich BVB-Chef Watzke zu neuen Vorwürfen gegen Reus
(faz.net. Delikt? Ist das nicht kriminell und Rechtsbeugung?)

Mönchsorden
Franziskaner vor Pleite wegen dubioser Geschäfte
Eigentlich predigt der Orden Armut und Bescheidenheit. Das animierte sogar den Papst, sich nach ihrem Gründer zu benennen. Nun droht den Mönchen die Pleite wegen zweifelhafter Finanztransaktionen.
(welt.de. Heilige und Scheinheilige sind auch Menschen.)

Polizei warnt
Gefährlicher Mörder flüchtet von Weihnachtsmarkt
Bei einem betreuten Besuch des Kölner Weihnachtsmarktes ist ein verurteilter Mörder geflüchtet. Die Polizei warnt vor dem Mann. Wer ihn sieht, soll ihn nicht ansprechen, sondern die Polizei rufen.
(welt.de. Gewarnt werden muss vor Justiz und Polizei in diesem Land! Oder gehen die dafür in den Knast mitsamteventuellen pseudopsychischen Betreuern?)

Weihnachtsbettelei

Wenn alle Tränendrüsen fließen:  Lokalblattleser helfen Großkonzern?

helfenfreudesz

Schwäbische Zeitung, Screenshot.

(tutut) – Das Bettelunwesen erreicht stets um Weihnachten seinen Höhepunkt. Was das mit der Wintersonnenwende zu tun hat, erschließt sich niemand. Nicht nur Lokalblätter drücken auf die Tränendüsen und feuern ihre Leser an, sich in die Taschen greifen zu lassen. Obwohl gleichzeitig die Blätter voll an Warnungen vor übeltätigen Menschen sind, welche anderen an ihr Geld gehen wollen. Ist das alles anders, wenn das Tuttlinger Lokalblatt mit schlecht geschriebenen Geschichten der Rührseligkeit das Geld von Lesern locker machen will für die ach so arme Katholische Kirche mit ihrer wohl noch ärmeren Caritas? Sie wissen was das ist, die Caritas? Sie wissen, dass das mit 590 000 Mitarbeitern der größte privatrechtliche Arbeitgeber Deutschlands ist, der noch zusätzlich  rund 500 000 ehrenamtliche Helfer hat?

Wenn Sie das wissen, dann ist Ihnen sicher auch der Rolladen der Rührseligkeit heruntergerast, als das Blatt kürzlich für die arme Caritas für einen armen Studenten aus Kamerun gebettelt hat, der am Verhungern ist, offensichtlich ein armes Kind der Region, für die unter dem Motto “Helfen bringt Freude”  Geld gesammelt wird? Was haben Sie über diesen Armen der Ärmsten erfahren? Sollten Sie nichts erfahren, weil es sein könnte, dass jemand ein Licht aufgeht angesichts all der weihnachtlichen Schauermärchen, mit denen den Leuten Geld aus der Tasche gebettelt werden soll?

Allerdings, wer,  wie in diesem Fall, zu sehr auf die Tränendrüsen drückt, läuft Gefahr, sie schlicht ganz zuzudrücken. “Weil ich kein Geld habe, verzichte ich manchmal aufs Essen”, “Ich esse nur einmal am Tag, das muss reichen”, “Fahrkosten vom Mund absparen….” Richtig ist sicherlich der Satz: “Auch seitens der Familie ein gewisser Druck da, weil sie das Geld fürs Studium zur Verfügung gestellt hatte”. Wo sind in diesem Artikel die nötigen Hintergrundinformationen?

Was machen die Eltern? So arm können sie nicht sein, denn das Geld für ein Studium kann nicht jede Familie aufbringen. Hat er sich für ein Stipendium bei der deutschen Botschaft beworben? Aus welcher Region kommt der Student, wie alt ist er? Will er nach dem Studium nach Kamerun zurück? Was studiert er genau (“Ingenieur”?) Ist es ein für afrikanische Länder wichtiges Studium wie z.B. Agrartechnologie, Elektrotechnik usw?

Afrikanische Studenten und Studentinnen sollten in ihren Heimatländern gefördert werden.  Mit den sogenannten Sur Place Stipendien könnte auch der Abwanderung des hochqualifizierten akademischen Nachwuchses aus ökonomischen Gründen entgegengewirkt werden. Auf diese künftigen Fach-und Führungskräfte, insbesondere im naturwissenschaftlich technischen Bereich, sind die Länder dringend angewiesen.

3000 Meeresbewohner

15 Jahre SEA LIFE Konstanz – Faszinierende Unterwasserwelt zieht Bilanz

SEA LIFE Konstanz

(lifePR) – Immer, wenn sich ein Jahr dem Ende neigt, nimmt man sich meist die Zeit, um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Das SEA LIFE Konstanz schaut aber nicht nur auf das Jahr 2014, sondern auf die letzten 15 Jahre zurück. Grund des ausgedehnten Resümees ist der 15. Geburtstag des Großaquariums in diesem Jahr. Eineinhalb Jahrzehnte Unterwasserwelt – das sind nicht nur 54 Tonnen Fischfutter, 5,2 Millionen Liter aufbereitetes Wasser und 320.000 Kilogramm Salz – sondern auch unzählige strahlende Kinderaugen, faszinierte Eltern und über 3.000 Meeresbewohner in Partystimmung.

Im Mai 1999 begann alles mit 500.000 Litern Wasser Gesamtvolumen für meist heimische Fischarten in rund 30 Aquarien. Zu den ersten Bewohnern des SEA LIFE Konstanz gehörten Forellen, Wolfsbarsche und Katzenhaie. Über die vergangen Jahre wurde das Aquarium um viele wunderschöne Tiere wie die z. B. die Meeresschildkröten, Clownfische und Rochen reicher.

In einem extra Themenbereich widmet sich das SEA LIFE Konstanz von Beginn an einer jährlich wechselnden Sonderausstellung.

So konnten die Besucher in den vergangenen Jahren unter anderem Ausstellungen wie die “Bunte Welt der Clownfische”, “Quallenzauber”, “Octopus Garden”, “Invasion der Krebse” und in diesem Jahr “Abenteuer Schildkröte” kennen lernen.

Absolute Publikumslieblinge seit März 2010 sind die zehn drolligen Eselspinguine, die sich sehr schnell in ihrem neuen Zuhause einlebten und gleich zwei Jahre später für ein weiteres “Hai-light” sorgten: ein Pinguinbaby !Zudem war die SEA LIFE Antarktis Schauplatz einer ungewöhnlichen Romanze: Pinguin Bonaparte verliebte sich unsterblich in den Gummistiefel seines Pflegers Dennis Kübler.

Das daraufhin Kooperationsanfragen von Gummistiefelherstellern an das SEA LIFE Konstanz herangetragen wurden, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Neben den wundervollen Unterwasserbewohnern sind es auch die kleinen netten Geschichten am Rande, die einen Tag im Aquarium so bereichern:

Das SEA LIFE Konstanz war schon Kulisse bei Heiratsanträgen und Hochzeiten, Unterwasser-Kofferauktionen und Weltrekord-Versuchen.

Auch 2015 wird ein Jahr voller spannender Neuheiten und Events. Der neue Ausstellungbereich “Piranhas – Räuber des Regenwaldes” wird die Besucher ab Ostern 2015 auf eine wunderbare Reise durch den Dschungel entführen. Vorbei an einem Wasserfall trifft man auf Knallblaue Pfeilgiftfrösche, schwarze Teufelsrochen und viele exotische Tiere mehr.

Da bleibt dem SEA LIFE Team nur wenig Zeit für sentimentale Rückblicke, wenn das neue Jahr mit so viel wundervollen Neuheiten bereits wartet.

Info
Im SEA LIFE Konstanz kostet der Eintritt 10,95 Euro pro Kind und 16,50 Euro pro Erwachsenen. Die Unterwasserwelt hat täglich ab 10:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sowie Details zu Preisen und Öffnungszeiten gibt es auf www.sealife.de oder auf facebook unter www.facebook.de/….

Gefragt

Wenn dieses Land eine Willkommenskultur braucht, muss es dann nicht auch eine Verabschiedungskultur haben? Wenn es sich Dänemark leisten kann, Migranten zu einer Rückwanderung zu bewegen, indem pro Rückwanderer circa 17 000 Euro und für  Kinder 5.000 Euro bereitgestellt werden, weshalb vor allem 20- bis 29-jährige Türken das Land verlassen, warum kann das dann nicht auch Deutschland?