Antiamerikanismus der Medien

Krieg gegen die Redefreiheit, Boykott und ein neues Wahrheitsministerium

Von Stefan Frank

Ende letzten Jahres gab es in Deutschland eine bis dahin ungekannte Boykottkampagne gegen Websites wie die beliebte regierungskritische „Achse des Guten“, die aus heiterem Himmel plötzlich des „Rechtspopulismus“ verdächtigt wurde – und das auch von einer Einrichtung, die vom Staat finanziert wird.

Alles begann mit Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen. Darauf reagierte Deutschlands Establishment höchst nervös: Der Außenminister und prädestinierte künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – der 2015 einer der Ersten war, die nach der Aufhebung der Sanktionen in den Iran reisten, um dort den Kotau vor den Ayatollahs zu machen – nennt Amerikas künftigen Präsidenten einen „Hassprediger“.

In Deutschlands Zeitungen herrschen Weltuntergangsstimmung und Antiamerikanismus. Doch wütende Hetze allein reicht vielen Trumphassern nicht; sie wollen ihre Energien in Aktivismus verwandeln, so kopflos dieser auch sein mag. Seit November hätten Deutschlands linke Parteien starken Mitgliederzuwachs, meldet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zur selben Zeit wurde bekannt, dass die Bundesregierung angesichts der 2017 stattfindenden Bundestagswahlen nicht mehr nur auf Selbstzensur der Journalisten setzt – also darauf, dass die Zeitungen freiwillig oder auf Druck des Presserats auf jegliche Kritik an der Einwanderungspolitik verzichten –, sondern offene Zensur plant.
Bundesregierung plant „Wahrheitsministerium“

Wie der „Spiegel“ berichtet, will das Bundesinnenministerium „im Kampf gegen Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken“ ein „Abwehrzentrum gegen Desinformation“ einrichten. „Es klingt nach dem Wahrheitsministerium ‚Miniwahr‘ aus dem dystopischen Roman ‚1984‘ von George Orwell“, schreibt selbst die „sozialdemokratische“ „Frankfurter Rundschau“. „Das riecht nach Zensur“, sagt Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes (DJV). „Abwehr“, so hieß auch der militärische Geheimdienst der Nazis – offenbar soll schon durch die Wortwahl gezeigt werden, wie ernst es der Bundesregierung ist.

Geächtet sind in Deutschland alle Gedanken, die im Verdacht stehen, „populistisch“ zu sein, die also nicht den Segen der Obrigkeit haben. Das gilt vor allem für jegliche Kritik an der Bundesregierung (insbesondere an der Zuwanderungs- und Energiepolitik), an der EU, am Islam, an den Behörden und an den Medien. Die Bundeszentrale für politische Bildung – die Informationsanstalt des Innenministeriums – spricht es offen aus: „Anti-Elitarismus“, „Anti-Intellektualismus“, „Antipolitik“ und „Institutionenfeindlichkeit“ seien „Wesensmerkmale des Populismus“. Eliten und Intellektuelle werden also in Deutschland zu den verletzlichen Minderheiten gerechnet, die besonders geschützt werden müssen.

„Die dicken blöden weißen Männer“
Zu dieser Elite zählt sich zweifellos auch der Mann, der Ende des Jahres einen der größten deutschen Medienskandale der jüngeren Zeit provozierte, indem er zusammen mit einer Seilschaft in Medienagenturen und Politik eine neue Form der Internetzensur einzuführen versuchte: Gerald Hensel, bis vor kurzem noch ein hochrangiger Mitarbeiter („Strategy Director“) von Scholz & Friends. Scholz & Friends ist eine der beiden großen deutschen Werbeagenturen; zu ihren Kunden zählen multinationale Konzerne wie General Motors, aber auch die Bundesregierung und die Europäische Kommission, sie ist also sehr staatsnah. Aus Wut darüber, dass Trump die Wahl in Amerika gewonnen hatte, forderte Hensel: „Lasst uns rechtsradikalen Medien den Geldhahn zudrehen!“ Zuvor hatte er bereits in einer Art Strategieschrift den Austausch von Argumenten für nutzlos erklärt. Vielmehr müsse der politische Gegner – die „Populisten“ – mit schmutzigen Methoden bekämpft werden.

In seinen Worten:
„Die liberale Mitte muss die Samthandschuhe gerade in den neuen digitalen informationellen Kriegen mit der Neuen Rechten ausziehen. Wir müssen den Spieß umdrehen und Populismus auch und gerade im Netz lernen… Es gilt darum, an vielen kleinen Punkten digital übergriffiger und deutlich unsympathischer im Umgang mit den Leuten zu werden, die uns ihre Zukunft aufdrücken wollen  – und das lange vor der nächsten Bundestagswahl… Politisches Storytelling, Targeting gegen den politischen Gegner, Influencer, Foren, Gerüchte…“

Gegen „die Neurechte“ müssten „Maßnahmen“ ergriffen werden, die
„below-the-line und digital sind. Wir brauchen ‚gute‘ Trollfabriken im Kampf gegen Frauke Petry, Beatrix von Storch, Geert Wilders, Marine Le Pen und die dicken blöden weißen Männern hinter ihnen. Das auch gerne schnell. Ab 2017 zerlegen sie weiter die EU und damit die Zukunft von uns und unseren Kindern.“

Werbeagentur als Gedankenpolizei
Ende November rief Hensel unter der Überschrift „Kein Geld für Rechts“ seine Kollegen in den Werbeagenturen dazu auf, alle zu boykottieren, die dem von ihm skizzierten Feindbild entsprechen, weil sie beispielsweise „EU-feindlich“ sind oder womöglich gar Sympathien für Donald Trump hegen. Er konnte auf einen fahrenden Zug aufspringen, denn zu dieser Zeit gab es in deutschen Medien bereits eine Hexenjagd gegen den amerikanischen Blog „Breitbart“ wegen dessen Nähe zu Donald Trump. Ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, behaupteten zahlreiche deutsche Zeitungen und Rundfunkmedien, „Breitbart“ sei eine „rassistische“, “ sexistische“, „xenophobe“, „antisemitische“ und „islamfeindliche“ „Hetzseite“. Im staatlichen deutschen Fernsehsender ARD wurde Breitbart als „ultrarechte“ „Plattform für weiße Vorherrschaft“ tituliert. Andere Journalisten schlugen ähnliche Töne an.

Wer keine Zeitung liest, ist verdächtig
Hensel ging nur eine Spur weiter. Im Stil eines Anklägers der Inquisition rief er dazu auf, die von ihm vermutete „Dominanz rechter Mikro-Medien“ (er meint Websites) zu brechen. Für höchst gefährlich und staatsgefährdend hält er jeden Menschen, der Artikel liest, hinter denen kein deutsches Medienimperium steht: „Während ich mein Info-Bedürfnis mit meinem ZEIT- oder Le Monde Diplomatique-Abo abdecke, informiert sich der wackere neurechte Freiheitskämpfer gerne über Online-Medien wie die Achse des Guten oder Breitbart News.“ Das allein ist für ihn schon verdächtig. Er, auf dessen Website (seit Dezember nur noch mit Passwort zu erreichen) ein Sowjetstern prangt, macht mit seinen Gegnern gern kurzen Prozess. „Breitbart“ etwa ist für ihn faschistisch („Salonfaschos“). Warum? Weil der Blog – und hier zitiert er der Einfachheit halber einen Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ – „sämtliche Themen des deutschen Rechtspopulismus“ abdecke; Breitbart berichte „von der Migrations- und Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung, sowie über angebliche kriminelle Taten von Migranten und islamistische Umtriebe“.

Das hält Hensel offenbar für mindestens so kriminell wie die Lektüre von Artikeln, die nicht in einer der von ihm gebilligten Zeitungen stehen. Die Lösung? Boykott! „In meiner kleinen blöden Welt herrscht Meinungsfreiheit. Zweifellos sind Seiten wie Breitbart News und die Achse des Guten … legale Medien.“ „Dennoch“ könne man Firmen „natürlich mal fragen, ob sie … wissen, dass ihre Banner auf entsprechenden Seiten stehen und dort ihre Marke repräsentieren.“ Diese Art des „Fragens“ ist ungefähr so, wie wenn die Mafia den Pizzeriabesitzer „fragt“, ob er denn eine Feuerversicherung habe.

Allianz für Zensur
Seinen Lesern (bzw. Komplizen) gab Hensel detaillierte Anweisung: Wer in einem Unternehmen arbeite, solle prüfen, ob die von ihm genannten „rechten“ Websites auf der „Black List“ stünden. Mitarbeiter von Werbeagenturen sollten mit Hensel und anderen autoritären Charakteren eine Seilschaft für Internetzensur bilden: „Sollte dich deine Karriere in einer Media-Agentur etwas höher gebracht haben, könnte man das Thema ja vielleicht mal beim nächsten Media-Miteinander mit Kollegen ansprechen. 2017 ist Wahljahr. Ihr, liebe Kollegen, habt durchaus mit in der Hand, wer unsere Werbedollars bekommt.“

Konsumenten sollten direkt oder über die sozialen Medien Druck auf Unternehmen ausüben, keine Werbung bei „Hetzpostillen“ und „Zukunftsvergiftern“ zu schalten.

Dieses Pamphlet erschien, wie gesagt, nur auf einem privaten Blog, noch dazu auf einem, den bis dahin kaum jemand kannte. Doch die Macht, mit der Hensel prahlte – die Netzwerke in den Werbeagenturen und Redaktionen – war echt. Auf Hensels Kommando hin berichteten große Zeitungen und Websites mit viel Sympathie über die Aktion unter dem Hashtag #keingeldfürrechts.

Konzerne beugen sich dem Druck
Große Unternehmen wie die Deutsche Telekom (T-Mobile), BMW oder die Lebensmittelhandelskette REWE parierten umgehend und schworen, „Breitbart“ sofort auf die Schwarze Liste gesetzt zu haben und dort nie wieder zu werben. Der „Spiegel“ berichtete über Hensels „Widerstand“ (!) und stellte ein Unternehmen an den Pranger, das nicht sofort gespurt hatte: Die Reaktion eines Pizzalieferservices, der selbstbewusst genug war, zu antworten, er sei „nicht von der Gesinnungspolizei“ wurde vom „Spiegel“ als „unbeholfen“ getadelt – nach „Protesten von Nutzern“ habe er dann aber doch kapituliert, stellte das Blatt voller Genugtuung fest.

„Breitbart“ wird es verkraftet haben, auf ein paar Hundert Dollar Werbeeinnahmen aus Deutschland zu verzichten. Doch bei seinem Versuch, seine Kollegen in den Werbeagenturen auch gegen deutsche Websites wie die „Achse des Guten“ aufzubringen, war Hensel erfolgreich: Wenige Tage später wollte keine von ihnen mehr Werbung dort platzieren. Das Anzeigengeschäft, eine Einnahmequelle, die für Websites mindestens ebenso wichtig ist wie für Zeitungen, kam zum Erliegen. Hensel wähnte sich am Ziel.

Staatlich finanzierter Boykott
Dabei geholfen hatte ihm auch eine Gedankenpolizei, die von der Bundesregierung, dem Deutschen Fußballbund und der Wochenzeitung „Die Zeit“ finanziert wird, und die bis vor kurzem auch noch Scholz & Friends zu ihren Unterstützern zählte: „Netz gegen Nazis“.
Von dem Namen darf man sich nicht täuschen lassen: Ein „Nazi“ ist für die Autoren dieser Website bereits, wer „islamfeindlich“ oder „medienfeindlich“ ist. Kurz nach Hensels Boykottaufruf erschien die „Achse des Guten“ bei „Netz gegen Nazis“ auf einer Liste von „beliebten rechtspopulistischen Blogs“ – gemeinsam mit dem liberalen Publizisten Roland Tichy und der evangelischen Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld (die Kommunisten ein Dorn im Auge ist, weil sie sich in den 1980er Jahren in der DDR gegen die Diktatur engagiert hatte). Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die die Seite betreibt, erhält jährlich fast eine Million Euro von der Bundesregierung. Offenbar zeigt sie ihre Dankbarkeit, indem sie Rufmord an Regierungskritikern verübt.

„Mode, Leute als ‚rechts‘ zu denunzieren“
In kurzer Zeit hatte Hensel eine Art Mafia auf die Beine gestellt, die diejenigen, die die ideologische Gefolgschaft verweigern, durch Verleumdung wohl wirtschaftlich kaputt zu machen scheint, indem anscheinend Kunden verjagt werden. „Es ist gerade schwer in Mode“, kommentierte die „Frankfurter Allgemeine“, „Leute zu brandmarken und als ‚rechts‘ zu denunzieren, deren Ansichten man nicht teilt. Mit dem Etikett wollen Unternehmen nichts zu tun haben und drehen – wie man auf Twitter nachverfolgen kann –, gleich bei, wenn sie nur heftig genug darauf hingewiesen werden, sie unterstützten mit ihrer Werbung (die im Internet oft automatisch geschaltet und gestreut wird) die Falschen.“

Doch die „Achse des Guten“ zeigte, wie man sich wehren kann: Die Redakteure machten den Fall in einer Reihe von Berichten und Kommentaren öffentlich. Mehrere Tausend Leser beschwerten sich daraufhin auf der Facebookseite von Hensels Arbeitgeber Scholtz & Friends, welcher sich nach anfänglicher Unterstützung von der Aktion seines Mitarbeiters distanzierte und sich schließlich von Hensel trennte. Seine Aktion sei „so erfolgreich“ gewesen, dass er seinen Arbeitgeber „aus der Schusslinie nehmen“ wolle, sagte Hensel selbst und stellte sich als Opfer dar. „Sowohl mein Ex-Arbeitgeber als auch ich wurden Opfer eines gewaltigen Hatestorms aus unzähligen Tweets, Mails und Kommentaren über Social Media … Das ist eine systematische Kampagne.“

Propagandaoffensive zur Bundestagswahl
Dabei war er derjenigen gewesen, der eine systematische Kampagne mit den von ihm propagierten schmutzigen Tricks „unter der Gürtellinie“ ausgerufen hatte. Das geschah offenbar auch mit Blick auf Pläne der Bundesregierung zur ideologischen Festigung der Bevölkerung. Wie Recherchen der „Achse des Guten“ ergaben, stand Hensels Boykottaktion in engem Zusammenhang mit Plänen des Familienministeriums, im Wahljahr 2017 eine großangelegte Werbekampagne für die Einwanderungspolitik der offenen Tür zu starten. Dafür werde eine Agentur gesucht, meldete im September eine Fachzeitschrift der Werbebranche:
„Familienministerin Manuela Schwesig hat (SPD) hinsichtlich der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in punkto Rechtsextremismus und Flüchtlinge keine leichte Aufgabe. Deswegen ist sie nun auf der Suche nach Unterstützung für eine breit angelegte Kampagne. Wie einer europaweiten Ausschreibung zu entnehmen ist, sucht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) derzeit eine Agentur zur Bewerbung der Marke ‚Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit‘.“

Bis Mitte Dezember sollten die Agenturen ihre Vorschläge einreichen. „Es drängt sich der Verdacht auf“, schreibt die „Achse des Guten“, „dass diese Aktion ein vorauseilendes Pilotprojekt für die Bewerbung um den Millionen-Etat des Familienministeriums von Ministerin Schwesig war. Ein kostenfreier Probelauf für den sogenannten ‚Agenturpitch‘ [Englisch: Advertising Pitch].“

Venezolanische Verhältnisse?
Auf die Frage nach dem wirtschaftlichen Schaden für die „Achse des Guten“ antwortet Herausgeber Henryk M. Broder gegenüber Gatestone: „Er ist erheblich, wie groß er ist, werden erst in paar Monaten wissen. Es sind ja nicht die Firmen aus der Werbung ausgestiegen, sondern die Agenturen. Der Schaden für Scholz & Friends dürfte noch größer sein, aber die reden nicht darüber.“

Von einem „Angriff auf die Pressefreiheit“ spricht das „Hamburger Abendblatt“ und fügt hinzu: „Es scheint, als sei der Schuss der Aktivisten nach hinten losgegangen.“

Vergleicht man die Situation in Deutschland mit der in der kommunistischen Diktatur Venezuela, zeigt sich eine erschreckende Gemeinsamkeit: Je deutlicher das Scheitern der herrschenden Politik zutage tritt, desto aggressiver wendet sich das Establishment gegen diejenigen, die es wagen, über die Probleme zu reden.
(Stefan Frank ist ein unabhängiger Publizist. Quelle: Gatestone Institut.)

Gescheiterte Familienpolitik

Mein Deutschland: Geld macht keine Kinder
(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt *)

Die Deutsche Welle-Mitarbeiterin „Danhong Zhang“ schrieb am 19.01.2017:

Liebe Freunde,

im Wahljahr möchte ich mich einigen Phänomen in Deutschland widmen, die auf mich befremdlich wirken. Anfangen möchte ich mit unserer Zukunft, den Kindern, oder besser gesagt, den fehlenden Kindern. Viel Spaß beim Lesen: http://dw.com/p/2VyKg“.

Schon der Aufmacher des Beitrags http://dw.com/p/2VyKg“ bringt das Problem unserer völlig abstrusen Familienpolitik, die dem törichten Genderismus den Vorrang einräumt, auf den Punkt. Vor dieser für unser Land und Volk tödlichen Entwicklung habe ich schon seit Jahren immer und immer wieder gewarnt.

Zitat: „In kaum einem anderen Land wird mehr Geld für die Familienförderung ausgegeben als hierzulande. Das Ergebnis ist eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Das lässt nur eine Schlussfolgerung zu“, meint Zhang Danhong.

Deutschland atmet langsam durch und entdeckt sich neu. Für die klugen Köpfe, die alles Gute für sich beanspruchen und nach bekannter Manier das Schlechte reflexartig dem politischen Gegner zuordnen, sei vorsorglich angemerkt, dass es sich bei dieser neuen Selbsterkenntnis keinesfalls um das Verdienst der Bundesregierung oder der im Bundestag vertretenen Parteien handelt, sondern des Volkes selbst. Erfrischend, klug und den Zustand unseres Landes trefflich bezeichnend, fand ich den Satz „Denn als Mehrheit kommen wir (die Mütter) niemals in den Genuss des Minderheitenschutzes.“, womit die verkorkste „Anti-Diskriminierungs-Denkweise“ und das ganze Dilemma dieser falschen Politik doch entlarvt wäre.

Der DW-Redakteurin Frau Danhong Zhang möchte ich für diesen ausgezeichneten Beitrag danken, aber auch den Personal-Verantwortlichen der DW gratulieren, diese mutige und gleichermaßen kluge Dame in ihrem Personalbestand zu haben, warum ich auch die maßgeblichen politischen Akteure sehr gerne mitlesen lasse. Besserung kann nur erfolgen, wenn auch die medialen Verantwortlichen die inzwischen so zahlreichen Probleme unseres Landes (s. auch gestrige Rede des Bundestagspräsidenten Dr. Norber Lammert zum Gedenken der Todesopfer des Berliner Terroranschlags) in Zukunft offen ansprechen und diskutieren. Die erschreckende Zahl von 200 Mrd. Euro jährlich macht deutlich, wie die Berliner Gender-Protagonisten, – allen voran in Person der Emanzipationsministerin Schwesig (SPD) und der Kanzlerin (CDU) – mit allen Mitteln tricksen, um uns Bürgerinnen und Bügern ihr skurriles sozialistisches Gedankengut einzuhämmern. Insgesamt lässt sich sagen, dass es sich hier um eine schon im Ansatz falsche, ideologische Politik handelt, die unser Land ruiniert und wofür wir nun mit der Ausrufung einer „Willkommenskultur unlimited“, die niemand will, geschweige versteht, millionenfach auch noch „beschenkt“ werden. Die von Frau Merkel gewollte Islamisierung unseres Landes („Der Islam gehört zu Deutschland“) ist auf gutem Wege und wie ich meine, schon vorprogrammiert. Das System ist ausgereizt. Es ist alles so offensichtlich.

Beste Grüße, Klaus Hildebrandt *), (Rheinland-Pfalz)

**************

Mein Deutschland: Geld macht keine Kinder

Von Zhang Danhong, Deutsche Welle

Die Welt ist ganz schön ungerecht: Während die Chinesen jahrzehntelang Strafe für das zweite Kind zahlen mussten, wirft die Bundesregierung den Bürgern Geld hinterher, damit sie endlich mehr Kinder zeugen. Alle Posten zusammengezählt lässt sich der Staat die Familienpolitik jedes Jahr 200 Milliarden Euro kosten. Und dann feiert es die Regierung als ihren Erfolg, dass die Geburtenrate 2015 von 1,4 auf 1,5 Kinder pro Frau gestiegen ist. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass es in erster Linie die zugewanderten Frauen sind, die das Herz der Familienpolitiker höher schlagen lassen. Bei den Deutschen ist die Lust auf Kinder gleich niedrig geblieben.

Mich wundert das nicht. Denn weder Kindergeld noch Elterngeld können an der kinderfeindlichen Grundstimmung der deutschen Gesellschaft etwas ändern. Für mich als eine Frau mit Kinderwunsch fing das Problem bereits mit der Partnersuche an: Der erste Deutsche, in den ich mich verliebt hatte, war nicht bindungswillig, der nächste schwul, der dritte litt unter Kinderphobie.

Von Angst und Zweifel geplagt
Wovor hat der deutsche Mann eigentlich Angst? Dass er das Kind im Zweifelsfalle nirgendwohin zurückschicken kann? Dass er im Falle der Trennung zum zahlenden Depp degradiert wird? Auch Frauen quälen sich mit Fragen: Habe ich auch den richtigen Vater für mein Kind ausgesucht? Wird eine Mutterschaft meine Aufstiegsschancen zunichte machen?

Früher dachte ich, der deutsche Zweifel ist das Ergebnis ihres philosophischen Gens – nach dem Motto: Ich zweifle, also bin ich. Nun weiß ich, dass die längst zu internationaler Berühmtheit gelangte „German Angst“ zumindest in diesem Falle bedeutet, sich stets den „worst case“ auszumalen, um dann den menschlichen Trieb zur Fortpflanzung im Keim zu ersticken.

Mangel an kinderreichen Familien
Vor diesem Hintergrund mutet es schon heldenhaft an, wenn sich ein Paar trotz aller Risiken und Unwägbarkeiten für Nachwuchs entscheidet. Aber nach zwei Kindern ist meistens Schluss. Das verlangt offenbar eine ungeschriebene DIN-Norm für die Familie. Der Soziologe Martin Bujard führt das auf eine Debatte in den 1960er-Jahren zurück. „Eine Debatte über Disziplin, bei der Triebkontrolle als Tugend gepriesen wurde“, sagt Bujard der Wochenzeitung „Die Zeit“. Als dann die Pille diese Kontrolle kinderleicht machte, gab es keine Entschuldigung mehr für Großfamilien. Den Hauptgrund für den Geburtenrückgang in Deutschland sieht der Bevölkerungsforscher nicht in der Kinderlosigkeit mancher Frauen, sondern im Fehlen kinderreicher Familien.

Auch eine andere neue Norm fördert nicht gerade die Bereitschaft der Frauen, mehr Kinder auf die Welt zu bringen: Sie besagt, dass Mütter an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen. Schließlich haben die Feministinnen jahrzehntelang dafür gekämpft, dass Frauen den heimischen Herd verlassen können. Der Gesetzgeber hat den Eltern sogar einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren versprochen.

Pendel zwischen zwei Extremen
So hat sich innerhalb einer Generation ein Sinneswandel bei den Deutschen vollzogen. Während ich als junge Mutter noch das hässliche Wort „Rabenmutter“ lernen musste, weil ich bald nach der Entbindung wieder meinem Beruf nachging, wird heute eine Vollzeitmutter zumindest in Großstädten schief angesehen. Warum immer diese Extreme? Warum herrscht hierzulande so wenig Toleranz gegenüber individuellen Entscheidungen, die eben keiner Norm entsprechen?

Die Deutschen sind nicht nur vernarrt in Normen, sie sind auch bekannt für ihre Ordnungsliebe. Alles muss seine Ordnung haben. Dazu gehört zum Beispiel ein leises Auftreten in der Öffentlichkeit, was augenscheinlich auch von Babys erwartet wird. Nirgendwo sonst sehe ich so viel Stirnrunzeln wie hierzulande, wenn ein Kind in der Bahn anfängt, zu schreien. Sofort muss ein Schnuller her. Da meine beiden Kinder den Schnuller von Anfang an mit Wut und Abscheu abgelehnt haben, habe ich stets das Auto vorgezogen, um peinliche Situationen in der Bahn zu vermeiden.

Wer denkt, dass Kinder wenigstens auf dem Spielplatz ein Anrecht auf Lärm haben, irrt gewaltig.Bis 2011 konnten Geräusche von Kindergärten und Spielplätzen als schädliche Umwelteinwirkung bewertet und von Richtern verboten werden.

Die deutsche Gesellschaft macht es uns Müttern das Leben nicht einfach. Dennoch lassen sich die meisten Paare die Freude am Nachwuchs nicht verderben, was uns wiederum zum Verhängnis wird. Denn als Mehrheit kommen wir niemals in den Genuss des Minderheitenschutzes. Wie viel Kritik musste der grüne Politiker Winfried Kretschmann einstecken,als er es einmal wagte, ein gutes Wort für die klassische Ehe einzulegen, aus der immer noch die meisten Kinder hervorgehen. Er bediene sich des klassischen Repertoires homophober Propaganda von rechts, hieß es in einem taz-Kommentar.

Keine Kinder, um die Welt zu retten?
Für mich betreiben einige aus meiner Zunft Propaganda gegen Kinder. So beschreibt eine SpiegelOnline-Kolumnistin zuerst die Probleme in Europa: „Verstopfte Straßen in London, Wohnungsknappheit in Berlin, Arbeitslosigkeit in Italien.“ Um dann den Europäern vorzuwerfen, trotz der übervollen Erde weiter Kinder in die Welt zu setzen.Ihr Lösungsvorschlag: Heterosexuelle Europäer halten sich mit der Fortpflanzung zurück, während homosexuelle Paare Kinder aus Afrika adoptieren dürfen.

Ins gleiche Horn stößt der jüngste Bericht des wachstumskritischen „Club of Rome“. Die Autoren plädieren dafür, denjenigen Frauen eine Prämie von 80.000 Dollar zu geben, die nur ein Kind zur Welt gebracht haben. Ganz ehrlich: Sind die Frauen in den Industrieländern nicht die falschen Ansprechpartner, wenn es darum geht, die globale Überbevölkerung in den Griff zu bekommen? Oder soll das Ganze nur eine späte Rehabilitation der Ein-Kind-Politik in China sein? (Original: http://www.dw.com/de/mein-deutschland-geld-macht-keine-kinder/a-37172762)

Auch wenn die Deutsche Welle (DW) eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist, so finanziert sie sich nicht über die üblichen Rundfunkgebühren, sondern aus dem Bundeshaushalt, hier sogar aus dem Titel der Kanzlerin selbst.

Deutschland atmet langsam durch und entdeckt sich neu. Für die klugen Köpfe, die alles Gute für sich beanspruchen und nach bekannter Manier das Schlechte reflexartig dem politischen Gegner zuordnen, sei vorsorglich angemerkt, dass es sich bei dieser neuen Selbsterkenntnis keinesfalls um das Verdienst der Bundesregierung oder der im Bundestag vertretenen Parteien handelt, sondern des Volkes selbst. Erfrischend, klug und den Zustand unseres Landes trefflich bezeichnend, fand ich den Satz „Denn als Mehrheit kommen wir (die Mütter) niemals in den Genuss des Minderheitenschutzes.“, womit die verkorkste „Anti-Diskriminierungs-Denkweise“ und das ganze Dilemma dieser falschen Politik doch entlarvt wäre.

********************
Zhang Danhong, DW Deutsche Welle, Hauptabteilung Wirtschaft und Wissenschaft, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn, Deutschland/Germany, Tel: ++49 228 429 4235, Fax: ++49 228 429 4224, Email: danhong.zhang@dw.com
*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo

Gelesen

zone15halbe17

Zone 30 Halbe.

(tutut) – Vereine kommen. Vereine gehen. Der Heuberger Bote spottete schon im 19. Jahrhundert, in Spaichingen fehle nur noch der Verein der Vereinslosen. Abgesehen von der einen oder anderen Religion, sind die Spaichinger weltweit die einzigen Menschen, die per Geburt Vereinsmitglied werden. Im Jahrgangsverein. Auch wenn der Schwabe damit prahlt, erst mit 40 gescheit zu werden, darf diese Ausgeburt von Bescheidenheit nicht sonderlich ernst genommen werden. Genausowenig wie früher das seit über 100 Jahren gepflegte Wiedersehen zum Fünfzigerfest als Lebenshöhepunkt gefeiert worden ist. Inzwischen weiß jeder, dass spätestens da das Sterbealter beginnt. Über Vereinsmeierei lässt sich viel und gerne spotten. Die Extreme liegen dicht beieinander. Täglich ist zu hören von Vereinen, welchen Mitglieder und  Mitwirkende ausgehen, aber auch umgekehrt von Massenbewegungen. Selten ein Mitglied, welches sich mit einem Verein begnügt. Vermutlich gibt es in Spaichingen mehr Vereinsmitglieder als Einwohner. Damit ist allerdings auch die oft beklagte Tatsache verbunden, dass es leider immer nur die wenigen Selben sind, die das Feld eines Vereins bestellen. Die meisten Mitglieder ernten nur. Besonders ekklatant wurde der Unterschied mit der Wende zwischen West und Ost in Deutschland. Hier ein blühendes freies und freiwiliges Vereinsleben aktiver Gemeinschaft, dort ein paar staatlich beaufsichtigte und reglementierte eher zwanghafte Interessengenossenschaften. VEB und LPG  Geselligkeit und Nützlichkeit. Plötzlich, von  Vater  und Mutter Staat allein gelassen, musste das Kind erst lernen, selbständig und erwachsen zu werden. Gerade ein aktives Vereinsleben zeigt den Unterschied zwischen Freiheit und Unfreiheit, zwischen Selbständigkeit und Unselbständigkeit, zwischen dem Staat, den die Bürger selbst bilden, und dem Staat, der sie leitet, bevormundet und in allen Bereichen des Lebens führt. Diesen sehr verschiedenen Staatsbegriff haben die meisten Menschen bis heute noch immer nicht begriffen, wenn sie sich wieder bereitwillig vom linksextremistischen sozialistischen Staat verführen und führen lassen wollen,anstatt selbst ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und zu sagen: Der Staat bin ich! Deshalb ist der Verein die beste Schule der Demokratie. Ohne Mitglieder kein Vorstand. Ohne Aktive keine Aktivität. Das schließt natürlich die Gefahr von diktatorischer Führerschaft nicht aus, wenn Mitglieder sie zulassen. Die, welche sich gerne selbst für den Staat halten,  kommen zur Not auch ohne Volk aus. Das stört nur. Demokratische Vereine dagegen sind Bevormundern immer gefährlich. Was haben die Besatzer nach Ende des Zweiten Weltkrieges zuerst getan? Vereine verboten! Es dauerte Jahre, bis sie wieder erlaubt worden sind. Kontrolle ist wichtiger als Vertrauen.

Recht hat der Redaktionsleiter des Tuttlinger Lokalblatts, wenn er das Verhalten Tuttlinger Zeitgenossen gegenüber einem türkischen Supermarkt als „kleingeistig“ geißelt. Hierzu muss er aber nicht redlich umständlich bemüht das Grundgesetz als Geschütz auffahren oder einer Warenangebotslücke das Wort reden. Es genügt doch zu appellieren, anständig miteinander umzugehen. Eine Frage der Gegenseitigkeit. Das scheint in diesem Fall das Problem zu sein. Könnte da der Schreiber nicht selbst mit gutem Beispiel vorangehen? Vertritt er nicht manchmal ein Zentralblatt der Kleingeistigkeit, wenn auf Andersmeinende mit dem Schreibfinger gezeigt wird und diese wie selbstverständlich in einer Prangerecke landen, obwohl sie nur das Grundgesetz in Anspruch nehmen, aber hierfür ihre „Würde des Menschen“ angetastet wird gerade auch vom Lokalblatt? Manchmal sind die Kritiker der Elche selber welche.

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf nimmt für das Land Auszeichnungen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) entgegen.
Minister Guido Wolf: „Lassen Sie uns das Potential Baden-Württembergs für den Radtourismus voll entfalten!“
(Justizministerium. Verwundetenabzeichen für seine volle Entfaltung auf dem Donauradweg?)

„AfD ist ein Sammelbecken für braunes Gedankengut“
Die CDU heiße nicht „Konservative Demokratische Union“, sondern Christlich Demokratische Union, sagt Volker Kauder
(welt.de. Wer war Steigbügelhalter Hitlers? Von welcher CDU spricht er, von der linksextremistischen Merkels? Heiner Geißler: „Auch Nationalsozialisten waren Sozialisten“. An das CDU-Programm von 2005 kommt die AfD nicht heran: „Zuwanderung begrenzen, Integration stärken…Es gibt aber auch Zuwanderer aus fremden Kulturkreisen mit erheblichen Integrationsdefiziten. Weit überdurchschnittliche Arbeitslosenquoten, viele Migrantenkinder ohne schulischen Abschluss, Ghettobildung und eine Entwicklung von Parallelgesellschaften und eine häufig selbst gewählte Abgrenzung ausländischer Jugendlicher von der deutschen Gesellschaft sind Alarmsignale für den sozialen Frieden im Land. Das Zuwanderungsgesetz alleine kann die
strukturellen Integrationsdefizite nicht beheben„..Hält Kauder das Volk für blöd?)

renquisguller

Renquishausen kräht: Für Chinesen beginnt am Wochende  das Jahr des Hahns. Das chinesische Tierkreiszeichen Hahn und seine Eigenschaften: Stärken: Ausdauer, Zielstrebigkeit, Wissbegierde, Hilfsbereitschaft, Treue. Schwächen:  Pedanterie, Zynismus, Selbstüberschätzung, Redseligkeit,Prestigehunger.
________________

Pop-Oratorium zum Reformationsjubiläum
Luthers Leben macht Station in Stuttgart
Aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums tourt das Pop-Oratorium „Luther“ durch Deutschland und macht am Wochenende Station in Stuttgart. Mit dabei: 1.200 ehrenamtliche Sänger.
(swr.de. Wird er jetzt auch noch zum Gutmenschen hochgejubelt? Der hat gelebt! Da gibt’s nichts zu besingen. Warum nicht  Käßmann selig sprechen?)

Fast 1000 Teilnehmer beim „Women´s March“
Fast 1000 Menschen haben am Samstagnachmittag in Heidelberg bei einem sogenannten „Women’s March“ für gesellschaftliche Vielfalt demonstriert.„Choin us“, „kommt mit“, lautete die Devise am Samstagnachmittag beim Solidaritätsmarsch der amerikanischen Frauen in Heidelberg für den großen „Women´s March on Washington“. Und viele sind der Aufforderung gefolgt, bis aus Stuttgart sind einige angereist zum einzigen „Sister March“ der weltweiten Kundgebung für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung in Baden-Württemberg. Es war ein fröhlich-bunter Protestzug, dessen Teilnehmer und Teilnehmerinnen unermüdlich und lautstark englische Sprechchöre skandierten.
(Stuttgarter Zeitung. Marsch gegen das Grundgesetz? Wieviele waren auf den Fußballplätzen und bei Aldi? )

Südwest-CDU ist mit Merkel versöhnt
Im Kloster Schöntal sagt die Landespartei der Bundesvorsitzenden „vorbehaltlose“ Unterstützung zu – Harter Kurs in der Asyl- und Sicherheitspolitik.
(Stuttgarter Zeitung. hat sie den Plüschwolf gestreichelt oder den Strobl?  Welche CDU? Der linksextremistische sozialistische Rest?)

Gewalt gegen Beamte in Stuttgart
Böse Blicke, geballte Fäuste
Aggressives Verhalten ist heute in vielen Lebensbereichen festzustellen. Es bedroht das Zusammenleben – auch in Stuttgart
(Stuttgarter Zeitung. Wenn Beamte ihren Dienst nicht tun, was erwartet das Land dann?)

Ministerpräsident fördert Wirtschaftsaustausch
Kretschmann reist nach Indien
Baden-Württembergs Partnerregion Maharashtra in Indien hat mehr Einwohner als ganz Deutschland. Der Ministerpräsident sieht dennoch Gemeinsamkeiten.
(Stuttgarter Zeitung.Ist’s hier zu kalt? Was will er lernen as einem Dritte-Welt-Land mit Atomwaffen, Flugzeugträger und „Asybewerbern“ in BW oder nimmt er die wieder mit?)

Übung von Polizei und Bundeswehr
Der Ernstfall wird geprobt
Bundeswehr und Polizei werden Anfang März gemeinsam den Ernstfall eines Terroranschlags in mehreren Ländern üben. Beteiligt sind sechs Bundesländer. Darunter auch Baden-Württemberg. Die Kritik am gemeinsamen Planspiel ist inzwischen verstummt.
(Stuttgarter Zeitung. Terror nach innen? Kritiker ruhiggestellt? Was machen die Umerziehungslager? Warum schützen Polizei und Soldaten nicht die Grenzen?)

Führerschein ab 16: Land wartet ab
Jugendliche könnten künftig früher ans Lenkrad: Wer mit 16 Jahren als Autofahrer beginnt, könne bis zum 18. Geburtstag in Begleitung fahren und dadurch sicherer werden, sagen Fachleute. In Baden-Württemberg kommt der Führerschein mit 16 aber wohl so schnell nicht.
(Stuttgarter zetung. Noch zu wenige auf der Straße? Soll der Verkehr nicht abgeschafft durch Fahrradschnellstraßen?)

SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier
Kretschmann beim Thema Abschiebehaft „rechts außen gelandet“
Interview Leni Breymaier soll die kriselnde SPD Baden-Württemberg wieder zum Erfolg führen und sieht sich auf einem guten Weg. Kritik äußert sie an der Landesregierung: Beim Thema Abschiebehaft von Gefährdern sei Kretschmann „rechts außen gelandet“.
(Stuttgarter Zeitung. Was glaubt sie, wo sie landen wird, wenn sie Engel für ausländische Kriminelle spielt?)

Beim Isar-Spaziergang ausgeraubt – junge Männer berichten von 20 Angreifern
Drei junge Männer sollen am Freitagabend an der Münchner Isar ausgeraubt worden sein. Wie die Polizei in einer Mitteilung berichtet, geben die Männer an, sie seien etwa 20 Meter vor der Thalkirchner Brücke entfernt von einer Gruppe von etwa 20 Jugendliche attackiert worden, als sie gerade einen Spaziergang machten.Die Angreifer hätten ein Messer und eine Kette eingesetzt und die Handys sowie das Bargeld der jungen Männer entwendet. Zwei der Opfer seien durch den Angriff zu Boden gegangen. Danach seien die Täter geflohen.Den Polizeiangaben zufolge mussten die drei Opfer ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Sie hätten zur Beschreibung der Angreifer nur sagen können, dass es sich um circa 20 Jugendliche arabischen Aussehens gehandelt hätte.
(focus.de. Merkels Kulturbereicherung. Das Land ist für Deutsche nicht mehr sicher.)

_________________

Sonntagsumfrage
Emnid: CDU: 36 Prozent, SPD: 21, AfD: 12, Linke: 11, Grüne: 9, FDP: 6

Trumps brutale Rache
Mit Trumps Wahl haben deutsche wie amerikanische Journalisten den eigenen Machtverlust deutlich wie noch nie vor Augen gehalten bekommen. Die Reaktion – Rache und Angst. Doch Trump macht weiter und kommuniziert ohne Journalisten direkt mit dem Volk.
(Junge Freiheit. Das ist keine Rache, sondern nur Realpolitik. Die Medienriesen in Deutschland sind auch nur noch Schrumpfzwerge.)

ENF-Kongreß in Koblenz
„Europa braucht Frauke statt Angela“
Unter dem Jubel von rund 1.000 Zuschauern läuteten Vertreter der EU-Parlamentsfraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“ den Start in das Superwahljahr 2017 ein und kritisierten die etablierte Politik. „Wir wollen nicht, daß Deutschland oder ein anderes Land sich selbst abschafft.“
(Junge Freiheit. Freiheit für Europa ohne Flaschen leer.)

===========
NACHLESE
55% in London …
…sind Migranten aus dem Commonwealth oder anderen Weltteilen. In vielen Stadtteilen sind die Inselbriten eine Minderheit von 20% und weniger – 1971 waren sie noch 86% aller Londoner, heute 45%. Rund 600.000 von ihnen haben seit 2000 die britische Hauptstadt verlassen und sich in kleineren Städten der Umgebung oder auf dem Land angesiedelt. Der kosmopolitische Brite Ben Judah hat ein Buch über London geschrieben, das auf Tichys Einblick demnächst vorgestellt wird. Unter anderem schildert er, dass die einzelnen ethnischen Gruppen nebeneinander leben, nicht miteinander. Die Hindernisse für ein Miteinander liegen noch viel mehr zwischen den unterschiedlichen Gruppen und Communities der Zugewanderten als zwischen ihnen und den Einheimischen.
(Tichys Einblick. In Deutschland wird auch die Landflucht gefördert durch Umvolkungsversuche.)
=============

Nach vereiteltem Terror-Akt in Wien
Komplize des Festgenommenen plante Anschlag auf deutsche Soldaten und Polizisten
Der Einsatz erfolgte rasch und kompromisslos: Nachdem die österreichischen Behörden vorgestern einen 17-jährigen islamistischen Terrorverdächtigen in Wien festnahmen, stürmte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei in Neuss tags darauf die Wohnung seines mutmaßlichen Komplizen in Neuss.Den Ermittlungen zufolge stand der inhaftierte Neusser in engem Kontakt zu dem 17-jährigen Islamisten Lorenz K. aus Wien, Kampfname Abu Chaka. Die Beiden sollen in der Neusser Wohnung mit Mitteln zur Herstellung von Sprengstoff experimentiert haben...Sowohl die Neusser Kontaktperson als auch dessen Ehefrau wurden bei der Durchsuchung angetroffen und vorläufig festgenommen. ..Bereits vergangenen Freitagabend hatte die österreichische Spezialeinheit „Cobra“ in Wien Lorenz K. nach seiner Rückkehr aus Deutschland überwältigt. Der Hinweis erfolgte nach FOCUS-Informationen durch ausländische Geheimdienste.Demnach soll der Wiener Dschihadist mit Hilfe einer Gruppierung albanisch stämmiger Extremisten einen Anschlag in der Hauptstadt der Alpenrepublik geplant haben. Der Radikale mit albanischen Wurzeln gab im Verhör zu, dass er der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) einen Treueeid geschworen hatte. Demnach wollte er in der zweiten Januarhälfte in der U-Bahn-Haltestelle am Wiener Westbahnhof oder einem anderweitigen stark bevölkerten Platz eine Bombe zünden. Den Sprengsatz, so gab der Terrorverdächtige preis, habe er in Deutschland gebaut.In der stundenlangen Vernehmung lieferte Lorenz K. offenbar auch die Hinweise zu seinem Kontaktmann in Neuss. Letzterer wiederum heckte offenbar eigene Terror-Pläne aus, die vor allem Soldaten und Polizisten in Deutschland treffen sollten…
(focus.de. Wie hatte Bundesjustizminister Maas im November 2015 gesgt: „Es gibt keine Verbindung, keine einzig nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen – außer vielleicht eine: nämlich dass die Flüchtlinge vor den gleichen Leuten in Syrien flüchten, die verantwortlich sind für die Anschläge in Paris.“ Warum ist er noch nicht zurückgetreten?)

Dokument widerspricht seiner Darstellung
Sechs Monate nach Putschversuch: Geheimpapier entlarvt Erdogans große Lüge
Sechs Monate nach dem Putschversuch gegen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan taucht ein nun öffentlich gewordenes Geheimdienstdokument auf. Es widerspricht der bisherigen Darstellung der türkischen Regierung.Aus dem Bericht des Nachrichtendienstes INTCEN in Brüssel geht hervor, dass Staatspräsident Erdogan genaue Erkenntnisse darüber habe, dass der islamische Prediger Fethullah Gülen nicht an dem Putschversuch beteiligt gewesen sei.In dem Bericht heißt es: „Es ist wahrscheinlich, dass eine Gruppe von Offizieren hinter dem Putsch steht“, schreibt der EU-Observer.Die Offiziere sollen Anhänger von Kemal Atatürk, Fethullah Gülen und der Erdogan-Partei AKP sein…Weiter heißt es, die Offiziere hätten den Putsch vom 15. Juli nur deshalb ausgeführt, weil sie Informationen darüber hatten, dass Erdogan im August eine großangelegte Säuberungsaktion plante…Wie die britische „Times“ schreibt, heißt es weiter in dem Geheimpapier: „Erdogan nutze den gescheiterten Putsch aus, um die repressive Kampagne gegen die Gegner seiner Partei auszuführen.“
(focus.de. Überraschung?)

 

Gesagt

Nirgendwo habe ich so viel Kritik an unserer Flüchtlingspolitik erlebt wie in Algerien. Bei gleichzeitig ungebrochener Bewunderung für Deutschland übrigens. Kollegen wie fortschrittliche Intellektuelle haben zu mir gesagt: ‚Seid ihr eigentlich verrückt geworden, die alle bei Euch auf zu nehmen? Wir kennen die. Die waren bei uns in den Gefängnissen oder standen schon an den Ecken und dealten. Wir sind froh, dass sie weg sind, dass wir sie los geworden sind.
(Alice Schwarzer)

Sonntag, Leute!

wrack

Zuschrift: So, meine Zukunft ist endlich geklärt!

„Ich gehe nicht ins Altersheim!“ !!! Ich ziehe auf ein Kreuzfahrtschiff!!!

Die Gründe dafür hat mir unsere damalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag.“ Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff „Aida“ geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135 € pro Tag zahlen (kein Witz !!!). Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag übrig!!!

1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele, oder mir das Essen vom Room-Service auf das Zimmer, also in die Kabine, bringen lasse. Das heißt in anderen Worten: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.
2. Die „Aida“ hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für 15 € Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.
6. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem! Das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.
7. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.
8. Wenn ich im Altersheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich richtig draufzahlen. Auf der „Aida“ bekomme ich den Arzt kostenlos.
9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu!!!
10. Nun das Beste: Mit der „Aida“ kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien… wohin auch immer ich will.
Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim, sondern „just call shore to ship“. Auf der „Aida“ spare ich jeden Tag 50 € und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos!!!

**********

Deutschland zuerst!

Trumps deutsche Kanzler-Rede: Wir geben die Macht an das Volk zurück

deutschfahnevolk

(tutut) – Welch ein Kontrast: Hier eine Kanzlerin, welche Amtseid bricht und wegen Verdacht des Hochverrats vor Gericht stehen müsste infolge  illegaler Masseneinwanderung aus der Dritten Welt, und die  mit ehrenamtlichen Gutmenschen feiert. Sie scheut wie der Teufel das Weihwasser die deutsche Flagge und das Wort Vaterland, ja sogar das Wort Deutsch. Dort ein amerikanischer Präsident, welcher sich seinem Land und seinem Volk verpflichtet fühlt, so, wie es sich gehört.

Hier ist Trumps „deutsche Rede“, von seiner Amtseinführung übertragen, wie sie vom nächsten deutschen Kanzler erwartet werden muss:

Deutschland zuerst.
Das ist Euer Moment, das ist Euer Tag. Deutschland ist Euer Land.
Nun ist die Stunde des Handelns gekommen.
Worauf es wirklich ankommt, ist nicht, welche Partei unsere Regierung führt, sondern ob unsere Regierung vom Volk geführt wird.
Die Bundestagswahl wird als der Tag in der Erinnerung bleiben, an dem das Volk wieder zu den Herrschern dieser Nation wurde.
Eine neuer Nationalstolz wird uns bewegen, unseren Blick erheben und unsere Gräben schließen.
Es ist Zeit, sich an die alte Weisheit zu erinnern, die unsere Soldaten niemals vergessen werden – dass, in unseren Adern dasselbe, rote Blut von Patrioten fließt.
Wir alle genießen dieselben glorreichen Freiheiten und wir alle salutieren der gleichen, großartigen deutschen schwarz-rot-goldenen Flagge.
Gemeinsam werden wir Deutschland wieder stark machen. Wir werden Deutschand wieder wohlhabend machen. Wir werden Deutschland wieder stolz machen. Wir werden Deutschland wieder sicher machen. Und ja, gemeinsam werden wir Deutschland wieder großartig machen.“
Wir, die Bürger Deutschlands, sind nun in einer großen nationalen Anstrengung geeint, unser Land wiederaufzubauen und seine Hoffnung für unser ganzes Volk wiederherzustellen.
Die heutige Zeremonie, jedoch, hat eine ganz besondere Bedeutung. Denn heute übergeben wir die Macht nicht nur von einer Regierung an die andere oder von einer Partei an die andere, sondern wir nehmen die Macht von Berlin und geben sie an Euch, das Volk, zurück.
Zu lange hat eine kleine Gruppe in der Hauptstadt unseres Landes von der Regierung profitiert, und das Volk hat die Kosten getragen.
Politikern ging es gut, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken schlossen. Das Establishment schützte sich selbst, aber nicht die Bürger unseres Landes.
Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht mehr vergessen sein.
Der Amtseid, den ich heute schwöre, ist ein Treueeid an alle  Deutschen.
Viele Jahrzehnte lang haben wir ausländische Industrien auf Kosten der deutschen Industrie reicher gemacht; andere Länder finanziell unterstützt, während wir unsere eigene Armee ausgehungert haben. Wir haben die Grenzen anderer Länder verteidigt, aber uns geweigert, unsere eigene zu verteidigen.
Wir sind heute hier zusammengekommen, um ein neues Dekret zu erlassen, das man in jeder Stadt, in jeder ausländischen Hauptstadt und in jedem Machtzentrum hören soll. Vom heutigen Tag an wird eine neue Vision unser Land regieren. Vom heutigen Tag an wird es nur noch Deutschland zuerst heißen, Deutschland zuerst.
Wir werden unsere Arbeitsplätze zurückbringen. Wir werden unsere Grenzen zurückholen. Wir werden unseren Wohlstand zurückbringen. Und wir werden unsere Träume zurückbringen.
Wir werden unsere alten Allianzen verstärken und neue bilden und die zivilisierte Welt gegen radikal-islamischen Terrorismus vereinen, den wir vom Erdboden auslöschen werden.
Wir werden neue Straßen und Autobahnen und Brücken und Flughäfen und Tunnel und Bahnstrecken quer durch unser wunderbares Land bauen. Wir werden unsere Leute aus der Sozialhilfe holen und wieder zur Arbeit bringen, unsere Nation mit deutschen Händen und deutscher  Arbeit wieder aufbauen.

Zu guter Letzt müssen wir groß denken und noch größer träumen. In Deutschland verstehen wir, dass eine Nation nur so lange lebendig ist, wie sie etwas anstrebt. Wir werden keine Politiker mehr akzeptieren, die nur reden und keine Taten setzen, die sich ständig beschweren, aber nie etwas dagegen tun. Die Zeit für leeres Gerede ist vorbei. Nun kommt die Stunde des Handelns.
Wir werden uns bei den Nationen der Welt um Freundschaft und Wohlwollen bemühen, aber wir tun dies in dem Verständnis, dass es das Recht aller Nationen ist, ihre eigenen Interessen vornanzustellen. Wir streben nicht danach, jemandem unsere Lebensweise aufzuzwingen, sondern, sie als Beispiel leuchten zu lassen. Wir werden leuchten, damit uns alle folgen.

Die Inquisition lebt

Politische Korrektheit ist der neue Hexenhammer

chefinwegpolaroid

(tutut) – Die Kehrauswoche hat ganz Deutschland erfasst. Voran auf dem Besen fliegt eine, gefolgt von einem bunten Geschwader. Es sticht herunter auf jeden, der nicht das weiße Laken der Kapitulation hisst oder die Regenbogenflagge aufzieht. Schwarz-Rot-Gold hat die Besenreitern  selbst aus dem Muttiland der schon länger hier ihr Dasein Fristenden verbannt. Platz da dem neuen Volk. Wer sich nicht sputet, dem werden die Daumenschrauben angesetzt. Die Inquisition lebt. Genügt das nicht, saust noch die Politische Korrektheit als neuer Hexenhammer nieder.

Monty Python hat die Waffen der Spanischen Inquisition so beschrieben: „Angst, Überraschung, fantatische Ergebenheit dem Papst gegenüber, gnadenlose Effizienz, schicke rote Uniformen“. Die Rolle des Papstes wechselt, das mit den Uniformen sollte lösbar sein, die Auswahl der Vergangenheit ist ja groß. Auch wenn sich Polizei und Justiz gerade von Gesetzen abwenden und rein- und durchwinken, wer es schafft, unbewachte Grenzen zu überwinden, möglichst inkognito, die schon länger hier Lebenden erfahren dagegen den ganzen Frust des Nachtwächterstaats. Ketzerverfolgung ist sein  Trachten, wofür ihn die Bevölkerung wie stets massenhaft Blockwarte und Denunzianten  liefert. Denn wie hat Hoffmann von Fallersleben gesagt: „Der größte Schuft im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant“.

War die Inquisition einst das Mittel der Katholischen Kirche, um Ketzer aufzuspüren oder zu verurteilen, so übernimmt dies nun der Staat selbst, mit den Kirchen in der Gefolgschaft. Die scheinen das jüngste Gericht endlich gekommen zu sehen und tragen das Kreuz in die halbmondhelle Nacht des Abendlandes. Ein Wahrheitsministerum, Verhetzung des eigenen Volkes helfen, Schreckensherrschaft auf- und auszubauen. Die Einheitspartei hat immer recht. Die Muster der Folterwerkzeuge sind altbekannt. Was Wikipedia aus der Vergangenheit weiß, gilt auch für die Merkelzeit: „Die Inquisition wurde dort tätig, wo es von kirchlicher Seite als notwendig erachtet wurde und die Voraussetzungen dazu erfüllt waren. Sie kam deshalb zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Gebieten vor allem Süd- und Mitteleuropas zum Einsatz und wurde von unterschiedlichen Organen der Ständegesellschaft mit manchmal unterschiedlicher Motivation mitgetragen. Der Einsatz der Folter bei Verhören variierte, ebenso das Ausmaß der Verhängung von Todesstrafen…In der Frühen Neuzeit änderte sich die Gestalt der Inquisition: Sie wurde in Spanien, Italien und Portugal institutionalisiert und in staatliche Strukturen gebettet und kam seither fast ausschließlich nur mehr im Machtbereich der dortigen Herrscher zur Anwendung. Zu Beginn der Neuzeit wurden auch Protestanten durch die Inquisition verfolgt“. Das mit der Todesstrafe kann ja noch kommen. Das Land ist auf einem guten Weg. Offiziell und ganz amtlich.

Nicht nur falsche Christen, also die, welche nicht die gerade herrschende Politische Korrektheit teilten, wurden ebenso verfolgt wie kleinere Gruppen oder einzelne Personen mit abweichenden Ansichten, heute die dominierende Form der Inquisition. Eifrige Verfolger finden sich schon bereitwillig in kleinsten Amtsgerichten. Aufstieg und Beförderung winken. Obrigkeit ist Ankläger und Richter gleichzeitig. Hexenjagd, Gesinnungsterror, die waren schon einmal da und sind nie verschwunden, wie Deutschand jetzt aktuell erleben kann.

Die Bedienungsanleitung liefert der Hexenhammer, heute als Politische Korrektheit besser bekannt. Mit mehreren Dutzend Beispielen wird das gefährliche Hexenwesen transparent. Wer die Hexenjagd kritisierte oder ablehnte, dem ging es wie heute die Politische Korrektheit Ablehnenden. Irgendwann aber wird  der Politischen Korrektheit der Garaus gemacht wie einst dem Hexenhammer, der ein inoffizielles perverses Erzeugnis  aus Deutschland für Menschenunrecht durch Irrsinn mit offiziellem Anstrich war. Denn selbst für die Spanische Inquisition überzog  der Hexenhammer:  „Der Autor nimmt für sich in Anspruch, genau die Wahrheit ermittelt zu haben, in Dingen, die so beschaffen sind, dass er so leicht wie alle anderen getäuscht werden kann“. Dass diese Erkenntnis auch im Deutschland der lebendigen Inquisition wachsen wird, darauf hoffen immmer mehr Menschen.

So wie der Jurist und Aufklärer Thomasius in seiner Dissertatio de crimine magiae 1701 auf fehlende Beweise für die Existenz von Hexen und ihren Teufelspakt hinwies, so dürfte eines Tages Politische Korrektheit als Teufelswerk enden. Die USA sind soweit, die BRD reitet  noch auf Erichs Ochsen und Eseln und lauscht den Flötentönen einer eingebildeten Hirtin. Ein wahres Hexenmeisterwerk für Schläferstündchen.